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SmartMed

Video-Sprechstunde für Häftlinge

13. März 2018 | von

In Baden-Württemberg startet ab April ein Modellprojekt, in dem Gefängnisinsassen per Videosprechstunde von Ärzten behandelt werden.

Das neue Verfahren wird vorerst in fünf Justizvollzugsanstalten getestet und soll maßgeblich zur Verringerung der Fluchtgefahr beitragen. In den angesetzten sechs Monaten sollen rund 2000 Gefangene von 30 Ärzten behandelt werden. Finanziert wird das Projekt durch einen privaten Unternehmer in Hamburg.

Quelle:
www.apotheke-adhoc.de, 09.03.2018

E-Health kommt nur schleppend voran

15. Februar 2018 | von

In Deutschland kommt E-Health nur schleppend voran, die Schuld daran wird häufig Ärzten gegeben. Eine DAK-Studie in Zusammenarbeit mit der „Ärzte Zeitung“ hat dies näher untersucht.

Laut einer Analyse halten beispielsweise 80% der Ärzte Videosprechstunden für nützlich, es haben allerdings erst 9% bereits Erfahrungen mit dieser gemacht. Dies soll künftig durch eine Aufhebung des Fernbehandlungsverbots geändert werden. Besonders junge Ärzte bewerten digitale Lösungen sehr positiv, aber auch bei älteren habe ein Umdenken stattgefunden.

Quelle:
www.ärztezeitung.de, 13.02.2018

Modellprojekt Fernbehandlung

25. Januar 2018 | von

In Baden-Württemberg wird ab April eine Fernbehandlung übers Internet getestet.  In Tuttlingen und Stuttgart können sich Patienten dann ohne vorherigen persönlichen Kontakt zum Arzt, ausschließlich per Videotelefonie oder Telefon, behandeln lassen.

Das Modellprojekt Doc Direkt der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) wurde im Jahr 2017, zunächst für zwei Jahre, genehmigt und umgeht das, im E-Health Gesetz verankerte, Fernbehandlungsverbot. Das Ziel von Doc Direkt ist eine ambulante medizinische Versorgung, auch in ländlichen Gebieten, sicherzustellen.

Quelle:
www.pharmazeutische-zeitung.de, 25.01.2018

Digital-Dialog

25. Januar 2018 | von

Die Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90/Die Grünen) regt in einem offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) an, mittels eines Digital-Dialogs die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzubringen.

Laut Klein-Schmeink fehle es vor allem an „einer längerfristigen und zusammenhängenden politische Strategie für die Digitalisierung im Gesundheitswesen“. Um die Zeit der Regierungsbildung und den damit einhergehenden politischen Stillstand zu überbrücken, sollen „bestehende Probleme, Blockaden und Regelungsdefizite strukturiert und zielorientiert aufgearbeitet werden“.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 25.01.2017

Lettlands Gesundheitssystem lahm gelegt

25. Januar 2018 | von

Das Gesundheitssystem Lettlands ist Opfer einer Cyber-Attacke geworden. Laut dem Gesundheitsministerium hat eine Vielzahl von externen Anfragen das System lahm gelegt. Hinterlegte Daten seien allerdings nicht gefährdet gewesen.
Wer hinter dem Angriff steckt, der in mehr als 20 Ländern, innerhalb und außerhalb der EU, durchgeführt wurde, sei noch unklar.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 25.01.2018

Digitalisierung erzeugt höheren Arbeitsdruck

04. Januar 2018 | von

Laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung erzeugt die Digitalisierung in Krankenhäusern einen höheren Arbeitsdruck.

Im Vergangenen Jahr wurden im Rahmen einer Studie rund 500 Pflegekräfte, 40 Ärzte und 100 weitere Klinikangestellte befragt. Obwohl 90% der Befragten der Digitalisierung offen gegenüber stünden, würden sie neue Technologien dennoch eher als Zusatzaufgabe wahrnehmen. Ein Drittel der Studienteilnehmer gab an, dass die Digitalisierung bislang nicht zur Entlastung geführt habe, sondern zu „mehr Hetze und Arbeitsverdichtung“.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 18.12.2017

Digitale Pille

01. Dezember 2017 | von

Experten in den USA schätzen, dass die inkorrekte Einnahme von Medikamenten rund 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr kostet, da die Patienten dadurch zusätzliche Behandlungen oder Krankenhausaufenthalte benötigen.

Um dies in Zukunft zu verhindern, hat die „Food and Drug Administration“ eine digitale Pille zugelassen. Dieses Medikament, das mit einem Sensor ausgestattet ist, teilt den Ärzten mit ob und wann der Patient die Medikamente eingenommen hat.

Quelle:
www.nytimes.com, 17.11.2017

Bitkom kritisiert Marktzugangsregeln für E-Health-Start-ups

01. Dezember 2017 | von

Der Digitalverband Bitkom hat zusammen mit dem Ärzteverband Hartmannbund eine Ärzteumfrage zum Thema E-Health-Start-ups durchgeführt. Jedem fünften Arzt seien entsprechende Start-ups bekannt, mehr als jeder dritte (36 Prozent) glaubt, dass diese zur Verbesserung des Gesundheitswesens beitragen können und ebenfalls jeder Dritte (30 Prozent) kann sich vorstellen, bei einem Start-up mitzuwirken. Vernetzt sind allerdings nur die wenigsten mit Health-Start-ups (7%).

Der Branchenverband der Bitkom fordert daher eine bessere Vernetzung innerhalb der Branche sowie verbesserte Marktzugangsregeln für E-Health-Anwendungen.

Quelle:
www.ibusiness.de, 17.11.2017

„Tomatomedical“- neue Lebensretter-App

01. Dezember 2017 | von

Die von dem Orthopäden und Unfallchirurg Dr. Matthias Lemberger entwickelte App „tomatomedical“ ruft automatisch die Notrufzentrale, wenn der Nutzer nicht mehr selbst dazu in der Lage ist.

Der Dead Man Sensor, der die Notfallverständigung übernehme, sei besonders für Unfälle auf Reisen und beim Sport entwickelt. Bewege sich der Patient nicht mehr, werde die Notrufzentrale benachrichtigt und seine Position über GPS übermittelt.  Die Nutzung koste regulär einige Euro pro Monat, die von Patienten eingereichten Kosten seien aber regelmäßig von den Kassen erstattet worden.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 17.11.2017

Digitalisierung im Versorgungsalltag noch nicht angekommen

01. Dezember 2017 | von

Nähme die Digitalisierung Fahrt auf, könnten Patienten bald mehr und mehr zu Hause behandelt werden.

In Deutschland werde diese Möglichkeit allerdings noch nicht ausreichend wahrgenommen und genutzt. Die Hürden der Digitalisierung in Deutschland werden auch am Beispiel von Google Street View deutlich. Digitalisierung werde hierzulande, laut Professor Bertram Häussler, Vorsitzender der Geschäftsführung des Forschungsinstituts IGES,  noch zu sehr als Risiko und weniger als Chance gesehen.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 09.11.2017