Kategorie: ‘Krankenhaus’
Jameda übernimmt Patientus
In Hoffnung auf einen großen Erfolg durch Videosprechstunden, übernimmt Jameda den Videosprechstundenanbieter Patientus.
Nach dem E-Health-Gesetz ist bei Online-Gesundheitsdienstleistern viel Bewegung aufgekommen, so auch bei Jameda, dem größten Arztempfehlungsportal Deutschlands. Der finanzielle Erfolg für das Unternehmen hängt dabei von der Akzeptanz von Online-Sprechstunden, sowohl von Patienten als auch von Ärzten ab. Laut Arztbefragungen sei allerdings ein Drittel der Ärzte bereit, bereits in den nächsten zwei Jahren diese Option anzubieten, wodurch das baldige offerieren einer solchen Möglichkeit nicht unwahrscheinlich ist.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 12.01.2017
Deutschland – Digitales Entwicklungsland dank Datenschutz?
Angela Merkel warnt davor, dass Deutschland durch den hohen Datenschutz zum digitalen Entwicklungsland wird.
Man müsse sich für die Verarbeitung großer Datenmengen und für neue Innovationen öffnen. Bliebe der Grundsatz in Deutschland, nur so wenig personenbezogene Daten wie nötig zu erheben und zu sichern, würde Deutschland bei der Digitalisierung abgehängt werden. Als Beispiel nennt die Kanzlerin die elektronische Gesundheitskarte, deren Einführung nur schleppend voran geht.
Quelle:
www.süddeutsche.de, 12.01.2017
Big Data im Gesundheitswesen
Das Potential der Big Data Branche wird im Gesundheitswesen als sehr groß eingeschätzt. Dies ist auch der Konsens der Konferenz „Big Data konkret“, welche am 13.12. in Berlin stattfand.
Durch die effiziente Auswertung von Gesundheitsdaten in einer großen Menge, sei man in der Lage die medizinische Versorgung in Deutschland erheblich zu verbessern, so Professor Wilhelm Stork. Neben der elektronischen Gesundheitskarte, spiele die rasche Schaffung von einheitlicher Infrastruktur eine große Rolle für das Vorhaben.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 15.12.2016
NRW-Wissenschaftsministerium fördert digitale Medizin
Die Möglichkeiten der digitalen Medizin sollen in neuen wissenschaftlichen Projekten weiterentwickelt werden. Das Wissenschaftsministerium unterstützt mit der Programmlinie „Innovative Medizin in einer digitalen Gesellschaft“ Forschungsvorhaben, die gesellschaftliche Aspekte mit medizinischen Informationstechnologien verknüpfen.
Mit der Fördersumme von zwei Millionen Euro soll durch die Digitalisierung eine bessere Patientenversorgung ermöglicht werden, so Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.
Quelle:
www.e-health-com.de, 14.12.2016
Lückenhafte Medikationspläne
Eine Studie bezüglich des Informationsgehalts und des Nutzens eines Medikationsplans der Uni Münster hat erhebliche Defizite hinsichtlich der Vollständigkeit und Aktualität der Pläne ergeben.
Gemeinsam mit der LAK Westfalen-Lippe wertete die Universität Münster die Medikationspläne von 500 Patienten aus. Sowohl die Einnahmehinweise, als auch die Informationen zur Indikation des Arzneimittels fehlten bei über 90% der untersuchten Pläne. Informationen bezüglich der Dosierung der Medikamente fehlten bei rund einem Drittel.
Quelle:
www.deutsche-apotheker-zeitung.de, 11.12. 2016
Erstrezept nicht als reines Online-Rezept
Laut einer Umfrage möchte die Mehrheit der Patienten nicht mehr nur wegen eines Rezeptes für ein Medikament zum Arzt gehen. Durch die Beantragung eines Rezepts per Mail, könnte nicht nur der Patient sich den Weg zum Arzt sparen, sondern auch der Zeitaufwand für die Praxis könnte verkürzt werden.
Dies soll jedoch nicht für jedes Rezept möglich sein, nur Folgerezepte, wie beispielsweise bei Chronikern, sollen per Mail bestellbar sein. Bei Erstrezepten sei das Risiko zu groß, dass die Patienten ihre eigene Situation falsch einschätzen.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 20. 11.2016
Digitalisierung- deutsche Unternehmen hinken hinterher
Nach einem europäischen Vergleich hinken deutsche mittelständische Unternehmen weit hinterher. Deutschlands Telemedizin liegt auf einer Notenskala von eins bis zehn mit sieben oder acht weit hinter anderen Ländern, wie Frankreich, Spanien oder Dänemark. Diese punkten mit Bewertungen von eins oder maximal zwei. Auch nach einer Analyse von TNS Infratest und dem Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, welche den Digitalisierungsgrad der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland nach Branchen erhoben hat, gibt es Handlungsbedarf. Das deutsche Gesundheitswesen erreicht von 100 möglichen Punkten 36, bis 2020 solle der Wert auf 44 steigen.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 9.10.2016
Telemedizin muss sich weiterentwickeln
Es gibt viele neue Möglichkeiten besonders die medizinische Versorgung auf dem Land zu verbessern und zu vereinfachen. Obwohl Telemedizin den direkten Kontakt zwischen Arzt und Patient nicht ersetzen kann, ist sie eine gute Ergänzung. Das viele Patienten diese dennoch (noch) nicht nutzen können hat vielfältige Gründe, zum einen liegt das an Datenschutzgründen und der Politik, hauptsächlich aber an der mühsamen und langwierigen Finanzierung.
Quelle:
www.derwesten.de, 9.10.2016
Telemedizin führt zu besserem Befinden von Herzkranken
Eine Studie, welche im Rahmen der DGK Herztage präsentiert wurde zeigt, dass eine telemedizinische Überwachung von Herzschwäche-Patienten zu dessen Wohlbefinden beiträgt. Durch die Überwachung verschiedener Vitalzeichen, wie beispielsweise Puls, Gewicht oder Blutdruck fühlen sich die Patienten sicherer, auch wenn es hierdurch selten zu einer Veränderung in der Therapie kommt.
Quelle:
www.e-health-com.eu, 8.10.2016
Telemedizin erleichtert den Alltag
Epilepsie ist die häufigste chronische Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Zur Verbesserung der Lebensqualität der Kinder und ihrer Eltern nutzt das Epilepsiezentrum in Schwentinental Telemedizin.
Durch den digitalen Behandlungskalender müssen die Eltern der erkrankten Kinder nicht mehr jede Medikation und Auffälligkeit in ein Notizbuch eintragen, wodurch die Datenerfassung wesentlich genauer geworden ist. Des Weiteren ist es so möglich, bei eventuellen Unklarheiten, dem behandelnden Arzt eine Nachricht zu schicken und er kann auf den digitalen Behandlungskalender zugreifen. Durch diese Möglichkeit kann er auf einen Blick alle wichtigen Faktoren mit einbeziehen und somit sicherere Therapiemöglichkeiten erarbeiten. Auch die Anzahl der Tage, die ein Patient durchschnittlich in der Klinik verbringt ist deutlich gesunken – von 40 auf 5,4.
Quelle:
www.kn-online.de, 5.10.2016