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Research Data – Latest News & Worth Knowing

Kategorie: ‘An der RWTH’

Wie Forschungsdaten bei der Bekämpfung von Corona helfen

June 12th, 2020 | by

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corona virusViele Forschende auf der ganzen Welt befassen sich derzeit mit einem Thema, das uns momentan alle beschäftigt: Corona. Die Suche nach einem Heilmittel läuft auf Hochtouren.
Bei der Bekämpfung des Coronavirus spielt Forschungsdatenmanagement (FDM) eine wichtige Rolle. Im Folgenden stellen wir einige Beispiele vor, wie die Forschung mittels Datenmanagement den Kampf gegen Corona unterstützt.

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Projekt „Applying Interoperable Metadata Standards“ wurde bewilligt

June 3rd, 2020 | by

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Für eine präzise und verständliche Dokumentation müssen Metadaten Standards folgen, die ihr Format und ihren Inhalt definieren. Diese Standards müssen auf die spezifischen Anforderungen des beschriebenen Datentyps und der wissenschaftlichen Disziplin zugeschnitten sein. Darüber hinaus benötigen Forschende nicht nur geeignete Standards, sondern auch adäquate Werkzeuge, Methoden und eine Infrastruktur, die ihre Entwicklung und Nutzung unterstützt.

Gegenwärtig sind diese Voraussetzungen jedoch nur für eine sehr begrenzte Anzahl von wissenschaftlichen Disziplinen erfüllt. Für die Mehrzahl der Disziplinen wird das Bemühen um aussagekräftige Metadaten durch vielfältige Defizite in der Forschungslandschaft erschwert. Das von der DFG geförderte Projekt „Applying Interoperable Metadata Standards“ (AIMS) möchte diese Probleme angehen.

Wer ist an AIMS beteiligt?

Zum Projekt-Konsortium gehören das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) und das IT Center (ITC) der RWTH Aachen University sowie das Institut für Fluidsystemtechnik (FST) und die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) der TU Darmstadt.

Was sind die Ziele von AIMS?

Das Projekt hat zwei Hauptziele. Das erste ist die Schaffung einer Umgebung, die es Wissenschaftlern ermöglicht, Metadatenstandards zu erstellen, auszutauschen und wiederzuverwenden, die den spezifischen Bedürfnissen ihrer Forschung entsprechen.

Das zweite, ebenso wichtige Ziel ist die Schaffung von Werkzeugen und Arbeitsabläufen für die mühelose Erstellung standardisierter Metadaten während der Forschung und die Ableitung direkter Vorteile aus diesen Metadaten durch die Steigerung der Effizienz der Datenverarbeitung.

Woran soll in AIMS konkret gearbeitet werden?

Das Projekt soll die Ziele über 5 inhaltiche Arbeitspakete erreichen:

  1. Frontend und Generator für Metadaten-Standards

Es wird eine Webschnittstelle entwickelt, die es Benutzern ermöglicht, benutzerdefinierte Metadatenstandards in Form von Anwendungsprofilen zu erstellen.

  1. Repositorium für Metadatenstandards und Vokabulare

Die zweite Schlüsselkomponente der geplanten Infrastruktur ist ein Repositorium, das die verschiedenen Arten der erstellten Inhalte speichert und der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung stellt. Drei Arten von Inhalten müssen gespeichert werden: die erstellten Metadatenstandards, die erstellten kontrollierten Vokabulare und schließlich die Metadatensätze, die die eigentlichen Forschungsdaten nach einem der oben genannten Standards beschreiben.

  1. Repositorium für Metadatensätze

Dieses Repositorium dient als Plattform für Metadaten, die Forschungsdaten öffentlich sichtbar und auffindbar machen. Zu diesem Zweck wird es den Forschenden ermöglicht, einen standardkonformen Satz von Metadaten zu veröffentlichen, die ihre Forschungsdaten beschreiben.

  1. Vokabular, Metadatenstandards und Rechteverwaltung

Dieses Paket befasst sich mit den tatsächlichen Standards, die die Infrastruktur nutzen und unterstützen wird, z.B. kontrollierte Vokabulare und Metadatenstandards, sowie mit den Rollen und der Rechteverwaltung, die für eine Plattform erforderlich sind, die eine benutzergesteuerte Generierung und Modifizierung dieser Inhalte ermöglicht.

  1. Integration in wissenschaftliche Arbeitsabläufe

Die Standardisierung von Forschungsdaten und deren Dokumentation über Metadaten eröffnet Möglichkeiten zur Optimierung des Datenhandlings und der Datenanalyse während der aktiven Forschung. Es soll insbesondere darauf geachtet werden, dass die Standardisierung weder die wissenschaftliche Flexibilität einschränkt noch zusätzlichen Aufwand verursacht, der ihren Nutzen aufwiegt.

Die erarbeiten Inhalte und Ergebnisse werden als OpenSource oder OpenAccess auf dem GitLab Server der RWTH Aachen zur Verfügung gestellt und sollen so über die Projektteilnehmer hinaus nachverwendet werden können.

Noch Fragen?

Bei Fragen zum Projekt AIMS wenden Sie sich einfach an das ServiceDesk. Das FDM-Team freut sich auf Ihre Nachricht.


