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IT Center

Update aus der Netzerneuerung – gleiches Netz, neue Liebe

18. September 2020 | von

In der Vergangenheit haben wir euch bereits über das Projekt Netzerneuerung an der RWTH Aachen berichtet.

Durch die geplante Fördersumme von 23 Millionen Euro zwischen 2018 bis 2021 unter Federführung des IT Centers in einer ersten von zwei Umsetzungsphasen die gesamte Netzwerkinfrastruktur auf einen aktuellen Stand gebracht werden. Dies schließt auch eine neue Telefonanlage mit VoIP-Technik mit ein.

Ein wichtiger Bestandteil: Die bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung aller Hochschulgebäude mit WLAN. Denn gerade in der aktuellen Zeit wird immer wieder deutlich, wie wichtig eine gut funktionierende Internetversorgung ist. Ziel ist die kontinuierliche und innovative Anpassung an die Bedürfnisse einer modernen und zunehmend digitalen Hochschule.

Eine Karte des Netzes der RWTH Aachen. Besonders hervorgehoben sind jene Gebäude, die bereits netz-erneuert wurden.

Das Netz der RWTH Aachen verbindet circa 300 Hochschulgebäude miteinander. Quelle: IT Center (*)

Somit werden die gesamten aktiven Netzwerkkomponenten erneuert. Konkret bedeutet dies unter anderem den Austausch aller zum Zeitpunkt der Antragsstellung bekannten managebaren Switche und Router – vom Kernnetz bis hin zu den Geräten der Institute und Einrichtungen in über 300 Hochschulgebäuden.

Austausch der Altgeräte

Kürzlich wurde einer der „Senioren“ außer Betrieb genommen. Der Switch mit dem Namen „c6k-sw23“ wurde nach 19 Jahren Arbeit an der RWTH Aachen in den wohlverdienten Ruhestand geschickt. Im Laufe seines Lebens wurde er zunächst als Internetanschluss eingesetzt um die Anbindung der RWTH an das Deutsche Forschungsnetz zu gewährleisten. Diese Aufgabe hat er über mehrere Jahre hinweg gemeistert. Später wurde er dann als Router für den Bereich der Hochschulgebäude um den Seffenter Weg herum genutzt. Im Laufe seines Lebens hat der Switch diverse Upgrades durchlaufen, damit das „Gehirn des Systems“ auch weiterhin leistungsstark bleibt.

Doch irgendwann kommt jeder einmal an seine Leistungsgrenze, so auch der gute „c6k-sw23“. Daher wurde er im Juli 2020 in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger stand bereits in den Startlöchern, wodurch ein nahtloser Übergang gewährleistet werden konnte. Mit den neuen Geräten wurde nicht nur der alte Stand gesichert, sondern ein deutlicher Geschwindigkeits-Boost herbeigeführt.

Die Weathermap zum Zeitpunkt, als der c6k-sw23 noch in Betrieb war. Deutlich zu erkennen sind die hellblauen Pfeile am oberen Rand, die vom sw23 ausgehen. Quelle: IT Center.

Die Weathermap zum Zeitpunkt, als der c6k-sw23 noch in Betrieb war. Deutlich zu erkennen sind die hellblauen Pfeile am oberen Rand, die vom sw23 ausgehen. Quelle: IT Center.

Zudem wurde der Uplink als redundantes System aufgebaut. Dies bedeutet nicht, dass etwas überflüssig ist, sondern, dass die Gebäudeverteiler doppelt angebunden sind und damit ein etwaiger Ausfall eines Core-Gerätes mühelos ausgeglichen werden kann. Dadurch entstehen auch in einem Update- oder Unterbrechungsfall keine Ausfälle bei den Kunden.

Übrigens: Bis Ende 2019 wurden bereits die zentrale Netztechnik in rund einem Viertel der über 300 Hochschulgebäude erneuert und für den WLAN-Ausbau und für die neuen VoIP-Endgeräte der neuen Telekommunikationsanlage vorbereitet.

Die Zufriedenheit der Kunden ist für das IT Center dabei – insbesondere während der umfangreichen Umsetzungsmaßnahmen der Netzerneuerung – von zentraler Bedeutung.

Verantwortlich für die Inhalte dieses Beitrags sind Linda Jörres und Benedikt Paffen.

 

(*) Hinweis: Das Bild wurde am 25.09.2020 durch eine aktuellere Aufnahme ersetzt.

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