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IT Center Blog

EUNIS 2017

12. Juli 2017 | von

Die EUNIS (European University Information Systems organisation) ist eine Organisation, deren Mission es ist, allen beteiligten Mitgliedern zu helfen die IT-Landschaft an Universitäten voranzutreiben und facettenreicher zu gestalten. Hierfür bietet die EUNIS eine Plattform, auf deren Basis die Zusammenarbeit aller gefördert wird und außerdem ausreichend Möglichkeiten geboten werden Erfahrungen zu teilen.

Einmal jährlich (und nun bereits zum 23. Mal) findet die EUNIS-Tagung satt. Deren Gastgeberin war in diesem Jahr die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU). Unter dem Motto „Shaping the Digital Future of Universities“ trafen sich nationale und internationale Mitglieder, um einer Vielzahl von Vorträgen beizuwohnen und an Workshops teilzunehmen.

Ein alljährlicher Höhepunkt der Veranstaltung ist der Best Paper Award, der durch die gastgebende Hochschule organisiert wird. In diesem Jahr wählte die Jury Sarah Grzemski und Ingo Hengstebeck vom IT Center der RWTH Aachen für ihr Paper „Future challenges for quality-assured IT support through cooperative structures“ zum Preisträger. Aber mehr noch, denn von mehr als 70 eingereichten Papern für den Elite Award, gelangte das Paper von Sarah Grzemski und Ingo Hengstebeck auch noch unter die 4 nominierten Veröffentlichungen und verpasste nur knapp die Auszeichnung für den Elite Award.

EUNIS

Sarah Grzemski und Dr. Raimund Vogl
Quelle: EUNIS 2017

Wir gratulieren!

Wer Interesse an dem Thema hat, kann hier einen Blick in das Paper werfen:

http://www.eunis.org/eunis2017/wp-content/uploads/sites/10/2017/06/EUNIS_2017_paper_45.pdf

Ergebnisse der Nutzerzufriedenheitsumfrage 2016

04. Juli 2017 | von
Nutzerzufriedenheitsumfrage

Quelle: Pixabay

Vielleicht erinnern Sie sich noch an unsere Nutzerzufriedenheitsumfrage, die wir Ende letzten Jahres durchgeführt haben. Nun möchten wir die Gelegenheit nutzen und Ihnen die Ergebnisse präsentieren.

Insgesamt nahmen 858 Personen an der Umfrage teil. Unsere folgenden Auswertungen basieren auf den Angaben von 606 von ihnen (davon 307 Studierende und 233 Mitarbeitende sowie UKA Mitarbeitende, RWTH-An-Institutsmitarbeitende, Wissenschaftliche Hilfskräfte, Studentische Hilfskräfte, Alumni Gäste und andere), da die restlichen Personen mehr als 20 % der Fragen nicht beantworteten, wurden diese in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Neben der hohen Beteiligung hat uns vor allem die signifikant gestiegene Gesamtzufriedenheit der Nutzenden gefreut (von durchschnittlich 2,93 in 2015 auf im Schnitt 3,24 in 2016; 1 = „sehr unzufrieden“ bis 4 = „sehr zufrieden“).

Von den IT-Diensten wurden RWTH-E-Mail, E-Learning/L²P, IT-Support, Hochleistungsrechnen und Kollaborationslösungen in diesem Jahr besser bewertet als im Jahr zuvor. Außerdem wurden die Mitarbeitenden des IT Centers als innovativer, hilfsbereiter, kompetenter, sicherheitsbewusster, zuverlässiger und besser erreichbar als in 2015 eingeschätzt. Laut Ihrer Bewertung hat sich auch unser Support in allen Bereichen verbessert. Insbesondere positiv hervorzuheben ist, dass alle Bereiche (außer Lösungszeit) mit mindestens 3 (= „gut“) bewertet wurden.

Wir freuen uns über diese positiven Entwicklungen, sie zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dies ist jedoch kein Grund für uns, uns zurückzulehnen. Zurzeit lassen wir das Feedback in die Verbesserung unserer Dienste und unseres Supportes einfließen.

Für Ihre Teilnahme an der Umfrage bedanken wir uns recht herzlich.

