Neues Video “Warum Forschungsdatenmanagement?”
Die Projektgruppe zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen hat ein Einführungsvideo „Warum Forschungsdatenmanagement?“ veröffentlicht. In drei Minuten werden die vier wichtigsten Vorteile eines guten Forschungsdatenmanagements vorgestellt: Sicherheit, Sichtbarkeit, Nachnutzbarkeit und die gute wissenschaftliche Praxis.
[Das Video wird nach dem Klick von Youtube geladen und abgespielt, dazu baut der Browser eine direkte Verbindung zu den YouTube-Servern auf. Es gilt die Datenschutzerklärung von Google.]
Das Video darf auch für Veranstaltungen genutzt werden. Bei Interesse kontaktieren Sie einfach das IT-ServiceDesk.
Weitere Informationen zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen finden Sie auf den FDM-Seiten, oder Sie wenden sich direkt an das IT-ServiceDesk.
Weiterbildungsangebote zum Forschungsdatenmanagement
Forschungsdaten sind Grundlage und Ergebnis der wissenschaftlichen Arbeit. Ein bewusster und nachhaltiger Umgang mit dieser wertvollen Wissensressource steigert die Effektivität der Forschung und wird zunehmend auch von Drittmittelgebern gefordert.
An der RWTH Aachen arbeitet eine Projektgruppe bestehend aus Mitarbeitenden des IT Centers, der Universitätsbibliothek, der Zentralen Hochschulverwaltung und Vertretern der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Aufbau zentraler Infrastrukturangebote und hat sich zum Ziel gesetzt ein umfassendes Beratungs- und Weiterbildungsangebot während der Projektlaufzeit zu etablieren.
Aktuell gibt es bereits folgende Angebote zur Weiterbildung, die sich an die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RWTH Aachen richten:
- Das regelmäßig stattfinde CDS-Seminar “Management von Forschungsdaten” gibt in zwei Stunden einen kompakten Überblick über die Aufgaben in der Organisation und Dokumentation von Forschungsdaten sowie die Service- und Infrastrukturangebote der RWTH Aachen. Nächster Termin: 07.07.2016
- Der ganztägige Workshop “Management von Forschungsdaten” geht vertiefend und anhand praktischer Übungen auf die Themen Dokumentation, Publikation, Archivierung und gemeinsame Bearbeitung von Forschungsdaten sowie das Schreiben eines Datenmanagementplans ein. Nächster Termin: 12.07.2016
In allen Veranstaltungen besteht die Möglichkeit über konkrete Probleme zu diskutieren. Zudem können Sie sich bei Fragen zum Forschungsdatenmanagement jederzeit auch direkt an das IT-ServiceDesk wenden und ggf. einen Beratungstermin vereinbaren.
Leitlinie zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen verabschiedet
Das Rektorat der RWTH Aachen mit Beteiligung der Dekanerunde und des Senats hat am 8. März 2016 die Leitlinie zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen verabschiedet.
In der Leitlinie verpflichtet sich die RWTH Aachen, ihre Forschungsdaten sicher und nachnutzbar aufzubewahren und diese zur Nachnutzung bereitzustellen. Es wird anerkannt, dass die Umsetzung die Situation und Besonderheiten der Fächerkulturen zu berücksichtigen hat.
Während jeder Forschende selbst für das Management seiner Forschungsdaten verantwortlich ist bietet die Hochschule zentrale Infrastruktur zur sicheren Aufbewahrung von Forschungsdaten sowie geeignete Beratungs- und Schulungsangebote an.
Bei Fragen und Anregungen zur Leitlinie und zum Thema Forschungsdatenmanagement wenden Sie sich bitte an das IT-ServiceDesk. Das FDM-Team freut sich auf Ihre Nachricht.
CDS-Kurs “Management von Forschungsdaten” am 29.01.2016
Forschungsdaten sind Grundlage und Ergebnis der wissenschaftlichen Arbeit. Ein bewusster und nachhaltiger Umgang mit dieser wertvollen Wissensressource steigert die Effektivität der Forschung und wird zunehmend auch von Drittmittelgebern gefordert.
Möchten Sie Ihren persönlichen Umgang mit Forschungsdaten optimieren, dann kommen Sie zum nächsten CDS-Kurs „Management von Forschungsdaten“, der am Freitag, den 29.01.2016 in der Universitätsbibliothek stattfindet. Dieser interdisziplinäre Kurs gibt Ihnen einen Überblick über das Themengebiet und die Unterstützungsangebote seitens der RWTH.
Bei Fragen zu Kursinhalten schreiben Sie eine Nachricht an das IT-ServiceDesk. Das FDM-Team freut sich auf Ihre Nachricht.
