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IT Center Blog

Benutzerfreundlichkeit steigern und einen Amazon-Gutschein mitnehmen

14. Dezember 2017 | von

Wir führen regelmäßig Nutzertests zur Weiterentwicklung unserer Dienste durch und freuen uns über Ihre Teilnahme! Als Dankeschön für Ihre Rückmeldung und Zeit erhalten Sie einen 10€ Amazon-Gutschein.

Amazon-Gutschein

Quelle: Pixabay

Welche Nutzergruppen können teilnehmen?

Sie können als Studierender oder Mitarbeitender der RWTH Aachen University, aber auch als externer Interessierter an dem Nutzertest teilnehmen. Auch Menschen mit Beeinträchtigungen sind willkommen und können bei der Bewertung der Barrierefreiheit mitwirken.

Wie sieht ein Nutzertest im IT Center aus?

Der Nutzertest dauert 45 Minuten und umfasst eine Testung der Benutzerfreundlichkeit unserer IT-Anwendungen. Mit Hilfe des Tests können Verbesserungspotenziale identifiziert und unsere Anwendungen optimiert werden.

Innerhalb des Testzeitraums werden Sie verschiedene Aufgaben mit unseren Anwendungen lösen und im Anschluss Fragen zu unseren Beobachtungen beantworten sowie gerne zusätzlich Feedback abgeben.

Informationen zu unseren Nutzertests sowie das Anmeldeformular finden Sie hier:

www.itc.rwth-aachen.de/nutzertest

 

Object Storage – eine intelligente Form der Datenspeicherung

12. Dezember 2017 | von

Quelle: Eigene Darstellung

Im wissenschaftlichen Alltag fallen in vielerlei Art Daten an. Die Organisation der Daten ist für viele Wissenschaftler/innen die Grundlage, die Nachvollziehbarkeit und Reproduktion Ihrer Ergebnisse zu gewährleisten. Einen großen Anteil an dieser Organisation hat an der RWTH Aachen die digitale Dokumentation von Daten auf einem der vielen unterschiedlichen, Use Case-angepassten Speichersysteme. Technisch unterscheidet man in der Betrachtung von IT-Infrastrukturen drei Speicherarchitekturen:

1) Die erste und für viele Menschen leichter zugängliche und vertraute Art ist das Datei-System (engl. „file system“), welches Dateien in hierarchischen Strukturen abbildet.

2) Datenblöcke (engl. Block storage) bietet im Gegensatz dazu eine Art der „blockweisen“ Speicherung von Daten, die eher technisch motiviert ist, um u.a. den Datenzugriff zu optimieren und den Datenfluss zu erhöhen.

3) Aufbauend auf den ersten Konzepten von Garth Gibson hat 1996 eine Forschergruppe an der Carnegie Mellon University den ersten Ansatz einer dritten Variante umgesetzt, die die Flexibilisierung von Daten in Form von Daten-Containern vorsah, um Schreib- und Lese-Zugriffe stärker zu abstrahieren. Howard Gobioff hat in einem weiteren Schritt durch die Zugriffskontrollen-Erweiterung (Access Level) die Grundlage für die spätere Entwicklung von Object Storage geschaffen.

Eines der gestalterischen Grundprinzipien von Object-Storage ist eine Schicht zur Abgrenzung der Daten von Ihren IT-Administratoren/innen und von Applikationen (Anwendungen). Folglich werden Daten als Objekte betrachtet anstatt als Datei oder in Blöcken. Objekte beinhalten zur Einhaltung dieser Prinzipien zusätzlich beschreibende Merkmale (sogenannte Metadaten), die zur Indizierung und Verwaltung genutzt werden können.

Das IT Center will als zentraler Dienstleister dieses Konzept mit Anwendungsfällen in einem Pilotbetrieb für die RWTH Aachen nutzbar machen. Die Handhabung und der Betrieb sollen dabei wirtschaftlich und leichtzugänglich für Ihre Einrichtungen und Partner/innen gestaltet werden. Deshalb hat sich aus den Infrastruktur-Verantwortlichen an der RWTH aus unterschiedlichen Kompetenzbereichen eine Projektgruppe gebildet, die eine schnelle, kosteneffieziente Bereitstellung einer solchen „Cloud“-Storage-Alternative ermöglichen soll.

