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RWTH-Schreibzentrum

Wir sind nicht allein.

16. Januar 2013 | von

Wenn ein Zentrum für Kreatives Schreiben an einer Technischen Hochschule wie der RWTH entsteht, dann fragt sich manch einer vielleicht, ob das eigentlich zusammenpasst? Wir fragen uns das natürlich nicht, sondern sind überzeugt, dass jeder Student eine Möglichkeit braucht, die eigene Kreativität zu entdecken und zu nutzen – mit oder ohne professionellem Anspruch an sich selbst. Ganz abgesehen davon, dass Schreiben eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen für Akademiker ist. Bei einer kleinen Suche im Web haben wir festgestellt: Viele andere sehen das auch so!

In der deutschen Uni-Landschaft ist ein „Schreibzentrum“ längst keine Ausnahme mehr. Hochschulen aller Größen und Ausrichtungen, beispielsweise die Uni Köln oder die Ruhr-Uni Bochum, bieten Kurse zum wissenschaftlichen Schreiben an und bieten eine Anlaufstelle für Schreibprobleme jeglicher Art. Die Angebotspalette ist dabei breit gefächert von Workshops über Einzelberatungen bis hin zu Schreibwerkstätten. Wir sehen uns da also in guter Gesellschaft.

Etwas Besonderes hat das Programm hier an der RWTH noch zusätzlich zu bieten, und zwar Kurse zum nicht-wissenschaftlichen bzw. literarischen Schreiben. Hier kann man sich dem Verfassen von eigenen Texten widmen, die mal nichts mit dem Studium zu tun haben (müssen) und das Thema Schreiben ganz ohne Leistungsdruck angehen.

Das Vorbild dieses Ansatzes kommt aus den USA, wo an vielen Hochschulen, insbesondere natürlich an den Elite-Unis wie Harvard, Yale oder Princeton, ein „Writing Center“ einfach dazugehört. Das „Creative Writing“ hat dort eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert in der universitären Ausbildung.Wir möchten daran mitwirken, dass dies auch in Deutschland selbstverständlich wird.

Derzeit bereiten wir das Angebot für das kommende Sommersemester vor und freuen uns, mit unseren Lehrveranstaltungen zum exzellenten Profil der RWTH beizutragen. Die neuen Termine sind in Kürze hier zu finden.

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