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ROBOTIK UND MECHATRONIK

Schlagwort: ‘Mensch-Roboter-Kollaboration’

(Deutsch) Workshop zu Umweltwahrnehmung in Sharework

May 11th, 2022 | by

Sorry, this entry is only available in German.

Kollaborierender Roboter bei Ford schafft Jobs für leistungsgewandelte Beschäftige

August 16th, 2021 | by

Mitarbeiter und kollaborierende Roboter in der Produktion bei Ford

 

 

AACHEN, 16. August 2021 – Ford hat die Einrichtung eines einzigartigen kollaborierenden Roboters erfolgreich abgeschlossen. Nach rund einem Jahr Forschung, Entwicklung, Mitarbeiterschulung und Trockenläufen arbeitet der so genannte Kobot, ein Wortspiel aus kollaborierend (zusammenarbeitend) und Roboter, nun taktgebunden im Linienfluss im Kölner Motorenwerk des Automobilherstellers. Dort setzt er gemeinsam mit seinem menschlichen Partner VCT-Magnetspulen in einen Öler ein, nimmt die Magnetspulen anschließend auf und presst sie in den Stirndeckel des Motorblocks. Diese Arbeit erfordert große Eindruckkräfte, die selbst für gesunde Arbeitende auf Dauer belastend sein können, und die nun der Kobot für den Menschen übernimmt. Bei den menschlichen Partnern handelt es sich um Beschäftigte mit Schulter- und Handgelenkproblemen. So konnte ein Arbeitsplatz für zwei Beschäftigte mit Schwerbehinderung geschaffen werden.

 

Ford, die Rheinisch Westfälisch Technische Hochschule in Aachen (RWTH) sowie der Landschaftsverband Rheinland (LVR) forschten rund ein Jahr lang an dieser neuen Einsatzmöglichkeit für einen kollaborierenden Roboter. Das vom LVR mit 372.000 Euro geförderte Modellprojekt hatte das Ziel, den Roboter dergestalt in eine Fertigung einzubauen, dass ein schwerbehinderter Mensch sich einen Arbeitsplatz mit einem Roboter teilt. Das Besondere daran ist die Konfiguration des Roboters, so dass er mit dem Menschen interaktiv „Hand in Hand“ arbeitet und nicht durch eine trennende Schutzeinrichtung, wie z.B. einen Maschinenschutzzaun, getrennt sein muss. Neben der exakten Programmierung des Roboters war auch eine intensive Schulung der Beschäftigten nötig, damit sie einerseits die „Scheu“ vor diesem Kobot ablegen, zum anderen trotzdem noch die nötige Vorsicht walten lassen. Roboter werden seit vielen Jahrzehnten in der Automobilindustrie eingesetzt, allerdings zumeist als überdimensional große Maschinen, die hinter Schutzvorrichtungen arbeiten oder als autonome Fahrroboter, die Materialien transportieren. In diesem Fall bestand die Herausforderung darin, den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass sowohl die Voraussetzungen der taktgebundenen Fertigung, die Anforderungen der Arbeitssicherheit als auch die barrierefreie Gestaltung des Arbeitsplatzes berücksichtigt sind.

„Ich bin stolz, dass wir mit diesem Vorzeigeprojekt einen Arbeitsplatz so umgestalten konnten, dass wir ein weiteres Angebot für leistungsgewandelte Beschäftigte haben“, so Dirk Heller, Geschäftsführer Fertigung Ford-Werke GmbH. „Die Akzeptanz unter der Belegschaft ist groß, und besonders die an diesem Arbeitsplatz eingesetzten Mitarbeiter freuen sich auf die neue Aufgabe.“

 

