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IT Center Projektmanagement im bundesweitem Austausch

16. September 2020 | von

Die IT-Landschaft der deutschen Rechenzentren an Universitäten ist mehr als vielseitig – ebenso wie ihre Aufgabenbereiche: angefangen mit Basisdiensten wie E-Mail, Backup und Identity Management über das IT-Servicemanagement (ITSM) bis hin zur Strategie und Organisation. Was sie aber alle gemeinsam haben, ist der regelmäßige Austausch in Arbeitskreisen (AK).

Anna-Lena Overhage präsentiert das IT Center Projekt Portal

Eine Nachlese der ITSM Arbeitsgruppensitzung der ZKI

So haben sich am 26. August 2020 Interessenten des Arbeitskreises ITSM zum Thema Hochschulen und ihr Projektmanagement virtuell getroffen, um sich entsprechend auszutauschen. Wie bereits in unserem Beitrag vom 21. August angekündigt, war auch unsere Kollegin Anna-Lena Overhage mit von der Partie. Im Nachgang an ihren Beitrag haben wir sie dazu befragt.

Hast du schon mal online referiert?
Ja, ich durfte schon einmal zu Beginn der Corona-Zeit ein IT Seminar über DFNConf halten.

Warst du dennoch aufgeregt?
Oh ja, ich wusste nicht so ganz was auf mich zu kommt beziehungsweise welcher Personenkreis anwesend sein würde.

Wie viele haben denn letztendlich in etwa teilgenommen?
Circa 50 Personen.

Kannst du sagen, wie viele Hochschulen ungefähr vertreten waren?
Das kann ich leider gar nicht sagen. In jedem Fall waren die Duale Hochschule Baden-Württemberg sowie die Unis Jena, Karlsruhe, zu Köln und Stuttgart vertreten.

Bevor wir zu den Inhalten kommen, die wichtigste Frage zuerst: Hat alles in deinem Sinne geklappt?
Dadurch, dass wir einen Techniktest eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung gemacht haben, konnten wir technische Probleme eliminieren. Inhaltlich hat auch alles so geklappt, wie ich es mir gewünscht habe.

Du bist also mit dir zufrieden?
Ja, in jedem Fall und ich habe auch selber sehr viel mitgenommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wirkten – soweit ich das beurteilen kann – auch alle zufrieden. Ich konnte alle Fragen beantworten.

Ich stelle mir vor, dass es ganz schön schwierig ist, mit leeren/schwarzen Bildschirmen zu reden. Hatten die anderen ihr Bild an, oder musstest du in „schwarze Löcher“ gucken?
Der Großteil war ohne Video sichtbar. Ich war allerdings so auf meine Präsentation konzentriert, dass ich es nicht als unangenehm empfunden habe.

Du hast ja zusammen mit Ivonne Erfurth, einer Kollegin aus Jena, referiert. Ihr habt beide über eure Erfahrungen mit dem jeweiligen Projektmanagement gesprochen. Worin hat sich der Beitrag deiner Mitrednerin (inhaltlich) unterschieden?
Zum einen hatte meine Mitrednerin viele interaktive und kreativere Fragen. Ich selbst hatte mir nur zwei überlegt. Die Herangehensweise an das Thema Projektmanagement der Uni Jena ist zwar ähnlich, aber die Uni hat die Möglichkeit ihre Mitarbeitenden bezüglich der Projekte enger zu betreuen. Hier muss man allerdings sagen, dass das Rechenzentrum der Uni Jena deutlich weniger Mitarbeitende und eine eigene Stabstelle Projektorganisation hat. Der Vortrag von Ivonne Erfurth hatte auch eher den Fokus auf die genaue Methodik, den Grund für die Einführung einer zentralen Koordinationsstelle sowie welche Problematiken noch bestehen. Der Mittelpunkt meines Vortrags lag allerdings klar auf unserem digitalen Projekttool, dem selbstentwickelten „Projekt Portal“. Wobei ich die Historie und unsere Herausforderungen ebenfalls angeschnitten habe. Unterschieden haben sich unsere Vorträge hier auch, da Ivonne Erfurth – im Gegensatz zu mir – die gesamte Historie sowie die Einführung des Projektmanagements begleitet und dadurch einen besseren Einblick ins operative Geschäft hat.

Und wie muss ich mir den Nachgang eurer Vorträge vorstellen?
Die Moderation hat uns viele interessante Fragen aus dem Chat gestellt. Zur Beantwortung seiner Fragen hatte dann jeder etwa 15 Minuten Zeit.

Hast du selbst auch Anregungen für das Projektmanagement im IT Center bekommen?
Ja, es gab Fragen zu Aspekten, zu denen ich mir tatsächlich noch nicht so viele Gedanken gemacht habe. Genau diese Aspekte werde ich jetzt nochmal angehen.

Gab es auch für dich die Gelegenheit gewinnbringende Kontakte zu knüpfen, was ja neben dem Austausch eines der Ziele der Veranstaltung ist?
Ivonne Erfurth und ich stehen seither im regelmäßigem Austausch. Gerade weil unsere Konzepte ähnlich sind. Auch denke ich, dass im Laufe der kommenden Wochen noch Anfragen zu unserem Projektmanagement per Mail eintrudeln werden. Rückblickend war das Event sehr erfolgreich für das IT Center auf der einen und unser Projektmanagement auf der anderen Seite.

Und was hast du zusammenfassend für dich persönlich mitgenommen?
Wir als IT Center sind im Bereich Projektmanagement auf jeden Fall sehr gut aufgestellt. Ich habe für mich persönlich auch ein bisschen meine Präsentationserfahrungen verbessert. Zudem habe ich auch noch einmal gelernt mit schwierigen Fragen umzugehen.

Also hast du alles richtig gemacht – das ist doch toll!
Ich habe gelernt, dass meine Vorbereitung auf eine solche Veranstaltung auf jeden Fall sehr gut war. Ich würde mich immer wieder so intensiv darauf vorbereiten. Wobei ich mich mit meiner Mitrednerin beim nächsten Mal noch intensiver absprechen würde. Die Zeit hat uns leider einen längeren Austausch verweigert, da Ivonne Erfuhrt erst zwei Tage vor der Präsentation frisch aus dem Urlaub kam. 

Aber in Summe hat es doch auch Spaß gemacht, oder?
Ja, auf jeden Fall und auch die Zusammenarbeit mit den Arbeitskreisleitern hat sehr viel Freude gemacht.

Wir danken Anna-Lena für das Interview und wünschen ihr weiterhin viel Spaß und Erfolg mit dem Projektmanagement des IT Centers.

Verantwortlich für den Beitrag sind Anna-Lena Overhage und Tanja Wittpoth-Richter.

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