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Kategorie: ‘Apotheker’

Deutsche Ärzteschaft kritisiert Online-Praxis DrEd

11. August 2016 | von

DrEd ist eine virtuelle Arztpraxis in England, bei der den Patienten online und an jedem Wochentag eine medizinische Beratung zur Verfügung steht. Je nach Krankheit müssen Fragebögen ausgefüllt, oder auch Fotos an den Arzt geschickt werden. In einigen Fällen telefoniert der Arzt auch mit seinen Patienten.

Unter den rund 1500 Patienten pro Tag kommen 400 bis 500 aus Deutschland. Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank-Ulrich Montgomery kritisiert das Konzept der Online Praxis, er wolle keine „Schmuddel-Rezepte“ aus dem Netz. Ein Verbot der Fernbehandlung besteht bereits in Deutschland, nun soll es ein weiteres Gesetz geben, nach dem Apotheker verschreibungspflichtige Medikamente nur abgeben dürfen, wenn klar sei, dass die Patienten in direktem Kontakt mit einem Arzt standen. Vor allem für ländliche Gebiete sei die Möglichkeit der Behandlung im Internet allerdings ein großer Vorteil.

Quelle:
www.gruenderszene.de, 09.08.2016

Brexit- Arzneimittelversorgung

30. Juni 2016 | von

Nachdem am 23. Juni 51,9% der wahlberechtigten Briten für den  Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU gestimmt haben wird um die gegenseitigen Handelsbeziehungen gefürchtet.

Großbritanniens Austritt aus der EU versetzt nicht nur die Finanzmärkte in Aufruhr. Auch die Folgen für das Gesundheitswesen können verheerend sein. Laut  Dr. Martin Zentgraf, Vorstand des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) wurde die pharmazeutische Industrie bisher durch die enge Verflechtung Großbritanniens in der Europäischen Union gekennzeichnet. Hierfür werde nun eine neue Grundlage benötigt, was für Unternehmen große Anstrengungen, sowie bürokratische Hürden bedeute.

Quelle:
news.doccheck.com, 29. Juni 2016

Mehr Sicherheit durch Medikationsplan

20. Juni 2016 | von

Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Deutscher Apothekerverband (DAV) und Bundesärztekammer (BÄK) legten eine Vereinbarung zur  Erstellung und Aktualisierung des  Medikationsplans vor.

Ab dem 1. Oktober 2016  haben alle Versicherten der gesetz­lichen Krankenversicherung, die mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig einnehmen, einen Anspruch auf einen Medikationsplan. Laut des KBV Vorstands Regina Feldmann bringe der Medikationsplan den Patienten mehr Sicherheit, da er alle wichtigen Details zur Einnahme der Medikamente enthalte.

Quelle:
www.aerzteblatt.de, 19.Juni. 2016

Studie: Heilberufler erwarten durch Digitalisierung eine Verbesserung der Patientenversorgung

02. Juni 2016 | von

Laut einer Studie der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) erwarten die meisten Heilberufler eine Verbesserung der Patientenversorgung durch die zunehmende Digitalisierung des Gesundheitswesens.

Ein weiterer Vorteil, der erwartet wird, ist ein einfacheres und effizienteres Datenmanagement. Des Weiteren zeigt die Studie allerdings, dass neben den vermeintlich positiven Aspekten, auch die Risiken, wie Datenmissbrauch und Kosten, gesehen werden.

Quelle:
aerztezeitung.de, 27.05.2016

Pannen in Health IT-Infrastruktur

12. Mai 2016 | von

Laut Dr. Stefan Bales, Ministerialrat im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) müssen erforderliche Tests zu Basisfunktionen erneut verschoben werden und finden nicht mehr im Jahre 2016 statt. Grund für die Verzögerungen ist eine als unsicher eingestufte Schnittstelle, die nicht den Anforderungen der gematik und des  Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entspricht. Dr. Bales ist dennoch zuversichtlich, dass der angestrebte Zeitplan des E-Health-Gesetzes eingehalten werden kann.

