Kategorie: ‘Apotheker’
Innovationen – NRW will Vorreiter werden
NRW Gesundheitsministerin Steffens sorgt sich, dass durch das Doppelwahljahr innovative Konzepte im Gesundheitswesen vernachlässigt werden könnten.
Steffens fordert, dass das Doppelwahljahr nicht zu einem Stillstand in der Gesundheitspolitik führen solle, und dass NRW „dem Bund zeigt, wie es besser geht“. Besonderen Handlungsbedarf sieht sie dabei in der Sektor übergreifenden Gesundheitsversorgung. Dabei sollen die Telemedizin und Telematik eine wichtige Rolle spielen, genau wie die stärkere Patientenorientierung.
Quelle:
www.ärztezeitung.de, 19.01.2017
Deutschland – Digitales Entwicklungsland dank Datenschutz?
Angela Merkel warnt davor, dass Deutschland durch den hohen Datenschutz zum digitalen Entwicklungsland wird.
Man müsse sich für die Verarbeitung großer Datenmengen und für neue Innovationen öffnen. Bliebe der Grundsatz in Deutschland, nur so wenig personenbezogene Daten wie nötig zu erheben und zu sichern, würde Deutschland bei der Digitalisierung abgehängt werden. Als Beispiel nennt die Kanzlerin die elektronische Gesundheitskarte, deren Einführung nur schleppend voran geht.
Quelle:
www.süddeutsche.de, 12.01.2017
NRW-Wissenschaftsministerium fördert digitale Medizin
Die Möglichkeiten der digitalen Medizin sollen in neuen wissenschaftlichen Projekten weiterentwickelt werden. Das Wissenschaftsministerium unterstützt mit der Programmlinie „Innovative Medizin in einer digitalen Gesellschaft“ Forschungsvorhaben, die gesellschaftliche Aspekte mit medizinischen Informationstechnologien verknüpfen.
Mit der Fördersumme von zwei Millionen Euro soll durch die Digitalisierung eine bessere Patientenversorgung ermöglicht werden, so Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.
Quelle:
www.e-health-com.de, 14.12.2016
Lückenhafte Medikationspläne
Eine Studie bezüglich des Informationsgehalts und des Nutzens eines Medikationsplans der Uni Münster hat erhebliche Defizite hinsichtlich der Vollständigkeit und Aktualität der Pläne ergeben.
Gemeinsam mit der LAK Westfalen-Lippe wertete die Universität Münster die Medikationspläne von 500 Patienten aus. Sowohl die Einnahmehinweise, als auch die Informationen zur Indikation des Arzneimittels fehlten bei über 90% der untersuchten Pläne. Informationen bezüglich der Dosierung der Medikamente fehlten bei rund einem Drittel.
Quelle:
www.deutsche-apotheker-zeitung.de, 11.12. 2016
Kiefer bleibt BAK-Präsident
Seit 2006 ist der 55 Jährige Andreas Kiefer Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der BAK, nun wurde er zum zweiten Mal zum Präsidenten der Bundesapothekerkammer gewählt.
Kiefer erklärte, dass neben der Weiterentwicklung des Apothekerberufs in allen Tätigkeitsfeldern besonders der uneingeschränkte Zugang der Patienten zu einer Apotheke im Fokus seiner Handlungen stehen werde.
Quelle:
www.apotheke-adhoc.de, 28.11.2016
Medikationsplan als PDF
Ab 2018 wird der Medikationsplan auf die elektronische Gesundheitskarte übertragen werden, doch auch vorher ist er als PDF verfügbar.
Alle Patienten, die mehr als drei Medikamente zu sich nehmen, haben ab Oktober diesen Jahres Anspruch auf einen Medikationsplan auf Papier, wodurch Fehler bei der Medikamenteneinnahme und Wechselwirkungen vermieden werden sollen. Erstellt wird der Medikationsplan in der Regel durch den Hausarzt, doch auch Fachärzte sind befugt dazu.
Quelle:
www.focus.de, 5.10.2016
Arzneimittelpreise steigen immer weiter
Die Ausgaben für Arzneimittel erreichten 2015 erstmals eine Summe von knapp 37 Milliarden Euro, womit sie in den vergangenen beiden Jahren um 15% gestiegen sind.
Um zu hohe Arzneimittelpreise zu verhindern wurde 2011 das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) verabschiedet. Ziel dieses Gesetzes war mit möglichst geringen Kosten die beste Therapie für den Patienten zu erreichen, wodurch man sich die Einsparung von zwei Milliarden Euro erhoffte. Bisher konnten 925 Millionen Euro eingespart werden. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will nun mit einem Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz weitere Kosten einsparen.
Quelle:
badische-zeitung.de, 30.09.2016
Tag der Patientensicherheit
Mit dem internationalen Tag der Patientensicherheit, am 17. September soll dieses Thema weiter in den Vordergrund rücken. Mit zahlreichen Aktionen soll dieser Tag dazu beitragen die Patientensicherheit bei allen Beteiligten des Medikationsprozesses zu sensibilisieren und besonders auch in der Ausbildung schon stärker aufzugreifen.
Quelle:
www.deutsche-apotheker-zeitung.de, 16.09.2016
Apple mit eHealth-Strategie
Die Optimierung der Gesundheit wird immer beliebter. Allein in Deutschland sollen im Jahr 2016 laut Expertenhochrechnungen 300 Millionen Euro mit vernetzten Fitnessgeräten, medizinischen Anwendungen und Telemedizin umgesetzt werden. In 5 Jahren könnte dieser Wert mehr als verdoppelt werden.
Auch Apple nimmt seit einiger Zeit an dem weltweiten eHealth-Markt teil. Durch den Einkauf von Gliimpse, einem 2013 gegründeten Start-up, etabliert sich Apple weiter in diesem Bereich. Durch Gliimpse sollen die Aufzeichnungen von elektronisch erfassten Gesundheitsdaten auf einen einheitlichen Standard sowie ein einheitliches Dateiformat gebracht werden.
Quelle:
www.wired.de, 31. August 2016
7. Nationale Fachkongress Telemedizin
Der 7. Nationale Fachkongress Telemedizin findet am 3. und 4. November 2016 in Berlin statt. Dabei werden unter dem Motto „Telemedizin in Europa – wo steht Deutschland?“ Vertreter aus sechs europäischen Ländern ihre Telemedizinstrategie erläutern. Weitere Themenschwerpunkte sind die Umsetzung des e-Health Gesetzes und des Innovationsfonds.
Der Kongress gilt als innovative Plattform für Experten aus Gesundheitspolitik, Wissenschaft und Praxis und soll Gelegenheit zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch bieten.
Quelle
www.biermann-medizin.de, 09.08.2016