„Gemeinsam haben wir einen einzigartigen kollaborativen Arbeitsplatz in der Industrie umgesetzt. Ich kenne kaum solch erfolgreich umgesetzte Kollaborationsarbeitsplätze“, erklärt Mathias Hüsing, Professor an der RWTH Aachen. „Warum dieser Mangel? Die menschenzentrierte Arbeitsplatzplanung unter Berücksichtigung von Montageaufgaben, technischen Möglichkeiten und Sicherheitsanforderungen ist (noch) nicht etabliert. Unsere Forschung im Bereich kollaborativer Prozessplanung fokussiert dieses. Inzwischen setzen wir Kollaborationsarbeitsplätze erfolgreich bei anderen Projekten um, wo es darum geht, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt mit Unterstützung von kollaborierenden Robotern einzurichten.“

 

„Mit den Mitteln der Ausgleichsabgabe hat das LVR-Inklusionsamt in den letzten Jahren schon auf sehr vielfältige Weise Arbeitsplätze bei Ford umgestalten und sichern können. Das ist eine über die Jahre gewachsene und sehr gute Kooperation zwischen Ford und LVR mit großem Nutzen für die Förderung von Inklusion auf dem Arbeitsmarkt“, ergänzt Christoph Beyer, Leiter des LVR-Inklusionsamtes. „Auch die Erkenntnisse aus dem aktuellen Modellprojekt Kobot helfen uns enorm dabei, die Beschäftigungsmöglichkeit von Menschen mit Behinderung erweitern und neue technische Entwicklungen nutzen zu können. Ford hat hier als großes Unternehmen im Rheinland eine bedeutende Vorbildunktion inne.“

 

Das Institut für Getriebetechnik, Maschinendynamik und Robotik der RWTH Aachen begleitet das Projekt wissenschaftlich und entwickelt dabei ein Strategiepapier auf Grundlage des im Projekt entstandenen Arbeitsplatzes. Dieses Strategiepapier ist dazu gedacht, die Umsetzung des Arbeitsplatzes für Menschen mit Behinderung im Detail zu beleuchten. In diesem Sinne werden die Veränderungen der Beschäftigungssituation für die Beschäftigten, die Wirtschaftlichkeit der Umsetzung, der Ablauf der Implementierung und die Unterschiede zur Implementierung einer klassischen Industrieroboterzelle sowie die sicherheitstechnischen Herausforderungen dargestellt, analysiert und dokumentiert. So ist gewährleistet, dass zukünftige Projekte von den Erfahrungen und Erkenntnissen aus dem vorliegenden Projekt profitieren.

 

Das LVR-Inklusionsamt ist zuständig für die Teilhabe schwerbehinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im Rheinland. Es bietet sowohl für Arbeitgeber als auch für schwerbehinderte Menschen unterschiedliche Unterstützungsangebote an und arbeitet mit verschiedenen Partnern zusammen. Die Angebote umfassen beispielsweise finanzielle Förderung zur Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, zur behinderungsgerechten Einrichtung von Arbeitsplätzen oder bei außergewöhnlichen Belastungen während der Beschäftigung.

 

Hier finden Sie ein Video

 

Kontakt

Mathias Hüsing

Carlo Weidemann

Übungsbeobachtung bei der Feuerwehr Krefeld

August 16th, 2021 | by

Für den Bereich Feuerwehr- und Einsatzrobotik entstehen am IGMR Methoden zur Prädiktion
des Verhaltens von Einsatzkräften im Innenangriff. Für eine erste Parameterstudie wurde eine Übungsbeobachtung
bei der Realbrandausbildung der Feuerwehr Krefeld durchgeführt. In diesem Video wird der Ablauf eines Einsatzes
zur Personenbergung und Brandbekämpfung dokumentiert.

Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Krefeld für die Mithilfe bei dem Vorhaben.

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Ansprechpartner:

Nils Mandischer

Digitaltag am 18.06.2021

June 16th, 2021 | by

Digitaltag am 18.06.21 live auf Facebook, Seid dabei!

Am Freitag, den 18.06.2021 nehmen wir im Rahmen des Projektes NextGeneration am Digitaltag der Caritas Köln teil.

