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Kategorie: ‘Krankenhaus’

Messpflaster aus biegsamen Kunststoff

17. April 2014 | von

US-Forschern sei es nun gelungen, ein Messpflaster zu entwickeln, das aus sehr biegsamen Kunststoff bestehe, daher besonders komfortabel sei und nicht bei der Bewegung störe.

Die Qualität der Prototypen sei vergleichbar mit gewöhnlichen EKG-Geräten. Mit der neuen Herstellmethode sei es möglich, in großer Stückzahl und günstig zu produzieren.

Die Besonderheit des Pflasters sei die drahtlose Aufladung und die qualitativ hochwertige, drahtlose Datenübermittlung in Echtzeit. Vorteile würden sich dabei insbesondere für Sportler oder Schlafstudien ergeben.

heise online, 09.04.2014

Britische Kliniken verlieren zahlreiche Patientenakten

17. April 2014 | von

Laut dem britischen Marktforschungsunternehmen ICM Research sollen in britischen Kliniken seit 2011 über zwei Millionen Patientenakten verloren gegangen sein. Verloren hieße dabei, die Akten seien falsch versendet worden, versehentlich weggeworfen oder auf anderem unbekanntem Wege verschwunden.

Die British Medical Association (BMA) fordere jetzt vom Gesundheitsministerium Abhilfe durch Überprüfung und Straffung der Datenschutzbestimmungen und eine Verbesserung der Datenübermittlung.

Ärzte Zeitung, 09.04.2014

Bundesweiter Aufbau des Gesundheitsnetzes ab Mitte 2015

03. April 2014 | von

Laut Gematik solle die Vernetzung jetzt schnell vorangehen. Ende diesen Jahres könnten die ersten Tests in den beiden Testregionen starten und dann ab Mitte 2015 ein bundesweiter Aufbau folgen.

Bis Mitte 2015 solle die qualifizierte elektronische Signatur (QES) erprobt sein. Auch das Versichertenstammdatenmanagement solle bis dahin getestet sein.

Weitere Tests seien dann anschließend der verschlüsselte elektronische Arztbrief, die elektronische Fallakte, das Notfalldatenmanagement und die Arzneimitteltherapiesicherheit ab 2016.

Quelle:
Deutsches Ärzteblatt, 05.03.2014

Neue Anatomie-Software für Heidelberger Medizinstudenten

03. Februar 2014 | von

Mit Hilfe einer neuen Software können sich Medizinstudenten an der Heidelberger Uniklinik beim Präparieren nun leichter orientieren. Während des traditionellen Präparierens können auf den Bildschirmen 3D-Bilder aller Körperregionen betrachtet werden.

Über den Bildschirm lassen sich durch zuvor aufgenommene CT-Bilder Organe, Blutgefäße und Knochen darstellen, die dann Schicht für Schicht freigelegt und dreidimensional betrachtet werden können.

Quelle:
eHealth.com, 22.01.2014

Software erzeugt künstliches Koma

15. Dezember 2013 | von

Auch im Hinblick auf die Patientensicherheit, entwickeln amerikanische Forscher derzeit eine neue Technologie, die für die Aufrechterhaltung des künstlichen Komas im Krankenhaus verantwortlich sein solle.

Die Gehirnaktivitätsmuster im künstlichen Koma seien genau definiert und können deshalb von einer Software genauer überwacht werden als vom menschlichen Auge.

Geplant sei die Technik in Zukunft auch im Operationssaal einzusetzen, obgleich eine vollautomatisierte Behandlung nicht möglich sein könne, jedoch eine deutliche Entlastung des Personals.

Quelle:
heise online, 04.12.13

Testspital als Forschungslabor

18. Oktober 2013 | von

In Kalifornien errichtete nun ein US-Gesundheitskonzern ein einzigartiges, vollausgestattetes Testspital. Hier können neben neuen IT-Systemen auch allgemeine Alltagssituationen nachgestellt werden.

Krankenzimmer und Operationssäle wurden exakt nachgebildet, selbst realitätsnahe Patientendaten werden auf Monitoren der Patientenzimmer dargestellt.

