Kategorie: ‘Gesundheitspsychologie’
Das LuF Gesundheitspsychologie beim BMBF-Vernetzungssymposium in Berlin
Am 18. & 19. Februar lud das Bundesministerium für Bildung und Forschung zum Vernetzungssymposium im Rahmen der Förderleitlinie „Hybride Interaktionssysteme zur Aufrechterhaltung der Gesundheit auch in Ausnahmesituationen“ in die Katholische Hochschule für Sozialwesen nach Berlin Karlshorst ein. Gemeinsam mit Projektpartnern der MediClin AG, der MediClin Reha Research, der Universität Duisburg-Essen, sowie Minddistrict repräsentierten Gretha Wagner und Ann-Kathrin Grotenburg vom LuF Gesundheitspsychologie das Projekt „Post-COVID_E-Doc“. An den beiden Veranstaltungstagen wurden im Rahmen von Präsentationen, Poster-Rundgängen und Ausstellungen interessante Einblicke in die bisherigen Ergebnisse aller geförderten Projekte, sowohl zu Interaktionstechnologien im Kontext von Post-COVID als auch anderen Krankheitsbildern, wie bspw. Diabetes, Herzinsuffizienz oder auch Sprach- und Sprechstörungen nach Schlaganfall ermöglicht. Darüber hinaus bestand das Programm aus spannenden Keynotes und Panel-Diskussionen zu aktuellen Problemen und Fragestellungen aus der Schnittstelle von Technologie, Gesundheit und partizipativer Forschung und Entwicklung.
Das LuF Gesundheitspsychologie referiert bei Fortbildungsveranstaltung zu Rehabilitation bei Post-COVID
Am 22.01.2025 fand in der MediClin Fachklinik Rhein/Ruhr eine Fortbildungsveranstaltung für Ärzt:innen und Therapeut:innen zum Thema Rehabilitation von Post-COVID-Patient:innen statt. Als Kooperationspartner im Rahmen des vom BMBF-geförderten Kooperationsprojekt „Post-COVID_E-Doc“ wurde das LuF Gesundheitspsychologie von der MedClin eingeladen einen Teil zum Vortragsprogramm beizutragen. Dieser Einladung kam das LuF gerne nach: Ann-Kathrin Grotenburg (M.Sc.) referierte vor dem multiprofessionellen Fachpublikum über subjektive Belastungsfaktoren im Sinne der eingeschränkten Teilhabe von Post-COVID-Patient:innen. Insgesamt war es eine sehr vielseitige und spannende Veranstaltung mit Vorträgen zu verschiedenen Symptom- und Behandlungsgebieten aus interdisziplinärer Perspektive. Herzlichen Dank an Prof. Siebler und das Team der MediClin für die Organisation und die Einladung!
Symposium „Prävention am Arbeitsplatz / psychische Gesundheit“
Wir sind der Einladung von der Bundesarbeitsgemeinschaft Beruflicher Trainingszentren e.V. gefolgt, einen Beitrag zum Symposium „Prävention am Arbeitsplatz / psychische Gesundheit“ beizusteuern!
Prof. Dr. phil. Viktoria Arling und Dr. Veneta Slavchova hielten am 11.10.23 vor dem interessierten Fachpersonal einen Vortrag über „Mentale Gesundheit in der Arbeitswelt: Resilienz, soziale Kompetenzen und Kommunikation über gesundheitliche Beeinträchtigungen als Erfolgsfaktoren“.
In diesem Rahmen stellten wir unter anderem brandaktuelle Ergebnisse zum Thema berufliche Resilienz vor:
– Entwicklung und Validierung unseres state-of-the-art Fragebogens zur Erfassung der beruflichen Resilienz auf Basis des 7-Säulen-Modells
– Empirische Belege zur Bedeutung beruflicher Resilienz für die Bewertung der persönlichen Arbeitssituation (z.B. wahrgenommene Arbeits- und Berufsbelastung) und Indikatoren guter psychischer Gesundheit
– Möglichkeiten zum gezielten Training beruflicher Resilienz
Der Austausch mit den Fachleuten zeigte uns, dass wir mit dem Thema genau den Nerv der Zeit getroffen haben.
Das LuF Gesundheitspsychologie bei der 63. Wissenschaftlichen Jahrestagung der DGAUM in Jena
Das LuF Gesundheitspsychologie hat an der 63. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM) in Jena teilgenommen. Vom 15. bis 18. März fand der Kongress sowohl vor Ort in der Friedrich-Schiller-Universität als auch online als Hybridveranstaltung statt.
Insgesamt war die Gruppe mit drei Vorträgen vertreten:
- Ann-Kathrin Grotenburg, M. Sc. RWTH präsentierte in der Session „Intervention mentale Gesundheit“ die „Entwicklung und Erprobung eines Trainings zur Förderung psychischer Gesundheitskompetenz bei Studierenden“.