Den vollständigen Ergebnisbericht zur Zufriedenheitsumfrage 2016 finden Sie auf unserer Webseite zu den Umfragen.

Fellowship für Innovationen in der digitalen Hochschullehre für Bastian Küppers

23. Juni 2017 | von
digitalen Hochschullehre

Quelle: Pixabay

Bastian Küppers arbeitet seit sieben Jahren am IT Center. Neben seinen Lehrtätigkeiten im Rahmen der MATSE-Ausbildung beschäftigt er sich mit eLearning und Blended Learning. Zudem promoviert Bastian Küppers am IT Center und in der Learning Technologies Research Group (LuFGi9). Für seinen Projektantrag „E-Assessment und Bring Your Own Device im Informatik-Studium“ hat er ein Fellowship für Innovationen in der digitalen Hochschullehre erhalten. Wir haben mit Bastian Küppers gesprochen, um noch mehr über sein Projekt zu erfahren.

Guten Tag Herr Küppers, wir freuen uns, dass Sie sich die Zeit für ein Interview nehmen und gratulieren Ihnen zunächst einmal zu Ihrer Auszeichnung.

Sehr gerne und vielen Dank.

Können Sie das Projekt einmal kurz beschreiben?

Im Zuge der Digitalisierung stellen wir in der MATSE-Ausbildung immer wieder fest, dass uns einfach Ressourcen fehlen. Wir bräuchten beispielsweise ziemlich große PC-Pools, um elektronische Prüfungen abnehmen zu können. Diese stehen häufig nicht zur Verfügung und deswegen wollen wir in diesem Projekt versuchen das Ganze auf den Geräten der Studierenden umzusetzen. Unsere MATSE-Auszubildenden besitzen in jedem Fall Geräte, die sich dafür eignen.

Gibt es für Sie noch weitere Motivatoren zu diesem Projekt?

Im IT-Bereich ist es oft so, dass wir Softwareentwicklung direkt am Rechner lehren. Die dazugehörige Klausur erfolgt jedoch auf dem Papier. Für unsere Gruppe ist dies kein guter Zustand. Wir wollen diesen Medienbruch eigentlich ausmerzen, vor allem um reale Arbeitsbedingungen für Softwareentwickler besser abbilden zu können. Potentielle Arbeitgeber können mit Noten, die aus Papiertests resultieren nicht eindeutig einschätzen, was dies über die Fähigkeit eines Softwareentwicklers aussagt.

Wie sehen die Prüfungen auf Papier denn derzeit aus?

Im Prinzip ist es so, dass acht bis zehn Aufgaben pro Klausur gestellt werden. Im Zuge dessen müssen die Klausurteilnehmer kleine Programme entwickeln, die bestimmte Bedingungen erfüllen. Anschließend muss dies auf Papier aufgeschrieben werden. Da fehlen natürlich die Möglichkeiten dies zu testen und die Tools zu verwenden, die auf dem Rechner zur Verfügung stehen. Auf der anderen Seite bedeutet dies natürlich auch, dass die Aufgabenstellung hinreichend einfach sein muss, damit auf dem Papier überhaupt ein Programm entwickelt werden kann. Aus meiner ganz persönlichen Sicht kann man anhand dessen nicht wirklich ein Urteil darüber zulassen, ob jemand Software entwickeln kann oder nicht. Letztendlich werden da die falschen Kompetenzen geprüft. Die MATSE-Ausbildung findet ja in Kooperation mit der FH Aachen statt und die ist besonders an einem starken Praxisbezug interessiert.

Wie sind Sie auf die Ausschreibung aufmerksam geworden?

Das war ganz einfach. Ein Kollege hat die Mail bekommen und konnte damit nichts anfangen und hat diese an uns weitergeleitet. So ist die Information dann bei unserem Gruppenleiter gelandet, der leitete sie an mich weiter.

Was bedeutet der Preis für die MATSE-Ausbildung und für Sie persönlich?

