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SmartMed

Wearables und Health-Apps noch nicht interessant für Versicherer?

01. Dezember 2017 | von

Armbänder, welche die Aktivitäten des Nutzers aufzeichnen haben in der vergangenen Zeit eine rasante Verbreitung erfahren. Einige Versicherer haben die Nutzung von Fitness-Trackern in Krankenversicherungspolicen eingebaut, um ihren Kunden Rabatte zu gewähren, im Gegenzug zu ihren Fitness- und Lifestyledaten.

Young, Leiter des Bereichs Partnerschaften in der Lebens- und Krankenversicherung bei Swiss Re betont jedoch, dass der medizinische Nutzen solcher Geräte noch nicht nachgewiesen sei. Seiner Meinung nach besteht die Herausforderung darin, den Nutzern personalisierte Empfehlungen zu geben, welche auf detaillierten medizinischen Daten basieren.

Quelle:
www.ärztezeitung.de, 10.11.2017

Digitalisierung benötigt Strategie

01. Dezember 2017 | von

Eine übergreifende E-Health Strategie ist wichtig, um die Chancen der Digitalisierung für die Versorgung möglichst effizient nutzen zu können. Dabei muss insbesondere bedacht werden, dass Digitalisierung kein autonomes Ziel ist, sondern „ein Instrument zur Unterstützung der Versorgung“.

Thomas Kriedel, Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Bundesvereinigung betont, es müsse darauf geachtet werden, dass technische Anwendungen auf die Bedürf­nisse der Praxis und der ambulanten Versorgung ausgerichtet werden und nicht umge­kehrt. Aufgrund des, von Seiten der Industrie bemängeltem, langsamen Tempos der Weiterentwicklung digitaler Anwendungen fordert der KVB in solchen Fällen die Möglichkeit zu haben eigene Produkte anzubieten oder die Entwicklung von Anwendungen zu beauftragen.

Quelle:
www.aerzteblatt.de, 29.09.2017

Enttäuschung bezüglich elektronischer Gesundheitskarte

25. September 2017 | von

AOK-Chef Martin Litsch kritisiert bei dem gevko-Symposium „Digitales Gesundheitswesen 2021“ in Berlin die Entscheidungsstrukturen in der gematik. Es gäbe zu viele Regulären und zu wenig Handlungsspielraum.

Das Hauptproblem sei, dass die Gesetzgebung, insbesondere das E-Health Gesetz zu eng gefasst ist.  So käme es zustande, „dass wir alle Smartphones mit uns herumtragen und mit Geräten in der Küche kommunizieren, und an einer E-Card herumdoktern, die heute genauso wenig kann, wie in Zeiten der Magnetstreifenkarte“

Quelle:
www.ärztezeitung.de, 17.09.2017

Nutzenbewertung des IQWIK zum Telemonitoring fällt neutral aus

24. September 2017 | von

Die vorläufige Nutzenbewertung des IQWiG zum Telemonitoring kardialer Implantate ist neutral ausgefallen.

Durch das durchlaufen des Health Technology Assessement Programm steht damit zum ersten Mal des ambulanten telemedizinischen Verfahrens gleichberechnet zwischen Tabletten und therapeutischen Medizinprodukten. Die Bewertung im Vorbericht der IQWIK fällt hinsichtlich Mortalität, Dekompensation, Herzinfarkt/Schlaganfall, Hospitalisierung und ICD-Schockabgabe allerdings eher neutral aus.

www.aerztezeitung.de, 29.08.2017

 

Diabetes-App erhält Auszeichnung

24. September 2017 | von

Im Rahmen des Diabetes Kongresses 2017 der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Hamburg stattfand wurde die App „MyTherapy“ ausgezeichnet.

