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Digitalisierung der Lehre an der Philosophischen Fakultät

Schlagwort: ‘Digitale Lehre’

Best Practice: Kursdesign in RWTHmoodle

27. Juni 2022 | von

Gut gestaltete Lernräume sind für viele Lehrende ein zetraler Bestandteil für die Bereitstellung von Lernmaterialien, und auch für Studierende sind gut und didaktisch durchdacht gestaltete Lernräume eine Motivation, sich intensiver mit den Lernmaterialen auseinanderzusetzen. Deshalb gab es vom Center für Lehr- und Lernserrvices (CLS) eine qualitative Befragung der Fachschaften aller Fakultäten. Mit den Ergebnissen dieser Befragung wurde ein Demolernraum als Orientierungshilfe zur Gestaltung von guten Lernräumen auf RWTHmoodle erstellt: eine horizontale Anordnung der Themen, ein Kursablaufsplan, kurze Einführungstexte zu jedem Register, die deutlich machen, wozu genau das bereitgestellte Material dient, Foren zur Förderung des aktiven Dialogs, interaktiven Elementen in Lernvideos, das Bereitstellen von Fortschrittsleisten etc. Im Lernraum selbst werden diese und weitere Gestaltungstipps dargestellt und Anleitungen zu den einzelnen Tipps und Tricks sind jeweils verlinkt.

 

Veranstaltungshinweis zum Thema digitale Barrierefreiheit

09. Mai 2022 | von

Das Hochschulforum Digitalisierung und das Netzwerk digitale Barrierefreiheit (hessenhub) organisieren gemeinsam eine Veranstaltungsreihe zum Thema digitale Barrierefreiheit. Vom 03.05.2022 bis

zum 12.05.2022 wird es unterschiedliche Micro-Fortbildungen rund um das Thema inklusives Lehren, Lernen und Arbeiten geben. Die Veranstaltungen finden über Zoom statt, sind für alle Interessierten offen und ohne Anmeldung oder Vorkenntnisse zugänglich.

 

Ausschreibung: 3. Runde Digitale Lehre im Curriculum

25. April 2022 | von

Der hochschulinterne Wettbewerb „Digitale Lehre im Curriculum“ geht in die 3. Runde. Bis zum 10.06.2022 können, in Abstimmung mit den Studiendekan*innen, Anträge auf Förderung von neu zu erstellenden und zur Weiterentwicklung der bereits vorhandenden digitalen Angebote gestellt werden. Die Fördersumme liegt bei insgesamt 500.000 Euro und die Dauer der Projektlaufzeit ist auf die Zeit zwischen dem dem 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 festgelegt. Ziel ist, die aus den Projektmitteln geförderten Module nachhaltig in die Modulbeschreibung des Studiengangs zu integrieren. Den vollständigen Ausschreibungstext finden sie hier:
Ausschreibung_DigitaleLehreimCurriculum_3. Runde

Achtung: Die Einreichung der Unterlagen für Anträge aus der Philosophischen Fakultät erfolgt unter studiendekanat@fb7.rwth-aachen.de. Die Studiendekanin bzw. der Studiendekan müssen die Unterlagen befürwortend weiterreichen. Die Frist zur Einreichung im Studiendekanat ist der 23.05.2022.

 

Neue Features in RWTHmoodle im Sommersemester

13. April 2022 | von

Ein digitaler Karteikasten, mit dem Studierende und Lehrende gemeinsam digitale Karteikarten erstellen können: Das ist nur eines der neuen Features auf RWTHmoodle. Auch ein anonymes Diskussionsforum, ein digitales Whiteboard und ein Fortschrittsbalken können ab diesem Sommersemester genutzt werden. Um einen genauen Überblick über die unterschiedlichen Neuerungen zu erhalten, werden diese Features in einem Demolernraum vorgestellt und in einem online abrufbarem PDF genau erläutert.

Lehre im Sommersemester 2022

23. März 2022 | von

„Lehrende werden ermutigt, die schon vor der Pandemie bewährten Flipped Classroom Formate fortzuführen“, heißt es in einem neuen Beitrag zur Lehre im Sommersemester 2022 im Corona-News-Blog der RWTH.