Also für mich persönlich heißt das jetzt, dass ich in der glücklichen Lage bin, für meine Forschung und Dissertation ein paar finanzielle Mittel zu haben. Das ist für mich ein großes Glück. Für die MATSE-Ausbildung oder generell für das Ergebnis der Forschung verspreche ich mir, dass durch diesen finanziellen Unterbau die Ergebnisse höherwertiger sein werden. Ich habe jetzt die Möglichkeit zwei studentische Hilfskräfte einzustellen. Das heißt, dass wir uns ein kleines Team aufbauen und eine Menge Mehrarbeit leisten können. Daher hoffe und denke ich, dass die Ergebnisse dann auch noch qualitativ eine Stufe höher stehen werden.

Wie ist denn der aktuelle Stand bezogen auf das Projekt?

Die Konzeptphase ist nun abgeschlossen. Ich weiß jetzt, wie es ablaufen soll, welche Einzelteile ich dafür brauche und, wie diese strukturiert sein sollen. Die Softwareentwicklung wird hoffentlich zum Ende des Jahres abgelaufen sein und dann müssen wir das ganze Projekt noch einmal evaluieren und eine Rückmeldung an den Stifterverband geben, wie gut es funktioniert hat. Also: Das Konzept steht und jetzt fängt die richtige Softwareentwicklung an.

Welche Schwierigkeiten können jetzt noch auftreten? Können Sie das jetzt schon abschätzen?

Ich sage mal so, im Rahmen von Softwareentwicklung kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren, wie, dass man ein Konzept erstellt und dann in der Realität merkt, dass man sich verschätzt hat. Beispielweise aus Performancegründen, also, dass Server die Last nicht bewältigt bekommen. Abgesehen davon, ist es natürlich auch noch etwas ungewiss, ob das Projekt nachher tatsächlich die Probleme gut lösen kann, die wir angehen wollen. Die Akzeptanz muss natürlich auch bei allen Beteiligten vorhanden sein. Das müssen wir auch beachten.

Und wie wird sichergestellt, dass die Studierenden während einer Klausur nicht im Internet nach Lösungen suchen?

Das ist sicherlich etwas, das wir beachten müssen. Wir müssen sicherstellen, dass der unerlaubte Zugriff auf unerlaubte Medien, sei es die eigene Festplatte oder auch das Internet, unterbunden wird. Dazu haben wir in unserem Konzept auch Lösungsvorschläge erarbeitet. In der Praxis wird man sehen müssen, ob sich das als richtig erweist. Grundsätzlich ist es aber so, dass man aufpassen muss, dass die Aufgaben mitwachsen. Grundsätzlich geben wir den Studierenden wesentlich mehr Werkzeuge an die Hand, wenn sie an einem Rechner arbeiten dürfen. Gleichzeitig müssen wir auch die Komplexität der Aufgaben hochschrauben, sonst wird es irgendwann zu einfach. Insgesamt ist es jedoch bei der konzeptionellen Arbeit nicht mehr so leicht sich einfach einen Code zu besorgen. Diese eigenständige Arbeit kann man nicht so einfach googlen.

Arbeiten Sie noch an weiteren Projekten, die in die Richtung gehen?

Wir haben in der MATSE-Ausbildung einige Projekte, die in Richtung Blended Learning und eLearning gehen. Wir sind zum Beispiel an einem Projekt dran, bei dem wir versuchen die Lehrmaterialien zu modernisieren.

Sie haben ja selbst hier studiert, merken Sie einen Unterschied zu den anderen Studierenden?

Einen ganz großen Unterschied, den wir bemerken, ist, dass in den letzten Jahren jeder ein Smartphone hat. Ich persönlich habe manchmal auch das Gefühl, dass die Studierenden denken: „Wieso soll ich das auswendig lernen, ich kann doch alles googlen?“. Von daher glaube ich, dass die Studierenden durch die zunehmende Digitalisierung auch Ihre persönlichen Anforderungen an die Lehre und das Lernen geändert haben, weil es heutzutage aus meiner Sicht weniger wichtig ist Teilwissen zu haben, aber die Auszubildenden müssen Zusammenhänge verstehen und wissen, wie Dinge an sich zu verstehen sind.

Welche Lehrmethoden setzen Sie ein?

