Kategorie: ‘Ärzte’
Infosocietydays
In den Messehallen Bernexpo finden vom 8. bis 11. März die Infosocietydays statt. Dienstag und Mittwoch findet das Swiss E-Government Forum statt, Donnerstag und Freitag das Swiss E-Health Forum.
Das zentrale Thema des Swiss E-Health Forums sei das elektronische Patientendossier, und was bei der Umsetzung dieser, besonders beachtet werden müsse. Das Swiss E-Government Forum behandelt die Herausforderungen der digitalen Transformation. Hierbei stehen neue Kommunikationsmöglichkeiten und elektronische Identitäten im Zentrum.
Quelle: netzwoche.ch, 08.03.2016
Telemedizinische Innovationen – Projekt „MIND“
Partner aus Deutschland und den Niederlanden wollen Telemedizinische Innovationen im Gesundheitsbereich fördern und haben dazu das Projekt „Medizinische Innovation Niederlande Deutschland“ (MIND) ins Leben gerufen.
Insgesamt ist das Projekt mit 5,7 Millionen Euro dotiert. An dem Vorhaben mit zweieinhalbjähriger Laufzeit arbeiten insgesamt 30 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Besonders elektronische Lösungen auf mobilen Geräten (m-Health) werden eine große Rolle spielen.
Quelle:
deutsche-apotheker-zeitung.de,18.02.2016
conhIT- Europas wichtigstes Event der Gesundheits-IT Branche
Vom 19.-21. April 2016 findet die conhIT in Berlin statt. Das Event umfasst eine Messe, ein Kongress, eine Akademie und Networking-Events und richtet sich dabei an alle, die sich über die aktuellen Entwicklungen von IT im Gesundheitswesen informieren möchten (Ärzte, IT-Abteilungen, Medizinische Versorgungszentren usw.). Mit den rund 7.500 Besuchern im Jahre 2015 ist sie Europas wichtigste Veranstaltung der Gesundheits-IT Branche.
Bei der diesjährigen Veranstaltung findet zum ersten Mal auch ein eHealth-Slam statt. Damit sollen einem breiten Publikum praxisnahe Projekte aus dem eHealth-Bereich in unterhaltsamer Form präsentiert werden.
Quelle:
www.medizin-edv.de, 24.02.2016
Medikationsplan mit oder ohne Apotheker?
Patienten, die mehr als 3 Medikamente verordnet bekommen, haben nach dem Entwurf des E-Health Gesetzes Recht auf einen einheitlichen Medikationsplan. Ein Arzt ist verpflichtet diesen Plan zu erstellen, Apotheker hingegen sollen lediglich Ergänzungen vornehmen dürfen. Dies hat Proteste ausgelöst, sodass die Apothekerkammer Berlin eine Resolution verabschiedet hat, nach der ebenso ein Apotheker den Medikationsplan erstellen darf.
Quelle:
deutsche-apotheker-zeitung.de, 10.02.2016
Tablet statt Papierakte
Durch das von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe geförderte eHealth-Gesetz wurde die Grundlage dafür geschaffen, dass sich Ärzte, Krankenhäuser und Kassen künftig besser digital austauschen können.
Gröhe hat sich über das Projekt „Visite 2.0“ im Lukaskrankenhaus in Neuss informiert, dies sei ein sehr gutes Beispiel dafür, wie durch den Einsatz von Informationstechnik die Patienteninformationen verbessert und beschleunigt werden können. Die Papierakten sind durch Tablets ersetzt worden, was beispielsweise die Suche nach Labordaten, Bildern und Dokumenten erleichtert, aber auch zu der Visualisierung für Patienten beiträgt.
Quelle:
e-health-com.eu, 27.01.2016
Kritik an der geplanten Änderung des Arzneimittelgesetzes
Laut Entwurf des vierten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften, sollen Arzneimittel in Zukunft nur noch abgegeben werden dürfen, wenn die Verschreibung durch einen persönlichen Kontakt zwischen Arzt und Patient ausgestellt wurde.
Laut des Bundesverbands Deutscher Versandapotheken würde so ein guter Ansatz des E-Health-Gesetzes im Keim erstickt, da der Digitalisierung des Gesundheitswesens Steine in den Weg gelegt würden.
Quelle:
pharmazeutische-zeitung.de, 18.01.2016
Sprechstunde per Videochat
Die Digitalisierung des Gesundheitswesens bietet vor allem auf dem Land große Chancen.
Per Video-Sprechstunde soll es in Zukunft zum Alltag gehören, sich medizinischen Rat oder eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen, ganz ohne das Haus zu verlassen. Laut Prof. Jens Scholz,Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, könne man dank kreativem Einsatz digitaler Lösungen die Patientenversorgung, sowie die Diagnose-, Therapie- und Nachsorgeangebote verbessern und attraktiver machen. Auch eine bessere „Verzahnung“ der Ärzte untereinander würde so verbessert werden, da in diesem Sektor das „Wir-Gefühl“ weitaus weniger ausgeprägt sei als in anderen.
Quelle:
esanum.de, 16.01.2016
Telemedizinische Expertenkonsultationen von Kinder- und Jugendärzten
In Zukunft soll durch die Telemedizin medizinischer Rat schneller eingeholt werden können.
Kinder- und Jugendärzte können über das Expertenkonsil „pädExpert“ Fachkollegen online hinzuziehen, wenn Kinder an seltenen Krankheiten leiden. Durch dieses Verfahren kann eine Diagnose in den meisten Fällen wesentlich schneller getroffen werden, da lange Wartezeiten sowie Anfahrtszeiten gespart werden können. Besonders bei Kindern sei dies sehr wichtig, um die Entwicklungsphase nicht unnötig lange durch Krankheiten zu behindern.
Quelle
stimme.de, 9.01.2016
Intelligente Medizinelektronik – Technisch möglich, aber kaum umgesetzt
Das Münchner VDE-Kolloquium, bei dem sich Anfang Juli rund 70 Wissenschaftler und Industrievertreter zusammenfanden, kam zu dem Ergebnis, dass Anwendungen wie intelligente elektronische Implantate oder telemedizinische Assistenzsysteme schon heute weit verbreitet sein könnten, wenn die Rahmenbedingungen gegeben wären.
Die Systeme, welche als „Medizin 4.0“ bezeichnet werden, sind schon längst realisierbar, so Prof. Wolf. Anwendertest zeigten bereist positive Wirkungen auf Patienten mit beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Adipositas. Ergebnisse der Podiumsdiskussion zeigen, dass vor allem die ungünstige Struktur der Forschungsförderung sowie die Gesetzeslage die positive Entwicklung hemmt.
Quelle:
devicemed.de, 02.08.2015
Neue Internetplattform – Telemedizin, Gesundheit und Pflege
Die Website Portal.Gesundheit.Bayern informiert ab sofort über aktuelle Nachrichten zu eHealth und Telemedizin, sowie Gesundheitsvorsorge und Pflege. Das Projekt, welches von der Bayerischen TelemedAllianz (BTA) initiiert wird, richtet sich dabei nicht nur an Patienten, sondern auch an Ärzte und Pflegekräfte.
Quelle:
pharma-elations, 21.10.2015