Quelle:
www.deutsche-apotheker-zeitung.de, 11.05.2016

 

 

Apothekerkammer und AOK wollen AMTS verbessern

02. Mai 2016 | von

Laut einer Pressemitteilung wollen die Apothekerkammer Westfalen-Lippe und die AOK Nordwest die Arzneimittel-Therapie-Sicherheit (AMTS) gemeinsam verbessern. In 200 AMTS-qualifizierten Apotheken sollen aktuelle und potenzielle Probleme bei der Versorgung mit Arzneimitteln evaluiert und dokumentiert werden. Ziel des Projekts ist die Vermeidung von Wechselwirkungen sowie Fehl- und Doppelverordnungen von Arzneimitteln. Dies soll langfristig zu einem höheren Behandlungserfolg sowie einer verbesserten Lebensqualität der Patienten führen.

Quelle:
pharmazeutische-zeitung.de, 02.06.2016

Aufbau von Interoperabilitätsverzeichnis durch gematik

02. Mai 2016 | von

Die Bundesregierung hat die gematik mit dem Aufbau eines Interoperabilitätsverzeichnisses beauftragt. Einige Wissenschaftler und Vertreter der Industrie sehen dies kritisch, da sie an der nötigen Unabhängigkeit der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte (gematik) zweifeln.

Laut Dr. Gessner der gematik sei das Ziel dieses Verzeichnisses die Zusammenarbeit und den Datenaustausch zwischen den IT-Systemen zu verbessern, Transparenz über verwendete Standards herzustellen und die Nutzung vorhandener Standards für neue Anwendungen zu unterstützen. Kritiker hätten sich eine unabhängigere Struktur gewünscht, welche besonders internationale Standards, Profile und Terminologien in einem höheren Maße beachten würde.

Quelle:
aerztezeitung.de, 02.05.2016

Rekord-Ausstellerzahl auf conhIT 2016 in Berlin

21. April 2016 | von

Auf Europas größter und wichtigster Veranstaltung für digitales Gesundheitswesen werden Lösungen und Produkte zur höheren Effizienz und Qualität in der Gesundheitsversorgung vorgestellt. Vom 19. bis zum 21. April zeigen 451 Aussteller aus 16 Ländern auf 18.000 Quadratmetern ihre Produkte. Laut Dirk Hoffmann, Geschäftsführer der Messe Berlin, haben sich die Besucher- sowie Ausstellerzahlen seit der Gründung vor 8 Jahren verdreifacht. Auch das Interesse von Besuchern aus dem Ausland nehme von Jahr zu Jahr zu.

Quelle:
www.finanzen.net, 20.04.1992

 

Elektronische Rezepte – Apotheker zwiegespalten

14. April 2016 | von

Elektronische Rezepte sollen den Alltag erleichtern. Befürworter erhoffen sich weniger Fehler auf den Verordnungen und weniger Retaxationen. Versandapotheken fordern schon lange die elektronischen Rezepte. Rund die Hälfte der von APOTHEKE ADHOC befragten Apotheker halten digitale Rezepte für zu riskant, sie seien zu unsicher, deshalb möchten sie lieber bei Verordnungen auf Papier bleiben.

Quelle:
apotheke-adhoc.de, 14.04.2016

Infosocietydays

14. März 2016 | von

In den Messehallen Bernexpo finden vom 8. bis 11. März die Infosocietydays statt. Dienstag und Mittwoch findet das Swiss E-Government Forum statt, Donnerstag und Freitag das Swiss E-Health Forum.

Das zentrale Thema des Swiss E-Health Forums sei das elektronische Patientendossier, und was bei der Umsetzung dieser, besonders beachtet werden müsse. Das Swiss E-Government Forum behandelt die Herausforderungen der digitalen Transformation. Hierbei stehen  neue Kommunika­tionsmöglichkeiten und elektronische Identitäten im Zentrum.

Quelle: netzwoche.ch, 08.03.2016