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SmartMed

Archiv für Dezember 2013

Erkältungsmedikamente per Post-Drohne

17. Dezember 2013 | von

Die Deutsche Post will künftig Drohnen in der Paketzustellung einsetzen. Dafür werde mit den eigenen Mitarbeitern eine fünftägige Testphase gestartet.

Die Postmitarbeiter können dabei Medikamente auswählen, die dann per Paket-Drohne zum Adressaten transportiert werden. Geplant ist für die Zukunft, mittels der Drohne dringende Arzneimittel zu schwer erreichbaren Orten zu fliegen.

Auch der Online-Händler Amazon kündigte an Päkchen in Zukunft mittels Drohnen zuzustellen und plane damit eine Lieferzeit von 30 Minuten einzuhalten.

Quelle:
Spiegel Online, 5.12.13

Software erzeugt künstliches Koma

15. Dezember 2013 | von

Auch im Hinblick auf die Patientensicherheit, entwickeln amerikanische Forscher derzeit eine neue Technologie, die für die Aufrechterhaltung des künstlichen Komas im Krankenhaus verantwortlich sein solle.

Die Gehirnaktivitätsmuster im künstlichen Koma seien genau definiert und können deshalb von einer Software genauer überwacht werden als vom menschlichen Auge.

Geplant sei die Technik in Zukunft auch im Operationssaal einzusetzen, obgleich eine vollautomatisierte Behandlung nicht möglich sein könne, jedoch eine deutliche Entlastung des Personals.

Quelle:
heise online, 04.12.13

EU unterstützt telemedizinische Dienste in Sachsen

10. Dezember 2013 | von

Erstmals genehmigte die EU-Kommission die staatliche Unterstützung einer telemedizinischen Plattform.

Um die medizinische Unterstützung für Menschen in abgelegenen Regionen Sachsens sicherzustellen, solle eine finanzielle Unterstützung über 10 Millionen Euro bereitgestellt werden. Dabei würden 80% aus EU-Mitteln bezahlt, der Rest vom Land selbst.

Für die Realisierung des umfangreichen Projekts würde die Summe der Partnerschaft zwischen Carus consilium Sachsen GmbH und der T-Systems International GmbH zugesprochen.

Quelle:
E-HEALTH, 04.12.13

Nutzen der Telemedizin wird überschätzt

05. Dezember 2013 | von

Nach einer Untersuchung der Bremer Krankenkasse hkk, werde der Nuzen der Telemedizin sowohl hinsichtlich Gesundheit, als auch wirtschaftlichen Auswirkungen überschätzt.

Die Untersuchung bestand aus der Auswertung von 15 internationalen Studien, die sich zum einen mit telematischen Behandlungen chronisch Herzisuffizienter, aber auch mit der allgemeinen telemedizinischen Versorgung beschäftigten.

Fazit sei laut hkk, dass weniger Patienten einen Zusatznutzen hätten und auch weniger profitierten. Nach Braun sei es daher nicht vernünftig Telemedizin flächendeckend einzusetzen.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 3.12.2013

App für Demenzkranke

04. Dezember 2013 | von

Auf der Medica stellte die Telekom ihren sogenannten Tagesnavi vor. Diese App solle Dementkranken, psychisch Erkrankten oder Menschen mit altersbedingt eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten helfen, einfacher ihren Altag zu meistern.

Bei der Navigation helfen Bilder, Geräusche oder Sprachanzeigen dabei, anstehende oder erledigte Tätigkeiten darzustellen. Angehörige oder Pflegedienste können übereinen getrennten Appzugang mit den Patienten Regeln festlegen oder Termine austauschen.

Die App sei Ende 2014 auf dem Markt erhältlich

Quelle:
Ärzte Zeitung, 29.11.2013

Arvato übernimmt Erprobungstest

03. Dezember 2013 | von

Für den Erprobungstest der elektronischen Gesundheitskarte wurde von der Gematik der IT-Dienstleister Arvato ausgewählt. Arvato übernimmt damit die Verantwortung für den Ausbau der telematischen Infrastruktur. Auch einen Teil der Softwareentwicklung für Testpraxen und Testkliniken solle der Dienstleister dabei tragen.

Mit diesem Testverfahren werde geprüft, wie gut der organisationsübergreifende Datenaustausch zwischen den verschiedenen Organen des Gesundheitswesen mit Hilfe der eGK und des eHBA funktioniere.

In den Testregionen Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Bayern sollen jeweils 500 Praxen und Kliniken vernetzt werden.

Quelle:
heise online, 28.11.2013