Inhaltlich verantwortlich für den Beitrag: Marius Politze, Sophia Nosthoff und Sascha Lankers

Nachbericht des Offenen Netzwerktreffens am 13. Mai

May 29th, 2020 | by

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Am 13.05. fand das dritte offene Forschungsdatenmanagement (FDM)- Netzwerktreffen zum Thema: „Open Access, Open Data“ statt. Aufgrund der aktuellen Situation kamen die FDM-Verantwortlichen der operativen Ebene und Data Stewards diesmal online zusammen.

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NFDI – Start der zweiten Ausschreibungsrunde

May 28th, 2020 | by

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Logo der DFGVergangene Woche hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den teilnehmenden Initiativen der ersten Ausschreibungsrunde individuell mitgeteilt, ob sie eine Förderung im Rahmen des Aufbaus einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) empfiehlt. Die endgültige Entscheidung über eine mögliche Förderung trifft die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) am 26. Juni.

Zu Beginn der Woche ist bereits die zweite Ausschreibungsrunde gestartet.

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Open Data Impact Award – Stifterverband sucht innovative Open Data

May 20th, 2020 | by

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Der Stifterverband schreibt im Rahmen seiner Initiative innOsci – Forum offene Innovationskultur den Open Data Impact Award aus, um Open Data in der Wissenschaft sichtbarer zu machen und zu stärken. Der Preis ehrt Forschende, die Open Data für ihre Innovationen genutzt haben oder deren Forschung Potenzial zur innovativen Nachnutzung hat. Kooperationspartner ist die DUZ – Magazin für Wissenschaft und Gesellschaft. Insgesamt wird eine Fördersumme von 30.000 Euro bereitgestellt.

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Research Data Alliance lädt zum Hackathon ein

May 15th, 2020 | by

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Daten-Interessierte aufgepasst! Die Research Data Alliance (RDA) veranstaltet einen Hackathon zum Thema maschinell-umsetzbare Datenmanagementpläne (maDMP). Der Hackathon ist für jeden offen. Auch das Entwickler-Team des Research Data Management Organiser (RDMO) nimmt an der Veranstaltung teil. Wie Sie sich auch ohne technische Kenntnisse beteiligen können und wann das Ganze stattfindet, erfahren Sie hier.

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Interview mit Data Steward Lukas C. Bossert

May 12th, 2020 | by

Lukas C. Bossert ist seit Oktober 2019 beim IT Center der RWTH Aachen University beschäftigt. In seiner Rolle als Data Steward betreut er die Sonderforschungsbereiche (SFB) 1382 Darm-Leber-Achse und 917 Nanoswitches.

Lukas C. Bossert vor einem Bcherregal

Über seine Aufgaben und Herausforderungen bei seiner Arbeit spricht er hier im Interview.

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Sichtbarmachung von Forschungsergebnissen und -daten im Sonderforschungsbereich 1382

May 12th, 2020 | by

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Lukas C. Bossert vor einem Bcherregal

Lukas C. Bossert ist Data Steward für den Sonderforschungsbereich (SFB) 1382 “Darm-Leber-Achse” am Klinikum und den SFB 917 “Nanoswitches” in der Physik.

Lesen Sie im folgenden Beitrag von Lukas Bossert, wie er die Sichtbarmachung von Forschungsergebnissen und -daten aus dem SFB 1382 unterstützt und welcher Mehrwert daraus gezogen werden kann.
(Anm. d. Red.: Lesen Sie gerne auch das Interview mit Lukas C. Bossert)

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Offenes Netzwerktreffen am 13. Mai findet digital statt!

April 30th, 2020 | by

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Die im Februar gestartete Reihe der offenen FDM-Netzwerktreffen wurde aus aktuellem Anlass zunächst abgesagt, findet nun aber doch in neuem Rahmen statt. Wie viele andere Veranstaltungen auch, wird das Netzwerktreffen diesmal digital abgehalten. Die Themen: Open Access, Open Data.

Das Netzwerktreffen richtet sich an die FDM-Verantwortlichen auf operativer Ebene in ihrem Arbeitskreis, Institut, Graduiertenkolleg oder Sonderforschungsbereich.

Ziel der Treffen ist es, einen Austausch über häufig gestellte Fragen und Best Practices zu ermöglichen und ein koordiniertes Netzwerk an der RWTH Aachen University aufzubauen. Monatliche Folgetreffen sind bereits geplant. Read the rest of this entry »

Überblick zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH – RWTHmoodle-Kurs jetzt auch in Englisch // Overview about the Research Data Management at the RWTH – RWTHmoodle course now also in English

April 28th, 2020 | by

***english version below***

Endlich ist es soweit: Nach dem deutschsprachigen Angebot Überblick zum Management von Forschungsdaten (FDM I – online) hat das Team Forschungsdatenmanagement (FDM) nun auch einen englischsprachigen RWTHmoodle-Lernraum eingerichtet. Den Kurs Research Data Management – an Overview (RDM I – online) kann man ganz einfach über die Veranstaltungsdatenbank buchen und sich dann in nur 90-120 Minuten einen kompakten Überblick über das Forschungsdatenmanagement verschaffen.

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