Themenschwerpunkt Forschungsdatenmanagement auf dem Infotag des IT Centers am 20.01.2016
Der zweite Infotag des IT Centers steht unter dem Motto „eScience“ und findet am Mittwoch, den 20. Januar 2016 im Foyer des Gebäudes Kopernikusstr. 6 statt. Beginn ist 9.00 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Drei Vorträge bilden den thematischen Schwerpunkt zum Forschungsdatenmanagement:
- Albert Bilo, CIO und Direktor der Universitätsbibliothek an der Universität Duisburg-Essen wird über den Stand von Forschungsdatenmanagement in NRW berichten.
- Einen Einblick in die Praxis des Forschungsdatenmanagements in interdisziplinären Forschungsprojekten gibt Prof. Georg Bareth von der Universität zu Köln.
- Benedikt Magrean, Geschäftsführer des IT Centers, informiert über den Stand und die geplanten Aktivitäten zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen.
In den Pausen bietet eine Poster-Ausstellung Anregungen zu ausführlichem Austausch im persönlichen Gespräch.
Neben dem Schwerpunktthema werden noch viele weitere Vorträge zu verschiedenen Themen der Hochschul-IT angeboten.
Projektgruppe unterstützt Forschungsdatenmanagement an der RWTH
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der RWTH brauchen eine Umgebung, in der sie mit ihren Forschungsdaten effizient, unkompliziert und rechtlich abgesichert arbeiten können. Vor diesem Hintergrund hat das Rektorat am 29.09.2015 – dem Vorschlag der AG Forschungsdatenmanagement entsprechend – die Einsetzung einer Projekt-Gruppe zum Forschungsdatenmanagement beschlossen.
Die Projektgruppe unter Leitung von Herrn Magrean (IT Center) setzt sich aus Mitarbeitenden des IT Centers, der UB, der ZHV sowie Vertretern der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen. Ihre Arbeit wird durch eine Lenkungsgruppe unter der Leitung des Prorektors für Lehre, Prof. Mathar, gesteuert.
Ziel ist der stufenweise Aufbau von Angeboten, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sensibilisieren, qualifizieren oder die technische Unterstützung bieten, ein nachhaltiges und qualitätsvolles Forschungsdatenmanagement in ihrer Arbeitsumgebung zu etablieren. Dabei sieht das Projekt bis Ende 2017 u.a. folgende Teilziele vor:
- Erarbeitung eines Leitbildes zum Forschungsdatenmanagement
- Etablierung eines ganzheitlichen Beratungsangebotes
- Entwicklung von Weiterbildungsangeboten
- Bereitstellung durchgängiger technischer Lösungen zur Unterstützung des gesamten Forschungsprozesses in mindestens 3 Fachdisziplinen
In enger Abstimmung mit den Forschenden werden zunächst fünf Use Cases erarbeiten, um die Entwicklung der für ein nachhaltiges Forschungsdatenmanagement notwendigen Infrastrukturen und unterstützenden Services optimal am Bedarf der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu orientieren.
Die Projektgruppe ist offen für weitere Anwendungspartner, Best Practices oder Herausforderungen im Datenmanagement, um die Anforderungen möglichst vieler Einrichtungen und Fachbereiche in der Entwicklung berücksichtigen zu können. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das IT-ServiceDesk. Das FDM-Team freut sich auf Ihre Nachricht.
Informationen zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen finden Sie auch auf unserer Webseite oder nutzen Sie die Informationsseiten der UB.
HRK – Wie Hochschulleitungen das Forschungsdatenmanagement voranbringen können
Dies ist das Thema einer umfangreichen Empfehlung, die am 10.11.2015 von der Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) verabschiedet wurde. Sie baut auf einer Empfehlung vom Mai 2014 auf, in der bereits das Management von Forschungsdaten zu einer zentralen strategischen Herausforderung für Hochschulleitungen erklärt wurde, und zeigt Handlungsoptionen, Orientierungspfade und Umsetzungsmöglichkeiten beim Aufbau von institutionellen Infrastrukturen, die für ein qualitätsvolles Forschungsdatenmanagement notwendig sind.
In der vorliegenden Empfehlung werden die vielschichtigen Entwicklungen und Herausforderungen daher aus der Organisationsperspektive in Form einer praktischen Handlungsanleitung dargestellt. Damit wird den Hochschulleitungen erstmals ein konkreter Leitfaden für die Weiterentwicklung des FDM an der eigenen Hochschule und innerhalb von Verbünden an die Hand gegeben.
Zudem appelliert die HRK an die Politik in Bund und Ländern, sowohl eine koordinierende Rolle beim Aufbau übergreifender Infrastrukturen zu übernehmen als auch die notwendige Finanzierung bereitzustellen.