Ich habe das Glück, dass ich relativ nah zu meinem eigenen Studium angefangen habe die Seiten zu wechseln. Ich habe im Prinzip ein Jahr nach Abschluss meines Studiums wieder angefangen Lehre zu machen und dann habe ich mich immer gefragt: „Was hätte ich denn gewollt?“. Das ist im Prinzip immer meine Leitfrage und dass, was ich für mich als wichtig empfinde. Ich will, dass die Studierenden merken, dass es mir wichtig ist, dass ich alle mitnehme.

Wir danken Ihnen sehr für das interessante Interview und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrem Projekt.

Welcome Week für internationale Studierende

16. Juni 2017 | von
Welcome Week

Quelle: Pixabay

Auch in diesem Sommersemester hat das International Office wieder die Welcome Week für internationale Studierende ausgerichtet. Wir vom IT-ServiceDesk waren auch wieder vor Ort, um bei Fragen zu den IT-Diensten behilflich zu sein und um somit einen Beitrag zur schnellen Integration für internationale Studierende an der RWTH Aachen University zu leisten.

Neben unserem Vortrag zu der Einrichtung und Nutzung der durch das IT Center bereitgestellten IT-Dienste haben wir den Studierenden die Möglichkeit geboten ihre Fragen direkt an unserem Informationsstand zu beantworten.

Mehr als 250 neue ausländische Studierende haben die Veranstaltung besucht und zahlreiche nutzten die Gelegenheit persönlich mit uns in Kontakt zu treten, um z. B. Unterstützung bei der Registrierung im Identity Management (der Benutzerverwaltung) oder der Einrichtung von eduroam auf verschiedenen Endgeräten zu bekommen.

Uns hat die Veranstaltung viel Spaß gemacht und wir hoffen, dass wir den Einstieg in die neue Umgebung erleichtern konnten.

Wir wünschen allen internationalen Studierenden eine interessante und lehrreiche Zeit an der RWTH Aachen University und freuen uns bereits jetzt auf die nächste Welcome Week.

Saisonstart – The IT (Center) Crowd bewegt sich wieder

09. Juni 2017 | von

Quelle: Eigene Darstellung

Vor genau einer Woche, am 02. Juni, startete für The IT (Center) Crowd die diesjährige Laufsaison. Unser Team nahm am 1. RWTH Campuslauf, der vom Hochschulsportzentrum organisiert wurde, erfolgreich teil.

Für jeden Läufer des Teams war ein passendes Angebot dabei, da der Campuslauf aus drei verschiedenen Läufen bestand:

  • Einem FunRun (4,6 km),
  • einem Staffellauf (4 x 2,3 km) und
  • einem FitnessRun (9 km).

Wir freuen uns sehr, dass The IT (Center) Crowd bei jedem Lauf vertreten war, tolle Ergebnisse erzielt wurden und der Teamgeist insbesondere in den Staffelteams im Vordergrund stand. Besonders hervorzuheben ist der zweite Platz von Bernd Decker, der zweite Platz von Ramona Renner und der sechste Platz von Sarah Grzemski in der jeweiligen Altersklassenwertung des FunRuns. Steffen Schaffert hat für den FitnessRun eine super Zeit von 40:29 Minuten erzielt.

Die Ergebnisse befinden sich unter nachfolgendem Link: http://results.teamsoft-sportzeit.com/results/dict/campuslauf_aachen_2017

Neben den Läufen wurde auch ein tolles Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Für das leibliche Wohl wurde durch lokale Gastronomiebetriebe gesorgt, das UKA mit Partner sorgte für einige sportliche und entspannende Angebote, wie mobile Massagen und ProRWTH verteilte Getränke und Snacks an die Läufer. Nach dem Lauf wurden Führungen durch das Aachener Rathaus verlost. Zudem wurden Rundgängen durch das WZL, die DFA und das IME Fraunhofer angeboten.

Wir danken den Organisatoren für das super Event und freuen uns schon jetzt auf den Lousberglauf am 05. Juli.

Erweiterung der Öffnungszeiten des
IT-ServiceDesk Chat Supports

23. Mai 2017 | von

Quelle: Eigene Darstellung

 

Aufgrund der starken Nachfrage und auf Wunsch der Studierenden haben wir eine Pilotphase durchgeführt, in der wir die Öffnungszeiten für unseren Chat Support erweitert haben.

