Im Projekt FunkDAF arbeiten wir am IGMR gemeinsam mit dem Institut für Maschinenelemente und Systementwicklung (MSE) – RWTH Aachen und dem Visual Computing Institute daran, den gesamten Produktentwicklungsprozess in der additiven Fertigung ganzheitlich abzubilden – von der Bauteilgenerierung bis hin zur finalen Fertigung und Validierung.
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Am MSE entstehen mittels Generative Design lastgerechte Bauteile, die durch FEM-Analysen hinsichtlich ihrer Belastung optimiert werden. Aufbauend auf diesen Spannungsdaten entwickelt das VCI druckpfadorientierte Strategien, die sich gezielt an den Hauptspannungsrichtungen orientieren. Dadurch können anisotrope Effekte additiv gefertigter Bauteile reduziert, die Materialausnutzung verbessert und die Bauteilfestigkeit signifikant gesteigert werden.
Am IGMR setzen wir diese innovativen Druckpfade in die Praxis um: Mithilfe eines robotergestützten Setups – bestehend aus einem bewegten Druckbett und einem fixierten Extruder – werden die Pfade zunächst angepasst und anschließend in präzise Robotertrajektorien überführt. Die gefertigten Bauteile werden abschließend mechanisch getestet, um die zugrunde liegenden Hypothesen zu validieren.

