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SmartMed

Schlagwort: ‘Telemedizin’

Telenotarzt-Modell aus Aachen wird in NRW eingeführt

11. Oktober 2018 | von

Das in Aachen bereits seit 2014 laufende Modell der Telenotärzte soll flächendeckend in ganz NRW zum Einsatz kommen. Das Telenotarzt-Modell sieht vor, dass bei medizinischen Einsätzen ein Rettungswagen ausrückt, der mit notfallmedizinisch ausgebildetem Personal besetzt ist. Der Notarzt kann bei Eingehen des Notrufs entweder mitangefordert oder vor Ort per Video dazugeschaltet werden. Ein großer Vorteil der Video-Zuschaltung besteht laut NRW-Gesundheitsminister Laumann darin, dass die Notärzte zeitgleich mit den anderen Rettungskräften am Einsatzort seien. Dies würde gerade in den ländlichen Regionen großes Potenzial bieten.

Oliver Koch, NRW-Vorstand der deutschen Feuerwehrgewerkschaft, warnt jedoch davor, den Telenotarzt als Kostensenker zu sehen. Er befürchtet, dass mit Telenotärzten Planstellen für rollende Notärzte eingespart werden sollen.

Quelle: https://www.aachener-nachrichten.de/nrw-region/telenotarzt-modell-aus-aachen-wird-in-nrw-eingefuehrt_aid-33608319 11. Oktober 2018

Telemedizin rettet Leben von Herzpatienten

03. September 2018 | von

Durch die Fontane-Studie der Charité Berlin konnte erstmals nachgewiesen werden, dass eine telemedizinische Mitbetreuung das Leben von Herzpatienten verlängern kann. An der fünfjährigen Studie nahmen mehr als 1500 Patientinnen und Patienten teil. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Projekt mit 10,2 Millionen Euro gefördert.

Quelle: https://www.bmbf.de/de/fontane-studie-telemedizin-rettet-leben-von-herzpatienten-6797.html 3. September 2018

Projekt „Gesundheitsversorgung 4.0“

28. August 2018 | von

Das vom bayerischen Finanzministerium geförderte Projekt „Gesundheitsversorgung 4.0“ bemüht sich Ideen der Telemedizin mit in das Projekt einzubinden.

Hauptziel des Projektes sei es, mit Hilfe der Digitalisierung die hausärztliche Versorgung in ländlichen Regionen zu verbessern. Die geplante telemedizinische Anwendung wurde vor allem für das Alten- und Pflegeheim „St. Elisabeth“ in Wallenfels entwickelt.

In der digitalen Pflegeakte kann das Pflegepersonal verschlüsselte Nachrichten über den Gesundheitszustand von Patienten an den Hausarzt übermitteln. Dieser hat dann die Möglichkeit die Dringlichkeit der Meldung einzuschätzen. Demnach besteht die Möglichkeit eines klassischen Hausbesuchs, ein Gespräch per Video-Chat, die Übermittlung weiterer Anweisungen über die Anwendung oder die Vereinbarung eines persönlichen Termins.

Quelle: https://www.np-coburg.de/region/kronach/Telemedizin-entlastet-Pflegekraefte;art83426,6284833 28. August 2018

14 Jahre elektronische Gesundheitskarte

14. Mai 2018 | von

Vor 14 Jahren startete das Projekt „elektronische Gesundheitskarte“. Von dem Aktionsbündnis Patientensicherheit wird es nun, trotz zahlreicher Investitionen als „weniger als mangelhaft“ beschrieben.

Die Technik schreite insgesamt viel zu wenig voran und die elektronische Gesundheitskarte weise keinerlei medizinische Funktionalität auf, weder Notfalldaten noch aktuelle Medikation und Befunde seien berücksichtigt worden. Das Aktionsbündnis hat daher eine Checkliste für Patienten bei der Verwendung von Gesundheits-Apps erstellt: Checkliste.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 09.Mai. 2018

Digitale Medizin hackbar?

04. April 2018 | von

Die Vorstellung, dass Herzschrittmacher oder Insulinpumpen von dritten beeinflusst und manipuliert werden können bereitet vielen Menschen, die von solchen medizinischen Hilfsmitteln leben, Sorgen.

