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Digitalisierung der Lehre an der Philosophischen Fakultät

Schlagwort: ‘Digitalisierung’

Digitale Lehre Germanistik: 8 Anforderungen an die zukünftige Lehre in der Germanistik

02. September 2020 | von

Im Rahmen der digitalen Konferenz „Während und nach Corona. Digitale Lehre in der Germanistik“ am 25. und 26. August 2020 haben 200 GermanistInnen aus vier Kontinenten ihre Erfahrungen während des digitalen Corona-Semesters für die hochschuldidaktische Weiterentwicklung der Germanistik ausgetauscht. Dabei wurden die folgenden acht Anforderungen an die zukünftige Lehre in der Germanistik erarbeitet:

  1. Den Wandel der germanistischen Lehre ernst nehmen!
  2. Präsent oder digital? Präsent und digital!
  3. Über den Wochenrhythmus der Lehre hinausdenken!
  4. Schreiben Lehren/Lernen geht auch digital
  5. Digitale Lehre ermöglicht neue Formen der Kooperation
  6. Offenheit der Materialien und Datensouveränität sind fundamental
  7. Digitale Lehre ist kein Sparmodell
  8. Wissen über die digitale (Lehre in der) Germanistik weiterentwickeln

Was genau hinter diesen acht Anforderungen steckt, hat das Austausch- und Wissensportal Digitale Lehre Germanistik in einem kurzen Beitrag erläutert. Auf der Webseite der Konferenz werden zeitnah Vorträge und Chatverläufe der Konferenz veröffentlicht, die ebenfalls viele dieser Punkte konkretisieren.

 

Förderlinie Curriculum 4.0.nrw

24. August 2020 | von

Spätestens seit dem Sommersemester 2020 sind die Potenziale und Auswirkungen der Digitalisierung deutlich geworden. Insbesondere im Hochschulkontext sind digitale Kompetenzen für Studierende mittlerweile unabdingbar. Deshalb wurde die Förderlinie Curriculum 4.0.nrw ins Leben gerufen.

Es handelte sich um eine Ausschreibung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem Stifterverband und der Digitalen Hochschule NRW. Ziel ist es, Medienkompetenz und fachspezifische digitale Kompetenz curricular einzubinden bzw. auszubauen.

Mit der Förderlinie sollen ganze Studiengänge (Bachelor- und Masterstudiengänge) und/oder ein oder mehrere, sich aufeinander beziehende Pflichtmodule weiterentwickelt und/oder umgestaltet werden.

In der Kategorie Module wurden bereits 22 Hochschulanträge von einer Jury aus NRW-externen Hochschullehrenden, Studierenden und Hochschuldidaktikern für die Förderung ausgewählt. Darunter befindet sich auch ein Antrag aus der Philosophischen Fakultät der RWTH, nämlich Prof. Dr. Klaus Freitags Projekt „Digitale Quellenbestände in der Alten Geschichte (DIQUAG)“.

Neuigkeiten über die Entscheidungen Kategorie Studiengänge folgen.

Avatar-based Teaching and Learning in Virtual Reality: Erste Erfahrungen von Prof. Dr. Simone Paganini

19. August 2020 | von

Das Institut für katholische Theologie der RWTH bereitet sich auf das kommende Online-Wintersemester vor. Unter anderem soll ein Seminar im Masterstudiengang „Theologie und globale Entwicklung“ erstmals mit Hilfe von Avatar-based Teaching and Learning in Virtual Reality durchgeführt werden.

Dafür hat Prof. Dr. Simone Paganini das MyScore-„Conference Cube“, ein Projekt der RWTH unter der Leitung von Prof. Dr. Heribert Nacken, getestet. Seine ersten Erfahrungen wurden in einem Video festgehalten:

„Die stumme, dunkle Wand in Zoom“ – Ein Beitrag von Jörn Loviscach

12. August 2020 | von

„Die stumme, dunkle Wand in Zoom“ kennt vermutlich jede/r Lehrende, die/der während der Corona-Pandemie in der Lehre aktiv war. Jörn Loviscach, Professor für Ingenieurmathematik und technische Informatik an der FH Bielefeld, hat sich auf die Suche nach Beweggründen unter den Studierenden gemacht und diese in einem Beitrag für das Hochschulforum Digitalisierung zusammengefasst:

Videokonferenzen haben sich als Online-Lösung für viele Formate der ad-hoc-digitalen Lehre in der Corona-Krise bewährt. Vor allem in Vorlesungen, aber sogar in kleineren Seminaren bleibt die Kamera auf Studierendenseite jedoch oft ausgeschaltet. Die Lehrenden sprechen gegen eine stumme Wand und der erhofften Interaktivität stellt sich Inaktivität entgegen. Professor Jörn Loviscach hat sich nach den Beweggründen für dieses Verhalten umgehört. Im folgenden Beitrag zeigt er mit Hilfe seiner Ergebnisse deren Vielfältigkeit auf und findet dabei Antworten, die zeigen, dass der Verzicht auf eine Beteiligung in Bild und Ton auch positive Seiten haben kann.