Nun ist die Pilotphase erfolgreich abgeschlossen und daher werden ab sofort, von

Montag bis Freitag von 10:00 – 16:00 Uhr,

speziell geschulte Mitarbeitende des IT-ServiceDesks im Chat für Sie zur Verfügung stehen. Dort erhalten Sie schnelle und kompetente Antworten auf Ihre Anfragen und Sie können direkt mit unseren Experten kommunizieren. Zudem können Rückfragen unmittelbar geklärt und somit auch eine schnelle Bearbeitung Ihrer Anfragen gewährleistet werden.

Sie erreichen den Kommunikationskanal über den Chat-Button auf unserer IT Center Help Seite. Einen weiteren Zugang bietet die RWTHApp. Der Chat kann dort über den Button unten rechts am Bildschirmrand gestartet werden.

Außerhalb der Chat-Öffnungszeiten erreichen Sie uns wie gewohnt persönlich, telefonisch, per Mail und über unser Ticket-Portal. Einen Überblick über unsere Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier.

Aus dem Entwickleralltag der RWTHapp: Offensichtliche Fehler?

15. Mai 2017 | von
RWTHapp

Quelle: RWTHapp

Beim großen Re-Release des Quizz2Go in der RWTHapp vor ein paar Wochen wurden viele Benutzer beim Aufruf eben dieser Quizz2Go-Seite mit einer Fehlermeldung begrüßt. Hier war also offensichtlich eines der Hauptfeatures „kaputt“.

Wie passiert sowas?

Dieser Blogbeitrag soll einen kleinen Einblick in unseren Entwicklungsprozess geben und dabei etwas auf die Frage eingehen, wie es dazu kommt, dass Software immer wieder doch scheinbar offensichtliche Fehler enthält.

Wie läuft ein Release der RWTHapp ab?

Wir arbeiten im Team mit agilen Prozessen, um flexibel auf neue Anforderungen reagieren zu können. Hierbei treffen wir uns durchschnittlich alle drei Wochen, um beispielsweise neue Ideen und Benutzerfeedback zu besprechen. Dabei setzen wir uns alle das Ziel, ein neues Release freizugeben. Dazu wird ein Zeitpunkt festgelegt, ab dem keine neuen Funktionalitäten mehr in die Release-Version aufgenommen werden und sich nur noch um Fehlerbehebung und kleine Verbesserungen gekümmert wird. Dieses Vorgehen ist auch als „feature freeze“ bekannt. Der Sinn dahinter ist, zu vermeiden, dass durch ständiges Hinzufügen von Funktionalität die Software nie einen stabilen Zustand erreicht. In dieser Phase wird die App gründlich getestet, um potentielle weitere Fehler zu entdecken.

Jede Fehlerbehebung, die während der Testphase durchgeführt wird, zieht weitere Codeänderungen nach sich. Es wird also kontinuierlich weitergetestet, um sicherzustellen, dass keine neuen Probleme auftreten. Diese Tests sind sehr zeitintensiv. Da es schwierig ist Benutzeroberflächen automatisiert testen zu lassen, testen wir manuell auf mehreren Plattformen (Android, iOS, Windows) und unterschiedlichen Gerätetypen (Smartphones, Tablets, PCs).

Was ist jetzt also schiefgelaufen?

In der fast fertigen Version des Quizz2Go wurde standardmäßig immer nur das aktuelle Semester angezeigt. Weitere mussten durch einen Button nachgeladen werden. Mit dem bevorstehenden Semesterwechsel hätte das potentiell dafür gesorgt, dass die noch relevanten Quizze nicht angezeigt und jedes Mal nachgeladen werden müssten. Aus diesem Grund wurde beschlossen, dass immer direkt drei Semester angezeigt werden. Es wurde getestet, ob nun auch drei Semester angezeigt werden, und die App daraufhin veröffentlicht.

Was haben wir vergessen?

