Kategorie: ‘Allgemein’
FGE-Kolloquium mit der devolo AG online – 3.12.2020
Referent dieses Vortrages ist Herr Dr. Christoph July von der devolo AG.
Die Einwahlinformation zur Verantstaltung erhalten Sie über folgende E-Mail-Adresse
fge-kolloquien@iaew.rwth-aachen.de
Die Veranstaltung findet im Rahmen der für das Wintersemester 2020/21 geplanten Kolloquien der Forschungsgesellschaft Energie (FGE e.V.) statt. Aufgrund der Corona-Pandemie wird diese Veranstaltung online stattfinden.
Veranstaltungsreihe FGE-Kolloquien
Weitere spannende FGE-Kolloguien, die im Wintersemester zum Thema Energietechnik- und Wirtschaft stattfinden werden, sind an den folgenden Terminen und können ebenfalls über den Online-Flyer abgerufen werden:
| 17.12.2020 | Redispatch in Deutschland und Europa Dr. Niels Ehlers, 50Hertz Transmission GmbH |
| 04.02.2021 | Podiumsdiskussion: Stromkrieg reloaded – ist Wechselstrom noch zeitgemäß? Prof. Rik W. De Doncker, E.ON ERC, RWTH Aachen, Prof. Jochen Kreusel, ABB Power Grids Germany AG, Peter Barth, Amprion GmbH, Dr. Joachim Kabs, Schleswig-Holstein Netz AG |
SOGNO – Serviceorientiertes Stromnetz für die Stromversorgung der Zukunft

Institute for Automation of Complex Power Systems
Die RWTH Aachen war kürzlich maßgeblich an dem EU-Projekt „Service Oriented Grid for the Network of the Future“ (SOGNO) beteiligt. Die RWTH wurde durch das Institut für Automatisierung komplexer Energiesysteme (ACS), das Institut für Theoretische Informationstechnik (TI) und den Lehrstuhl für Controlling vertreten. Darüber hinaus fungierten Prof. Monti und Dr. Marco Pau vom Institut für Automatisierung komplexer Energiesysteme als technische Leiter des Projekts und koordinierten damit die technischen Aktivitäten innerhalb des Konsortiums.
Das Projekt SOGNO zielt auf die Entwicklung eines neuen Konzepts des Verteilungsnetzmanagements ab, das auf dem Einsatz von 5G-Kommunikation, fortgeschrittenen Techniken des Tiefenlernens und der Cloud-Virtualisierung basiert, um die Intelligenz bereitzustellen, die für die Steuerung zukünftiger intelligenter Netze als Dienstleistung für Verteilungsnetzbetreiber erforderlich ist.
Projekt InductInfra – Kann die Straße künftig das Auto mit Energie versorgen?
Im Rahmen des Projekts „InductInfra – Induktive dynamische Energieversorgung von Fahrzeugen über die Straßenverkehrsinfrastruktur“ kooperieren hierzu das Institut für Elektrische Maschinen unter der Leitung von Professor Kay Hameyer und das Institut für Straßenwesen von Professor Markus Oeser. Finanziert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des „Innovationsprogramms Straße“ mit rund 1,6 Millionen Euro bis Oktober 2023.
Beide Institute wollen Konzepte und Werkstoffsysteme für die Energieübertragung zwischen Fahrzeug und Straße entwickeln und eine Integration in die Infrastruktur erforschen. Ziel ist, dass Fahrzeuge während des Fahrens die zum Betrieb oder zur Schnellladung erforderliche Energie aus einem Induktionsfeld beziehen. In die Straße eingelassene Induktionsmodule erzeugen die hierfür benötigte Energie. Die Entwicklung der Induktionsmodule, der erforderlichen Werkstoffe sowie der Technologien für deren dauerhafte Integration in die Verkehrsinfrastruktur ist Ziel des Projekts. Darüber hinaus werden Potenzial, Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit der Versorgung der Induktionsmodule durch regenerative Energie ermittelt.
Gegenwärtig wird die Elektrifizierung des Individual- und Wirtschaftsverkehrs fokussiert. Für den Fernverkehr gibt es noch viele Problemfelder, etwa die mangelnde Reichweite, die Batteriegröße, das Batteriegewicht und die lückenhafte Ladeinfrastruktur. Hier könnte ein Lösungsansatz in der kontinuierlichen Ladung beziehungsweise Energieübertragung zwischen Fahrzeug und Fahrbahn während der Fahrt liegen. Elektrofahrzeuge mit quasi unbegrenzter Reichweite, moderater Batteriegröße und geringem Batteriegewicht würden so möglich.
Quelle: Presse und Kommunikation RWTH
Neuromorphes Computing – DFG Förderung Memristive Bauelemente

