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SmartMed

Schlagwort: ‘Medikamentenversorgung’

Krankenhäuser nutzen Digitalisierung und Vernetzung kaum

13. Mai 2014 | von

Laut der Studie eines Wirtschaftsprüfers würden deutsche Krankenhäuser die Chancen durch elektronische Übermittlung nur sehr unzureichend nutzen.

Grund dafür sei zum einen die schlechte IT-Infrastruktur. In Deutschland seien nur sechs Prozent der Kliniken mit Akutversorgung auf regionaler oder nationaler Ebene vernetzt, während EU weit etwa 15 Prozent eingebunden seien. Eine umfassende elektronische Patientenakte sei nur in zwei von drei Krankenhäusern vorhanden.

Obwohl ein deutlicher administrativer Aufwand für Ärzte einzusparen wäre, schrecken viele Kliniken vor den hohen Initialkosten zurück.

Quelle: Wohlfahrt intern, 30.04.2014

Audiovisuelle Beratung für Arzneimittel

03. April 2014 | von

Der neue Online-Service „LiveBerater“, der von der Telekom und DocMorris auf der CeBIT präsentiert werde, sei eine neue Form der Beratung zu Arzneimitteln.

Ziel sei „eine persönliche audiovisuelle Beratung in vertrauter Umgebung“, die immobilen Patienten helfen oder schlechte Infrastrukturen ausgleichen solle. Dies sei eine Weiterentwicklung des Apothekenbusses.

Neben Apothekern und Fachpersonal würden auch Filme und Bilder zur Veranschaulichung dienen. Der Dienst solle ab Mitte des Jahres zum Einsatz kommen.

Quelle:
Springer Medizin, 10.03.2014
Ärzte Zeitung, 13.03.2014

Weiterer Artikel hier.

Erkältungsmedikamente per Post-Drohne

17. Dezember 2013 | von

Die Deutsche Post will künftig Drohnen in der Paketzustellung einsetzen. Dafür werde mit den eigenen Mitarbeitern eine fünftägige Testphase gestartet.

Die Postmitarbeiter können dabei Medikamente auswählen, die dann per Paket-Drohne zum Adressaten transportiert werden. Geplant ist für die Zukunft, mittels der Drohne dringende Arzneimittel zu schwer erreichbaren Orten zu fliegen.

Auch der Online-Händler Amazon kündigte an Päkchen in Zukunft mittels Drohnen zuzustellen und plane damit eine Lieferzeit von 30 Minuten einzuhalten.

Quelle:
Spiegel Online, 5.12.13

Afrika: Mobilfunk könnte Gesundheitssystem revolutionieren

10. Oktober 2013 | von

Durch die Nutzung von mittlerweile mehr als hundert Millionen Handys in Afrika sind nicht nur die Kommunikationsmöglichkeiten deutlich besser geworden, sondern auch eine Revolution des Gesundheitssystems denkbar.

Mit der Entstehung eines neues Sensornetzwerks kann beispielsweise die Versorgung mit Impfstoffen verbessert werden, indem Bestände mobil oder telefonisch übermittelt werden. Ein weiterer Vorteil ist die telefonische Terminvereinbarung, aber auch die Einsicht in Patientenakten ist wesentlich einfacher.

Quelle:
Heise Online, 4.10.2013

Apothekenbus soll Versorgungslücke auf dem Land schließen

21. August 2013 | von

Die Versandapotheke DocMorris werde ab dem 15. August 2013 ihren Apothekenbus vorstellen und reagiert damit nach eigenen Angaben auf den Apothekenmangel in ländlichen Regionen.

Insbesondere auf dem Land und in strukturschwachen Räumen steige die Unterversorgung an Gesundheitsdienstleistungen. Mit dem Apothekenmobil soll die Idee eines ergänzenden mobilen Versorgungssystems mit Arzneimitteln demonstriert werden. Profitieren würden davon vorallem chronisch Kranke und multimorbide Personen, die sich weite Anfahrtswege zur nächsten Apotheke sparen könnten.

Noch ist der Apothekenbus rechtlich nicht als Apotheke zugelassen. Der Bus diene der Vermittlung von Informationen über die Konzepte von DocMorris und die vertretenen gesundheitspolitischen Ziele.