Aktuell betreibt das IT Center OpenStack im Pilotbetrieb, um mit Hilfe von Automatisierungstools wie Puppet mehrere Szenarien einer Erstimplementierung von Objekt Storage an der RWTH zu simulieren. Die Evaluierung dieser Technologien und der Aufbau der Erstimplementierung geschieht in enger Zusammenarbeit mit Partnern des IT Center an den Universitäten in Duisburg-Essen und Dortmund, wo vergleichbare Installationen in Arbeit sind.

Die rasante Entwicklung im Storage-Bereich in den letzten 5 Jahren hat mit dazu beigetragen, dass Hardware Hersteller/innen und Software-Entwickler/innen in diesem Jahr die „cloudifizierung“ ausgerufen haben. Dafür erhalten sie Unterstützung von der unternehmensberatenden Industrie. Das IT Center ist sich daher sicher, dass die Schritte in diesem Jahr maßgeblich zur Weiterentwicklung der IT-Lösungen an der RWTH beitragen kann.

Weitere Information zu diesem Themenfeld sind unter folgenden Links zu finden:

OpenSource Object Storage Software – ceph

https://ceph.com/https://youtu.be/QBkH1g4DuKE

IT Trends 2017 – Capgemini

https://www.capgemini.com/de-de/wp-content/uploads/sites/5/2017/02/it-trends-studie-2017.pdf

Ten IT-enabled business trends for the decade ahead – mckinsey

https://www.mckinsey.com/industries/high-tech/our-insights/ten-it-enabled-business-trends-for-the-decade-ahead

Gartner’s Top 10 Strategic Technology Trends for 2017 – Gartner

https://www.gartner.com/smarterwithgartner/gartners-top-10-technology-trends-2017/

BCG Technology Advantage, October 2017 – BCG

https://www.bcg.com/publications/collections/technology-advantage-october-2017.aspx

Wikipedia

https://en.wikipedia.org/wiki/Object_storage

searchstorage

http://www.searchstorage.de/sonderbeitrag/Object-Storage-etabliert-sich-neben-traditionellem-Block-und-File

Glen K. Lockwood – HPC Perfomance Analyst

http://www.glennklockwood.com/

http://www.glennklockwood.com/data-intensive/storage/object-storage.html

OpenSource Object Storage Projekte

Ceph

https://ceph.com/

Multi-Cloud Object Storage

https://minio.io/

basho – RIAK S2

http://basho.com/products/riak-s2/

Die Aachener Beiträge zum DINI-Workshop

08. Dezember 2017 | von
Workshop

Quelle: Pixabay

Wie hier bereits angekündigt, fand am 27. und 28. November der 8. DINI/nestor-Workshop der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e. V. (DINI) in Stuttgart statt, bei dem das IT Center mit Beiträgen vertreten war.

Zusammen mit Ania López (UB Duisburg-Essen), Stephanie Rehwald (UB Duisburg-Essen), Stefan Stieglitz und Konstantin Wilms (Universität Duisburg-Essen, Abteilung für Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft) stellt Bela Brenger (IT Center, RWTH Aachen University) das UNEKE-Projekt sowie eine erste Version des Kriterienkatalogs zur Auswahl von Speicherlösungen auf Grundlage der in Interviews und Workshops erhobenen Bedarfe der Wissenschaftler/innen vor. Das Projekt reagiert auf die Forderung des Rates für Informationsinfrastrukturen, langfristig eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) zu etablieren, die flächendeckend die Grundversorgung mit FDM-Speicherinfrastrukturen und -Services sicherstellt. Bisher bestehen neben gut ausgebauten Infrastrukturen einzelner Fach-Communities eine Vielzahl von Insellösungen an den Hochschulen für die Vorhaltung von Forschungsdaten. Interoperabilität sowie Migrierbarkeit sind zentrale Anforderungen beim Auf- und Ausbau institutioneller Speicherkonzepte, um die Anschlussfähigkeit an möglicherweise entstehende fachspezifische oder nationale Lösun­gen zu sichern.