Die App wurde mit dem DiaDigital Siegel der DiaDigital AG ausgezeichnet. Die DiaDigital AG ist ein Zusammenschluss verschiedener Diabetesverbände und hat das Ziel, Patienten und Diabetologen bei der Nutzung von Apps zu unterstützen. MyTherapy gilt als besonders benutzerfreundlich für Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes, da sie barrierefrei gestaltet ist und so auf von Menschen mit Seheinschränkungen genutzt werden kann.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 26.08.2017

 

 

 

elektronischer Arztausweis wird nur langsam angenommen

27. Juli 2017 | von

Von den 378.600 berufstätigen Ärzten in Deutschland  haben bislang nur knapp 6000 einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA), so das Ergebnis einer Umfrage der „Ärzte Zeitung“ unter Ärztekammern.

Das mangelnde Interesse der Ärzte an dem eHBA ist wahrscheinlich auf den, noch nicht von allen erkennbaren Nutzen dieser, sowie die Monatlichen Kosten von 7,90 Euro zurückzuführen. Vorteile der eHBA sind neben der rechtssicheren Langzeitarchivierung die sichere digitale Kommunikation, die Authentifizierung  sowie die  einfachere KV-Abrechnung.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 24.07.1992

Medikationsplan- Rolle der Apotheker soll gestärkt werden

27. Juli 2017 | von

Die Grünen fordern mehr Einbindung und Handlungskompetenz für Apotheker bezüglich des Medikationplans. Die aktuelle Bundesregierung betrachte die Digitalisierung allein aus dem Blickwinkel der Ärzte, dies müsse sich ändern.

Den Medikationsplan ausstellen können nur Ärzte, laut Grünen gibt es aber keinen triftigen Grund nicht auch Apotheker mit ihrer pharmakologischen Kompetenz stärker einzubeziehen. Zudem würden sie oftmals den besseren Überblick über die Medikation der Patienten haben.

Quelle:
www.pharmazeutische-zeitung.de, 24.07.2017

Estland will E-Health in Europa fördern

27. Juli 2017 | von

In Sachen Digitalisierung sind die Esten deutlich weiter als viele andere EU-Staaten. Seit Estlands Unabhängigkeit im Jahre 1991 wurde die papierlose Verwaltung sowohl im Gesundheitsbereich als auch in anderen Bereichen schnell vorangetrieben.

Im September will Estland auf der „Connecting Europe“ Konferenz in Tallinn sein Konzept der „Digital Society for Health“ vorstellen und diskutieren.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 26.07.2017

Faxen noch stets beliebtestes Kommunikationsmittel bei Ärzten

19. Juli 2017 | von

Die meisten Arztbriefe laufen nach wie vor übers Fax. Eine Leserumfrage der Fachverlagsgruppe Springer Medizin, zu der auch die „Ärzte Zeitung“ gehört, und der CompuGroup Medical (CGM) ergab, dass vier Fünftel die Arztbriefe an niedergelassene Kollegen via Fax senden. Lediglich rund sechs Prozent der Ärzte stehen mit Kliniken im E-Mail-Verkehr, E-Arztbriefe an ein Krankenhaus versendet nur etwas mehr als ein Prozent.

Die Gründe hierfür sind nicht etwa langsame Internetverbindungen in ländlichen Regionen, sondern viel mehr die bessere Vergütung. Während ein elektronischer Arztbrief dem Sender 28 Cent einbringt, sind es bei einem Fax 55.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 16.07.2017

Bund fördert Big Data in der Medizin

19. Juli 2017 | von

Um eine vernetze Infrastruktur für Digitale Daten herzustellen, unterstützt der Bund die deutsche Universitätsmedizin mit Millionen-Förderungen.

Laut Forschungsministerin Professorin Johanna Wanka sei das Projekt sehr vielversprechend. Durch die Daten könnten Ärzte genauer diagnostizieren, da alle Erfahrungswerte und Forschungsergebnisse direkt auf Kopfdruck abrufbar seien und man die Erkenntnisse ähnlicher Fälle mit in die Therapieentscheidungen einbeziehen könnte. Um dies zu ermöglichen, werden ab 2018 17 Universitätszentren für vier Jahre mit je 30 Millionen Euro gefördert, drei weitere mit je zehn Millionen Euro.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 16.07.2017