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SmartMed

Digital-Health für die Pharmaindustrie

21. Januar 2014 | von

Nach Arthur D. Little gehören digitale Medien zu den zukünftig wichtigsten Erfolgsfaktoren in der Pharmaindustrie. Man erhoffe sich laut Pharmamanagern nicht nur Wettbewerbsvorteile im Vertrieb der Arzneimittel, sondern auch die Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten.

Zu den Digital-Health-Angebot zählen neben online Schulungen oder Sprechstunden, dem telemedizinischen Monitoring, der Unterstützung durch mobile Endgeräte außerdem auch intelligente Arzneimittelverpackungen mit Einnahmeerinnerungsfunktion.

Über die Finanzierungsfrage der Angebote von Pharmafirmen sei man sich jedoch noch nicht im Klaren.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 15.01.2014

Wearables mit Sensoren

18. Januar 2014 | von

Die International CES bot dieses Jahr einen umfassenden Digital-Health-Bereich, der vor allem umschnallbare Körpersensoren vorstellte. Die Aktivitätstracker nehmen beispielsweise über in-ear-Kopfhörer Patientendaten, wie Sauerstoffversorgung auf und übermitteln diese weiter zum Smartphone.

Von diesen und anderen Neuheiten erwarten nicht nur junge Unternehmen, sondern auch etablierte Unternehmen der Unterhaltungselektronik am Milliarden-Markt mitverdienen zu können.

Quelle:
heise online, 10.01.2014

Deutsches Telemedizinportal in neuer Version

16. Januar 2014 | von

Seit November 2012 werden über das Deutsche Telemedizinportal Informationen zu über 200 aktuell bestehenden Projekten im telemedizinischen Bereich verfügbar gemacht. Ziel des Portals sei, Transparenz hinsichtlich telemedizinischer Projekte in Deutschland zu schaffen und nebenbei für neue Projekte Erfahrungswissen strukturiert darzustellen.

Nach bereitgestellten Vorgaben des Projektbeirats, verbesserten Fraunhofer FOKUS und die Ganymed GmbH die Portalstruktur vor allem im Bereich der Bedienerfreundlichkeit.

Für neue Lösungsansätze sollen dadurch kürzere Entwicklungszeiten und -aufwände möglich sein und die deutsche Versorgungssicherheit stetig verbessert werden.

Quelle:
e-Health, 13.12.2013

Digitale Patientenakte auf dem iPad

15. Januar 2014 | von

Gemeinsam mit dem deutschen Anbieter „xonion“ realisierter der e-Health Anbieter „the i-engineers“ einen Mobilzugriff über iPad oder iPhone auf die digitale Patientenakte.

Über die Mobilgeräte sollen sich sowohl administrative Falldaten, Krankengeschichten, Laborwerte, Operationsdokumentationen, aber auch radiologische Bildern auslesen lassen. Ebenfalls soll eine mobile Datenerfassung möglich sein.

Auch eine Diktierfunktion inklusive medizinischem Fachwörterbuch bringe die Technologie mit.

Quelle:
Computerworld, 13.12.2013

Problem „Fallzahl“ in der Versorgungsforschung

14. Januar 2014 | von

Rechne man die Patienten pro Facharzt und Krankenkasse herunter, so ergeben sich nur sehr geringe Fallzahlen. Dies stellt ein methodisches Problem für die Qualitätsmessung im Versorgungsbereich dar.

So finde man bei Hausärzten pro Arzt zwar höhere Versicherten-Fallzahlen, jedoch sei das Patientenkollektiv hier sehr heterogen. Umgekehrt betrifft dies die Fachärzte.

Die Mitarbeiter des wissenschaftlichen Instituts der Techniker Krankenkasse (WINEG) untersuchten daher, welche QS-Indikatoren geeignet seien, um Aussagen auf individueller Arzt-Ebene treffen zu können.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 11.12.2013

Erkältungsmedikamente per Post-Drohne

17. Dezember 2013 | von

Die Deutsche Post will künftig Drohnen in der Paketzustellung einsetzen. Dafür werde mit den eigenen Mitarbeitern eine fünftägige Testphase gestartet.

Die Postmitarbeiter können dabei Medikamente auswählen, die dann per Paket-Drohne zum Adressaten transportiert werden. Geplant ist für die Zukunft, mittels der Drohne dringende Arzneimittel zu schwer erreichbaren Orten zu fliegen.

Auch der Online-Händler Amazon kündigte an Päkchen in Zukunft mittels Drohnen zuzustellen und plane damit eine Lieferzeit von 30 Minuten einzuhalten.

Quelle:
Spiegel Online, 5.12.13

Software erzeugt künstliches Koma

15. Dezember 2013 | von

Auch im Hinblick auf die Patientensicherheit, entwickeln amerikanische Forscher derzeit eine neue Technologie, die für die Aufrechterhaltung des künstlichen Komas im Krankenhaus verantwortlich sein solle.

Die Gehirnaktivitätsmuster im künstlichen Koma seien genau definiert und können deshalb von einer Software genauer überwacht werden als vom menschlichen Auge.

Geplant sei die Technik in Zukunft auch im Operationssaal einzusetzen, obgleich eine vollautomatisierte Behandlung nicht möglich sein könne, jedoch eine deutliche Entlastung des Personals.

Quelle:
heise online, 04.12.13

EU unterstützt telemedizinische Dienste in Sachsen

10. Dezember 2013 | von

Erstmals genehmigte die EU-Kommission die staatliche Unterstützung einer telemedizinischen Plattform.

Um die medizinische Unterstützung für Menschen in abgelegenen Regionen Sachsens sicherzustellen, solle eine finanzielle Unterstützung über 10 Millionen Euro bereitgestellt werden. Dabei würden 80% aus EU-Mitteln bezahlt, der Rest vom Land selbst.

Für die Realisierung des umfangreichen Projekts würde die Summe der Partnerschaft zwischen Carus consilium Sachsen GmbH und der T-Systems International GmbH zugesprochen.

Quelle:
E-HEALTH, 04.12.13

Nutzen der Telemedizin wird überschätzt

05. Dezember 2013 | von

Nach einer Untersuchung der Bremer Krankenkasse hkk, werde der Nuzen der Telemedizin sowohl hinsichtlich Gesundheit, als auch wirtschaftlichen Auswirkungen überschätzt.

Die Untersuchung bestand aus der Auswertung von 15 internationalen Studien, die sich zum einen mit telematischen Behandlungen chronisch Herzisuffizienter, aber auch mit der allgemeinen telemedizinischen Versorgung beschäftigten.

Fazit sei laut hkk, dass weniger Patienten einen Zusatznutzen hätten und auch weniger profitierten. Nach Braun sei es daher nicht vernünftig Telemedizin flächendeckend einzusetzen.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 3.12.2013

App für Demenzkranke

04. Dezember 2013 | von

Auf der Medica stellte die Telekom ihren sogenannten Tagesnavi vor. Diese App solle Dementkranken, psychisch Erkrankten oder Menschen mit altersbedingt eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten helfen, einfacher ihren Altag zu meistern.

Bei der Navigation helfen Bilder, Geräusche oder Sprachanzeigen dabei, anstehende oder erledigte Tätigkeiten darzustellen. Angehörige oder Pflegedienste können übereinen getrennten Appzugang mit den Patienten Regeln festlegen oder Termine austauschen.

Die App sei Ende 2014 auf dem Markt erhältlich

Quelle:
Ärzte Zeitung, 29.11.2013