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SmartMed

Schlagwort: ‘Telematik’

Telemedizin in Indiens Slums

31. Januar 2019 | von

Indien versucht die Gesundheitsversorgung durch E-Health-Center deutlich billiger anzubieten. Hierdurch können enorme Zeit und Kosteneinsparungen realisiert werden, wodurch die medizinische Versorgung für viele Menschen erreichbarer wird. Eines dieser elektronischen Gesundheitszentren befindet sich in der Nähe eines Slums der Stadt Jaipur. Dort kann eine Sozialarbeiterin, die eine Gesundheitsgrundausbildung hat, einfache Voruntersuchungen durchführen und Fragen stellen. Daraufhin erfolgt ein Skypeanruf in ein Telemedizinstudio in einem nahegelegenen Krankenhaus. Hier können Ärzte nun Ferndiagnosen stellen und im Zweifel einen Besuch im Krankenhaus anordnen. Durch diese neue Gesundheitsinfrastruktur wird es vielen Menschen ermöglicht sich rechtzeitig und mit geringen Kosten in medizinische Behandlung zu begeben.

Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/guenstige-gesundheitsversorgung-telemedizin-fuer-indiens.676.de.html?dram:article_id=439358, 29. Januar 2019

Dermatologen und Hausärzte sehen Vorteile durch Telemedizin

22. Januar 2019 | von

Zwei Machbarkeitsstudien in Brandenburg zeigen, dass 72% der Dermatologen und Hausärzte in Brandenburg telemedizinische Anwendungen in der Dermatologie als geeignet einschätzen. Ziel der Analysen ist es, die potenziellen Anwender bereits vor der Entwicklung von E-Health-Ansätzen zur Implementierbarkeit von Telemedizin zu befragen und somit zur Anwendbarkeit von zukünftigen telemedizinischen Ansätzen beizutragen. Von den Befragten gaben 62% an, dass sie Telemedizin im Praxisalltag umsetzen würden. Jedoch gaben 50% der Befragten auch an, dass der Einsatz durch hohen administrativen Aufwand, Anschaffung der Technik und die schwache Vergütung, derzeit verhindert werden würde.

Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100456/Dermatologen-und-Hausaerzte-sehen-Vorteile-durch-Telemedizin, 22. Januar 2019

Telemedizin für Parkinsonpatienten

04. Dezember 2018 | von

Als zweithäufigste neurodegenerative Krankheit betrifft Parkinson allein in Europa mehr als eine Million Menschen. Um den Fortschritt der Krankheit zu beobachten und die Medikamente richtig einzustellen, bedarf es einer immer häufigeren Überprüfung des Gesundheitszustandes durch Spezialisten. Für Parkinsonpatienten ist jedoch nur zweimal im Jahr ein Termin bei einem Spezialisten vorgesehen.

Mit der, von dem Institut für Angewandte Informatik der Universität Leipzig entwickelten, telemedizinischen Plattform „TelePark“ können Neurologen Behandlungsempfehlungen, wie zunehmende Bewegung, das Verschreiben neuer Medikamente oder Dosierungen, Visitenpläne und Diskussionen zu chirurgischen Möglichkeiten, direkt und über Entfernungen hinweg vornehmen. Das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) geförderte Projekt des Instituts soll zeigen, dass ein Großteil der Untersuchungen zu Parkinson von der Ferne aus durchgeführt werden können.

Quelle: https://www.pharma-relations.de/news/telepark-verbessert-mit-telemedizin-situation-von-parkinsonpatienten, 4. Dezember 2018

Telemedizin für ein besseres Schlaganfall-Management

20. November 2018 | von

Das 2005 gestartete telemedizinische Projekt „Stroke Angel“ dient dem prästationären Anamnese-Management. Zum Einsatz kommt es bei der Voranmeldung von Patienten mit Schlaganfall-Verdacht. Hierbei werden mithilfe einer speziellen Eingabemaske verschiedene, relevante Messwerte eingegeben, anhand derer ermittelt werden soll, ob der Patient unter einem Schlaganfall leidet und welcher Schweregrad vorliegt. Diese Daten werden dann über Mobilfunk aus dem RTW an die Klinik übertragen.

Durch das Projekt konnte die präklinische Rettungskette um 22 Minuten verkürzt werden.

Quelle: https://www.esanum.de/today/posts/telemedizin-ein-wichtiger-baustein-im-schlaganfall-management, 20. November 2018

Deutscher Apothekertag will Digitalisierung in der Arzneimittelversorgung vorantreiben

23. Oktober 2018 | von

Die Digitalisierung der Apotheken und damit der Arzneimittelversorgung soll durch die zügige Einführung des E-Rezepts und einen klaren Zeitplan zur Umsetzung der Prozesse für mehr Arzneimitteltherapiesicherheit vorangetrieben werden. Hierzu müsse die dafür notwendige Telematik-Infrastruktur mit aller Kraft eingeführt und ausgebreitet werden.