Prof. Dr.-Ing Rainer Waser, Leiter des Instituts für Werkstoffe der Elektrotechnik der RWTH Aachen, an einer Sputteranlage zur Oberflächenbeschichtung
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ihm Rahmen des Schwerpunktprogramms „Memristive Devices Toward Smart Technical Systems“ fünf Projekte unter Beteiligung von Mitgliedern der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen.
Vier davon sind Projekte am Lehrstuhl von Prof. Rainer Waser IWE2 bzw. dem Peter Grünberg Institut des Forschungszentrum Jülich gefördert. Ein weiteres Projekt wurde im Lehr- und Forschungsgebiet von Prof. Regina Dittmann „Technologie der Oxidelektronik“ ebenfalls am Peter Grünberg Institut bewilligt.
Die Förderhöhe der 5 Jülich-Aachener Projekte beläuft sich auf ca. 1,2 Mio € für eine Laufzeit von 3 Jahren. Im Rahmen der unterschiedlichen Projekte wird die Fakultät 6 in Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen memristive Bauelemente für den Einsatz in neuartigen energie-effizienten Rechnerstrukturen oder für intelligente Sensoranwendungen für das zukünftige Internet der Dinge entwickeln.
Projekt ERIGrid 2.0 – Validierungsansatz intelligenter Energienetze im elektrischen Bereich

Foto: www.erigrid2.eu/rwth
Im April diesen Jahres startete in zweiter Version das Projekt „ERIGrid 2.0“ des Institute for Automation of Complex Power Systems am E.ON Research Center.
So komplex wie das vierjährige Projekt ist auch sein voller Name, denn „ERIGrid 2.0“ steht für „European Research Infrastructure supporting Smart Grid and Smart Energy Systems Research, Technology Development, Validation and Roll Out – Second Edition.“
Das Team um Professor Antonello Monti arbeitet an dem ganzheitlichen und auf Cyberphysik basierenden Validierungsansatz intelligenter Energienetze im elektrischen Bereich. ERIGrid 2.0 fördert hierbei die Unterstützung und Ausbildung auf Systemebene für industrielle und akademische Forschung und Technologieentwicklung für Energiesystem.
Die RWTH Aachen erzielt Spitzenplätze im diesjährigen NTU-Ranking

Foto: Martin Braun
Jährlich rankt die National Taiwan University (NTU) die 800 Top-Universitäten der Welt in sechs Wissenschaftsbereichen sowie in insgesamt 24 einzelnen Fächern. Für das international angesehene Ranking wertet die NTU verschiedene bibliometrische Indikatoren wie internationale wissenschaftliche Publikationen aus und gewichtet sie nach wissenschaftlicher Produktivität, Exzellenz und Einfluss in der Forschung.
Auf nationaler Ebene schneidet die RWTH im aktuellen Ranking sehr erfolgreich ab. In aktuell 18 von 24 Fächern ist sie unter den stärksten Hochschulen des Landes gelistet. In den Fächern Bauingenieurwesen, Chemieingenieurwesen und Maschinenbau belegt die RWTH als beste deutsche Hochschule den ersten Platz. Mit einer Zweitplatzierung im Fach Elektrotechnik sowie Drittplatzierungen in Chemie, Informatik und Mathematik erzielt die Aachener Hochschule zudem weitere Top-Ergebnisse im bundesweiten Vergleich. (Quelle: RWTH Presse)

