Mentoring versüßt „Erstis“ den Studienbeginn
Am 12. Oktober fand in gleich drei Hörsälen des Audimax die Begrüßung der neuen Erstsemester durch den Rektor der RWTH, Professor Ernst Schmachtenberg statt. Rund 6.000 neue Studierende fanden an diesem Tag zum ersten Mal ihren Weg in die Hörsäle der Hochschule. Zur besseren Orientierung, individuellen Beratung sowie zum Hochhalten des Blutzuckerspiegels verteilte das Aachener Mentoring Modell „Mentorin G“ Dragees an jeden einzelnen von ihnen. Ziel der Aktion war es, durch den dazugehörigen „Beipackzettel“ den neuen Studierenden das Mentoring-Angebot nahe zu bringen und ihnen somit gleich zu Beginn aufzuzeigen, an wen sie sich mit allen Fragen rund um die persönliche Studiensituation wenden können.
Das Aachener Mentoring Modell ist seit 2011 Teil der BMBF-geförderten Initiative „RWTH 2020: Wir verbessern gemeinsam die Studienbedingungen und die Lehrqualität“. Alle Fakultäten und Fachgruppen verfügen über Mentorinnen und Mentoren, mit denen die Studierenden je nach Bedarf individuelle Beratungstermine im gesamten Studienverlauf vereinbaren können. Die Mentorinnen und Mentoren unterstützen beispielsweise dabei, individuelle Stärken und Potentiale zu erkennen, zu nutzen und Orientierung im Studienverlauf zu geben. Durch die Dokumentation der geführten Gespräche bei Einwilligung der Studierenden erhält die Hochschule einen direkten Einblick in den Lernalltag ihrer Studierenden und kann anhand dieser Erkenntnisse die Studienbedingungen an die Bedarfe der Studierenden anpassen.
Weitere Informationen zur Beratung und Terminvereinbarung finden Sie unter www.rwth-aachen.de/mentoring.
(Text: Valerie Stehling und Laura Lenz)
Videotutorial: Erste Schritte in L²P für Erstsemester
Um den neuen RWTH-Studierenden die Orientierung in der Lehr- und Lernplattform L²P zu erleichtern, hat das CiL ein Videotutorial erstellt.
Dieses ist in deutscher und englischer Sprache verfügbar.
Zusätzliche Information bietet die PDF-Anleitung Erste Schritte in L²P.
Blended Learning mit L²P – Dashboards
In den kommenden Wochen stellen wir Ihnen in einer Artikelserie verschiedene L²P-Komponenten vor, von Dashboards und Lernmaterialien über E-Tests und Umfragen bis hin zu aggregierten Lernräumen und Gruppen. Jeder Artikel stellt die Komponente kurz in Text und Bild vor, geht auf mögliche Einsatzszenarien ein und liefert Ideen zur intelligenten Nutzung.
Wir möchten den Lehrenden der RWTH damit Gelegenheit bieten, den Funktionsumfang der Lehr- und Lernplattform besser kennenzulernen und optimal für die eigenen Blended-Learning-Angebote zu nutzen. Dabei verraten wir ihnen auch einige Tipps und Tricks, die Lehrenden wie Studierenden die tägliche Arbeit mit der Plattform erleichtern.
Teil 1: Dashboards
Die erste Komponente, die wir vorstellen möchten, sind die Dashboards. Das sind Übersichtsseiten, die die Nutzenden selbst gestalten, um alle wichtigen Informationen immer möglichst schnell und einfach überschauen zu können. Das geschieht mit sogenannten Apps, die die Informationen aus den einzelnen Bereichen wie Kalender, Lernmaterialien, Ankündigungen etc. in abgekürzter Form darstellen. Sie können die gewünschten Apps einfach zu den verschiedenen Dashboards hinzufügen, ihre Größe und Anordnung anpassen und so das Dashboard individuell gestalten. Weiterlesen »
Dokumentation der Themenwoche „The Digital Turn“ online
Vom 08.-11. September fand in Berlin die Themenwoche „The Digital Turn“ statt. Ziel war der Austausch und die Diskussion über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung der Lehre sowie über die Zukunft der deutschen Hochschulbildung in Zeiten der Digitalisierung. Im Fokus standen dabei u.a. Fragen der Internationalisierung, der Strategie-Entwicklung und der digitalen Didaktik. Dazu wurde ein vielfätiges Angebot an Veranstaltungen mit Beiträgen von nationalen und internationalen Experten zusammengestellt. Im Nachgang der Themenwoche ist nun die ausführliche Dokumentation online verfügbar. Wenn Sie selber nicht die Gelegenheit zur Teilnahme hatten, können Sie sich anhand von Videos, Slideshows und Fotos ausführlich über die Veranstaltungen, Vorträge, Themen und Diskussionen informieren. Die Veranstaltung wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Pilotnutzer_innen für das L²P-Gradebook gesucht
Das CiL sucht für den Prototypen eines L²P-Gradebooks Lehrende, die das neue Werkzeug in einer Lehrveranstaltung des WS 2015/16 im Piloteinsatz testen wollen. Das Gradebook dient dazu, für die Prüfungszulassung/Bonuspunktevergabe relevante Vorleistungen einfach und zentral zu verwalten und den jeweils aktuellen Stand den Studierenden transparent zu machen.