Die Delegierten hätten die Bundesregierung aufgefordert, „sicherzustellen, dass die notwendigen Geräte und Softwarebestandteile zur Einführung der Telematik-Infrastruktur in den Apotheken zeitnah zur Verfügung stehen“. Die Akzeptanz und der Erfolg der Telematik hingen auch davon ab, dass die Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten der Ärzte und Apotheker untereinander sowie zwischen den Heilberufen und den Patienten verbessert werden.

Quellen: https://www.presseportal.de/pm/7002/4086330, 23.Oktober 2018

https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/rezepte/article/973611/arzneimittelversorgung-apothekertag-will-digitalisierung-vorantreiben.html, 23.Oktober 2018

Telenotarzt-Modell aus Aachen wird in NRW eingeführt

11. Oktober 2018 | von

Das in Aachen bereits seit 2014 laufende Modell der Telenotärzte soll flächendeckend in ganz NRW zum Einsatz kommen. Das Telenotarzt-Modell sieht vor, dass bei medizinischen Einsätzen ein Rettungswagen ausrückt, der mit notfallmedizinisch ausgebildetem Personal besetzt ist. Der Notarzt kann bei Eingehen des Notrufs entweder mitangefordert oder vor Ort per Video dazugeschaltet werden. Ein großer Vorteil der Video-Zuschaltung besteht laut NRW-Gesundheitsminister Laumann darin, dass die Notärzte zeitgleich mit den anderen Rettungskräften am Einsatzort seien. Dies würde gerade in den ländlichen Regionen großes Potenzial bieten.

Oliver Koch, NRW-Vorstand der deutschen Feuerwehrgewerkschaft, warnt jedoch davor, den Telenotarzt als Kostensenker zu sehen. Er befürchtet, dass mit Telenotärzten Planstellen für rollende Notärzte eingespart werden sollen.

Quelle: https://www.aachener-nachrichten.de/nrw-region/telenotarzt-modell-aus-aachen-wird-in-nrw-eingefuehrt_aid-33608319 11. Oktober 2018

Telemedizin rettet Leben von Herzpatienten

03. September 2018 | von

Durch die Fontane-Studie der Charité Berlin konnte erstmals nachgewiesen werden, dass eine telemedizinische Mitbetreuung das Leben von Herzpatienten verlängern kann. An der fünfjährigen Studie nahmen mehr als 1500 Patientinnen und Patienten teil. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Projekt mit 10,2 Millionen Euro gefördert.

Quelle: https://www.bmbf.de/de/fontane-studie-telemedizin-rettet-leben-von-herzpatienten-6797.html 3. September 2018

E-Health kommt nur schleppend voran

15. Februar 2018 | von

In Deutschland kommt E-Health nur schleppend voran, die Schuld daran wird häufig Ärzten gegeben. Eine DAK-Studie in Zusammenarbeit mit der „Ärzte Zeitung“ hat dies näher untersucht.

Laut einer Analyse halten beispielsweise 80% der Ärzte Videosprechstunden für nützlich, es haben allerdings erst 9% bereits Erfahrungen mit dieser gemacht. Dies soll künftig durch eine Aufhebung des Fernbehandlungsverbots geändert werden. Besonders junge Ärzte bewerten digitale Lösungen sehr positiv, aber auch bei älteren habe ein Umdenken stattgefunden.

Quelle:
www.ärztezeitung.de, 13.02.2018

Enttäuschung bezüglich elektronischer Gesundheitskarte

25. September 2017 | von

AOK-Chef Martin Litsch kritisiert bei dem gevko-Symposium „Digitales Gesundheitswesen 2021“ in Berlin die Entscheidungsstrukturen in der gematik. Es gäbe zu viele Regulären und zu wenig Handlungsspielraum.

Das Hauptproblem sei, dass die Gesetzgebung, insbesondere das E-Health Gesetz zu eng gefasst ist.  So käme es zustande, „dass wir alle Smartphones mit uns herumtragen und mit Geräten in der Küche kommunizieren, und an einer E-Card herumdoktern, die heute genauso wenig kann, wie in Zeiten der Magnetstreifenkarte“

Quelle:
www.ärztezeitung.de, 17.09.2017

Faxen noch stets beliebtestes Kommunikationsmittel bei Ärzten

19. Juli 2017 | von

Die meisten Arztbriefe laufen nach wie vor übers Fax. Eine Leserumfrage der Fachverlagsgruppe Springer Medizin, zu der auch die „Ärzte Zeitung“ gehört, und der CompuGroup Medical (CGM) ergab, dass vier Fünftel die Arztbriefe an niedergelassene Kollegen via Fax senden. Lediglich rund sechs Prozent der Ärzte stehen mit Kliniken im E-Mail-Verkehr, E-Arztbriefe an ein Krankenhaus versendet nur etwas mehr als ein Prozent.

Die Gründe hierfür sind nicht etwa langsame Internetverbindungen in ländlichen Regionen, sondern viel mehr die bessere Vergütung. Während ein elektronischer Arztbrief dem Sender 28 Cent einbringt, sind es bei einem Fax 55.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 16.07.2017