Kategorie: ‘Services’
Zehn Jahre FAIR-Prinzipien

Quelle: eigene Darstellung
Die FAIR-Prinzipien sind ein Grundbegriff des Forschungsdatenmanagements (FDM). Vor zehn Jahren wurden sie erstmals in der Fachzeitschrift Scientific Data veröffentlicht und haben sich seitdem als internationaler Standard für den nachhaltigen Umgang mit Forschungsdaten etabliert. Auch FDM-Servies an der RWTH Aachen liegen die FAIR-Prinzipien zugrunde und unterstützen Forschende somit dabei, ihre Forschungsdaten über den gesamten Forschungsprozess hinweg FAIR zu gestalten.
Wir nehmen das Jubiläum zum Anlass, um die FAIR-Prinzipien und ihre Entstehung in diesem Blogbeitrag genauer zu betrachten.
FDM-Checkliste: Gut vorbereitet in den Urlaub
Die Urlaubszeit steht vor der Tür und damit für viele Forschende eine wohlverdiente Pause. Doch bevor der Laptop für einige Tage oder Wochen ruht, lohnt sich ein kurzer Blick auf das Forschungsdatenmanagement (FDM). Mit wenigen Vorbereitungen lässt sich sicherstellen, dass Forschungsdaten geschützt sind, Projekte auch während der Abwesenheit reibungslos weiterlaufen können und Vertretungen alle notwendigen Informationen zur Hand haben. In diesem Beitrag geben wir einen Überblick über die wichtigsten Maßnahmen, die Sie vor dem Urlaub im Forschungsdatenmanagement berücksichtigen sollten.
Forschungsdaten veröffentlichen: Diese Fragen sollten Sie im Vorfeld klären
Im vorherigen Beitrag „Creative Commons-Lizenzen einfach erklärt“ haben wir erläutert, wie Creative Commons-Lizenzen funktionieren und welche Möglichkeiten sie bieten, wissenschaftliche Werke zur Nachnutzung freizugeben.
Die Wahl einer geeigneten Creative-Commons-Freigabe ist jedoch nur ein Schritt auf dem Weg zur Veröffentlichung von Forschungsdaten. Bereits im Vorfeld sollten verschiedene rechtliche und organisatorische Fragen geklärt werden. Dazu gehört beispielsweise, ob die Forschungsdaten überhaupt veröffentlicht werden dürfen, ob an ihnen Schutzrechte bestehen und welche Freigabe oder welches Repositorium im jeweiligen Fall geeignet ist.
Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragestellungen und zeigt, worauf Forschende bei der Veröffentlichung ihrer Forschungsdaten achten sollten.
Creative Commons-Lizenzen einfach erklärt

Quelle: creativecommons.org
Ob wissenschaftliche Publikation, Präsentation, Grafik oder Lehrmaterial: Wer Forschungsergebnisse veröffentlicht, sollte festlegen, wie diese von anderen genutzt werden dürfen. Genau hier kommen Lizenzen ins Spiel.
Sie schaffen Klarheit darüber, ob Inhalte weitergegeben, bearbeitet oder auch kommerziell genutzt werden dürfen. Damit fördern sie die Nachnutzung wissenschaftlicher Ergebnisse und unterstützen die Ziele von Open Science.
Ein international etabliertes Lizenzsystem sind die Creative Commons-Lizenzen (CC-Lizenzen). Doch was bedeuten die verschiedenen Kürzel eigentlich und welche Lizenz eignet sich für welchen Zweck?
Wohin mit meinen Forschungsdaten? Eine Entscheidungshilfe für die RWTH
Spätestens, wenn Forschungsdaten strukturiert gespeichert, archiviert oder veröffentlicht werden sollen, stellt sich eine wichtige Frage: Wo sind die Daten am besten aufgehoben?
An der RWTH stehen Forschenden verschiedene Services zur Verfügung. Gleichzeitig existieren zahlreiche disziplinspezifische Repositorien, die auf die Bedürfnisse einzelner Fachgebiete zugeschnitten sind. Die richtige Wahl hängt dabei weniger vom Dateiformat als vielmehr vom Ziel ab: Soll aktiv mit den Daten gearbeitet werden? Müssen sie langfristig aufbewahrt werden? Oder sollen sie veröffentlicht und nachnutzbar gemacht werden?
ELN@RWTH: Forschungsdokumentation digital gestalten
Versuchsprotokolle, Messdaten, Auswertungen und Notizen gehören zum Forschungsalltag. Häufig werden diese Informationen jedoch an verschiedenen Orten gespeichert: im Laborbuch, auf Netzlaufwerken, in E-Mail-Anhängen oder auf persönlichen Rechnern. Dadurch kann es schwierig werden, Daten wiederzufinden, Arbeitsabläufe nachzuvollziehen oder Informationen mit Kolleg*innen zu teilen.
Elektronische Laborbücher (Electronic Lab Notebooks, ELNs) bieten hierfür eine digitale Lösung. Sie ermöglichen eine strukturierte Dokumentation von Forschungsprozessen und unterstützen Forschende dabei, ihre Arbeit nachvollziehbar, effizient und langfristig zugänglich zu gestalten.
Coscine im Arbeitsalltag – Entwicklung, Service und Marketing
Hinter einer Plattform wie Coscine steckt weit mehr als nur technische Entwicklung. Damit Forschende ihre Daten strukturiert verwalten, speichern und gemeinsam im Projekt arbeiten können, braucht es unterschiedliche Bereiche, die eng miteinander zusammenarbeiten. Bei Coscine übernehmen dabei vor allem zwei Teams zentrale Aufgaben: das Entwicklungsteam und das Service Management Team. Ergänzt werden diese durch weitere Bereiche wie Kommunikation und Marketing, die die Sichtbarkeit der Plattform unterstützen.
Landesinitiative für Forschungsdatenmanagement – fdm.nrw

Quelle: fdm.nrw
Die Landesgeschäftsstelle der Landesinitiative für Forschungsdatenmanagement (kurz: Landesinitiative fdm.nrw) ist der zentrale Knotenpunkt für strategische Entwicklungen des Forschungsdatenmanagements (FDM) in Nordrhein-Westfalen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vernetzt sie Hochschulen und Akteur*innen im Land, begleitet den Auf- und Ausbau von FDM-Strukturen und FDM-Landesdiensten und informiert über übergreifende aktuelle Entwicklungen im FDM. Darüber hinaus begleitet die Landesinitiative fdm.nrw die Umsetzung des Landeskonzepts FDM der DH.NRW, das 2024 veröffentlicht wurde. Mit ihren Informations-, Vernetzungs- und Austauschangeboten richtet sich die Landesinitiative fdm.nrw insbesondere an das FDM-Personal an den Hochschulen.
In diesem Blogbeitrag erhalten Sie einen Überblick über die Entwicklung der Landesinitiative fdm.nrw von ihrer Gründung bis heute sowie über ihre zentralen Handlungsfelder und die Zusammenarbeit mit der RWTH.
Coscine Support Summit 2026 für effiziente Supportprozesse
Am 22. April 2026 fand am IT Center der RWTH Aachen der Coscine Support Summit statt. Rund 15 Teilnehmende aus sieben verschiedenen Hochschulen kamen zusammen, um sich intensiv über zentrale Supportprozesse auszutauschen und gemeinsam an deren Weiterentwicklung zu arbeiten. Im Fokus standen dabei insbesondere die Beantragung und Begutachtung von Speicherressourcen.









