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SmartMed

In der Versorgungsforschung liegt Deutschland weit zurück

12. November 2013 | von

Nach Neugebauer seien Wissenschaftler der USA etwa 50 Jahre voraus und auch anderen Ländern hinke Deutschland weit hinterher. Um gegenzusteuern müsse Deutschland verstärkt bereits existierende Daten, wie Abrechnungsdaten der Krankenkassen, aufbereiten und deutlich mehr Studien in diesem Bereich durchführen.

Die Schwierigkeit der Aufbereitung von Daten ist dabei Quantität und Qualität unterscheiden zu können. Dafür sind vor allem geeignete Instrumente zu identifizieren und  eine fachgruppenübergreifende Zusammenarbeit, sowie deren Kooperation zu fördern.

So solle die deutsche Versorgungsforschung eine „Navigationshilfe im Gesundheitswesen“ werden.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 24.10.2013

NRW zahlt hohe Fördergelder

12. November 2013 | von

Mit mehr als 25 Millionen Euro fördert NRW derzeit Forschungsprojekte im Bereich Telematik und Telemedizin, um mit Hilfe der Technik eine nachhaltig gute Versorgung gewährleisten zu können. Um Menschen unabhängig ihres Status eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten und ein einheitliches Versorgungssystem aufrecht erhalten zu können, bedarf es nach Nagel die Unterstützung der IT.

Forschungsschwerpunkte sind neben 14 Projekte, die sich mit Telematik beschäftigen auch neun Projekte im Bereich elektronischen Patienten- und Fallakten.

Laut Dr. Günther Horzetzky könne das Land NRW damit als Vorreiter auf diesem Gebiet agieren.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 23.10.2013

Schweiz: Ärztliche Videoberatung in Apotheken

12. November 2013 | von

Das aktuell laufende Pilotprojekt „Netcare“ wird derzeit in über 200 Schweizer Apotheken getestet. Für dieses Projekt wurden 24 Bagatellerkrankungen definiert, die entweder vom Apotheker selbst oder mit Hilfe einer Videozuschaltung eines Arztes diagnostiziert werden können. Per Fax kann der Arzt ein benötigtes Rezept der Apotheke direkt übermitteln.

Zusätzlich entstehende Kosten würden von vielen Krankenkassen übernommen werden. Vorteile die Netcare bietet, wären zum einen die Entlastung von Notfallstationen, aber auch die Wartezeit der Patienten würden wesentlich verkürzt werden.

Trotz der Kritik einiger Ärzte soll das Projekt aufgrund des positiven Verlaufs vorzeitig für alle Apotheken geöffnet werden.

Quelle:
DAZ.online, 30.10.2013

Big Data – die Zukunft der Medizin

22. Oktober 2013 | von

Die Datenmenge einer Patientenakte wird sich in den nächsten Jahren vervielfachen. Nach Eva Reichl würde bis in wenigen Jahren ein Datenbestand von 20 Terabyte pro Patientenakte erreicht werden, bis 2020 seien 90 Zettabytes denkbar.

Der Mensch könne in Zukunft bis auf die molekulare Ebene erfasst werden und auch die Datenmengen würden problemlos bewältigt werden können. Vorteile sieht Plattner dabei nicht nur für Mediziner, auch für Hersteller oder Lieferanten, die sogenannte Datensilos bereitstellen, könne sich eine lukrative Branche ergeben.

Quelle:
heise online, 21.10.2013

Testspital als Forschungslabor

18. Oktober 2013 | von

In Kalifornien errichtete nun ein US-Gesundheitskonzern ein einzigartiges, vollausgestattetes Testspital. Hier können neben neuen IT-Systemen auch allgemeine Alltagssituationen nachgestellt werden.

Krankenzimmer und Operationssäle wurden exakt nachgebildet, selbst realitätsnahe Patientendaten werden auf Monitoren der Patientenzimmer dargestellt.

Ideen für Testläufe kommen meist aus bereits publizierten Studien. Ziel ist es vor allem Zeitersparnisse oder mögliche Verbesserungen bei Bewegungsabläufen zu identifizieren.