Natürlich haben wir getestet, ob das Quizz2Go noch funktioniert, allerdings nur für den geänderten Fall, bei dem Benutzern Quizze für drei anstatt nur für ein Semester zur Verfügung stehen. Diese kleine Änderung hat jedoch auch dazu geführt, dass oben auftritt, wenn der Benutzer keine verfügbaren Quizze hat. Der auftretende Fehler ist ein alter Bekannter in der Software-Entwicklung: ohne Daten wird eine Variable nicht initialisiert und der unscheinbare, neue Zugriff führt zu einer Fehlermeldung.

Letztendlich sind es wie in diesem Fall also meistens Kleinigkeiten, die dann zu so unglücklichen Fehlern führen.

Gemeinsam Schritte zählen

09. Mai 2017 | von

Quelle: Pixabay

Pünktlich zum diesjährigen Gesundheitstag startet morgen am 10. Mai die Challenge „Jeder Schritt zählt“ des Hochschulsportzentrums und des Gesundheitsmanagements der RWTH Aachen.

Ziel der Challenge ist es, die Bewegung von RWTH Aachen Angehörigen im Lern- und Arbeitsalltag gezielt zu fördern. Dazu bietet die Aktion den Anreiz, im Team oder als Einzelperson in 14-tägigen Zeiträumen möglichst viele Schritte in seinen Alltag einzubauen, diese in ein Webformular einzutragen und seinen Fortschritt (im Team) zu beobachten und somit die eigene Fitness und Gesundheit zu verbessern.

Die Abteilung „IT Prozessunterstützung“ des IT Centers hat die notwendigen Anwendungen und Formulare zur Challenge programmiert und eine Verwaltungssoftware geschrieben, in der die Teammitglieder täglich ihre gelaufenen Schritte eintragen können. Das Programm errechnet basierend auf den Schritten die Distanz und die verbrauchten Kalorien sowie die Platzierung im Team oder (optional wählbar) als Einzelperson.

Weitere Infos zur Challenge und das Anmeldeformular gibt es unter nachfolgendem Link:
http://www9.rwth-aachen.de/awca/c.asp?id=bqhe

Duales Studium MATSE/Scientific Programming – kurzes Interview mit einem Absolventen

04. Mai 2017 | von

Quelle: Eigene Darstellung

Vor einiger Zeit haben wir an dieser Stelle von der Messe „Einstieg Köln“ berichtet, auf der auch die Ausbildungsgruppe MATSE des IT Centers vertreten war und das duale Berufsbild des/r Mathematische-Technische Softwareentwicklers/in (MATSE) vorgestellt hat. Einer derjenigen, der auch auf einer Messe auf MATSE aufmerksam geworden ist und sich daraufhin auch dazu entschieden hat, das duale Studium in Angriff zu nehmen, ist Mario Grunwald, 22 Jahre alt. Wieso er sich für MATSE entschieden hat und was seine Aufgaben sind, teilte er uns in einem kurzen Interview mit:

Wie bist du auf das duale Studium MATSE/Scientific Programming aufmerksam geworden?

Ich war erst auf der Realschule und habe dann auf einer Ausbildungsmesse in der Eifel nach einer Ausbildung mit Mathe gesucht. Da bin ich auf MATSE gestoßen. Erst war ich skeptisch, wegen des Studiums. Aber dann habe ich mich entschlossen, noch Abitur zu machen. An der RWTH Aachen habe ich dann noch ein Praktikum zu MATSE gemacht und dann war klar, dass ein duales Studium etwas für mich sein könnte, daher habe ich mich beworben.

Wo liegen in deinen Augen die Vorteile eines dualen Studiums?

Man macht eine Ausbildung und studiert gleichzeitig, dadurch kann man die Kenntnisse aus dem Studium direkt im Ausbildungsbetrieb anwenden. Außerdem kann es sein, dass einem manche Themen des Studiums leichter fallen, da man sich zuvor bereits im Ausbildungsbetrieb damit beschäftigt hat. Ich habe zum Beispiel viel Webentwicklung mit Datenbanken im Ausbildungsbetrieb gemacht. Als  das Thema „Datenbanken“ im Studium auf kam, hatte ich keine Probleme, weil ja alles schon aus der Praxis bekannt war.

Wie sahen deine Aufgaben in deinem Ausbildungsbetrieb, dem IT Center, aus? An welchen Projekten hast du mitgearbeitet? Bitte berichte davon.