Das CiL hat mit dem Gradebook ein neues Modul für die Lehr- und Lernplattform L²P entwickelt. Es dient dazu, die Ergebnisse von Vorleistungen zu verwalten, die die Studierenden erbringen müssen, um bspw. eine Prüfungszulassung und/oder Bonuspunkte zu erhalten, die auf die Prüfungsleistung angerechnet werden. Diese Leistungen können im Gradebook als sogenannte „Aktivitäten“ definiert werden, die entweder mit Punkten bewertet oder mit einer Ja/Nein-Entscheidung als erbracht/nicht erbracht eingetragen werden. Im weiteren Verlauf lassen sich die Aktivitäten über Excel-basierte Berechnungsregeln („Kriterien“) miteinander in Beziehung setzen. Am Ende eines solchen Entscheidungsbaumes steht dann bspw. die Information „Prüfungszulassung erreicht: ja/nein“ und/oder die Anzahl der Bonuspunkte, die in Abhängigkeit von der erbrachten Vorleistung gewährt werden. Alle Ergebnisse lassen sich zur Weiterverarbeitung als CSV-Datei exportieren. Auch der Import von CSV-Dateien ist möglich.
Der Gradebook-Prototyp war im SS 2015 bereits in einer Reihe von Veranstaltungen des Fachbereichs 1 im Piloteinsatz. Im WS 2015/16 wollen wir den Kreis der Pilotnutzer_innen gerne auf weitere Fakultäten ausweiten, um das Werkzeug weiter zu verbessern und bestmöglich an die Bedarfe der Lehrenden der verschiedenen Fachbereiche anzupassen. Der Fokus liegt neben der Zuverlässigkeit des Moduls (Bugfixing) insbesondere auf einer Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit.
Falls Sie an einer Pilotnutzung im WS 2015/16 interessiert sind, kontaktieren Sie bitte Herrn Harald Jakobs. Er klärt mit Ihnen die weiteren Schritte. Wir geben Ihnen gerne vorab Zugang zu einem Testlernraum, in dem Sie sich das Gradebook einmal im Detail anschauen können. Eine Text-Anleitung gibt Ihnen Aufschluss darüber, wie das Gradebook funktioniert.
Prof. Jeschke mit dem Nikola-Tesla-Preis ausgezeichnet!
Die Direktorin des Institutsclusters IMA/ZLW & IfU, Frau Prof. Sabina Jeschke, wurde im Rahmen der diesjährigen Konferenz der Internationalen Gesellschaft für Ingenieurpädagogik (IGIP) am 23. September in Florenz mit dem Nikola-Tesla-Preis ausgezeichnet. Der Preis zählt zu den der weltweit wichtigsten Auszeichnungen im Bereich Engineering Education. Die IGIP würdigt damit die Vielzahl von innovativen Beiträgen von Prof. Jeschke zu einer modernen Ingenieurausbildung bzw. die Weiterentwicklung der rechnergestützten Lehre in den Ingenieurwissenschaften.
Die Preisträgerin hat durch eine Reihe von Forschungsprojekten und Arbeiten einen maßgeblichen Beitrag zu einer „Education 4.0“ – der Kopplung zwischen einer modernen Ausbildung und der Industrie 4.0-Entwicklung – geleistet. Überreicht wurde der Preis durch Prof. Michael Auer, Präsident der IGIP.
