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SmartMed

Elektronische Fallakte: Optimierung der medizinischen Versorgungskette

06. August 2012 | von
Das Uniklinikum Aachen (UKA) möchte mit seinem Projekt TIRA (Telemedizinische intersektorale Rehabilitationsplanung in der Alterstraumatologie) die medizinische Kooperation innerhalb der Versorgungskette optimieren.

Um Akut- und Reha-Kliniken zeitlich und räumlich enger zu vernetzten und so die Genesungs- und Rehabilitationsprozesse für ältere Patienten zu verbessern, wird eine elektronische Fallakte (EFA) genutzt, womit der jeweilige Patient für seine Behandler transparenter wird.

In der EFA speichern behandelnde Ärzte alle relevanten Daten wie Befunde, Op-Berichte, Röntgenbilder oder auch komplexe Verlaufskurven. Die EFA wiederum kann – eine entsprechende Berechtigung vorausgesetzt – an fast jedem beliebigen Ort weltweit gelesen werden.

Selbst weit voneinander entfernte Ärzte können so gemeinsam über einen Patienten konferrieren und gleichzeitig dessen aktuelle Patientenakte einsehen. Bei Bedarf kann der Arzt vom Patienten auch per Videokonferenz konsultiert werden.

Quelle:
Ärzte Zeitung , 31.7.2012



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