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Elektrotechnik und Informationstechnik

Kategorie: ‘Allgemein’

Neues Fraunhofer-Zentrum Digitale Energie für Aachen

06. Mai 2020 | von

Logo Fraunhofer GesellschaftWie lassen sich die Herausforderungen für die Energiewirtschaft sowie die energieintensive Industrie aufgrund des Kohleausstiegs meistern?

Antworten auf diese Fragen erforschen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen am neuen Fraunhofer-Zentrum Digitale Energie in Aachen. Diese Woche erfolgte der Startschuss für den Aufbau des Zentrums (Baubeginn voraussichtlich 2022, Campus Melaten). Unter Federführung des Fraunhofer FIT sind auch unsere Lehrstühle Automation of Complex Power Systems (Prof. Monti) und Aktive Energieverteilnetze (kommissarisch Prof. Moser) beteiligt.
Laut Prof. Wehrspohn, Fraunhofer-Vorstand Technologiemarketing und Geschäftsmodelle, wird dieser Startschuss einen wichtigen Beitrag zum innovationsorientierten Strukturwandel im Rheinischen Revier leisten. Ziel ist es, Grundlagen für technisch zuverlässige, vor Hackerangriffen sichere und wirtschaftlich attraktive digitalisierte Energieinfrastrukturen im Rheinischen Revier zu legen und in den Betrieb zu überführen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Fraunhofer-Zentrums für Digitale Energie

Zweiter Platz QS Ranking 2020

10. März 2020 | von

Zweiter Platz für die Elektrotechnik der RWTH unter Deutschen Fakultäten beim weltweiten Ranking

Beim aktuellen QS World University Ranking 2020 gehört die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen im weltweiten Ranking mit Rang 34 zu den Top 40 der bewerteten Universitäten. Während die Fakultät in den Jahren von 2015-2017 noch auf den Rängen zwischen 51 und 100 platziert war, gehört die Fakultät seit 2018 zu den bestplatzierten 50 im internationalen Vergleich. Im deutschen Vergleich befindet sich der Fachbereich auf dem zweiten Platz.

Ausschlaggebend für die Platzierungen sind Meinungen von Wissenschaftlern, Arbeitgebern, sowie die Daten zu Zitationen und H-Index. Die fast unverändert gebliebenen Ergebnisse bestätigen erneut den guten Ruf unserer Fakultät.

Lehrpreis 2019 Prof. Dr. Dirk Uwe Sauer

05. Februar 2020 | von

 

Professor Sauer

Foto: ISEA

Prof. Dr. Dirk Uwe Sauer wurde mit dem Lehrpreis der RWTH in der Kategorie „Dozent“ ausgezeichnet. Die RWTH Aachen vergibt seit 2001 einen Lehrpreis, um herausragende Leistungen im Bereich Lehre an der Hochschule zu würdigen. Mit dem Preis wird die Neu-Gestaltung der Elektrotechnik I-Vorlesung ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Rahmen von RWTHtransparent am 31.01.2020 statt.

Das ISEA freut sich über diese besondere Auszeichnung, mit der auch die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jedes Semester an der Gestaltung der Vorlesung, den Übungen und der Klausur mitwirken, gewürdigt wird. Der Dank gilt aber auch den HiWis, der Fachschaft, der Medienstelle für die Lehre und vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fakultät und zentraler Dienste der Hochschulverwaltung.

Herr Dr. Hoog Antink ist neues Mitglied des Jungen Kollegs NRW

21. Januar 2020 | von

Wir freuen uns gleich zu Beginn des Jahres Herrn Dr. Hoog Antink für seine Aufnahme in das Junge Kolleg der NRW Akademie der Wissenschaften und Künste zu gratulieren.

Dr.-Ing. Christoph Hoog Antink begann 2005 ein Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik an der RWTH Aachen. Am Lehrstuhl für medizinische Informationstechnik wurde er 2018 zum Dr.-Ing. promoviert und leitet seither als Oberingenieur die Arbeitsgruppe Medizinische Signalverarbeitung.

Als einer von 7 neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten des Jungen Kollegs erhält er für einen Zeitraum von vier Jahren eine jährliche Förderung von 10.000 Euro. Des Weiteren nimmt er am Akademieleben teil, das es ihm ermöglicht seine Projekte in interdisziplinären Arbeitsgruppen zu diskutieren und sich mit renommierten Mitgliedern der Akademie auszutauschen. Die Aufnahme in das Junge Kolleg der NRW Akademie der Wissenschaften und Künste gehört zu den bedeutendsten Auszeichnungen und Förderungen des wissenschaftlichen Nachwuchses. Um für das Junge Kolleg berufen zu werden, müssen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler neben ihrer Promotion bereits herausragende wissenschaftliche Leistungen erbracht und noch keine unbefristete Hochschullehrstelle innehaben. Des Weiteren dürfen die Mitglieder zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht älter als 36 Jahre sein.

Dr. Hoog Antink hat uns sein Forschungsgebiet und seine Intentionen wie folgt beschrieben:

„Ich beforsche die Signal- und Datenverarbeitung in der Medizintechnik. Dabei verwende ich unterschiedlichste Signalquellen, von eindimensionalen Modalitäten wie EKG und Blutdruckkurven hin zu mehrdimensionalen Videodaten. Mich interessiert, wie durch intelligente Kombination von Informationen aus unterschiedlichen Quellen Robustheit gesteigert werden kann. Praktisch kann die Sensorfusion zur Reduktion von Fehlalarmen auf der Intensivstation eingesetzt werden. Ein weiteres Forschungsfeld ist die Entwicklung kontaktloser Messtechnik. Kontaktlose Messdaten sind oft störanfälliger und bieten besonderes Optimierungspotential durch Sensorfusion. Über mehrere Kameras, deren Daten mithilfe aktueller maschineller Lernverfahren analysiert werden, können Vitalparameter kontaktlos bestimmt werden. Hier nutze ich Kooperationen mit der Neonatologie und der Altersmedizin, um für beide Patientengruppen Komfort und Bewegungsfreiheit zu steigern sowie Hautschädigung und Infektionsrisiko zu minimieren.“

Projekt upBUS

08. Januar 2020 | von

Erst vor Kurzem berichtete das Fernsehformat SAT1.NRW über das Projekt „upBUS“, eine Kollaboration des Lehrstuhls für Höchstfrequenzelektronik sowie dem Lehrstuhl für Struktur und Leichtbau des Maschinenbaus.

Die Wissenschafterlinnen und Wissenschaftler forschen an einem öffentlichen Fortbewegungsmittel, das die Vorteile von Bus und Seilbahn kombiniert, um möglichst effizient Staubildung in Städten zu vermeiden und umgehen – das Ganze natürlich selbstfahrend. Ziel ist es, das Projekt in drei Jahren in der Stadt Essen einzuführen.

Genauere Informationen erläutert der Mitarbeiter des Lehrstuhls für Höchstfrequenzelektronik der RWTH Aachen University, David Bierbüsse, im Interview.

Den vollständigen Beitrag gibt es auf der Homepage des SAT1.NRW zu sehen.