Kategorie: ‘Allgemein’
Masterarbeit am IEM wird durch die Hans Hermann Voss-Stiftung gefördert

CAD-Zeichnung – IEM
Im November 2020 wurde am Institut für Elektrische Maschinen (IEM) eine Masterarbeit zum Thema „Entwicklung und Aufbau eines Hochgeschwindigkeits-Fahrwerks und einer Fahrstrecke für ein Magnetschwebebahnmodell im Maßstab 1:20“ begonnen.
Ziel ist es, das am IEM bestehende Magnetzugmodell im Maßstab 1:20 weiterzuentwickeln. Dazu soll die Teststrecke unter Beachtung der baulichen Gegebenheiten der Versuchshalle um eine Kombination aus linearer Asynchronmaschine in Kurzstator-Bauweise und einer linearen Synchronmaschine in Langstator-Bauweise erweitert werden. Der Schwebebetrieb wird mit sogenannten Hybrid-Aktoren realisiert, die aus einer Kombination aus Elektro- und Permanentmagneten bestehen.
Die sechsmonatige Umsetzung dieser Masterarbeit wird durch die Hans Hermann Voss-Stiftung gefördert – insbesondere werden die Materialkosten für den Prototyp finanziert. Die Stiftung unterstützt Masterarbeiten von RWTH- Studierenden, die in einem der Profilbereiche der Hochschule forschen und mit ihrer Arbeit zur Lösung anwendungsbezogener Fragestellungen beitragen.
Erfolgreicher Meilenstein zur Halbzeit für das Projekt NEUROTEC nach einem Jahr erreicht

Neurotec
Die erfolgreiche Abnahme des zentralen Meilensteins durch den Projektträger VDI/VDE/IT Ende November 2020 markiert für das vom BMBF geförderte Strukturwandelprojekt NEUROTEC den ersten erfolgreichen Abschnitt auf dem Weg in die Elektronik der Zukunft.
Die Vision des Verbundes aus Forschungszentrums Jülich und der RWTH ist es, dass künftige Computer für künstliche Intelligenz (KI) verstärkt aus Deutschland und der EU kommen sollen und somit einen Beitrag zur Technologiesouveränität Europas liefern. Dabei kommt neuartige Hardware zum Einsatz, die dem Vorbild des Gehirns stärker nachempfunden wird.
Eine Spezialität der Allianz aus Forschungszentrum Jülich und RWTH sind kleinste für das neuromorphe Computing einsetzbare elektronische Komponenten, die an herkömmliche Mikroelektronik anschlussfähig sind.
Jetzt in NEUROTEC I werden die Konzepte erprobt und im Vorhaben NEUROTEC II werden dann Demonstratoren angestrebt, die in Labormustern die neuen Möglichkeiten aufzeigen sollen.
Mehr Informationen findet ihr auf der Website des Forschungszentrum Jülich.
Studieninformationstag digital – WDR Beitrag
Wie viele andere Events in den letzten Monaten hat auch der diesjährige Studieninformationstag virtuell stattgefunden. Wir durften dem WDR in unserer Fakultät einen Blick hinter unsere Kulissen geben.
Den Beitrag des WDR finden Sie hier.
Besondere Ehre für herausragende Leistungen – Professor Dr.-Ing. Haris Gačanin wird 2021 zum IEEE Fellow ernannt
Für seine Errungenschaften im Bereich „Development of operations and management systems for home broadband networks“, wird Professor Dr.- Ing. Haris Gačanin, 2021 zum IEEE Fellow ernannt. Der IEEE ist als weltweit führender Berufsverband zur Förderung der Technologie für die Menschheit bekannt. Die Verleihung der Titels eines IEEE Fellow gilt als große Ehre und Anerkennung für herausragende persönliche Leistungen..
Seinen akademischen Werdegang hatte er mit einer Promotion an der Tohoku-Universität in Japan im Bereich Elektro- und Kommunikationstechnik gestartet, wo er auch als Assistenzprofessor arbeitete, bevor er 2010 zu Alcatel-Lucent Bell kam. Dort war er als Abteilungsleiter in den Nokia Bell Labs beschäftigt und erhielt in dieser Zeit mehrere Innovationspreise von Alcatel-Lucent Bell und Nokia Bell Labs, sowie weitere Auszeichnungen für Beiträge beim IEEE (Institut of Electrical and Electronic Engineers) und IEICE (Institute of Electronics, Information and Communication Engineers). Im April 2020 wechselte er dann als Professor an die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen University. Dort ist er Inhaber des Lehrstuhls für Distributed Signal Processing am Institute for Communication Technologies and Embedded Systems der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik.
Professor Gačanin ist auf dem Gebiet der digitalen Kommunikation und der Datenverarbeitungsmethoden für den Entwurf von Optimierungs- und Managementsystemen tätig. Seine Beiträge in der Forschung zu Kommunikationstechnologien der nächsten Generation hatten einen direkten und positiven Einfluss auf die Geschäftsentwicklung seines früheren Arbeitgebers Alcatel-Lucent Bell. Professor Gačanin hat rund 150 technische Publikationen veröffentlicht und ist gegenwärtig Inhaber von circa 90 Patenten in seinem Forschungsgebiet.
FGE-Kolloquium Redispatch in Deutschland und Europa online – 17.12.2020
Referent ist Herr Dr. Niels Ehlers von 50Hertz Transmission GmbH.
Es werden ff. Aspekte aufgegriffen:
- Höherauslastung und Engpassmanagement im Stromnetz
- Europäische Entwicklungen
- Neue Herausforderungen für Ingenieure
Zielgruppe: Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, interessierte Öffentlichkeit.
Wenn Sie dabei sein möchten, lassen Sie uns dies über die nachfolgende Email-Adresse wissen:
fge-kolloquien@iaew.rwth-aachen.de
Wir schicken Ihnen dann gerne die Einwahldaten zu der Veranstaltung.
Veranstaltungsreihe FGE-Kolloquien
Weitere spannende FGE-Kolloguien, die im Wintersemester zum Thema Energietechnik- und Wirtschaft stattfinden werden, sind am folgenden Termin und können ebenfalls über den Online-Flyer abgerufen werden:
| 04.02.2021 | Podiumsdiskussion: Stromkrieg reloaded – ist Wechselstrom noch zeitgemäß? Prof. Rik W. De Doncker, E.ON ERC, RWTH Aachen, Prof. Jochen Kreusel, ABB Power Grids Germany AG, Peter Barth, Amprion GmbH, Dr. Joachim Kabs, Schleswig-Holstein Netz AG |
Erster Virtueller Workshop Taiwan – Deutschland