Quelle: heise online news, heise online technology review, 17.10.2013

Ungleichheit zwischen Ballungsräumen und Land wächst

15. Oktober 2013 | von

Uneinheitliche Lebensverhältnisse herrschen in Deutschland längst vor. Arbeitsplatzangebot, Einkommen und Altersstrukturen unterscheiden sich je nach Region deutlich voneinander. Auch die medizinische Versorgung wird dadurch bedingt nicht flächenmäßig das gleiche Niveau halten können.

Ein festes quantitatives Verhältnis zwischen Ärztezahl und Einwohnerzahl wird zukünfitig nicht mehr gewährleistet werden können. Damit ländliche Gegenden nicht die Verlierer sind, sollten andere Ziele in den Fokus gestellt werden, wie die Frage nach dem anstrebbaren Gesundheitszustand oder welcher Leistungsmix den Bügern zustehen sollte.

Für die Sicherstellung wird eine lokale Benchmark angestrebt und nicht ein Vergleich mit dem Durchschnitt erfolgen.

Quelle:ÄrtzeZeitung, 14.10.2013

NRW bietet beste Voraussetzungen für Telematik

12. Oktober 2013 | von

Um aufkommende Schwierigkeiten wie Ärztemangel oder steigende Kosten in der Gesundheitsbranche überwinden zu können, bieten neue Informations- und Kommunikationstechnologien beste Möglichkeiten.

Für eine optimale Integration ist eine sektorübergreifende Zusammenarbeit verschiedenster betroffener Branchen notwendig. Auch die Einbeziehung der Patienten in die Entwicklungsphase ist hierbei ein wichtiger Erfolgsfaktor, der die Akzeptanz von telematischen Anwedungen in der Gesellschaft enorm steigern kann.

Für die Umsetzung bietet NRW laut Dr. Horzetzky die besten Voraussetzungen. Neben der guten medizinischen Versorgungsdichte, der vielen renommierten Hochschulen und Universitäten sind zahlreiche branchenspezifische Unternehmen angesiedelt. Gründe, die erklären, warum hier die e-Health Entwicklung so erfolgreich funktioniert.

Quelle:
egesundheit NRW, 27.09.2013

Gesundheitssektor – vom Einzelhandel zum Walmart

11. Oktober 2013 | von

Mit der Einführung der eletronischen Patientenakte und der damit zunehmenden Vernetzung im Gesundheitssektor wird laut David Cutler auch diese Branche eine ähnliche Entwicklung wie der Einzelhandel nehmen.

Ärzte, die alleine eine Praxis betreiben wird es in Zukunft nicht mehr geben. Auch die Zahl der Krankenhäuser wird sich deutlich verringern. Für die Behandlungen wird der Patient in Zukunft zusammengeschlossene Kiniken und Praxen aufsuchen müssen. Nach David Cutler kann der Patient davon nur profitieren.

Der größte Wandel wird die Rolle des Patienten in diesem System sein, der durch aktive Teilnahme in die Behandlung miteinbezogen wird und seine Daten eigenständig in seine Patientenakte einspeist.

Quelle:
Heise Online, 11.10.2013

Einheitlicher Rezeptdatenhandel

10. Oktober 2013 | von

Die Verwendung von Rezeptdaten, neben der Abrechnung mit der Krankenkasse, ist im Süden unter strengesten Bedingungen erlaubt. Im Norden Deutschlands ist dieses Verfahren jedoch nicht zulässig.

Wegen der hohen Missbrauchszahlen in der Vergangenheit und deren mögliche Gefährdung des Gesundheitssystems soll eine gesetzliche bundesweite Regelung in Kraft treten.

Ob und inwiefern eine gesetzliche Änderung notwendig ist wird derzeit geprüft.

Quelle:
Spiegel Online, 2.10.2013

Afrika: Mobilfunk könnte Gesundheitssystem revolutionieren

10. Oktober 2013 | von

Durch die Nutzung von mittlerweile mehr als hundert Millionen Handys in Afrika sind nicht nur die Kommunikationsmöglichkeiten deutlich besser geworden, sondern auch eine Revolution des Gesundheitssystems denkbar.

Mit der Entstehung eines neues Sensornetzwerks kann beispielsweise die Versorgung mit Impfstoffen verbessert werden, indem Bestände mobil oder telefonisch übermittelt werden. Ein weiterer Vorteil ist die telefonische Terminvereinbarung, aber auch die Einsicht in Patientenakten ist wesentlich einfacher.

Quelle:
Heise Online, 4.10.2013