Foto: Martin Braun

Das Flipped-Classroom-Modell ist auch unter dem Namen ‚Inverted Classroom‘ bekannt. Die Studierenden eignen sich Lerninhalte beispielsweise durch Videos bereits vor der Lehrveranstaltung an und können in der Präsenzzeit der Lehrveranstaltung das Gelernte anwenden und mehr mit den Lehrenden interagieren.  Ein Erklärvideo über den Einsatz eines Flipped-Classroom-Szenarios in Kombination mit einem Serious Game in einer Lehrveranstaltung der RWTH kann hier abgerufen werden.

Zusätzlich stellt das CLS in der LehrBar ein Handout zum Inverted Classroom mit den wichtigsten Infos rund um das Konzept zur Verfügung. Bei Fragen zur didaktischen Konzeption und für die technische Umsetzung von Flipped-Classroom-Szenarien können sich Lehrende außerdem an Medien für die Lehre wenden.

 

Leere Hörsäle: Rückblick auf die letzten zwei Jahre Studium unter Pandemie-Bedingungen

02. März 2022 | von

In den letzten Monaten wurde bei vielen Studierenden die Sehnsucht nach dem Campus immer größer und teilweise konnte die RWTH sogar wieder Präsenzveranstaltungen ermöglichen, sodass ein paar Studierende unter bestimmten Auflagen zum Campus zurückzukehren konnten. Plötzlich war es möglich, die eigenen Kommiliton*innen auch mal auf dem Campus statt nur auf dem Bildschirm zu sehen. Doch wie haben die Studierenden die letzten Semester unter Pandemie-Bedingungen erlebt?

Sara Ronge berichtet im Podcast der Uni Bochum ‚Sehnsucht nach Uni-Alltag‘ von ihren Erfahrungen und der anfänglichen großen Verunsicherung darüber, was gerade passiert und wie es wohl weitergehen wird. Im Laufe der Zeit funktionierten die Abläufe in der Lehre immer besser und bei manchen Veranstaltungen hatten (asynchrone) Online-Formate sogar Vorteile, da sie ermöglichten, sich selbst zu organisieren und im eigenen Tempo zu arbeiten. Doch was immer noch fehlte war die soziale Interaktion. Begleitet von einem Gefühl der Abgeschnittenheit und des Alleinseins machte sich langsam aber sicher die Sehnsucht nach dem ‚alten‘ Campusleben breit, die Eshan, Luisa, Niklas und Janine der FH Dortmund teilen, wie sie im Podcast der FH Dortmund in Folge 6 ‚Studieren mit Pandemie‘ erzählen. Insbesondere die vielen Umbrüche und stetigen Neuplanungen werden von ihnen als Belastung genannt. Speziell Studierende mit gesundheitlicher Beeinträchtigung seien hier noch einmal mit anderen Schwierigkeiten als im Präsenz-Format konfrontiert worden.

Foto: Martin Braun

Einen großen Teil der Umgewöhnung machte auch ein gefühlter Mehraufwand aus. Viele Studierende hatten den Eindruck, der Anspruch und Aufwand sei bei der Online-Lehre deutlich höher. Plötzlich war die Vorbereitung auf die Seminare deutllich verbindlicher als vorher, da zu den Vorbereitungstexten zusätzlich Abgaben über RWTHmoodle erfolgen mussten. Aber auch die Studierenden der RWTH sehen Vorteile im Online-Format, gerade in dem zeit- und ortsunabhängigen Lernen, und würden grundsätzlich ein paar digitale Kurse in der Zukunft behalten.