Am IT Center habe ich in erster Linie Webentwicklung gemacht. Also Webseiten gepflegt, verbessert und erweitert. Das hört sich vielleicht etwas langweilig an. Mir hat das jedoch sehr gefallen, weil es so viel Tüftelei war. Ich fand das sehr spannend, vor allem, weil wir als Auszubildende  im Team an Projekten gearbeitet haben. Zudem sind die Ergebnisse unserer Arbeit meistens direkt für die Organisation unseres Studiengangs eingesetzt worden, so hatten wir auch einen persönlichen Nutzen von unserer Arbeit. Richtig gut fand ich auch, dass ich mir die Arbeiten immer selbst einteilen konnte.

Besonders cool war die Gelegenheit durch „Rent a MATSE“ an ein anderes Institut in der RWTH Aachen ausgeliehen zu werden. Ich war bei AVT – Aachener Verfahrenstechnik. Dort wird viel  mit Metallen und Auswertungen von Mikroskopbildern gearbeitet. Die Mitarbeitenden haben viele Auswertungen per Hand machen müssen. Sie hatten keinen MATSE, der für sie programmieren konnte. Dann bin ich dorthin gekommen. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden wurde dann entschieden, was genau programmiert werden soll: Ich habe die digitale Auswertung der Bilder verbessert – nun kann ein ganzer Streifen einer Metalllegierung untersucht werden, statt vieler kleiner Einzelbilder. Zudem können viel mehr Messdaten in kürzerer Zeit ausgewertet werden. Mein Programm kann Formen erkennen, Messdaten erfassen und daraus Diagramme erstellen. Ich hätte noch immer weitermachen können, weil daraufhin den Mitarbeitenden einfiel, was weiter optimiert und programmiert werden könnte. Vielleicht macht das irgendwann ein anderer MATSE. Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht, in einen ganz anderen Bereich reinzuschauen.

In meiner Bachelorarbeit habe ich ein weiteres großes Projekt begonnen. Es beinhaltet eine verbesserte Anwesenheitskontrolle von Studierenden in Vorlesungen. Hierzu soll anstelle der üblichen Papierlisten, auf denen man mit seiner Unterschrift die Anwesenheit bestätigt ein digitales Verfahren eingesetzt werden. Dies erspart einem die manuelle Überprüfung der Listen. Hierzu sollen Tablets anstelle der üblichen Papierlisten in den Veranstaltungen herumgereicht werden. Auf dem Tablet kann dann unterschrieben werden. So kann zuverlässiger und schneller gesehen werden, wenn jemand nicht da ist. An der konkreten Umsetzung arbeite ich auch heute noch.

Was ist das Besondere an der Ausbildung im IT Center?

Erstmal: Der Weg von der Arbeit zu den Veranstaltungen des Studiums und zurück ist sehr kurz *grins*. Außerdem wird hier im IT Center viel Wert auf die Vermittlung von Kompetenzen gelegt. Hier lernt man seine Projekte anderen Azubis in Form von Präsentationen vorzustellen. Das bereitete einen gut auf die Abschlussprüfungen vor.

Zudem sind die Kollegen sehr nett, die Projekte waren sehr interessant und dadurch, dass alle zusammen in einem Büro gesessen haben, konnten wir gut zusammenarbeiten. Vor allem, die Tatsache, dass ich in so viele unterschiedliche Bereiche einen Einblick bekommen habe – auch Hardware, wie bei den Tablets – hat mich sehr bereichert.  Auch der Kontakt zu meinem Betreuer war sehr gut. Wenn es mal Fragen gab, konnte ich jederzeit kommen und mir wurde geholfen.

Dual bedeutet auch Doppelbelastung aus Arbeit und Studium. Wie ging es Ihnen damit? Würden Sie ihren Schritt zum dualen Studium wiederholen? Und wenn ja, warum?