Damit stehen Hochschulen bei der Implementierung ihrer Forschungsdateninfrastruktur vor der Entscheidung, ob auf dem Weg zur NFDI für die Speicherung von Forschungsdaten lokale Speicherstrukturen und Repositorien nötig sind oder bestehende externe Angebote genutzt werden können. Hierfür fehlen bisher objektive Kriterien. Das BMBF-geförderte Kooperationsprojekt UNEKE der Universität Duisburg-Essen und der RWTH Aachen entwickelt und evaluiert diese Kriterien und bettet diese in eine Roadmap ein, die sowohl die individuellen Rahmenbedingungen der Hochschulen als auch fachspezifische Bedarfe berücksichtigt.

Ebenfalls referierten Dominik Schmitz (Universitätsbibliothek, RWTH Aachen University) und Marius Politze (IT Center, RWTH Aachen University) über die Verknüpfung von Publikationen und Forschungsdaten in einem Invenio-basierten Repositorium. Die RWTH Aachen betreibt mit RWTH Publications ein Repositorium mit den Funktionen: Publikationsnachweis, Publikationsserver, Forschungsdatenveröffentlichung und Verknüpfung zwischen Publikationen und veröffentlichten oder archivierten Forschungsdaten. Das Repositorium basiert auf der am CERN entwickelten Repositoriumssoftware Invenio, die im Rahmen des Projekts join2 gemeinschaftlich mit den Helmholtz-Einrichtungen DESY Hamburg, DKFZ Heidelberg, GSI Darmstadt und Forschungszentrum Jülich erheblich weiter entwickelt wurde. Zentrale Elemente sind umfangreiche Importmöglichkeiten sowie die aufwändige Verknüpfung der erfassten Daten mit geeigneten Normdaten zu Personen, Instituten, Periodika und Projekten sowie der Datensätze untereinander. Die UB ist als Datenzentrum bei der TIB registriert und vergibt über diesen Weg DOIs für die im Repositorium veröffentlichten Volltexte und Forschungsdaten. Forschungsdaten werden aktuell vor allem im Kontext von Dissertationen mit veröffentlicht. Allerdings wird einer Veröffentlichung von Forschungsdaten an einer technischen Universität immer mit einer gewissen Reserviertheit begegnet und auch die EU-Projektförderung kennt gute Gründe, warum Daten ggf. nicht veröffentlicht werden können. Um den essentiell wichtigen Link zwischen Publikationen und den zugrundeliegenden Daten nicht zu verlieren, ist das Repositorium explizit darauf ausgelegt, Publikationen auch dann mit Daten verknüpfen zu können, wenn diese nicht veröffentlicht sind, sondern z.B. durch die Anwendung SimpleArchive im Archivsystem der RWTH gespeichert werden. Zudem besteht die bereits gerne genutzte Möglichkeit, im Repositorium Datensätze und Daten zu speichern, die nur für das jeweilige Institut zugänglich sind. Auf diese Weise ist eine verlässliche Dokumentationsumgebung entstanden, die die Verbindung zwischen Daten und Publikationen fokussiert und gleichzeitig Skalierungsmöglichkeiten für die vielen unterschiedlichen Anforderungen zum Grad der Zugänglichkeit von Informationen ermöglicht.  Das Repositorium ist Teil einer umfassenderen Service-orientierten Gesamtinfrastruktur für die Unterstützung von vielfältigen Forschungsdatenmanagementprozessen. Diese integrierte IT Landschaft nutzt Technologien wie Single Sign On und aufeinander abgestimmte und vernetzte User Interfaces um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern.

Es weihnachtet im IT Center

07. Dezember 2017 | von

Quelle: Pixabay

Morgen kommen die Mitarbeitenden des IT Centers zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier zusammen und blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück.