Wir haben gezielt die Studierenden der Philosophischen Fakultät nach ihren Erfahrungen gefragt: Eine Studentin der Germanistik berichtet, dass sie mit dem Online-Format sehr zufrieden sei und es gerne so bleiben könne. 90% ihrer Veranstaltungen würde sie am liebsten online besuchen. Ein Tutor der NDL unterstützt dies, obwohl er einen großen Verlust für die Erstsemesterstudierenden sieht. „Von zuhause aus die 8:30 Uhr Vorlesung zu besuchen hat schon seine Vorteile, doch das Soziale fehlt sehr“, bestätigt Ann, eine Studentin der Gesellschaftswissenschaften der RWTH. „Man trifft seine Kommilitonen sehr selten und der Austausch auf den Fluren geht verloren. Besonders da es jetzt nach drei Semester immer noch keine einzige Präsenzveranstaltung in meinem Studiengang gibt.“

Veranstaltung des Hochschulforum Digitalisierung zu digitaler Lehre in den Geisteswissenschaften

21. Februar 2022 | von

Am 24. Februar von 14 bis 15 Uhr können Interessierte am Hangout mit den PhiloLotsen der Ruhr-Universität Bochum teilnehmen. Die PhiloLotsen unterstützen an der RUB seit Beginn der Pandemie bei der Konzeption und Umsetzung von Ideen für digitales Lernen und Lehren. Ihre Arbeit können Sie auch auf dem zugehörigen YouTube-Kanal verfolgen.
Zwei Studierende des Teams werden ihr Projekt vorstellen, von ihrer Arbeit berichten und laden zum anschließenden Austausch ein.

Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht notwendig. Den Link zum Zoom-Meeting finden Sie hier.

Digitale Lehre im Curriculum: Zwei FB7-Projekte erfolgreich

03. Februar 2022 | von

Im Rahmen der zweiten Runde des hochschulinternen Wettbewerbs „Digitale Lehre im Curriculum“ hat die RWTH 2021 Konzepte zur Entwicklung von neu zu erstellenden digitalen Angeboten gesucht und auch die Philosophische Fakultät hat sich beteiligt – erfolreich beteiligt!

Gefördert werden das Projekt „Lernvideos für die drei epochenbezogenen Vorlesungen ‚Einführung in die Geschichtswissenschaft‘“ (Prof. Florian Hartmann, Prof. Klaus Freitag, Prof. Elke Seefried, Prof. Harald Müller, Prof. Christine Roll) und ein gemeinsames Projekt der Philosophischen Fakultät (Johannes Neuhaus) und der Fachgruppe Informatik (Dr. Stefan Schiffer) „AIxercise – An AI exercise component based on a competitive Pac-Man game“. Eine Auflistung der anderen geförderten Projekte finden Sie hier.

DiKuLe: Informationsplattform der Uni Bamberg rund um digitale Lehre

01. Februar 2022 | von

Das Forschungsprojekt DiKuLe der Uni Bamberg stellt auf seiner Informationsplattform online Wissenswertes, Trends und neue Entwicklungen in der digitalen Lehre zur Verfügung. Neben Informationen zu Barrierefreiheit in der online Lehre und Links zu anderen themenbezogenen Portalen und Blogs finden sich auch zahlreiche hilfreiche Tipps und Verweise auf Beiträge wie „10 Vorschläge für mehr soziale Präsenz bei Online-Meetings“.

Worüber wir uns besonders freuen: Auch unser Blog wird dort empfohlen: „Spannend gemacht, auch weil es hier nicht nur um ‚hausinterne‘ Probleme geht“, heißt es dort. Vielen Dank!

 

Interaktive Lehre mit Particify

27. Januar 2022 | von

Bei Partcify handelt es sich um ein Audio Response System (ARS), welches sowohl in der Online- und der Präsenzlehre nutzbar ist. Das ARS-Tool bietet nützliche Funktionen, wie Q&A, Quiz und Umfragen, offene Fragestellungen sowie Freitext, Wordcloud und Live Feedback, die für die Aktivierung und die Interaktion mit den Studierenden genutzt werden können. Für Lehrende ist es kostenlos.

Im Rahmen des University Future Festivals 2021, veranstaltet vom Hochschulforum Digitalisierung, hat Daniel Gerhardt einen Vortrag über das ARS-Tool Particify und seine Einsatzmöglichkeiten in der Online-Lehre gehalten: