Kategorie: ‘Allgemein’
AppCircus- Wettbewerb auf der ConhIT
Auch in diesem Jahr findet auf der ConhIT ein Wettbewerb für Gesundheits-Apps statt. Ziel ist es, durch mobile Lösungen Abläufe im Krankenhaus zu verbessern, zum Patientenwohl beizutragen oder Ärzte und Pfleger zu unterstützen. Besonders gefragt sind dabei in diesem Jahr die Themen Big Data und Machine Learning.
Noch bis zum 28.02.2017 können Entwickler ihre Apps zum Wettbewerb des AppCircus anmelden. Der Gewinner des AppCircus wird auf der Mobile Health Zone ausgezeichnet und erhält des Weiteren eine Nominierung für den Mobile Premier Award.
Quelle:
www.egovernment-computing.de, 29.01.2017
10-jähriges Bestehen der conhIT
Auch 2017 bleibt die conhIT in Berlin die führende Veranstaltung im Bereich Gesundheits-IT in Europa. Unter dem Motto „10 Jahre conhIT – Wir verbinden Gesundheit mit innovativer IT“ werden schwerpunktmäßig die Digitalisierung, Mobile Health und Apps, IT- und Risiko-Management, intersektorale Vernetzung und das Internet of Things im Gesundheitswesen behandelt.
Die im April stattfindende Mischung aus Messe und Kongress richtet sich an Mitarbeiter in IT-Abteilungen der Medizin und Pflege, sowie an Ärzte und Medizinische Versorgungszentren, welche sich über aktuelle Entwicklungen informieren, oder Kontakte in der Branche knüpfen möchten.
Quelle:
www.finanzen.net, 20.11.2016
EU-Regierungen fordern offene IT-Standards
Durch Telemedizin lässt sich ein Teil der Gesundheitsfürsorge von der Klinik in die häusliche Umgebung verlagern. Um mehr dieser Telemedizinverfahren in die gesundheitliche Versorgung einzubinden, fordern sechs Regierungen nun EU-weite, offene IT-Standards. Österreich, Katalonien, Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden setzen Telemedizin bereits erfolgreich in der Regelversorgung ein. EU-weite Standards für den Datenaustausch sollen den ungehinderten Datenfluss ermöglichen und so die Lebensqualität der Patienten steigern.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 29. Juni. 2016
Mobiler Medikationsplan- Transparenz und Verständlichkeit
Besonders Patienten, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen müssen, setzen einen Medikationsplan ein. Um diesen in Zukunft noch übersichtlicher und transparenter zu gestalten, arbeiten Wissenschaftler der Universität Leipzig und des Instituts für Angewandte Informatik (InfAI) an einem mobil nutzbaren Medikationsplan für Patienten, Ärzte und Apotheker. Laut Dr. Elze, Projektverantwortliche des InfAI e.V. bringe ein lückenloser mobiler Medikationsplan im Notfalle erhebliche Vorteile für Patienten, da sonst keine schnelle Einbindung aller vorhandenen Patientendaten möglich sei.
Quelle:
diabetes-online.de, 07.05.2016
Skepsis gegenüber Digitalisierung im Gesundheitswesen
Aus einer Befragung der Wirtschaftsprüfungsfirma PricewaterhouseCoopers (PwC) geht hervor, dass fast der Hälfte der Befragten das Vertrauen in die Digitalisierung des Gesundheitswesens fehlt.
Durch das geplante E-Health-Gesetz sollte das Misstrauen der Bevölkerung durch Sicherheitsstandards und den rechtlichen Rahmen für die Telemedizin und die elektronische Gesundheitskarte verringert werden. Dennoch befürchten 47% der gesetzlich Versicherten und 43% der Privatversicherten, dass persönliche Daten, die digital übermittelt und gespeichert werden, nicht sicher sind.
Quelle:
deutsche-apotheker-zeitung.de, 14.04.2016
ATMS nicht ohne Apotheken möglich
NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens ist mit dem E-Health-Gesetz nicht einverstanden.
Vorgesehen ist, dass nur Ärzte für die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) und den Medikationsplan zuständig sind. Laut Steffens sei es aber nicht möglich diese Aufgabe allein den Ärzten zu überlassen. Besonders in ländlichen Gebieten, in denen die Zahl der Ärzte zurück ginge sei so, langfristig die flächendeckende Arzneimittelversorgung nicht sichergestellt.
Auch die Bundesländer hätten sich dafür ausgesprochen, auch die Apotheken an der AMTS zu beteiligen. Die Bundesregierung habe dies jedoch abgelehnt.
Quelle:
pharmazeutische-zeitung.de, 18.02.2016
Grüne fordern Recycling von Medikamenten
Die Medikamente verstorbener Hospizbewohner müssen entsorgt werden. Dies beurteilt das Erzbistum Köln als „medizinisch und ökonomisch unsinnig“.
Allein in NRW betrage der Wert der weggeworfenen Medikamente laut des Erzbistums Köln 850 000 Euro. Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Johannes Hensel kritisiert diese Wegwerf-Vorschrift, da sie nicht dem Wohl der Patienten diene, sondern lediglich die Absatzmengen der pharmazeutischen Unternehmen erhöhe. Nun fordern die Grünen eine Gesetzeslockerung, die das Wiederverwenden von ungeöffneten Tabletten ermöglicht.
Quelle:
apotheke-adhoc, 21.10.2015
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