 

Es werden folgende drei Veranstaltungen live, über den Facebook-Kanal der Caritas gestreamt:

DIESE WOCHE FREITAG UM 11:00

Online Live-Veranstaltung: mit dem DigiBus Digitale Teilhabe ermöglichen

https://fb.me/e/BGIbDNkA

 

DIESE WOCHE FREITAG UM 13:00

Online-Live-Veranstaltung: Roboterlösungen in der inklusiven Arbeit

https://fb.me/e/L43o6URc

 

DIESE WOCHE FREITAG UM 15:00

Online Live-Veranstaltung: VR Brillen in der Altenpflege

https://fb.me/e/dbnttuGZu

 

Weitere Informationen:

Caritasverband für die Stadt Köln e.V. | Digitaltag (caritas-koeln.de)

Aufzeichnung vom 18.06.2021 auf Facebook

Demonstration des lokalen Sicherheitssystems von SHAREWORK

May 10th, 2021 | by

Im EU-Projekt SHAREWORK haben wir kürzlich ein lokales Sicherheitssystem für Mensch-Roboter-Kollaboration fertiggestellt und in betrieb genommen. Wie dieses sich in der Praxis schlägt, zeigt unser Demo-Video.

 

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Projektseite

 

Ansprechpartner:

Nils Mandischer

IGMR Seminar 11.02.2021 13:00 Uhr: Wameq Kazemi, Freise Automation GmbH

February 5th, 2021 | by

Roboterarm der Freise Automation GmbH
Bildquelle: Freise Automation GmbH

 

Wir begrüßen Herrn Wameq Kazemi von Freise Automation GmbH zum IGMR Seminar.

 

Auch diese Veranstaltung wird weiterhin virtuell durchgeführt:

Im Vortrag wird Herr Kazemi die kollaborative Roboterserie HRC von Hanwha vorstellen und außerdem einen Einblick in die Programmierung der HRC Cobots geben.

Agenda:
o Vorstellung Freise Automation
o Vorstellung HRC Series
o Programmieren des HRC

 

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Zugangsdaten zum Online Meeting:

RWTH – Fresie Automation / Kollaborative Robotik

Do., 11. Feb. 2021 13:00 – 14:00 (CET)

Nehmen Sie an meinem Meeting per Computer, Tablet oder Smartphone teil.

https://global.gotomeeting.com/join/111521101

Sie können sich auch über ein Telefon einwählen.

(Bei Geräten, die diese Funktion unterstützen, ist die sofortige Teilnahme über eine der unten aufgeführten Direktwahlnummern möglich.)

Deutschland: +49 721 6059 6510

– Direktwahl: tel:+4972160596510,,111521101#

Zugangscode: 111-521-101

Sie kennen GoToMeeting noch nicht? Installieren Sie jetzt die App, damit Sie für Ihr erstes Meeting bereit sind: https://global.gotomeeting.com/install/111521101

 

Die Veranstaltungen im Wintersemester 2020/2021 werden in Zusammenarbeit mit dem VDI-GPP-Arbeitskreis des Bezirksvereins Aachen durchgeführt.

 

Ansprechpartner:

Elodie Hüsing

TCP and null space impedance for bypassing objects with the KUKA iiwa

December 15th, 2020 | by

In the video two different types of impedance control of the KUKA iiwa are shown: TCP and null space impedance. Furthermore, the bypassing of objects using impedance control has been implemented.

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First, the two different types of impedance control are demonstrated. Different stiffnesses can be programmed around the individual TCP axes. Two different stiffnesses within a plane are shown in the video. On the other hand, there is null space impedance. In this case, the robot maintains the pose of the TCP and the elbow can be pushed away. As shown in the video, this can be used to bypass an object while maintaining the programmed TCP path.

Project page: NextGeneration

Contacts:

Michael Lorenz

Elodie Hüsing

Carlo Weidemann

Next Generation – developing inclusive work with flexible robot solutions

September 18th, 2020 | by

Rollstuhlfahrerin bzw. Rollstuhlfahrer sitzt an einem Produktionsarbeitsplatz und wird durch Roboter bei der Arbeit unterstützt.

