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Forschungsdaten – Aktuelles und Wissenswertes

Schlagwort: ‘Persistent Identifier’

FDM Use Case II – Lehrstuhl für Technische Thermodynamik (LTT)

01. Oktober 2019 | von

Mit der Mini-Serie „FDM Use Case“ stellen wir Ihnen drei Beispiele zur Einführung von organisiertem Forschungsdatenmanagement (FDM) an der RWTH Aachen vor, die im Rahmen des Projekts FDM durchgeführt worden sind.

Der zweite Beitrag handelt vom Lehrstuhl für technische Thermodynamik (LTT), geleitet von Professor André Bardow. Gemeinsam mit zwei Mitarbeitenden des Lehrstuhls hat das FDM-Team zunächst eine Status-Quo-Analyse durchgeführt, um FDM in die bestehenden Strukturen zu integrieren und vorhandene Strukturen auszubauen.

Um FDM und die einhergehenden Änderungen und Anpassungen zu etablieren, wurde auf die bestehenden Kommunikationsstrukturen innerhalb des LTT geachtet:

  • Wie wird FDM weitergegeben?
  • Wie werden die Resultate der Arbeitsgruppe verbreitet und Awareness geschaffen?

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FDM-Flyer zum Download

11. September 2019 | von

Auf den im Frühsommer diesen Jahres neu gestalteten RWTH-Webseiten zum Forschungsdatenmanagement (FDM) steht nun auch ein zur Nachnutzung angebotener FDM-Info-Flyer für Sie zum Download bereit.

Der Flyer „Services und Dienstleistungen der RWTH zum Forschungsdatenmanagement“ stellt neben Angeboten zur technischen Infrastruktur, Schulung und Beratung an der RWTH auch allgemeine Themen und Begriffe rund um das FDM vor.

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EUNIS 2019 – „On the Decentralization of IT Infrastructures for Research Data Management“

23. August 2019 | von

#EUNIS19 – CAMPUS FOR THE FUTURE

So lautete das Motto des diesjährigen Kongresses der European University Information Systems Organisation (EUNIS), der vom 5.-7. Juni an der Norwegian University of Science and Technology (NTNU) in Trondheim stattgefunden hat. Die EUNIS hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Plattform für die Kollaboration von Universitäten zu bieten, um die IT-Landschaften an den verschiedenen Institutionen innovativ nach vorne zu bringen.

Wie auch in den letzten Jahren hat eine Delegation der RWTH teilgenommen. Unter anderem haben unsere Kollegen Marius Politze und Thomas Eifert ihr Paper vorgestellt, welches sich mit den Herausforderungen der Verwaltung und Speicherung von dezentralen Forschungsdaten beschäftigt. Gerne möchten wir Ihnen an dieser Stelle einen Einblick geben.

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FDM Statistik: 891 PIDs

02. Mai 2019 | von
RWTH_Piktogramm_Trend

Im Rahmen der Serie „FDM Statistik“ stellen wir Ihnen heute das Thema Persistent Identifier (PID) vor.  

Lesen Sie im Folgenden, wie sich die Nutzung von Persistent Identifier in den vergangenen Jahren entwickelt hat und warum Persistent Identifier auch im Kontext Forschungsdatenmanagement notwendig ist. 

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Neues Lehrvideo – Forschungsdaten zu Publikationen

27. März 2019 | von

Das Team Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen University hat in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Serviceeinheit Medien für die Lehre das Lehrvideo „Forschungsdaten zu Publikationen“ veröffentlicht.

Das Video erklärt am fiktiven Beispiel der Eichhörnchenforschung, wie mit Forschungsdaten, die Grundlage einer Publikation sind, verfahren werden sollte.

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E-Science-Tage 2019: Data to Knowledge

15. März 2019 | von

Vom 27. bis 29. März finden die E-Science-Tage 2019 in Heidelberg statt. Bei den letzten E-Science-Tagen 2017 stand das Management der Daten im Fokus. Unter dem Motto „Data to Knowledge“ soll in diesem Jahr der Forschungsaspekt beim Forschungsdatenmanagement, kurz FDM, weiter in den Mittelpunkt rücken.

Das FDM-Team der RWTH ist mit Marius Politze und seinem Vortrag „Kollaborative Forschungsunterstützung: Ein integriertes Probenmanagement“ vor Ort vertreten.

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Persistent Identifier – neues Video zum Forschungsdatenmanagement veröffentlicht

24. Januar 2019 | von

Persistent Identifier spielen eine bedeutende Rolle im Forschungsdatenmanagement. Sie verleihen Forschungsdaten eine eindeutige und dauerhafte Bezeichnung. Forschungsdaten können damit beispielsweise stabil und dauerhaft zitiert oder mit weiteren Informationen, wie dem Datenproduzenten oder einer aus ihnen resultierenden Publikation verlinkt werden.

Das Team „Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen University“ hat in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Serviceeinheit „Medien für die Lehre“ das Video „Persistent Identifier (PID)“ veröffentlicht.

Das Lehrvideo erklärt kurz, was Persistent Identifier sind und wie diese im Rahmen des Forschungsdatenmanagements verwendet werden können. Es ist Teil einer Reihe von Videos, die wir in der nächsten Zeit in unserem Blog veröffentlichen und vorstellen werden.

Alle Videos stehen unter einer CC-BY Lizenz und sind weitgehend frei von RWTH-spezifischen Inhalten, um eine einfache Nachnutzung im Sinne von Open Educational Resources (OER) zu ermöglichen.


[Das Video wird nach dem Klick von Youtube geladen und abgespielt, dazu baut der Browser eine direkte Verbindung zu den YouTube-Servern auf. Es gilt die Datenschutzerklärung von Google.]

Zur Zitation des Videos empfehlen wir: Dominik Schmitz, Daniela Hausen, Ute Trautwein-Bruns. Persistent Identifier (PID). RWTH Aachen University. 2018. Verfügbar unter DOI: 10.18154/RWTH-2018-231347.

Wir beraten Sie gerne bei Ihrem Vorhaben, PIDs in Ihre Forschungspraxis zu integrieren. Kontaktieren Sie uns einfach über das ServiceDesk.

Neue Videoreihe zum Forschungsdatenmanagement

27. Februar 2018 | von

„Forschungsdaten leben länger…“ ist das erste Video einer neu konzipierten Reihe zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen University. Es erzählt die Geschichte eines erfolgreichen Projekts in der fiktiven Eichhörnchen-Forschung. Trotz exzellenter Forschung ist ein nachhaltiges Datenmanagement leider zu kurz gekommen.

[Das Video wird nach dem Klick von Youtube geladen und abgespielt, dazu baut der Browser eine direkte Verbindung zu den YouTube-Servern auf. Es gilt die Datenschutzerklärung von Google.]

Entlang des Lebenszyklus von Forschungsdaten wird ein typischer Projektverlauf geschildert. Luise, Rachel und Frank haben erfolgreiche Ideen, identifizieren sich mit ihrer Arbeit und erzielen exzellente Forschungsergebnisse, nehmen sich aber leider wenig Zeit für die Planung und Abstimmung des Datenmanagements. Das kostet sie schon während der aktiven Arbeit im Projekt Zeit, hindert sie aber nicht daran, das Projekt erfolgreich abzuschließen. Erst als Ihre Publikationen auf großes Interesse stoßen und andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihre Daten zugreifen möchten, kostet es sie viel Zeit, sich immer wieder mit dem alten Projekt zu beschäftigen. Als Remy schließlich die Projektergebnisse in seinem neuen Projekt nachnutzen möchten, müssen sie leider feststellen, dass zu viele Informationen verloren gegangen sind.

Dieses Video ist Auftakt und Rahmen zu einer Reihe von Videos zu verschiedenen Themen des Forschungsdatenmanagements, wie beispielsweise Metadaten, Persistent Identifier oder Datenschutz, die wir in der nächsten Zeit in diesem Blog veröffentlichen werden. Das Video ist unter dieser DOI veröffentlicht und steht unter einer CC-BY Lizenz, die die Nachnutzung bei Namensnennung erlaubt.

Für die RWTH Aachen University sind die Videos Teil eines Blended Learning Konzeptes, das in 2018 zum Thema Forschungsdatenmanagement umgesetzt wird. Dieses ist durch einen Medien-Mix in der Online-Phase, die der Vermittlung der Grundlagen zum Forschungsdatenmanagement dient, abwechslungsreich gestaltet und wird in Moodle umgesetzt. Bis die online-Einführung angeboten werden kann, werden die entsprechenden Inhalte im Überblicksseminar FDM I vermittelt. Im anschließenden Workshop FDM II liegt der Fokus auf hands-on-experience der entsprechenden Konzepte und Tools, sowie auf Übungen und Anwendungen zu den generischen Elementen des Forschungsdatenmanagements. Beide Veranstaltungen sind über die Veranstaltungsdatenbank der RWTH buchbar.

Zur Zitation des Videos empfehlen wir: Dominik Schmitz, Daniela Hausen, Benedikt Magrean, Ute Trautwein-Bruns, Jürgen Windeck. Forschungsdaten leben länger…. RWTH Aachen University. 2018. Verfügbar unter DOI: 10.18154/RWTH-2018-220883.