Daher wird der Standort SuperC bis 12:00 Uhr und der Standort Wendling Weg 10 bis 15:00 Uhr geöffnet sein. Telefonisch und persönlich erreichen Sie die Mitarbeitenden des IT-ServiceDesk am Standort Seffenter Weg 23 bis 16:00 Uhr.

Ab Montag, den 11.12.2017 sind wir an allen Standorten wieder wie gewohnt erreichbar.

Wir wünschen Ihnen weiterhin eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit.

Die RWTH Aachen und das Forschungszentrum Jülich – eine Kooperation zur Stärkung des Forschungsdatenmanagements

06. Dezember 2017 | von

Forschungsdaten zeichnen sich durch eine große Vielfalt an Datentypen und -formaten aus, die entsprechend jeweiliger Fachdisziplinen variieren können. Messergebnisse und Studienerhebungen gelten ebenso als Forschungsdaten wie Zellkulturen, Materialproben oder Dokumentationen archäologischer Funde. Zudem unterliegen diese Forschungsdaten einer breiten Streuung, die weit über den engen Kontext der Datengenerierung hinausreicht.

Quelle: Pixabay

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft empfiehlt daher den Forschungseinrichtungen, sich intensiv mit dem Thema des Forschungsdatenmanagements auseinanderzusetzen. In Anbetracht der stetig zunehmenden nationalen und internationalen Vernetzung verschiedener Forschungseinrichtungen ist das Management von Forschungsdaten ein Prozess, der idealerweise kooperativ vorangetrieben wird. Nur auf diesem Wege können Methoden und Verfahren zielführend implementiert werden, die eine langfristige Nachnutzbarkeit der Forschungsdaten gewährleisten. Auch die RWTH Aachen hat die Notwendigkeit erkannt, Policies, Datenkulturen sowie Strategien und IT-Infrastrukturen zum Forschungsdatenmanagement in Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen zu erbringen.

Zur Etablierung eines institutionell vernetzten Forschungsdatenmanagements baut die RWTH Aachen existierende Kooperationen aus. Bereits im Rahmen der Jülich Aachen Research Alliance, kurz JARA, arbeitet die RWTH Aachen mit dem Forschungszentrum Jülich (FZ Jülich) in sechs Forschungssektionen zusammen. Diese institutionelle Infrastruktur wurde durch die Beteiligung des FZ Jülich in der Aachener Lenkungsgruppe des Forschungsdatenmanagementprojekts ausgebaut. Ziel war hier, Feedback durch einen etablierten Partner wie das FZ Jülich zu den bisherigen Resultaten des Forschungsdatenprojektes zu erhalten und zu prüfen, ob einrichtungsübergreifende Projekte möglich sind.

Aufgrund der von beiden Seiten als äußert positiv bewerteten Ergebnisse intensivieren die RWTH Aachen und das FZ Jülich diese Zusammenarbeit nun. So werden Möglichkeiten gemeinsamer IT-infrastruktureller Lösungen zu den Herausforderungen des Forschungsdatenmanagements eruiert oder entsprechende gemeinsame Forschungsanträge verfasst. Ebenfalls wurde nun ein Vertreter/eine Vertreterin der RWTH Aachen in die Projektlenkungsgruppe zum Forschungsdatenmanagement am FZ Jülich aufgenommen. Im Rahmen dieser Kooperation von RWTH Aachen und dem FZ Jülich können die Bündelung von Kompetenzen vorangetrieben, Synergien genutzt und Wissen vernetzt werden, um so weitere Erkenntnisse zum Forschungsdatenmanagement für die Zukunft zu gewinnen.

GoLive Studierenden- und Gebührenmanagement

04. Dezember 2017 | von

Die Einführung von RWTHonline nähert sich mit großen Schritten. Bisher haben lediglich die Studierenden der Pilotstudiengänge B. Sc. Chemie und M. A. Politikwissenschaft Zugriff auf das neue System. Dies wird sich am 4. Dezember ändern, da an diesem Tag das virtuelle Studierendensekretariat vollständig in RWTHonline abgebildet wird. Das bedeutet für alle Studierenden der RWTH Aachen University, dass das virtuelle Studierendensekretariat in CampusOffice nicht mehr zur Verfügung steht und stattdessen eine Verlinkung zu RWTHonline hinterlegt ist. Hinter diesem Link befinden sich die gewohnten Funktionalitäten.