(Quelle: https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/blog/die-stumme-dunkle-wand-zoom)

„Grammification“: eTutorials für Grammatikkurse der HHU Düsseldorf

27. Juli 2020 | von

Dass sich Grammatik und Gamification verbinden lassen, zeigt das neue Projekt „Grammification“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Es handelt sich um ein begleitendes eLearning-Konzept für den Bachelorstudiengang Germanistik an der HHU. Darin werden eTutorials für Grammatikkurse angeboten, die den Studierenden auf spielerische Weise einen eigenen Zugang zu der grammatischen Analyse authentischen sprachlichen Materials bieten sollen.

Jedes Tutorial besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil werden Inhalte mit Text- und Bildmaterial, Ton- und Videobeispielen sowie interaktiven Elementen aufbereitet. Im zweiten Teil folgt eine Grammatik-Challenge, sprich kleine Aufgaben. 

Bisher gibt es 13 Online-Tutorials zu den verschiedenen Grammatikseminaren, die im Rahmen des Bachelorstudiengangs Germanistik an der HHU regelmäßig angeboten werden. Als Anschauungsmaterial wurden die folgenden drei eTutorials öffentlich zugänglich gemacht:

  • 01: Grundbegriffe der Morphologie
    „Dieses erste Tutorial hat die Grundbegriffe der Morphologie zum Thema, also Begriffe wie Wort, Morphem, Wurzel, Stamm und Affix.“
  • 06: Flektierbare Wortarten III
    „In diesem Tutorial sehen wir uns drei Gruppen von Wortarten genauer an: Nomen, Adjektive sowie Artikel und Pronomen.“
  • 08: Syntax I
    „Dieses erste Syntax-Tutorial handelt von Konstituenten, Phrasen, der Phrasenstruktur und Konstituententests.“

Digital Lehren & Lernen: Ein „Rezeptvorschlag“ von Prof. Jürgen Handke

23. Juli 2020 | von

Wie können große Wissensmengen, z.B. Inhalte einer Vorlesung, digitalisiert bzw. in digitale Selbstlernangebote umgewandelt werden? Diese Frage beantwortet Prof. Dr. Jürgen Handke von der Philipps-Universität Marburg in seinem neuen YouTube-Video „Digital Lehren und Lernen – Ein Rezeptvorschlag“:

 

Hochschulforum Digitalisierung kürt Champions des digitalen Sommersemesters

22. Juli 2020 | von

Das Hochschulforum Digitalisierung hat zusammen mit e-teaching.org und der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) bisher insgesamt 133 Champions des digitalen Sommersemesters gekürt. Hier sind die „Semester-Champions“ aufgeführt.

Die RWTH ist ebenfalls vertreten mit Martin Lemos, Prof. Dr. Frauke Intemann, Prof. Dr. Heribert Nacken und Wolfram Barodte.

Hier können noch weitere „Champions“ nominiert werden.

Projekt Hörsaal 4.0 des CLS

20. Juli 2020 | von

Im Juli 2019 ist das Projekt Hörsaal 4.0 des CLS gestartet. Für optimale Lehr- und Lernerlebnisse in den Hörsälen der RWTH werden die räumliche Gestaltung, medientechnische Ausstattung und potenzielle Einbindung neuer Formate der Digitalisierung im Rahmen des Projekts evaluiert und weiterentwickelt. Dabei ist sowohl die Perspektive der Lehrenden als auch der Studierenden von Bedeutung.

Nun ist der Blog zum Projekt Hörsaal 4.0 online gegangen:

 

#DigitaleLehre – der Blick der Studierenden

15. Juli 2020 | von

Welche Probleme bringt das aktuelle Online-Sommersemester für Studierende mit sich? Welche Potentiale hat es? Diese Fragen stellte Erik Gebel, Lehramtsstudent an der Technischen Universität Dresden, vier Kommiliton*innen aus verschiedenen Fachrichtungen in seinem YouTube-Video zur Digitalen Lehre an der TUD. Es geht vorrangig um allgemeine Erfahrungen aus dem Online-Sommersemester und um Wünsche, wie das kommende Wintersemester gestaltet werden soll.

Es ist das erste Video einer kleinen Reihe, die zum Erfahrungsaustausch unter Studierenden und zur Diskussionsgrundlage für zukünftige Semester dienen soll.

Tool-Empfehlungen des DigiLLab

13. Juli 2020 | von

Das DigiLLab der Universität Augsburg hat in einem Beitrag Empfehlungen zur Nutzung digitaler Lehr- und Lern-Tools gesammelt. Die Anwendungen wurde in folgende Kategorien unterteilt:

Wem das noch nicht reicht, findet in dieser Toolliste alle weiteren vom DigiLLab genutzten Tools.