Kategorien
Seiten
-

SmartMed

Diabetes-App erhält Auszeichnung

24. September 2017 | von

Im Rahmen des Diabetes Kongresses 2017 der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Hamburg stattfand wurde die App „MyTherapy“ ausgezeichnet.

Die App wurde mit dem DiaDigital Siegel der DiaDigital AG ausgezeichnet. Die DiaDigital AG ist ein Zusammenschluss verschiedener Diabetesverbände und hat das Ziel, Patienten und Diabetologen bei der Nutzung von Apps zu unterstützen. MyTherapy gilt als besonders benutzerfreundlich für Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes, da sie barrierefrei gestaltet ist und so auf von Menschen mit Seheinschränkungen genutzt werden kann.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 26.08.2017

 

 

 

elektronischer Arztausweis wird nur langsam angenommen

27. Juli 2017 | von

Von den 378.600 berufstätigen Ärzten in Deutschland  haben bislang nur knapp 6000 einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA), so das Ergebnis einer Umfrage der „Ärzte Zeitung“ unter Ärztekammern.

Das mangelnde Interesse der Ärzte an dem eHBA ist wahrscheinlich auf den, noch nicht von allen erkennbaren Nutzen dieser, sowie die Monatlichen Kosten von 7,90 Euro zurückzuführen. Vorteile der eHBA sind neben der rechtssicheren Langzeitarchivierung die sichere digitale Kommunikation, die Authentifizierung  sowie die  einfachere KV-Abrechnung.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 24.07.1992

Medikationsplan- Rolle der Apotheker soll gestärkt werden

27. Juli 2017 | von

Die Grünen fordern mehr Einbindung und Handlungskompetenz für Apotheker bezüglich des Medikationplans. Die aktuelle Bundesregierung betrachte die Digitalisierung allein aus dem Blickwinkel der Ärzte, dies müsse sich ändern.

Den Medikationsplan ausstellen können nur Ärzte, laut Grünen gibt es aber keinen triftigen Grund nicht auch Apotheker mit ihrer pharmakologischen Kompetenz stärker einzubeziehen. Zudem würden sie oftmals den besseren Überblick über die Medikation der Patienten haben.

Quelle:
www.pharmazeutische-zeitung.de, 24.07.2017

Estland will E-Health in Europa fördern

27. Juli 2017 | von

In Sachen Digitalisierung sind die Esten deutlich weiter als viele andere EU-Staaten. Seit Estlands Unabhängigkeit im Jahre 1991 wurde die papierlose Verwaltung sowohl im Gesundheitsbereich als auch in anderen Bereichen schnell vorangetrieben.

Im September will Estland auf der „Connecting Europe“ Konferenz in Tallinn sein Konzept der „Digital Society for Health“ vorstellen und diskutieren.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 26.07.2017

Faxen noch stets beliebtestes Kommunikationsmittel bei Ärzten

19. Juli 2017 | von

Die meisten Arztbriefe laufen nach wie vor übers Fax. Eine Leserumfrage der Fachverlagsgruppe Springer Medizin, zu der auch die „Ärzte Zeitung“ gehört, und der CompuGroup Medical (CGM) ergab, dass vier Fünftel die Arztbriefe an niedergelassene Kollegen via Fax senden. Lediglich rund sechs Prozent der Ärzte stehen mit Kliniken im E-Mail-Verkehr, E-Arztbriefe an ein Krankenhaus versendet nur etwas mehr als ein Prozent.

Die Gründe hierfür sind nicht etwa langsame Internetverbindungen in ländlichen Regionen, sondern viel mehr die bessere Vergütung. Während ein elektronischer Arztbrief dem Sender 28 Cent einbringt, sind es bei einem Fax 55.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 16.07.2017

Bund fördert Big Data in der Medizin

19. Juli 2017 | von

Um eine vernetze Infrastruktur für Digitale Daten herzustellen, unterstützt der Bund die deutsche Universitätsmedizin mit Millionen-Förderungen.

Laut Forschungsministerin Professorin Johanna Wanka sei das Projekt sehr vielversprechend. Durch die Daten könnten Ärzte genauer diagnostizieren, da alle Erfahrungswerte und Forschungsergebnisse direkt auf Kopfdruck abrufbar seien und man die Erkenntnisse ähnlicher Fälle mit in die Therapieentscheidungen einbeziehen könnte. Um dies zu ermöglichen, werden ab 2018 17 Universitätszentren für vier Jahre mit je 30 Millionen Euro gefördert, drei weitere mit je zehn Millionen Euro.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 16.07.2017

 

Medikationsplan erzeugt negative Resonanz

03. Juli 2017 | von

Anderthalb Jahre nach der Verabschiedung des E-Health Gesetzes und der Einführung des Medikationsplans ist die anfängliche Begeisterung abgeschwächt. Während Ärzte ihn erstellen dürfen, können Apotheker ihn nur aktualisieren und ergänzen.

Kritisiert wurde während des Hauptstadtkongresses in Berlin das Papierformat des Medikationsplans. Ulrich Weigeldt, Chef des Deutschen Hausärzteverbandes bezeichnete den Plan als „Phantom der Oper“, weil es ihn kaum gebe, sondern die Ärzte und Apotheker noch stets per Fax miteinander kommunizierten. Ändern könne sich dies mit der Einführung des elektronischen Medikationsplans nächstes oder übernächstes Jahr.

Quelle:
www.deutsch-apotheker-zeitung.de, 29.06.2017

 

AMNOG-Verfahren soll deutlicher auf das Patientenwohl ausgerichtet werden

21. Juni 2017 | von

Experten fordern, dass Patienten künftig an medizinischen und versorgungsrelevanten Entscheidungen stärker beteiligt werden. Bislang dominiere bei der Entscheidung für eine Therapie die Meinung des Fachpersonals. Für eine patientenorientierte Nutzenbewertung von Arzneimitteln sei es unerlässlich, auch die Patienten selbst zu Wort kommen zu lassen.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 16.06.2017

Neue Gesundheitscloud für Patienten

06. Juni 2017 | von

Das Ziel, welches das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) mit der Gesundheitscloud erreichen möchte ist, eine lückenlose Patientenhistorie zu erstellen.

Im Beisein von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wurde das neue Projekt am Freitag der Öffentlichkeit vorgestellt. Die „Datenwolke“ befinde sich noch im Entstehungsprozess und soll laut Entwickler dabei helfen „die zunehmende Fragmentierung von Gesundheitsinformationen im System einzudämmen und so Kosten zu sparen.“ Durch die Cloud soll es den mündigen Patienten selbst möglich sein, Zugang zu ihren Befunden zu erlangen und zu entscheiden, wer diese Informationen in welcher Form nutzen darf.

Quelle:
www.aerztezeitung.de,06.06.2017

 

Probleme bei Gesundheits-Apps

06. Juni 2017 | von

Die Verwendung der beliebten Gesundheits-Apps und Wearables birgt aufgrund von Datenschutzproblemen ein gewisses Risiko für Patienten.

Laut der Bundesbeauftragten für Datenschutz soll der Gesetzgeber durch regulatorische Vorgaben für die Nutzung von Apps und dadurch erhobene Daten, die Rechte der Verbraucher schützen und die mögliche Datenweitergabe der Anwendungen für den Benutzer transparenter machen. Neben der unkontrollierten Zusammenführung von Daten sei ein Problem, dass eine einheitliche Definition von Gesundheits-Apps fehle.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 06.06.2017