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Kategorie: ‘Krankenhaus’

Erstes Telematiksystem für den elektronischen Entlassbrief auditiert

24. April 2015 | von

Ein erstes System für den elektronischen Entlassbrief über das KV-Connect konnte nun erfolgreich von der KV Telematik GmbH (KVTG) auditiert werden.

Florian Fuhrmann, Geschäftsführer der KVTG betonte den wichtigen Fortschritt: So könne Sektor übergreifend kommuniziert werden, nicht nur im Bereich der niedergelassenen Ärzte, sondern auch zwischen den Stationen Ambulanz und stationärer Betreuung.

Weitere Praxisverwaltungssysteme seien bereits für das E-Arztbrief-Audit angemeldet, so die KVTG.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 20.04.2015

Medizin-IT ist für das E-Health-Gesetz bereit

24. April 2015 | von

Das kommende E-Health-Gesetz sieht vor, dass Praxen und Kliniken bis Mitte des Jahres so an die telematischen Infrastrukturen angeschlossen sind, dass ein Abgleich der Stammdaten möglich ist. Auf der ConhIT präsentierten Unternehmen der Medizin-IT ihre Hard- und Softwareprodukte für den telematischen Fortschritt.

Zum einen wurden einfache Methoden vorgestellt, die einen Online-Anschluss für Kliniken oder Praxen innerhalb einer Stunde ermöglichen, wie zum Beispiel mittels dlan-Adapter. Hier wird ein weiteres Netz, unabhängig der existierenden Praxisvernetzung, für den Online-Abgleich der Stammdaten der elektronischen Gesundheitskarte geschaffen. Andererseits stellen viele Unternehmen Möglichkeiten, wie etwa Apps für das Medikationsmanagement bereit. Auch der elektronische Arztbrief wurde thematisiert: Die erweiterte Spezifikation zur Fallakte ermöglicht nun eine digitale Patientenzustimmung.

Quelle:
heise online, 15.04.2015

Datenaustausch trotz Gesetz weiter unklar

17. April 2015 | von

Naumann, Vorstandsmitglied des Bundesverbands Gesundheits-IT (bvitg) bemängelte die unklare Regulierung des Datenaustauschs im neuen E-Health-Gesetz. Für Naumann sei die Regelung, dass es ein Interoperabilitätsverzeichnis geben soll unzureichend. Es würden keine klaren Vorgaben gemacht, dabei gebe es über 50 verschiedene Möglichkeiten ein Dokument in ein anderes System zu übertragen. Definiert sei nicht, wie die elektronischen Dokumente auszusehen haben.

Wichtige Regelungen, die noch ausstehen, seien laut Naumann eine einheitliche Syntax und Semantik. Außerdem fehle eine Regelung zur Signation, Codierung und Datenübertragung.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 09.04.2015

Digitale Vergabe der Zugriffsrechte für die EFA

17. April 2015 | von

Bisher musste die Zugriffsberechtigung für die Einsicht der Gesundheitsdaten auf der elektronischen Fallakte (EFA) von Hand administriert werden. Der Verein Elektronische Fallakte, der Bundesverband Gesundheits-IT e.V. (bvitg) und die IHE Deutschland stellten auf der conhIT ihre Spezifikation zur digitalen Administration vor.

Die Rechtevergabe wird in Zukunft im Krankenhaus- oder Praxissystem erfasst und an das System übermittelt. Auch Anbieter anderer e-health Produkte, die eine Patientenzustimmung benötigen, können die Spezifikation nutzen.

Hier finden Sie die EFA Spezifikation.

Quelle:
e-health.com, 10.04.2015

Neues Online-Portal zur Softwaresuche

17. April 2015 | von

Der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) startete Anfang April das neue Web-Portal für Informationstechnik im Gesundheitswesen, welches die Suche nach der passenden IT-System erleichtern soll. Das Angebot richtet sich vor allem an Kliniken und Praxen.

