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Elektrotechnik und Informationstechnik

Schlagwort: ‘IAEW’

Otto-Junker-Preis 2025: Zwei ETIT-Talente ausgezeichnet

17. November 2025 | von

Die diesjährigen Otto-Junker-Preise 2025 bringen doppelten Grund zur Freude für unsere Fakultät:
Gleich zwei ETIT-Absolvent*innen wurden für ihre herausragenden Studienleistungen ausgezeichnet.

Udo von Berg, RWTH-Rektor Ulrich Rüdiger und Wolfgang Bleck (hintere Reihe, von links) gratulierten den Preisträgern Shiv Shrankar, Fenja Celine Lobenstein, Antoni Chajan und Jakob Neugebauer (vordere Reihe, von links).

Foto: Andreas Schmitter

Antoni Chajan überzeugte mit seiner exzellenten Masterarbeit zur Topologieerkennung in elektrischen Verteilnetzen mittels Machine Learning, betreut am IAEW bei Prof. Andreas Ulbig. Heute arbeitet er als Projektingenieur bei der FGH. Im Foto: vordere Reihe, zweite von rechts.

Fenja Celine Lobenstein, Wirtschaftsingenieurwesen EET, schloss ihr T.I.M.E.-Double-Degree an der RWTH und der CTU Prag jeweils mit Auszeichnung ab. Ihre Masterarbeit über die Vorhersage von Preisen und Marktwerten von Cross-zonal Capacities entstand am IAEW unter der Betreuung von Prof. Albert Moser. Seit 2025 ist sie Portfoliomanagerin bei der Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg. Im Foto: vordere Reihe, zweite von links.

Der Otto-Junker-Preis wird jährlich an Absolvent*innen der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik sowie der Materialwissenschaften vergeben. Die Auszeichnungen wurden von RWTH-Rektor Prof. Ulrich Rüdiger und dem Vorstand der Otto-Junker-Stiftung überreicht.

Wir gratulieren unseren Preisträger*innen herzlich und freuen uns über diesen starken Erfolg für ETIT!

Friedrich-Wilhelm-Preise 2024

19. Dezember 2024 | von
Das Foto zeigt die 22 Absolventinnen und Absolventen sowie den Preisverleiher, wie sie auf der Bühne stehen und in schräger Vogelperspektive abgebildet sind.

Professor Ulrich Rüdiger, Rektor der RWTH Aachen University, zeichnete 22 herausragende Absolventinnen und Absolventen mit dem Friedrich-Wilhelm-Preis 2024 aus. ©Andreas Schmitter

Unter dem Dach der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik entwickelten sich drei herausragende Persönlichkeiten, die sich aufgrund ihrer exzellenten Abschlussarbeiten unter den diesjährigen Preisträgern der Friedrich-Wilhelm-Preise wiederfanden.

Christian Fester, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Übertragungsnetze und Energiewirtschaft der RWTH Aachen University, wurde für seine Masterarbeit mit dem Titel „Validierung und Weiterentwicklung eines Verfahrens zur Topologie-Optimierung des deutschen Übertragungsnetzes anhand realer Betriebsplanungsdaten“ ausgezeichnet. Die Arbeit liefert innovative Impulse für die Integration der Optimierung von Schalthandlungen in die Vorschauprozesse im deutschen Übertragungsnetz.

Nach Abschluss seines Bachelorstudiums an der RWTH Aachen University absolvierte Maximilian Henri Vincent Tillmann das T.I.M.E.-Double-Degree-Programm, welches den Erwerb eines Master of Science in Elektrotechnik, Informationstechnik und Technischer Informatik an der RWTH Aachen University sowie der Keio University ermöglicht. Seine mit dem Friedrich-Wilhelm-Preis ausgezeichnete Abschlussarbeit trägt den Titel „Investigation on Autoencoder Models for Online System Identification“.

Im Rahmen dieser akademischen Auszeichnung wurde zudem Dr. Eduard Heidebrecht für seine Dissertation mit dem Titel „Alternative Concepts for Wideband Doherty Power Amplifiers“ geehrt. Er forscht am Lehrstuhl für Hochfrequenzelektronik der RWTH Aachen University mit dem Schwerpunkt auf nichtlinearem, effizientem PA-Design und ist spezialisiert auf den Entwurf von breitbandigen Doherty-Leistungsverstärkern (DPA) in CMOS-, MMIC- und Hybridsystemen von unter 6 GHz bis zu mmWave-Frequenzen.

Die Friedrich-Wilhelm-Preise werden alljährlich seitens der namensgebenden Stiftung in Gestalt eines Preisgeldes an Studierende sowie Forschende der RWTH Aachen vergeben, die auf Basis ihrer herausragenden Leistungen im Kontext ihrer Abschlussarbeiten für diese Auszeichnung ausgewählt wurden.

Die Förderung von Forschung und Lehre stellt ein zentrales Anliegen der Stiftung dar. Der Name der Stiftung geht auf den preußischen Kronprinzen und späteren Kaiser Friedrich Wilhelm III. zurück, der im Jahre 1858 unter Verwendung einer Geldspende der Aachener und Münchener Feuerversicherungsgesellschaft ein Polytechnisches Institut in der Rheinprovinz gründete. Damit legte er den Grundstein für die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule sowie für die 1865 von der Rechtsvorgängerin der heutigen Aachener und Münchener Beteiligungsgesellschaft gegründete Friedrich-Wilhelm-Stiftung. Seither stellt die Förderung von Forschung und Lehre, die Unterstützung von Studierenden und Forschenden der RWTH, ihr zentrales Anliegen dar.