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Forschungsdaten – Aktuelles und Wissenswertes

Persistent Identifier – eine dauerhafte Identifikation der eigenen Forschungsergebnisse

10. Oktober 2017 | von

Wissenschaftliche Ergebnisse sind das Resultat einer oftmals langen, teils kooperativ organisierten, Forschungstätigkeit. Ein Ziel guter wissenschaftlicher Praxis ist es, Forschungsdaten langfristig und dauerhaft zu sichern und bei Bedarf wieder bereitstellen zu können. Um diese Ziele zu erreichen, können sogenannten Persistent Identifier (PID) eingesetzt werden. Ein PID ermöglicht es, den Speicherort der Daten, die zu den Daten zugehörige Forschungseinrichtung und ggf. weitere Kontextinformationen, wie die Forschenden, die die Daten generiert haben, eindeutig zu identifizieren. Über den PID können Forschende auch nach ihrem Ausscheiden aus den Einrichtungen Forschungsdaten referenzieren und so auf ihre wissenschaftlichen Ergebnisse verweisen. Ebenfalls ist es möglich, den Speicherort von Daten zu aktualisieren, ohne dass der PID sich ändert. Ein klassisches Beispiel für einen PID ist der Digital Object Identifier (DOI), der insbesondere für Online-Artikel wissenschaftlicher Fachzeitschriften und für die Publikation von Forschungsdaten verwendet wird.

Die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) bietet einen Service für die Verwendung von PIDs an, den die RWTH Aachen nutzt, um Forschenden die Sicherung und erneute Bereitstellung ihrer Daten zu erleichtern. Dieser kooperativ erbrachte Service bietet neben der Möglichkeit, PIDs zu erstellen, eine IT-Infrastruktur, die die dauerhafte Auflösung von PIDs gewährleistet.

Zugleich greift die RWTH Aachen bei der Unterstützung im Umgang mit PIDs auf bereits bestehende Dienste des IT Centers und der Universitätsbibliothek zurück. Beispielsweise können durch den Einsatz von PIDs die über das Backup-Portal gesicherten Daten problemlos eindeutig referenziert und mit einer zugehörigen Publikation in RWTH Publications verknüpft werden. Die RWTH Aachen stellt zudem einfach zu nutzende Web-basierte Tools bereit, die beim Erzeugen und Editieren von PIDs unterstützen. Informationen zum PID-Service finden Sie im Dokumentationsportal des IT Centers. Zudem beraten wir Sie gerne bei Ihrem Vorhaben, PID-Services in die Forschungspraxis zu integrieren. Kontaktieren Sie uns einfach über das ServiceDesk.



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