Geschäftsführer Ekkehard Mittelstaedt gab bekannt, dass man herstellerneutrale Informationen bereitstellen wolle, die jederzeit zugänglich seien. Filterfunktionen sollen die Suche deutlich eingrenzen, während detaillierte Beschreibungen die Entscheidungsfindung unterstützen.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 01.04.2015

Modellprojekt: Überleitungsmanagement

17. April 2015 | von

Um Missverständnissen in der Überleitung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung vorzubeugen, etablierte ein Kölner Klinikum ein kleines Modellprojekt, welches zunächst für 18 Monate vorgesehen ist.

Für den reibungslosen Ablauf bei Einweisung und Entlassung wurde eine Stelle geschaffen, die sämtliche Informationen zum Patienten in einer Dokumentenmappe sammelt und sowohl für Klinikärzte und für niedergelassene Ärzte bereitstellt. Laut Oliver Platz, Geschäftsführer der GMG Gesundheitsmanagementgesellschaft, sei das Angebot vor allem für ältere Patienten mit Unterstützungsbedarf vorgesehen.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 07.04.2015

Projekt zur Vermeidung von Medikationsfehlern

20. März 2015 | von

Das Universitätsklinikum Frankfurt stellte gestern das neu erarbeitete Klinik-Projekt zur Vermeidung von Fehlern bei der Medikamentenvergabe in Kliniken vor.
Schölmerich, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik gab bekannt, dass Studien zufolge 80% der Behandlungsirrtümer Fehler in der Medikamentenvergabe seien. Dabei könnten auch lebensbedrohliche Fehler auftreten.

Das Projekt sieht vor, Patienten mit Hilfe von Informationsmaterial anzuregen, Fehler oder Auffälligkeiten zu melden. Aufgabe der Apotheke ist Medikamente mit unterschiedlich aussehender Verpackung zu beziehen oder wenn nötig zu markieren, um Verwechslungen zu vermeiden. Zudem soll bis Ende des Jahres eine Software installiert werden, die die Medikation aller Patienten erfasst und Medikationsfehler meldet. Auch Wechselwirkungen von Präparaten werden angezeigt.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 19.03.2015
Pharmazeutische Zeitung online, 19.03.2015

Medikationsmanagement für alle Apotheken

16. März 2015 | von

Aktuell laufen verschiedene Modellprojekte zur Etablierung eines erfolgreichen Medikationsplans. Jaehde, Leiter der Klinischen Pharmazie in Bonn fordert, dass sich alle Apotheken an den Modellprojekten beteiligen, um so das gesamte Team für das Medikationsmanagement zu qualifizieren. Eine Fortbildung im Umfang von acht Stunden, sei deutlich zu wenig.

Präsident Schmidt der ABDA machte deutlich, dass die Einstiegshürde jedoch nicht zu hoch sein dürfe. Allerdings könne man laut AMTS-Managerin Waltering einiges über seine Schwächen und Grenzen lernen.

Quelle:
Pharmazeutische Zeitung online, 09.03.2015

Zertifikat für die Übertragung des Arztbriefs

12. März 2015 | von

Für die Übertragung des elektronischen Arztbriefs über den Kommunikationskanal KV Connect sei nun laut der KV Telematik GmbH (KVTG) ein Zertifikat vergeben worden und ermögliche eine sichere Kommunikation. Welche Anforderungen KV Connect für Softwarehersteller hat, sei seit September vergangenen Jahres veröffentlicht.

Das Audit zur Überprüfung von Implementierung und Interoperabilität hätte man im Februar erhalten, so die KVTG.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 06.03.2015

KV-Safenet oder Telematikinfrastruktur

12. März 2015 | von

Nach Aussagen der gematik soll ab Herbst 2016 die Telematikinfrastruktur (TI) in Betrieb genommen werden. Einen Testlauf im vergangenen Jahr sei laut gematik erfolgreich verlaufen.

Kriedel, Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der gematik, gab bekannt dass es keine parallele Existenz von KV-Safenet und TI geben wird. Das aktuell existente KVSafenet werde nach Etablierung einer TI in diese überführt werden. Das solle Ärzte aber nicht daran hindern den elektronischen Arztbrief über das KV-Safenet zu nutzen, die spätere Einbindung stelle keinerlei Probleme dar.

Quelle:
Deutsches Ärzteblatt, 06.03.2015