Das Metadatentool – ein Dienst zur strukturierten Dokumentation von Forschungsdaten

20. November 2017 | von

Um Forschungsdaten zu managen, sie strukturiert und langfristig zu sichern und wieder bereitstellen zu können, ist es unerlässlich, sogenannte Metadaten zu verwenden. Metadaten sind Informationen über die eigentlichen Daten. Metadaten geben Auskunft darüber, wann und von wem Forschungsdaten erstellt wurden, in welchem Projekt oder fachlichen Kontext sie entstanden sind und was benötigt wird, um mit den Daten zu arbeiten. Beispielsweise werden Bücher über die Metadaten Autor/in, Verlag, Jahr, Erscheinungsort und ISBN beschrieben.

Zur Sicherstellung des Austauschs und der Wiederverwendbarkeit von Metadaten über digitale Informationssysteme sollten einheitliche, nach Möglichkeit standardisierte Metadatenschemata verwendet werden. Ein geeignetes Metadatenschema auszuwählen oder zu erstellen ist jedoch eine anspruchsvolle Aufgabe, bei der Sie das Projektteam FDM gerne unterstützt. Auf der Webseite der RWTH Aachen finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema .

Zudem stellt das IT Center ein Metadatentool bereit, mittels dessen strukturierte Metadaten entsprechend eines vorab angelegten Metadatenschemas generiert werden können. Das Metadatentool gibt nicht allein die auszufüllenden Felder kontrolliert vor, sondern ebenso die Schlagworte, die zur Befüllung der Felder verwendet werden sollen. Auf diesem Wege lassen sich Tippfehler oder inkonsistentes Beschreibungsvokabular vermeiden. Darüber hinaus können durch das Metadatentool Persistent Identifier erzeugt werden, um Forschungsdaten mit Metadaten zu verknüpfen und an verschiedenen Orten zu verlinken. Eine Anleitung zur Nutzung des Metadatentools ist im Dokumentationsportal des IT Centers zu finden.

Persistent Identifier – eine dauerhafte Identifikation der eigenen Forschungsergebnisse

10. Oktober 2017 | von

Wissenschaftliche Ergebnisse sind das Resultat einer oftmals langen, teils kooperativ organisierten, Forschungstätigkeit. Ein Ziel guter wissenschaftlicher Praxis ist es, Forschungsdaten langfristig und dauerhaft zu sichern und bei Bedarf wieder bereitstellen zu können. Um diese Ziele zu erreichen, können sogenannten Persistent Identifier (PID) eingesetzt werden. Ein PID ermöglicht es, den Speicherort der Daten, die zu den Daten zugehörige Forschungseinrichtung und ggf. weitere Kontextinformationen, wie die Forschenden, die die Daten generiert haben, eindeutig zu identifizieren. Über den PID können Forschende auch nach ihrem Ausscheiden aus den Einrichtungen Forschungsdaten referenzieren und so auf ihre wissenschaftlichen Ergebnisse verweisen. Ebenfalls ist es möglich, den Speicherort von Daten zu aktualisieren, ohne dass der PID sich ändert. Ein klassisches Beispiel für einen PID ist der Digital Object Identifier (DOI), der insbesondere für Online-Artikel wissenschaftlicher Fachzeitschriften und für die Publikation von Forschungsdaten verwendet wird.

Die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) bietet einen Service für die Verwendung von PIDs an, den die RWTH Aachen nutzt, um Forschenden die Sicherung und erneute Bereitstellung ihrer Daten zu erleichtern. Dieser kooperativ erbrachte Service bietet neben der Möglichkeit, PIDs zu erstellen, eine IT-Infrastruktur, die die dauerhafte Auflösung von PIDs gewährleistet.

Zugleich greift die RWTH Aachen bei der Unterstützung im Umgang mit PIDs auf bereits bestehende Dienste des IT Centers und der Universitätsbibliothek zurück. Beispielsweise können durch den Einsatz von PIDs die über das Backup-Portal gesicherten Daten problemlos eindeutig referenziert und mit einer zugehörigen Publikation in RWTH Publications verknüpft werden. Die RWTH Aachen stellt zudem einfach zu nutzende Web-basierte Tools bereit, die beim Erzeugen und Editieren von PIDs unterstützen. Informationen zum PID-Service finden Sie im Dokumentationsportal des IT Centers. Zudem beraten wir Sie gerne bei Ihrem Vorhaben, PID-Services in die Forschungspraxis zu integrieren. Kontaktieren Sie uns einfach über das ServiceDesk.