Ideen für Testläufe kommen meist aus bereits publizierten Studien. Ziel ist es vor allem Zeitersparnisse oder mögliche Verbesserungen bei Bewegungsabläufen zu identifizieren.

Quelle: heise online news, heise online technology review, 17.10.2013

Gesundheitssektor – vom Einzelhandel zum Walmart

11. Oktober 2013 | von

Mit der Einführung der eletronischen Patientenakte und der damit zunehmenden Vernetzung im Gesundheitssektor wird laut David Cutler auch diese Branche eine ähnliche Entwicklung wie der Einzelhandel nehmen.

Ärzte, die alleine eine Praxis betreiben wird es in Zukunft nicht mehr geben. Auch die Zahl der Krankenhäuser wird sich deutlich verringern. Für die Behandlungen wird der Patient in Zukunft zusammengeschlossene Kiniken und Praxen aufsuchen müssen. Nach David Cutler kann der Patient davon nur profitieren.

Der größte Wandel wird die Rolle des Patienten in diesem System sein, der durch aktive Teilnahme in die Behandlung miteinbezogen wird und seine Daten eigenständig in seine Patientenakte einspeist.

Quelle:
Heise Online, 11.10.2013

Regionales Klinik-Netzwerk für individuelle Versorgung

05. August 2013 | von

Im Rhein-Main-Gebiet haben sich sieben Kliniken zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, damit Patienten mit Schlaganfall besser behandelt werden können.

Im Rahmen des Pilotprojekts soll das interdisziplinäre Neurovaskuläre Netzwerk Rhein-Main (INVN Rhein-Main) sicherstellen, dass die betroffenen Patienten entsprechend ihrer besonderen Situation optimal therapiert werden.

Eine schnelle Verlegung der Patienten im INVN Rhein-Main soll hochspezialisierte Eingriffe ermöglichen, die nicht jede Klinik rund um die Uhr vornehmen kann. Zudem solle die Nachsorge von Schlaganfallpatienten in allen Kliniken standardisiert werden und regelmäßig interdisziplinäre Gefäßkonferenzen stattfinden.

Quelle:
Universitätsklinikum Frankfurt, 24.6.2013

Der Trend geht zu großen Krankenhausverbünden

05. August 2013 | von

Die neunte Auflage des „Krankenhaus Rating Reports“ verzeichnete eine merklich verschlechterte Lage deutscher Krankenhäuser in den Jahren 2011 und 2012. Demzufolge hätten ein Drittel der Kliniken das Jahr 2011 mit Verlusten abgeschlossen.

Weiter kam man zu dem Schluss, dass sich künftig immer mehr Kliniken zu großen Verbünden zusammenschließen und ihre Leistungen stärker bündeln werden, um so Kosten einzusparen.

Die Versorgungssicherheit der Patienten werde darunter nicht leiden. Gerade in der Notfallversorgung könne die Umstrukturierung des Krankenhaussektors zu mehr Effizienz führen, indem die Versorgung in den Notaufnahmen zentralisiert, die Ausbildung zur Notfallmedizin verbessert und auf dem Land eine sparsamere Infrastruktur geschaffen werde.

Quelle:
Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, 6.6.2013

Klinik-Apotheke setzt auf automatisierte Arzneimittelversorgung

20. Juni 2013 | von

Im Rahmen eines 70 Millionen schweren Projektes soll in den nächsten Jahren Coburgs Klinikum ausgebaut werden.

Ein bedeutendes Element der Apotheken-Anlage bilde der neue Tablettenautomat. Dieser stelle die Medikamente patientenbezogen portioniert und für jeden individuell zusammen. Eine Maschine, die bisher nur in wenigen deutschen Kliniken zu finden sei.

Der Automat stelle auf Grundlage der Patientendaten die Arzneimittel individuell zusammen und verpacke diese anschließend in einzelne Blister. Damit ließe sich zum einen enorm viel Zeit und Aufwand seitens des Pflegepersonals einsparen. Zum anderen werde die Patientensicherheit enorm erhöht, da alle Medikamente gleichzeitig auf ihre Wechselwirkungen überprüft würden.

Quelle:
Neue Presse, 17.6.2013