DINI/nestor-Workshop “Forschungsdaten auswählen und bewerten”
Am 17.11.2015 findet an der Universität Duisburg-Essen der vierte Workshop der DINI/nestor-AG Forschungsdaten statt. Er thematisiert die Fragen rund um die Auswahl und Bewertung von Forschungsdaten für die Archivierung:
[…] Wie wird entschieden, welche Forschungsdaten in welcher Form aufbewahrt werden und welche nicht? Wer entscheidet letztlich über Auswahl und Archivierung?
Der Workshop hat nicht die Erwartung, fertige Lösungen zu präsentieren. Ziel ist es vielmehr, die zu diskutierenden Faktoren in Form von Vorträgen und Breakout-Sessions herauszuarbeiten.
In der Session “Praktische Übung zum Auswählen und Bewerten von Forschungsdaten” erarbeiten Kleingruppen anhand von konkreten Beispielen Argumente für erhaltenswerte und nicht erhaltenswerte Forschungsdaten. Hierfür suchen wir insbesondere Negativbeispiele. Denn während sicher erhaltenswerte Forschungsdaten leicht zu finden sind, sind Daten, die die Datenproduzenten selbst als nicht erhaltenswert einschätzen, viel schwieriger zu identifizieren und in der Regel nicht zugänglich.
Als Moderator dieser Session würde ich mich besonders über konkrete Beispiele von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der RWTH freuen! Wenn Sie den Workshop mit einem Beispiel aus Ihrer Forschung unterstützen möchten, schicken Sie bitte bis zum 08.11.2015 eine Kurzbeschreibung der Daten (nicht die Daten selbst) an: d.schmitz@ub.rwth-aachen.de. Wenn Sie gerne persönlich am Workshop teilnehmen wollen, erfolgt die Anmeldung über die DINI-Webseite.
TIFF oder JPEG2000 zur Archivierung von Rastergrafiken?
Am 30.09. und 1.10.2015 fand am Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften (ZB MED) in Köln ein Workshop zu den Bildformaten TIFF und JPEG2000 statt, in dem die wesentlichen Unterschiede, Vorteile und Nachteile beider Bildformate für die digitale Langzeitarchivierung behandelt wurden.
TIFF (Tagged Image File Format) ist ein robustes, sehr verbreitetes und lizenzfreies Format für die digitale Langzeitarchivierung. Der größte Nachteil ist jedoch seine Komplexität. TIFF-Dateien beanspruchen viel Speicherplatz und lassen kein Streaming zu.
JPEG2000 dagegen ermöglicht eine visuell verlustfreie Kompression (visually lossless) und spart damit Speicherplatz. Ein schrittweiser Bildaufbau ermöglicht die komfortable Verwendung, da Bilder geringerer Qualität durch Anzeigen nur eines Teils der Originaldatei dargestellt werden können. JPEG2000 ist jedoch nicht uneingeschränkt lizenzfrei und die Qualität der Bilder hängt von der Implementierung ab. Software, die JPEG2000 in vollem Umfang unterstützt, steht open source nicht zur Verfügung.
Für welches Format man sich in Hinblick auf die digitale Langzeitarchivierung entscheidet, hängt davon ab, was für Bilder archiviert werden und wie die weitere Nutzung aussieht.
Des Weiteren wurden in dem Workshop Themen wie Farbmanagement bei der Erstellung und Erhaltung von Bilddateien (z.B. Workflow, Farbprofile), die „Migration“ der Bilddateien als Erhaltungsmaßnahme sowie verschiedene Validierungstools diskutiert. Das FDM-Team berät Sie gerne zur Archivierung von Bilddateien, wenden Sie sich einfach an das IT-ServiceDesk.
DFG verabschiedet Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten
Die Dokumentation von Forschungsdaten nach fachspezifischen Standards und ihre langfristige Archivierung sind daher nicht nur bedeutsam für die Qualitätssicherung wissenschaftlicher Arbeit, sondern auch eine grundlegende Voraussetzung für die Nachnutzbarkeit von Forschungsergebnissen.
Vor diesem Hintergrund hat der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in seiner Sitzung am 30. September 2015 „Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten“ verabschiedet und fasst damit die bereits geltenden Erwartungen an Antragstellende hinsichtlich des Umgangs mit den im Projekt entstehenden Forschungsdaten konsistent zusammen. Demnach sollen
- Überlegungen zum Datenmanagement schon in die Projektplanung und Antragstellung Eingang finden
- Forschungsdaten nach Möglichkeit zeitnah verfügbar gemacht werden
- Forschungsdaten den Regeln der Guten Wissenschaftlichen Praxis folgend langfristig gesichert werden
Darüber hinaus wird auf Angebote der DFG zur Unterstützung des Managements von Forschungsdaten verwiesen. Gerne unterstützt Sie das FDM-Team bei der Beantwortung Ihrer Fragen. Wenden Sie sich einfach an das IT-ServiceDesk.
Die gesamte Meldung der DFG finden Sie in den Information für die Wissenschaft Nr. 66 vom 6. Oktober 2015.


