Schlagwort: ‘Telemedizin’
Pionierprojekte in Bayern
www.aerztezeitung.de , 04.04.2017
Datenbank zur Pflegeforschung
Durch das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) wurde eine neue Online-Datenbank aufgesetzt, die eine Übersicht über Forschungsprojekte in der Pflege geben soll. In der Forschungsdatenbank sind sowohl abgeschlossene als auch noch laufende Projekte aufgelistet, laut ZQP sind derzeit 900 Forschungsprojekte in der Datenbank zu finden.
Das Angebot reiche von pflegerischen Interventionen bis hin zur Bildung, Prävention und E-Health und soll den Nutzern die Chance auf gezielte Recherche nach wissenschaftlichen Studien bieten. In der offenen Plattform sind Projekte der letzten zwölf Jahre zu finden.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 03.04.2017
Telemedizin soll Herz-Kreislauf-System überwachen
Im Rahmen des Forschungsprojektes FlexEO soll ein tragbares Mikrospektrometer entwickelt werden, mit welchem sich Blutbestandteile und Parameter des Herz-Kreislauf-Systems analysieren lassen.
Die Entwicklung eines solchen Mikrospektrometers hätte den Vorteil, dass Patienten in ihrer privaten Umgebung medizinisch betreut werden können und wäre damit ein großer Fortschritt in der angewandten Telemedizin.
Quelle:
www.elektronikpraxis.vogel.de, 02.03.2017
CDU plant digitale Schritte im Gesundheitswesen
Auch wenn Gesundheitspolitik kein Hauptthema im Wahlkampf ist, kommt doch keine Partei an ihr vorbei. In dem Bundesfachausschuss Gesundheit und Pflege der CDU wurde eine neue E-Health-Strategie aufgesetzt, welche in 12 Punkten den digitalen Ansprüchen im Gesundheitswesen gerecht werden soll. Im Vordergrund stehen dabei die Schwerpunkte Telemedizin, besserer Datenaustausch (auch für Forschungszwecke) und eine zunehmende Patientenautonomie.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 30.01.2017
AppCircus- Wettbewerb auf der ConhIT
Auch in diesem Jahr findet auf der ConhIT ein Wettbewerb für Gesundheits-Apps statt. Ziel ist es, durch mobile Lösungen Abläufe im Krankenhaus zu verbessern, zum Patientenwohl beizutragen oder Ärzte und Pfleger zu unterstützen. Besonders gefragt sind dabei in diesem Jahr die Themen Big Data und Machine Learning.
Noch bis zum 28.02.2017 können Entwickler ihre Apps zum Wettbewerb des AppCircus anmelden. Der Gewinner des AppCircus wird auf der Mobile Health Zone ausgezeichnet und erhält des Weiteren eine Nominierung für den Mobile Premier Award.
Quelle:
www.egovernment-computing.de, 29.01.2017
Innovationen – NRW will Vorreiter werden
NRW Gesundheitsministerin Steffens sorgt sich, dass durch das Doppelwahljahr innovative Konzepte im Gesundheitswesen vernachlässigt werden könnten.
Steffens fordert, dass das Doppelwahljahr nicht zu einem Stillstand in der Gesundheitspolitik führen solle, und dass NRW „dem Bund zeigt, wie es besser geht“. Besonderen Handlungsbedarf sieht sie dabei in der Sektor übergreifenden Gesundheitsversorgung. Dabei sollen die Telemedizin und Telematik eine wichtige Rolle spielen, genau wie die stärkere Patientenorientierung.
Quelle:
www.ärztezeitung.de, 19.01.2017
Jameda übernimmt Patientus
In Hoffnung auf einen großen Erfolg durch Videosprechstunden, übernimmt Jameda den Videosprechstundenanbieter Patientus.
Nach dem E-Health-Gesetz ist bei Online-Gesundheitsdienstleistern viel Bewegung aufgekommen, so auch bei Jameda, dem größten Arztempfehlungsportal Deutschlands. Der finanzielle Erfolg für das Unternehmen hängt dabei von der Akzeptanz von Online-Sprechstunden, sowohl von Patienten als auch von Ärzten ab. Laut Arztbefragungen sei allerdings ein Drittel der Ärzte bereit, bereits in den nächsten zwei Jahren diese Option anzubieten, wodurch das baldige offerieren einer solchen Möglichkeit nicht unwahrscheinlich ist.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 12.01.2017
Erstrezept nicht als reines Online-Rezept
Laut einer Umfrage möchte die Mehrheit der Patienten nicht mehr nur wegen eines Rezeptes für ein Medikament zum Arzt gehen. Durch die Beantragung eines Rezepts per Mail, könnte nicht nur der Patient sich den Weg zum Arzt sparen, sondern auch der Zeitaufwand für die Praxis könnte verkürzt werden.
Dies soll jedoch nicht für jedes Rezept möglich sein, nur Folgerezepte, wie beispielsweise bei Chronikern, sollen per Mail bestellbar sein. Bei Erstrezepten sei das Risiko zu groß, dass die Patienten ihre eigene Situation falsch einschätzen.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 20. 11.2016
Digitalisierung- deutsche Unternehmen hinken hinterher
Nach einem europäischen Vergleich hinken deutsche mittelständische Unternehmen weit hinterher. Deutschlands Telemedizin liegt auf einer Notenskala von eins bis zehn mit sieben oder acht weit hinter anderen Ländern, wie Frankreich, Spanien oder Dänemark. Diese punkten mit Bewertungen von eins oder maximal zwei. Auch nach einer Analyse von TNS Infratest und dem Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, welche den Digitalisierungsgrad der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland nach Branchen erhoben hat, gibt es Handlungsbedarf. Das deutsche Gesundheitswesen erreicht von 100 möglichen Punkten 36, bis 2020 solle der Wert auf 44 steigen.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 9.10.2016
Telemedizin muss sich weiterentwickeln
Es gibt viele neue Möglichkeiten besonders die medizinische Versorgung auf dem Land zu verbessern und zu vereinfachen. Obwohl Telemedizin den direkten Kontakt zwischen Arzt und Patient nicht ersetzen kann, ist sie eine gute Ergänzung. Das viele Patienten diese dennoch (noch) nicht nutzen können hat vielfältige Gründe, zum einen liegt das an Datenschutzgründen und der Politik, hauptsächlich aber an der mühsamen und langwierigen Finanzierung.
Quelle:
www.derwesten.de, 9.10.2016