Laut einer Studie von US-Kardiologen sei die Wahrscheinlichkeit ein elektronisches Herz-Kreislauf-Gerät zu beeinflussen sehr gering, auch sind sowohl in den USA, als auch in Deutschland keine Fälle derartiger Hackerangriffe bekannt. Dennoch warnt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte vor Schwachstellen bei IT- vernetzten Medizinprodukten und fordert in der digitalen Gesundheitsvorsorge müsse der Schutz von Hackern und Datenklau ein wichtiges Thema bleiben.

Quelle:
www.egovernment-computing.de, 04.04.2018

Wunderwaffe Digitalisierung?

13. März 2018 | von

Sowohl Krankenkassen als auch die Politik setzen große Hoffnungen in die Digitalisierung, um das Problem der Versorgungsengpässe zu beheben. Der Vorstandschef  Jens Naumann des Bundesverbands Gesundheits-IT warnt jedoch, die Digitalisierung nicht als einzige Problemlösungsstrategie zu betrachten.

Die Digitalisierung hat Grenzen und kann nicht alle Probleme lösen, so Naumann. Es müsse bedacht werden, dass die Digitalisierung nicht die Arbeit des fachlich qualifizierten Personals ersetzen kann. Dennoch ist er sich sicher, dass sie die medizinische Versorgung signifikant verändern wird- sie wird ortsunabhängig, zeitlich flexibler und transparenter werden.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 12.03.2018

Modellprojekt Fernbehandlung

25. Januar 2018 | von

In Baden-Württemberg wird ab April eine Fernbehandlung übers Internet getestet.  In Tuttlingen und Stuttgart können sich Patienten dann ohne vorherigen persönlichen Kontakt zum Arzt, ausschließlich per Videotelefonie oder Telefon, behandeln lassen.

Das Modellprojekt Doc Direkt der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) wurde im Jahr 2017, zunächst für zwei Jahre, genehmigt und umgeht das, im E-Health Gesetz verankerte, Fernbehandlungsverbot. Das Ziel von Doc Direkt ist eine ambulante medizinische Versorgung, auch in ländlichen Gebieten, sicherzustellen.

Quelle:
www.pharmazeutische-zeitung.de, 25.01.2018

Lettlands Gesundheitssystem lahm gelegt

25. Januar 2018 | von

Das Gesundheitssystem Lettlands ist Opfer einer Cyber-Attacke geworden. Laut dem Gesundheitsministerium hat eine Vielzahl von externen Anfragen das System lahm gelegt. Hinterlegte Daten seien allerdings nicht gefährdet gewesen.
Wer hinter dem Angriff steckt, der in mehr als 20 Ländern, innerhalb und außerhalb der EU, durchgeführt wurde, sei noch unklar.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 25.01.2018

„Tomatomedical“- neue Lebensretter-App

01. Dezember 2017 | von

Die von dem Orthopäden und Unfallchirurg Dr. Matthias Lemberger entwickelte App „tomatomedical“ ruft automatisch die Notrufzentrale, wenn der Nutzer nicht mehr selbst dazu in der Lage ist.

Der Dead Man Sensor, der die Notfallverständigung übernehme, sei besonders für Unfälle auf Reisen und beim Sport entwickelt. Bewege sich der Patient nicht mehr, werde die Notrufzentrale benachrichtigt und seine Position über GPS übermittelt.  Die Nutzung koste regulär einige Euro pro Monat, die von Patienten eingereichten Kosten seien aber regelmäßig von den Kassen erstattet worden.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 17.11.2017

Wearables und Health-Apps noch nicht interessant für Versicherer?

01. Dezember 2017 | von

Armbänder, welche die Aktivitäten des Nutzers aufzeichnen haben in der vergangenen Zeit eine rasante Verbreitung erfahren. Einige Versicherer haben die Nutzung von Fitness-Trackern in Krankenversicherungspolicen eingebaut, um ihren Kunden Rabatte zu gewähren, im Gegenzug zu ihren Fitness- und Lifestyledaten.

Young, Leiter des Bereichs Partnerschaften in der Lebens- und Krankenversicherung bei Swiss Re betont jedoch, dass der medizinische Nutzen solcher Geräte noch nicht nachgewiesen sei. Seiner Meinung nach besteht die Herausforderung darin, den Nutzern personalisierte Empfehlungen zu geben, welche auf detaillierten medizinischen Daten basieren.

Quelle:
www.ärztezeitung.de, 10.11.2017