Aachener Didaktiktag am 20.11.2015
Unter dem Motto „Gemeinsam verschieden sein: Heterogenität und Differenzierung in Schule und Unterricht“ veranstaltet das FachdidaktikForum am LBZ der RWTH am 20.11.2015 (13.00 – 18.00 Uhr in KHG und RWTH) bereits zum zweiten Mal den Aachener Didaktiktag. Zentrales Thema der Tagung ist die Frage, wie und unter welchen Bedingungen Differenzierung und Inklusion in Schule und Unterricht zufriedenstellend realisierbar sind. Neben einem Impuls-Vortrag von Prof. Vera Moser von der Humboldt Universität/Berlin zum Thema „Professionalisierung von Lehrkräften für heterogene Lerngruppen“ stehen eine Reihe von anwendungsorientierten fachspezifischen Workshops, Best-Practice-Präsentationen und Dialogforen auf dem Programm. Zielgruppe der Veranstaltung sind vor allem erfahrene Lehrkräfte sowie Fachdidaktik-Interessierte. Es wird eine Teilnahmebestätigung i.S. der Lehrerfortbildung ausgestellt. Die Teilnahme am Aachener Didaktiktag ist kostenfrei. Die Veranstalter bitten um vorherige Anmeldung über den Veranstaltungsblog bis zum 30.10.2015. Dort finden Sie auch weiterführende Informationen sowie das vollständige Programm der Veranstaltung.
e-Prüfungs-Symposium
Im November 2014 hatte die RWTH das e-Prüfungs-Symposium ePS ins Leben gerufen. In diesem Jahr wird es an der Universität Paderborn gemeinsam mit dem Projekt E-Assessment NRW fortgeführt. Kooperationspartner ist neben der RWTH Aachen e-teaching.org, ein Angebot des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) in Tübingen.
Einsteiger und Erfahrene können sich in diesem Jahr am 18.-19.11.2015 über vier Themenschwerpunkte im Bereich Summative e-Prüfungen informieren:
1. Technische Konzepte für e-Prüfungen
2. Organisation, Prozesse und Rechtsfragen von e-Prüfungen
3. Didaktische Fragestellungen hinsichtlich elektronisch unterstützter Prüfungs- und Itemformen
4. Qualitätssicherung hinsichtlich Prüfungsfragen, Prüfungsformen und ihre Auswirkungen auf die universitäre Lehre
Die Registrierung ist noch bis zum 9. November möglich.
Ergebnisse des „9th Annual Survey of Learning Tools“
Bereits zum neunten Mal hat die britische Lernexpertin Jane Hart ihre Liste der „Top 100 Lehr- und Lernplattformen und Tools“ veröffentlicht. Dazu wurden in diesem Jahr über 2.000 Bildungsexperten befragt. Als „Learning-Tool“ wird eine beliebige Software, ein Online-Tool oder eine Dienstleistung bezeichnet, die für persönliche Lernprozesse, die Lehre oder Ausbildung eingesetzt werden kann. In der diesjährigen Umfrage hat Twitter erneut seine Spitzenposition (bereits zum siebten Mal in Folge) behauptet, auch wenn der Abstand zu den übrigen Anbietern kleiner geworden ist. Die vollständige Liste ist HIER abrufbar. Auf der Webseite finden Sie auch eine Slideshow mit kurzen Informationen zu den einzelnen Anbietern und Tools.
Interdisziplinäre Lehre – Anmeldung für das Projekt Leonardo gestartet
Im Jahr 2008 wurde das Projekt Leonardo als Teil des Förderprojekts „Exzellente Lehre“ gegründet und sollte die Studierenden stärker in die Exzellenzinitiative einbeziehen. Es fungiert dabei als Schnittstelle zwischen den Ingenieur-, Natur- und Geisteswissenschaften. Kennzeichen der Leonardo-Lehrveranstaltungsreihe ist, dass – üblicherweise zwei – Dozenten aus unterschiedlichen Wissenschaftskulturen (Natur- und Ingenieurwissenschaften, Medizin, Kultur- und Geisteswissenschaften, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften) ein Lehrmodul anbieten. Im Rahmen dieser Module sollen Studierende aus den unterschiedlichen Disziplinen gemeinsam die zentralen globalen Problemkomplexe thematisieren und im Dialog mögliche Lösungsansätze diskutieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten so die Möglichkeit über die eigenen Fachgrenzen hinweg, Ansätze und Methoden andere Disziplinen und Studienrichtungen kennenzulernen.
Entsprechend ist das Lehrangebot auf interdisziplinäre Lehrtandems mit dem Fokus auf „Global Challenges“ (Globalisierung, Weltbevölkerung und Gesundheit, Wasser, Mobilität, Klimawandel, Energie, Dialog der Kulturen, Kommunikation) ausgerichtet. Dazu wird pro Semester eine Reihe von Seminaren organisiert.
Für das kommende Wintersemester 2015/16 ist am 18. September die Anmeldefrist für die neuen Module gestartet. Eine Anmeldung ist bis einschließlich 11.10.2015 möglich. Einen Link zum Anmeldeverfahren gibt es bei der jeweiligen Modulbeschreibung auf der Projekthomepage. Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Frau Claudia Lürken (Tel. 0241 / 80 26056).