Quelle: Eigene Darstellung

Eine wichtige Info an dieser Stelle: Der Login in RWTHonline erfolgt ausschließlich mit der Benutzerkennung (beispielweise ab123456). Das Passwort bleibt jedoch das CampusOffice/Webdienste Passwort.

Was ändert sich mit dem neuen Studierenden- und Gebührenmanagement über RWTHonline?

Neben der neuen Benutzeroberfläche mit einer übersichtlichen Darstellung wird zudem die Möglichkeit implementiert, eine Aufstellung der Semesterbeiträge selbstständig abzurufen.

Außerdem ändert sich das Wording der einzelnen Applikationen folgendermaßen:

CAMPUS-Office RWTHonline
Anschrift ändern Studien- und Heimatadresse
Telefonnummer speichern Studien- und Heimatadresse
Bescheinigungen Bescheinigungen
Rückmelden & Bezahlen Studienbeitragsstatus

Der Menüpunkt „Hochschulstatistik“ aus CampusOffice entfällt vorerst, d.h. es gibt hier keine Entsprechung in RWTHonline.

Das neue eScience-Team am IT Center

01. Dezember 2017 | von

An der RWTH Aachen arbeiten IT Center, Universitätsbibliothek (UB) und das Dezernat 4.2 – Forschungsförderung seit 2015 in einem Projekt zur Einführung von Forschungsdatenmanagement (FDM) zusammen. Ziel ist es, die Forscherinnen und Forscher an der RWTH optimal beim Management ihrer Forschungsdaten zu unterstützen. Auf der Basis etablierter Standards und Verfahren sollen die Forschenden jeder Disziplin forschungsnah und bedarfsgerecht unterstützt werden, um die Attraktivität und Konkurrenzfähigkeit der RWTH Aachen zu erhalten und zu steigern. Das Projekt läuft mit dem Ende des Jahres 2017 aus. Die darin entwickelten Unterstützungsangebote werden verstetigt und von den beteiligten Einrichtungen weiterentwickelt und ausgebaut.

Im IT Center wurde dazu das eScience-Team neu gegründet. Unter eScience wird dabei von uns nicht nur das Management (digitaler) Forschungsdaten verstanden, sondern es werden alle Prozesse in der Forschung betrachtet. Ziel ist es, analog zum Prozess der Digitalisierung der Lehre (Student LifeCycle Management) auch den Research Life Cycle möglichst umfassend und integriert durch IT-Dienste zu unterstützen.

Quelle: Eigene Darstellung

Doch das eScience-Team beschäftigt sich nicht lediglich mit dem Management von Forschungsdaten. Darüber hinaus sollen Lösungen zum einen für die Analyse und Auswertung von Daten, zum anderen für das Management von Wissen entwickelt und integriert werden. Ebenso erarbeitet das eScience-Team unterstützende Prozesse zu Antragstellungen, Projekt- und Ressourcenmanagement oder zum kollaborativen Arbeiten und dem Management von Dokumenten.

Das Vorhaben bildet einen wichtigen Baustein in der Digitalisierungsagenda der RWTH Aachen, die vom Rektorat vorangetrieben wird, und wird in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit den anderen zentralen Anbietern von IT-Dienstleistungen in der Hochschule (IT Center, Universitätsbibliothek und Zentrale Hochschulverwaltung) sowie mit den Forschenden verfolgt.

Wenn Sie Fragen zu den Themen Forschungsdatenmanagement und eScience haben erreichen Sie die Projektgruppe Forschungsdatenmanagement und das eScience-Team unter servicedesk@rwth-aachen.de.

Der Countdown läuft

30. November 2017 | von
Feedback

Quelle: Pixabay

Heute Nacht endet unsere Nutzerzufriedenheitsumfrage und wir möchten uns bereits jetzt bei Ihnen für Ihr zahlreiches Feedback bedanken.

