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SmartMed

Medikationsplan erzeugt negative Resonanz

03. Juli 2017 | von

Anderthalb Jahre nach der Verabschiedung des E-Health Gesetzes und der Einführung des Medikationsplans ist die anfängliche Begeisterung abgeschwächt. Während Ärzte ihn erstellen dürfen, können Apotheker ihn nur aktualisieren und ergänzen.

Kritisiert wurde während des Hauptstadtkongresses in Berlin das Papierformat des Medikationsplans. Ulrich Weigeldt, Chef des Deutschen Hausärzteverbandes bezeichnete den Plan als „Phantom der Oper“, weil es ihn kaum gebe, sondern die Ärzte und Apotheker noch stets per Fax miteinander kommunizierten. Ändern könne sich dies mit der Einführung des elektronischen Medikationsplans nächstes oder übernächstes Jahr.

Quelle:
www.deutsch-apotheker-zeitung.de, 29.06.2017

 

AMNOG-Verfahren soll deutlicher auf das Patientenwohl ausgerichtet werden

21. Juni 2017 | von

Experten fordern, dass Patienten künftig an medizinischen und versorgungsrelevanten Entscheidungen stärker beteiligt werden. Bislang dominiere bei der Entscheidung für eine Therapie die Meinung des Fachpersonals. Für eine patientenorientierte Nutzenbewertung von Arzneimitteln sei es unerlässlich, auch die Patienten selbst zu Wort kommen zu lassen.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 16.06.2017

Neue Gesundheitscloud für Patienten

06. Juni 2017 | von

Das Ziel, welches das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) mit der Gesundheitscloud erreichen möchte ist, eine lückenlose Patientenhistorie zu erstellen.

Im Beisein von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wurde das neue Projekt am Freitag der Öffentlichkeit vorgestellt. Die „Datenwolke“ befinde sich noch im Entstehungsprozess und soll laut Entwickler dabei helfen „die zunehmende Fragmentierung von Gesundheitsinformationen im System einzudämmen und so Kosten zu sparen.“ Durch die Cloud soll es den mündigen Patienten selbst möglich sein, Zugang zu ihren Befunden zu erlangen und zu entscheiden, wer diese Informationen in welcher Form nutzen darf.

Quelle:
www.aerztezeitung.de,06.06.2017

 

Probleme bei Gesundheits-Apps

06. Juni 2017 | von

Die Verwendung der beliebten Gesundheits-Apps und Wearables birgt aufgrund von Datenschutzproblemen ein gewisses Risiko für Patienten.

Laut der Bundesbeauftragten für Datenschutz soll der Gesetzgeber durch regulatorische Vorgaben für die Nutzung von Apps und dadurch erhobene Daten, die Rechte der Verbraucher schützen und die mögliche Datenweitergabe der Anwendungen für den Benutzer transparenter machen. Neben der unkontrollierten Zusammenführung von Daten sei ein Problem, dass eine einheitliche Definition von Gesundheits-Apps fehle.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 06.06.2017

Vitaldaten- mehr Vertrauen in Arzt als in Krankenkassen

06. Juni 2017 | von

Die auf dem Smartphone gesammelten Vitaldaten würden 55 Prozent der Deutschen bedenkenlos an ihren behandelnden Arzt weitergeben. Bei der Frage nach der Datenübergabe an die Krankenkasse vertrauen hingegen nur 15 Prozent der Befragten der Prozedur, wie die Studie  „Mobile Health – Mit differenzierten Diensten zum Erfolg“ des Marktforschungsunternehmens Deloitte und des Digitalverbands Bitkom, zeigte.

Laut den Autoren der Studie wird das mobile Gesundheitswesen die Rolle von Medizinern in allen Bereichen erheblich verändern. In Zukunft sollen die mobilen Anwendungen die Gesundheitsdaten sammeln und bei auffälligen Werten einschreiten, in diesem Zusammenhang werden sie auch als „Wächter über den Strom aus Gesundheitsdaten“ bezeichnet.

