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ROBOTIK UND MECHATRONIK

Kategorie: ‘Next Generation’

Aktive Kollisionsvermeidung in der Mensch-Roboter-Kollaboration

18. Februar 2021 | von

Vor dem Hintergrund der Mensch-Roboter-Kollaboration untersucht das IGMR der RWTH Aachen innovative Ansätze zur sicheren Gestaltung teilautomatisierter Montage- und Produktionsprozesse.

Marktübliche Cobots sind in der Regel mit einer Geschwindigkeits- und Abstandsüberwachung beziehungsweise einer Leistungs- und Kraftbegrenzung nach ISO/TS 15066 ausgestattet. Entsprechende Roboter reagieren demnach im Gefährdungs- oder Kollisionsfall mit einer Reduktion der Prozessgeschwindigkeiten beziehungsweise mit einem Betriebshalt, wodurch industrielle Prozesse im Zweifel nachteilig beeinflusst werden.

Der hier vorgestellte Ansatz zeigt deshalb, wie sich Kollisionen zwischen Mensch und Roboter aktiv vermeiden lassen. Das Verfahren nutzt die kinematische Redundanz des KUKA LBR iiwa, um sensorisch erfassten Hindernissen durch die innere Rekonfiguration der Roboterkinematik auszuweichen. Die Trajektorie des Endeffektors wird dabei nicht verändert, sodass der vorgegebene Prozessablauf erhalten bleibt. In diesem Zusammenhang lassen sich alternative Sicherheitskonzepte entwickeln, die eine kollisionsfreie Automatisierung im Rahmen der Mensch-Roboter-Kollaboration ermöglichen.

 

Aktive Kollisionsvermeidung mit dem KUKA LBR iiwa – Referenzbewegung ohne Hindernisumfahrung:

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Aktive Kollisionsvermeidung mit dem KUKA LBR iiwa – optimierter Bewegungsverlauf mit Hindernisumfahrung durch kinematische Rekonfiguration:

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Ansprechpartner:

 

Aufbau der Next Generation Arbeitsplätze

01. Februar 2021 | von

Inklusionsarbeitsplatz (Tisch) Arbeitsplatz für Menschen im Rollstuhl, die bei der Arbeit von einem Roboter unterstützt werden.

Die Lieferung der Arbeitsplätze ist erfolgt, sodass der Aufbau und die Programmierung beginnen kann.

Kurz vor Weihnachten sind die Arbeitsplätze und das Zubehör beim IGMR der RWTH Aachen angekommen. Somit hat der Aufbau des Arbeitsplatzes begonnen und die Programmierung der Roboter für die Musteranwendungen kann starten.

Dazu sind der KUKA LBR iiwa 7 und der KINOVA JACO2 am Arbeitsplatz befestigt worden und werden für die verschiedenen Greifer (Adaptivgreifer, Parallelgreifer und 2-Finger-Greifer) sowie Bedienelemente konfiguriert. Zusätzlich werden die Roboter für die Musteranwendung der Industrieunternehmen programmiert. Die modulare Programmierung ist dabei essentiell, um die Teilnehmenden entsprechend ihrer Bedürfnisse bestmöglich zu unterstützen.

Im März 2021 werden die Teilnehmenden im Rahmen eines dreitägigen Workshops die Roboter kennenlernen und erproben. Mit den gewonnenen Erkenntnissen aus dem Erstkontakt wird der Arbeitsplatz entsprechend angepasst, damit die Roboter Mitte des Jahres in den Werkstätten der Caritas Wertarbeit Köln zum Einsatz kommen.

 

Projektseite: https://www.nextgeneration-mrk.de/

 

Ansprechpartner:

 

 

Next Generation – mit flexiblen Roboterlösungen inklusive Arbeit entwickeln

18. September 2020 | von

Rollstuhlfahrerin bzw. Rollstuhlfahrer sitzt an einem Produktionsarbeitsplatz und wird durch Roboter bei der Arbeit unterstützt.

Das Projekt Next Generation verfolgt das Ziel inklusive Arbeitsplätze mithilfe von Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) zu
entwickeln, um Lebensqualität zu steigern.

Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderung arbeiten meist unterhalb ihren
persönlichen kognitiven Fähigkeiten. Dies sorgt bei den Betroffenen für große Unzufriedenheit.
Aus diesem Grund gilt es innerhalb des Projekts „Next Generation – mit flexiblen
Roboterlösungen inklusive Arbeit entwickeln“ Arbeitsplätze mithilfe von Mensch-Roboter-
Kollaboration (MRK) zu entwickeln. Das Projekt soll Menschen mit Behinderung ermöglichen, am
Arbeitsleben teilzunehmen. Dies kann sowohl die Lebensqualität steigern als auch
Selbstverwirklichung, Selbstbestimmung und eine positive Persönlichkeitsentwicklung mit sich
führen.
Für Aufgaben aus der Industrie wurden zahlreiche Unternehmen aus dem Großraum Köln
gebeten, mögliche Musteranwendungen für die Konzeption des inklusiven Arbeitsplatzes zur
Verfügung zu stellen. Dabei wurden zwei Tätigkeiten zum einen bei der Buschhoff Stanztechnik
GmbH & Co. KG und zum anderen bei der Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG identifiziert. Die
Konzeption und Umsetzung kann nun beginnen. Weitere aktuelle Informationen gibt es auf der
Website des Next Generation-Projektes.

 

Ansprechpartner:

Michael Lorenz
Elodie Hüsing
Carlo Weidemann