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IEHK-Aktuell

Neue Projekte auf der RHESCA-Anlage

18. Oktober 2018 | von

Letzte Woche wurden Wärmevorbehandlung-Versuche an dem Glüh- und Tauchbeschichtungssimulator des IEHK im Rahmen eines Industrieprojektes erfolgreich durchgeführt. Die RHESCA-Anlage ermöglicht es, den industriellen Glüh- und Warmtauchprozess von Stahlband im Labormaßstab zu simulieren. Die Hauptfunktionen der Schmelztauchsimulation sind die thermische Vorbehandlung des Bleches, sowie die endgültige Feuerverzinkung.

Die Anlage zeichnet sich durch eine vertikale Anordnung der Antriebseinheit aus und besteht aus einem Infrarot-Heizofen, einer Abkühlkammer und einem Schmelzgefäß, welches durch ein Absperrventil von der oberen Wärmebehandlungszone getrennt ist. Die Probe wird durch eine Spindel bewegt, welche am Servoantrieb angebracht ist. Innerhalb des geschlossenen Systems wird der frei definierbare Heizzyklus von einem Hochgeschwindigkeitsregler kontrolliert.

Durch die Programmsteuerung kann die Gasatmosphäre während des Glühens mit N2, H2 oder wahlweise CO, CO2 oder NO3 eingestellt werden. Das Prozessgas wird mit Hilfe einer Gasmixstation geliefert. Der Taupunkt der Atmosphäre kann im Bereich zwischen -60 ° C und + 5 ° C variiert werden. Die Abkühlkammer verwendet, abhängig von der Abkühlrate, N2, H2 und/oder He. Die Kühlkammer ist wassergekühlt, um konstante Kühlbedingungen zu gewährleisten.

Das Schmelzbad ist durch einen pneumatischen Absperrschieber getrennt. Die untere Kammer wird während des Betriebs permanent mit N2 als Schutzgas gespült. Der Graphitschmelztiegel wird durch eine leitende Heizvorrichtung erwärmt. Abstreifdüsen sind angebracht, um die Dicke der Beschichtung unter Verwendung von N2 zu steuern.

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