Die Doppelbelastung kam mir gar nicht wie eine Belastung vor. Man merkt zwar manchmal schon, dass man weniger Zeit hat als man gerne hätte, aber im Gegenzug  hat man nach drei Jahren die Ausbildung und das Studium abgeschlossen und dafür lohnt sich der Mehraufwand. Das ist auch ein Grund weshalb ich meinen Schritt zum dualen Studium jederzeit wiederholen würde.
Das Beste ist – ich mag Programmieren. Das heißt: ich mache den ganzen Tag etwas, was mir Spaß macht. Und das noch mit viel Abwechslung.
Aktuell  mache jetzt meinen Master – wieder dual: also arbeiten und studieren gleichzeitig. So bleibe ich unabhängig und komme nicht aus der Übung. Es fällt mir gar nicht mehr auf, so sehr bin ich daran gewöhnt.

Wo sehen Sie sich in der Zukunft? Was sind Ihre Karriere-Ziele?

Erstmal den Master an der FH Aachen in Technomathematik erfolgreich abschließen. Ich habe ja gerade erst begonnen. Für nachher bin ich ganz offen und neugierig: mal schauen, was sich so ergibt.

 

Vielen Dank für dieses Interview!

 

Willkommen an der RWTH Aachen

18. April 2017 | von

Liebe Neuimmatrikulierte,

herzlich willkommen an der RWTH Aachen und auf der Seite des IT Center Blogs. Um den Start in ein erfolgreiches Studium zu erleichtern, haben wir hier einige wichtige Informationen zu den Diensten des IT Centers gebündelt zusammen gestellt.

Zu den grundlegenden Diensten zählen zum einen die Selfservice-Anwendung, die dazu dient, die eigenen Kontaktdaten selbst zu verwalten sowie Kennwörter zu den eigenen Accounts zu ändern.

Zum andern sei an dieser Stelle der E-Mail Service genannt, denn als Studierender erhält man eine E-Mail-Adresse, die in der Regel die Form Vorname.Nachname@rwth-aachen.de hat. Über diese Adresse wird man gelegentlich durch wichtige Instanzen der RWTH Aachen kontaktiert. Daher ist man als Studierender verpflichtet, diese E-Mail-Adresse regelmäßig abzurufen.

Ein weiterer nützlicher Dienst ist das WLAN-Netz eduroam, das nach erfolgreicher eduroam-Installation kostenlos und überall auf dem Campus verfügbar ist. Befinden Sie sich außerhalb des RWTH -Netzwerkes? Dann können Sie mittels eines weiteren Dienstes, dem VPN (Virtual Private Network) Clienten, auf das RWTH Netz zugreifen.

Auch Campus-Office, der Online-Studienplaner, über dessen Zugang man Zugriff auf die persönlichen Vorlesungs-und Veranstaltungsdaten hat, soll an dieser Stelle genannt werden. Hier kann man sich u.a. zu Prüfungen anmelden und sich über Terminänderungen benachrichtigen lassen.

Sie haben Interesse an IT-Handbüchern der Leibniz Universität Hannover? Diese können Sie bei uns erwerben, sogar als eBooks. Unter dem nachfolgendem Link befindet sich eine Übersicht über alle zur Verfügung stehenden eBooks: https://www.luis.uni-hannover.de/e-books.html

Weitere, ausführlichere Informationen zu den hier genannten Diensten sowie zu weiteren hilfreichen Informationen zu den IT Diensten des IT Centers erhält man auf unserer Welcome Seite https://www.welcome.itc.rwth-aachen.de/.

Es lohnt sich, dort vorbeizuschauen und sich über eine Vielzahl von Möglichkeiten, das Studium komfortabler zu gestalten, zu informieren.

Natürlich stehen wir vom IT-ServiceDesk des IT Centers jederzeit bei Fragen zur Verfügung.

An dieser Stelle möchten wir noch mal auf unsere neuen Chat-Öffnungszeiten aufmerksam machen. Sie können ab sofort von Montag bis Freitag von 10:00 – 16:00 Uhr mit uns chatten. Sie erreichen den Chat über den Button „Chat Support“ in unserem Dokumentationsportal. Zudem haben Sie auch die Möglichkeit den Support Chat über die RWTHApp zu nutzen. Der Chat kann über den Menüpunkt „Einrichtungen“ und die Auswahl des „IT-ServiceDesk“ gestartet werden.