Sie haben heute noch die Chance teilzunehmen und können mit etwas Glück einen von insgesamt 15 Amazon-Gutscheinen im Wert von je 15 € gewinnen.

Nutzen Sie Ihre Chance!

 

 

Die Lebensdauer von Daten verlängern

29. November 2017 | von

Quelle: Pixabay

Auf dem IT Center Blog wurde bereits die Kooperation zwischen dem Hochschulbibliothekszentrum NRW und der RWTH Aachen vorgestellt. Die innerhalb der Kooperation für das Forschungsdatenmanagement getestete Software Rosetta dient der Langzeitarchivierung von Daten. Doch was bedeutet eigentlich Archivierung? Und was genau heißt Langzeitarchivierung von Daten?

 

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Großes Interesse und reger Andrang: Ablauf und Resultate des ELN-Workshops

27. November 2017 | von
ELN

Quelle: Pixabay

Am 20.11.2017 fand ein Workshop zur Nutzung elektronischer Laborbücher (ELN) statt. „Elektronische Laborbücher (ELN) stellen einen integralen Bestandteil der digitalisierten Forschungsumgebung dar und ermöglichen, im Labor generierte Daten über das jeweilige Labor hinaus verfügbar und nachnutzbar zu machen“ (Quelle). Die Idee zum Workshop gründet in dem Umstand, dass momentan eine Vielzahl unterschiedlicher ELN-Lösungen auf dem Markt existieren, die sich an den Bedürfnissen unterschiedlicher Forschungskulturen und -disziplinen orientieren. In dem Workshop gab es die Möglichkeit, die unterschiedlichen ELN-Lösungen kennen zu lernen und sie hinsichtlich der Angemessenheit für die eigene Forschung zu bewerten.

An dem Workshop nahmen über 70 Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland teil, die sowohl aus Anwendenden verschiedener Disziplinen (Chemie, Biologie, Physik, Ingenieurwesen), als auch aus Service Providern aus Rechenzentren und dem Bibliothekswesen bestanden. Zudem waren 6 Aussteller/innen mit Demo-Ständen zu ELN-Lösungen mit verschiedenen Fokussen anwesend. Das Spektrum der Demo-Stände reichte von kommerziellen, generischen Lösungen über Open-Source Projekte aus den Fachcommunities bis zu DFG-geförderten Lösungen (wie z.B. für Strukturchemie).

Der Workshop gliederte sich in zwei Teile. Im ersten Teil fanden 8 Vorträge mit starken Praxisbezug statt, in denen Entwickler/innen und erfahrene Anwender/innen verschiedene ELN-Lösungen präsentierten. Im zweiten Teil wurde die konzeptionelle und organisatorische Perspektive verstärkt in den Vordergrund gerückt. Hier konnten u.a. Fragen zur Beweiskraft von Forschungsdaten, die in ELN gespeichert werden, geklärt werden. Darüber hinaus wurden Informationen und Erfahrungen zu den notwendigen Rahmenbedingungen für den Einsatz von elektronischen Laborbüchern ausgetauscht.

Die Relevanz des Workshops wird zum einen durch die Zahl der Besucher/innen aus ganz Deutschland und aus verschiedenen Disziplinen belegt, aber auch durch die regen Diskussionen der Teilnehmenden und die Nachfragen an die Sprecher/innen. Großes Interesse bestand an Informationen und Richtlinien zur Auswahl „des richtigen“ ELNs. Aber auch Fragen nach der Integration von ELNs in den Arbeitsablauf im Laboralltag waren von großem Interesse.

Insgesamt gibt es viel Bewegung im Bereich der elektronischen Laborbücher, da der Reifegrad vieler Produkte bereits sehr hoch ist und die Digitalisierung im Labor sukzessive Einzug hält. Zugleich besteht jedoch noch ein großer Informations- und Beratungsbedarf bei den potentiellen Anwendenden, der bestenfalls durch den regelmäßigen Austausch mit Anwendenden und Entwickler/innen gedeckt werden kann.