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Elektrotechnik und Informationstechnik

Neubau für Informatik mit integriertem KI Center geplant

26. März 2026 | von

180 Millionen Euro werden in den Neubau Informatik an der RWTH investiert. Diese gute Nachricht überbrachte Wissenschaftsministerin Ina Brandes an (v.l.) Prorektor Matthias Wessling, Professor Holger Hoos und den Dekan der Fakultät Informatik Leif Kobbelt. Fotograf: Andreas Schmitter

Die Informatik an der RWTH Aachen erhält einen deutlichen Ausbau der Infrastruktur. Bis zu 180 Millionen Euro aus dem „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“ werden in einen Neubau mit integriertem „KI-Center“ investiert. Damit entstehen neue räumliche und strukturelle Voraussetzungen für Forschung und Lehre im Bereich der Künstlichen Intelligenz und angrenzender Disziplinen.

Der Neubau an der Ahornstraße soll Platz für rund 400 wissenschaftliche, technische und administrative Mitarbeitende sowie für fast 5000 Studierende bieten. Vorgesehen sind neben klassischen Arbeitsplätzen auch Reallabore und Co Working Spaces, die neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen. Ziel ist es, die bestehenden Strukturen der Informatik zu erweitern und gleichzeitig moderne Arbeitsbedingungen zu schaffen, die den Anforderungen aktueller Forschung gerecht werden.

„Exzellente Forschung und Lehre brauchen eine exzellente Infrastruktur“, betonte Wissenschaftsministerin Ina Brandes bei der Übergabe der Förderzusage. Mit dem neuen „KI-Center“ soll die Attraktivität des Standorts Nordrhein Westfalen weiter gesteigert und ein Umfeld geschaffen werden, das international konkurrenzfähig ist. Die Investition ist Teil einer strategischen Ausrichtung auf Zukunftsthemen, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz.

Auch innerhalb der RWTH wird der Neubau als wichtiger Entwicklungsschritt eingeordnet. „KI-Center is coming home“, sagte Professor Leif Kobbelt, Dekan der Fakultät Informatik, mit Blick auf die geplante Verlagerung des aktuell an der Theaterstraße angesiedelten Zentrums an die Ahornstraße. Professor Ulrich Rüdiger hob hervor, dass moderne Infrastruktur eine zentrale Voraussetzung dafür ist, Forschungsergebnisse in die Gesellschaft zu übertragen und die Rolle der RWTH als leistungsstarker Forschungsstandort weiter auszubauen.

Das „KI-Center“ wird von Professor Holger Hoos gemeinsam mit Professor Sebastian Trimpe geleitet. „Der Neubau für das KI-Center der RWTH Aachen ist ein weiterer, essenzieller Schritt auf dem Weg von der Kohle zur KI“, erklärte Hoos. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung sicherer, verlässlicher und nachhaltiger KI Systeme.

Die neuen Gebäude sollen zudem die interdisziplinäre Zusammenarbeit stärken. RWTH Kanzler Thomas Trännapp verwies darauf, dass die Informatik eine hohe fachübergreifende Vernetzung aufweist und die geplanten Strukturen diesem Anspruch gerecht werden. Ziel ist es, optimale Bedingungen für Forschende und Mitarbeitende zu schaffen und die Weiterentwicklung der Informatik langfristig zu unterstützen.

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