- Dr. phil. Jens Knispel berichtete im Kontext der „Digitalisierung“ von der „Akzeptanz von Nutzer*innen bezüglich des Transfers von Gesundheitsreports aus Health Apps an medizinisches Personal“.
- Dr. phil. Veneta Slavchova referierte in der Sitzung zu „COVID-19 und psychische Gesundheit“ über die „Psychische Verfassung von Studierenden in Zeiten der COVID-19 Pandemie an der RWTH Aachen: eine Bedarfsanalyse für psychosoziale Unterstützungsangebote“.
(Logo: https://www.dgaum.de/termine/jahrestagung/)
Herzlich willkommen, Ann-Kathrin Grotenburg!
Seit Oktober 2022 unterstützt Ann-Kathrin Grotenburg das Team des Lehr- und Forschungsgebiets Gesundheitspsychologie als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Sowohl ihr Bachelor- als auch ihr Masterstudium absolvierte sie an der RWTH Aachen. Während der letzten eineinhalb Jahre ihres Masterstudiums war sie als wissenschaftliche Hilfskraft am LuF Gesundheitspsychologie tätig. In der Zeit als wissenschaftliche Hilfskraft unterstützte sie unter anderem die Lehrveranstaltungen Gesundheitspsychologie (Bachelor), Klinische Störungsbilder (Bachelor) und Psychologische Therapieverfahren (Bachelor), betreute Erstsemester im Rahmen des Buddy-Programms und übernahm die Auswertung von Projektdaten in Kooperation mit dem Studentischen Gesundheitsmanagement der RWTH Aachen. Im Rahmen ihrer Masterarbeit entwickelte und erprobte Ann-Kathrin Grotenburg ein Kleingruppentraining zur Verbesserung der psychischen Gesundheitskompetenz von Studierenden. Das Training konnte die allgemeine und mentale Gesundheitskompetenz der Teilnehmer:innen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe signifikant verbessern und trug darüber hinaus auch dazu bei, dass die Studierenden selbstbezogene Stigmata im Kontext psychischer Erkrankungen abbauten. Das LuF Gesundheitspsychologie freut sich darauf, dass Frau Grotenburg daran anknüpfend weiter in Forschung und Lehre unterstützen wird.
Dissertation am LuF Gesundheitspsychologie
Am 16.12.2021 hat Dr. phil. Veneta Slavchova ihre Dissertation am Lehr- und Forschungsgebiet Gesundheitspsychologie erfolgreich verteidigt. Ihre Doktorarbeit beschäftigt sich in der Schnittstelle von Sozial- und Rehabilitations-/Gesundheitspsychologie mit dem schmalen Grat zwischen Inklusion und Stigmatisierung von gesundheitlich beeinträchtigten Menschen bei ihrer beruflichen Teilhabe. Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Leistung!
Eine Zusammenfassung ihrer Arbeit findet sich unter folgendem Link:
Verliehener Titel: Prof. Dr. Viktoria Arling
Prof. Dr. Viktoria Arling wurde im Dezember 2021 der Titel der „außerplanmäßigen Professorin“ (apl. Prof.) verliehen. Wir gratulieren ganz herzlich!
Sonderpreis des Health Academics Awards 2022
Im Rahmen einer Studie des LuF Gesundheitspsychologie wurde „Die Relevanz von Schlafqualität, -verhalten und -chronotyp für die psychische Gesundheit von Studierenden während der COVID-19-Pandemie“ untersucht (Leitung: Dr. phil. Jens Knispel und Prof. Dr. Viktoria Arling). Wir gratulieren unserer Masterstudentin Laura Mönter zum 1. Platz des Sonderpreises des Health Academics Awards 2022!
Schulungen/Fortbildungen
Prof. Dr. Viktoria Arling hat als Dozentin in mehreren Continuing Medical Education (CME)-zertifizierten Online-Seminaren zum Thema „Digitale Gesundheitsanwendungen“ über die Relevanz von Selbstwirksamkeit, intrinsischer Motivation und Therapieadhärenz für das Erreichen von Therapieoutcomes informiert.
Kongressbesuch des LuF Gesundheitspsychologie: 31. Reha-Kolloquium
Das 31. Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium fand mit über 1.400 Teilnehmenden zwischen 07.-09. März 2022 im hybriden Format in Münster statt.
Dr. phil. Veneta Slavchova hat einen Vortrag mit dem Titel „Spielt die Branche eine Rolle für die Inklusionsbereitschaft gegenüber körperlich behinderten und psychisch erkrankten Menschen?“ gehalten.
Dr. phil. Jens Knispel war mit einem Poster zum Thema „Wohlbefinden von Studierenden während der COVID-19-Pandemie – Die Rolle von Persönlichkeit und körperlicher Aktivität“ vertreten.
Prof. Dr. Viktoria Arling hat einen Posterbeitrag zum Thema „Rehappy: Evaluation einer Gesundheits-App für Schädel-Hirn-Trauma-Patienten“ vorgestellt.