Foto: Stefan Hense
Am 14. Dezemeber 2020 wird im Zuge der internationalen Zusammenarbeit und Forschungsausrichtung der RWTH Aachen University der erste virtuelle Workshop zwischen mehreren Professorinnen und Professoren unserer Fakultät und der National Chiao Tung University, Taiwan, stattfinden.
Hierbei steht der Austausch aktueller Forschungsprojekte der ProfessorInnen und die Ausweitung der internationalen Kollaboration im Fokus. Von der RWTH Aachen University werden Professor Andrei Vescan, Professor Sven Ingebrandt und Professor Regina Dittman über aktuelle Projekte referieren. Referenten des NCTU sind Professor Pei-Wen Li, Professor Yu-Ting Cheng und Professor Der-Hsien Lien.
Das entsprechende Programm des Virtuellen Workshops finden Sie auf der Website des Instituts für Werkstoffe der Elektrotechnik 1.
DFG Schwerpunktprogramm AUDICTIVE
Das Schwerpunktprogramm „Auditive Kognition in interaktiven virtuellen Umgebungen – AUDICTIVE“ soll es ermöglichen, durch die Verknüpfung der drei Disziplinen – Akustik, Kognitionspsychologie und Virtual Reality/Informatik – das Wissen über hörbezogene kognitive Leistungen in realen Szenen erheblich zu erweitern und dadurch die Entwicklung einer „auditiv-kognitionsvalidierten“ VR-Technologie zu realisieren. Durch Anwendung interaktiver VR-Technologie soll die auditive Wahrnehmung in komplexen audiovisuellen Szenen, die dem realen Leben nahekommen, verstanden werden können. Situationen wie Klassenzimmer, Großraumbüros, Mehrparteienkommunikation oder Außenszenarien mit mehreren (und sich bewegenden) Schallquellen sollen mit Hilfe der Ergebnisse besser nachvollzogen werden können.