Person sits at a production workplace and is supported by a collaborative robot.
The Next Generation project aims to develop inclusive workplaces with the help of human-robot collaboration (HRC) in order to improve the quality of life.

People with severe and multiple disabilities usually work below their personal cognitive abilities. This causes great dissatisfaction.
For this reason, the project “Next Generation – developing inclusive work with flexible robot solutions” develops workplaces with the aid of human-robot collaboration (HRC).
The project is intended to enable people with disabilities to participate in working life. This can increase the quality of life as well as self-determination and positive personality development.

For tasks from industry, numerous companies from the Cologne area were asked to provide possible sample applications for the conception of the inclusive workplace.
In the process, two activities at Buschhoff Stanztechnik GmbH & Co. KG and at Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG were selected. The conception and implementation can now begin. Further up-to-date information is available on the website of the Next Generation project.
Website Next Generation-Project.

Contacts:

Michael Lorenz
Elodie Hüsing
Carlo Weidemann

 

 

Igus Delta Demonstrator

June 26th, 2020 | by

Sebastian Lüke developed a demonstrator including control, trajectory planning and user interface for the igus Delta modular system as part of his master’s thesis.

Link to Video (Youtube)

Contacts:

Sebastian Lüke

Markus Schmitz

 

Funding project for collaborative robot

June 24th, 2020 | by

  • The Rheinisch Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen, together with the Cologne-based car manufacturer Ford and the Landschaftsverband Rheinland (LVR), is conducting research on a workplace with a new version of a collaborative robot.
  • LVR supports the model project with 372,000 euros from compensatory levy funds
  • The new workstation meets the requirement for severely disabled employees

Aachen, June 24th, 2020 – Together with the Cologne-based car manufacturer Ford and the Landschaftsverband Rheinland (LVR), the Rheinisch Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) is working on a new application for a collaborative robot. The LVR is funding this model project entitled “Human-Robot Collaboration – Redesigning a Workplace in the Automotive Industry for Severely Disabled Employees” with 372,000 euros through its Inclusion Office from the funds of the compensatory levy. The aim is to integrate the robot into production so that a severely disabled person shares a workplace with the robot. The unique project feature is the robot, which is configured to work interactively “hand in hand” with the person and is not separated by a protective device.

The project officially started on June 1st, 2020. The task of the automotive manufacturer is to design the workplace and define the configuration so that it complies with the requirements of cycle-based manufacturing, occupational safety requirements, and barrier-free workplace design.

The project duration is 19 months (June 1st, 2020 to December 31st, 2021). The aim is to use this example implementation to gain insights into the employment of human-machine collaborations to safeguard the employment of severely disabled people and to advise small and medium-sized companies in this regard.

The Institute of Transmission Technology, Machine Dynamics and Robotics (IGMR) at RWTH Aachen University is involved in the project and, with its expertise in robotics and collaboration, ensures scientific support and further transfers.

The other partners of the RWTH:

Landschaftsverband Rheinland (LVR)

The LVR Inclusion Office is responsible for the participation of severely disabled people in the general labor market in the Rhineland. It offers various support services for employers and severely disabled people and works with different partners. The offers include, for example, financial support for the establishment of jobs and training positions, for the disability-friendly furnishing of workplaces, or in the case of extraordinary burdens during employment. For the LVR Inclusion Office, the expected and to-be-published knowledge gained from the new model project promises significant benefits for expanding employment opportunities for people with disabilities and using new technical developments to promote inclusion.

Ford-Werke GmbH

Ford-Werke GmbH is a German automotive manufacturer and mobility provider headquartered in Cologne. The company employs more than 22,000 people at its sites in Cologne, Saarlouis, and Aachen. Since its founding in 1925, Ford-Werke has produced more than 47 million vehicles.

 

Contact:

Prof. Dr.-Ing. Mathias Hüsing
stv. Institutsdirektor

Tel.: 0241 – 80 95554
E-Mail: huesing(at)igmr.rwth-aachen.de