Quelle:
Deutsche Apotheker Zeitung, 14.8.2013

Regionales Klinik-Netzwerk für individuelle Versorgung

05. August 2013 | von

Im Rhein-Main-Gebiet haben sich sieben Kliniken zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, damit Patienten mit Schlaganfall besser behandelt werden können.

Im Rahmen des Pilotprojekts soll das interdisziplinäre Neurovaskuläre Netzwerk Rhein-Main (INVN Rhein-Main) sicherstellen, dass die betroffenen Patienten entsprechend ihrer besonderen Situation optimal therapiert werden.

Eine schnelle Verlegung der Patienten im INVN Rhein-Main soll hochspezialisierte Eingriffe ermöglichen, die nicht jede Klinik rund um die Uhr vornehmen kann. Zudem solle die Nachsorge von Schlaganfallpatienten in allen Kliniken standardisiert werden und regelmäßig interdisziplinäre Gefäßkonferenzen stattfinden.

Quelle:
Universitätsklinikum Frankfurt, 24.6.2013

Klinik-Apotheke setzt auf automatisierte Arzneimittelversorgung

20. Juni 2013 | von

Im Rahmen eines 70 Millionen schweren Projektes soll in den nächsten Jahren Coburgs Klinikum ausgebaut werden.

Ein bedeutendes Element der Apotheken-Anlage bilde der neue Tablettenautomat. Dieser stelle die Medikamente patientenbezogen portioniert und für jeden individuell zusammen. Eine Maschine, die bisher nur in wenigen deutschen Kliniken zu finden sei.

Der Automat stelle auf Grundlage der Patientendaten die Arzneimittel individuell zusammen und verpacke diese anschließend in einzelne Blister. Damit ließe sich zum einen enorm viel Zeit und Aufwand seitens des Pflegepersonals einsparen. Zum anderen werde die Patientensicherheit enorm erhöht, da alle Medikamente gleichzeitig auf ihre Wechselwirkungen überprüft würden.

Quelle:
Neue Presse, 17.6.2013

Register für Lieferengpässe bei Arzneimitteln

26. April 2013 | von

Zur Verhinderung von Lieferengpässen sei ab Freitag ein Register auf der Webseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) freigeschaltet.

Gemeldet werden sollen vor allem Lieferengpässe bei Onkologika, Antibiotika, Notfallarzneimitteln oder Arzneimitteln, die im Zusammenhang mit Operationen angewendet werden. Das Register soll Ärzte und Apotheker dabei unterstützen, kurzfristig auf alternative Therapiemöglichkeiten auszuweichen.

Laut der BMG gebe es in den USA ein vergleichbares System, welches dort dazu beigetragen habe, die Zahl der Versorgungsengpässe zu reduzieren.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 26.4.2013

Kliniken fordern zentrales Melderegister für Lieferengpässe

29. Januar 2013 | von

In deutschen Kliniken ist es in den letzten Monaten vermehrt zu Lieferengpässen bei Arzneimitteln gekommen. Die deutsche Krankenhausgesellschaft fordert daher ein zentrales Melderegister für Lieferengpässe.

Demnach sollen Hersteller gesetzlich dazu verpflichtet werden, drohende Engpässe frühst möglich dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bzw. dem Paul-Ehrlich-Institut zu melden. Desweiteren bedürfe es aus Sicht der Kliniken eines behördlichen Risikomanagements, um bei drohenden Engpässen rechtzeitig reagieren zu können.

Quelle:
Pharmazeutische Zeitung, 52/2012

Neue Software zur Verbesserung des Versorgungsmanagements

21. November 2012 | von

Die CompuGroup und Medical Deutschland AG (CGM) und die OptiMedis AG arbeiten gemeinsam an einer webbasierten Software, die zukünftig die medizinische Versorgung und die Arbeit von Ärztenetzen verbessern soll.

Bereits praxiserprobte Behandlungspfade des „Gesunden Kinzigtals“, das von OptiMedis gemanagt wird, sowie elektronische Patientenakten sollen dabei in einer IT-Gesamtlösung integriert werden. Die neue sektor- und fachübergreifende Software soll die Vernetzung von Ärzten fördern und ein Management-Tool zur Organisation der zentralen Prozesse darstellen.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 18.11.2012