Quelle:
ww.w.aerztezeitung.de, 06.06.2017

 

Frankreich investiert Milliarden in vernetzte Gesundheitslösungen

17. Mai 2017 | von

Bis zum Jahr 2021 sollen laut der französischen Regierung zwei Milliarden Euro in das Gesundheitswesen investiert werden. Marisol Touraine, die französische Gesundheitsministerin hat nun die Einführung von zwei neuen Förderprogrammen zur Digitalisierung des Gesundheitswesens bekannt gegeben.

Nach Ministerangaben werden die beiden Programme „e-parcours“ und „e-Hôp 2.0“ mit insgesamt 550 Millionen Euro über fünf Jahre gefördert. Zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Informationssysteme der Gesundheitseinrichtungen soll das Programm „e-Hôp 2.0“ dienen, in welches 400 Millionen Euro investiert werden. Die Initiative „e-parcours“ zielt auf die Erleichterung des Austauschs zwischen den Gesundheitsfachleuten, sowie die Verbesserung der Patientenbetreuung ab und wird mit 150 Millionen Euro gefördert.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 14.05.2017

 

Telekonsil soll Geld und Zeit sparen

17. Mai 2017 | von

Auf dem Neurologen – und Psychiatertag in Köln wurde das Konzept eines Telekonsils vorgestellt, welches auf große Begeisterung stieß. Das System ist bislang nur für Pädiater und Gynäkologen verfügbar, doch auch ein neurologisches Konzil ist in Arbeit.

Durch das Telekonsil können Hausärzte Spezialisten konsultieren ohne, dass der Patient letzteren aufsuchen muss. Der Spezialist erhält Einsicht in die Unterlagen und bisherige Testergebnisse, weshalb Doppeluntersuchungen wegfallen.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 14.05.2017

E-Health- Begeisterung und Skepsis

18. April 2017 | von

Digitale Gesundheitsanwendungen spalten Meinungen der Ärzte. Manche sehen sie als große Chance, andere als Gefahr.

Bei einer Fortbildungsveranstaltung der KV Saarland sorgte die These: „In den nächsten zehn Jahren werden sich Arztpraxen immer mehr zu IT-Unternehmen verändern“  des Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftlers Dr. Gundolf Meyer-Hentschel für mehr Besorgnis als Begeisterung. Neben Vorteilen, wie der Patientenfreundlichkeit durch verkürzte Wartezeiten, kamen auch Nachteile wie die Sorge vor „Diagnosen als Sache des Laienverständnisses“ zur Sprache.

Quelle:
www.aertzezeitung.de, 18.04.2017

 

Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge nicht flächendeckend

18. April 2017 | von

In Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und NRW gibt es bereits die elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge, andere Länder, wie beispielsweise Bayern sind gegen die Einführung.

In Orten ohne die elektronische Gesundheitskarte müssen die Flüchtlinge zum Amt, bevor sie einen Arzt aufsuchen können, in den anderen Standorten ist ein direkter Arztbesuch möglich. Durch diese, nicht einheitliche Regelung entscheidet der Wohnort über den Zugang zum Gesundheitssystem. Eine Chance für eine flächendeckende Regelung sei eine neue Konstellation nach der Bundestagswahl, so Stefan Etgeton der Bertelsmann-Stiftung.

Quelle:
www.deutsche-apotheker-zeitung.de, 18.04.2017

Niederlande gehören zu Ländern mit höchster Technologieaffinität

18. April 2017 | von

Die Niederlande möchten laut dem aktuellen Marktbericht von Germany Trade and Invest (GTAI)  weltweiter Spitzenreiter bezüglich E-Health werden.

Bereits jetzt gehören die Niederlande zu den Ländern mit der höchsten Technologieaffinität. Durch die aufgeschlossene Art von Patienten und Ärzten bezüglich E-Health schreitet die Entwicklung und die Integration von digitalen Gesundheitslösungen rasch voran. Zur Förderung hatte Ministerin Schipperst im Oktober 2015 angekündigt in den folgenden zwei Jahren knapp 130 Mio. Euro investieren zu wollen.

Quelle:
www.deutsche.apotheker-zeitung.de, 18.04.2017