Kategorie: ‘Apotheker’
Eine echte Innovation: Die neue Apotheken-App
Die neue kostenlose Apotheken-App „Apotheke vor Ort – meine Stamm-Apotheke“ bietet den Apothekenkunden einen optimalen Draht zu ihrer Stammapotheke und erleichtert den Patienten das Gesundheitsmanagement durch viele nützliche Funktionen. Rezepte und verschreibungsfreie Medikamente können über das Smartphone bestellt und nachbestellt werden. Weiter stehen Beipackzettel zu über 77.000 Arzneimitteln zur Verfügung sowie die Möglichkeit, eine persönliche Medikamentenliste anzulegen. Apotheker können mittels dieser persönlichen Medikamentenliste jederzeit mögliche Neben- und Wechselwirkungen überprüfen.
Quelle:
Presseportal.de, 15.5.2012
Compliance verbessern durch intelligente Verpackung
Das im Gronauer IZG ansässige Unternehmen Qolpac hat eine App namens Health-E-ness entwickelt, die die Tablettenentnahme registriert und den Patienten daran erinnert, seine Medizin im programmierten Zeitraum einzunehmen.
Pillendosen und Blisterverpackungen sind mit dünnen, Transponder versehenen Folien ausgestattet und ermöglichen eine drahtlose Kommunikation mit dem Smartphone des Patienten.
Mit derselben Technik lassen sich noch weitere Anwendungen denken wie z.B. die Speicherung relevanter, vielleicht sogar lebenswichtiger medizinischer Daten, die im Notfall abgerufen werden können.
Quelle:
Ahlener Zeitung, 16.5.2012
E-Medikation in Österreich
Die Gefahr von Wechselwirkungen bei der Verwendung mehrerer Medikamente – auch rezeptfreier – wird drastisch unterschätzt. In Österreich verspricht man sich einen besseren Überblick über alle Arzneimittel, die ein Patient einnimmt, sowohl rezeptpflichtige als auch rezeptfreie Arzneimittel zur Selbstmedikation, durch die Einführung von E-Medikation. Darunter versteht man die elektronische Erfassung ärztlich verordneter oder in der Apotheke rezeptfrei gekaufter Medikamente. Bei e-Medikation handelt es sich um eine erste Anwendung der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) in Österreich.
Quellen:
Öffentliches Gesundheitsportal Österreich, 13.5.2012
Die Presse, 11.5.2012
E-Health-Com News, 11.5.2012
eGK: Aktionsbündnis warnt vor Risiken und Nebenwirkungen
Das Aktionsbündnis Stoppt die e-Card ruft die Ärzte auf, sich der Einführung der eGK zu widersetzen.
Noch sei es nicht zu spät, das Kartenprojekt zu stoppen, erklärte die Hausärztin Silke Lüder.
Die Kritik an der eGK betrifft vor allem den Datenschutz, der aufgrund der Speicherung der Daten im Internet auf für alle verfügbaren Servern in Frage gestellt wird. Weiter wird befürchtet, dass der Arzt durch den künftigen Online-Datenabgleich der Stammdaten zum verlängerten Arm der Krankenkassen wird.
via Heise Online
Schwedisches Modell: Umweltverträglichkeit von Medikamenten per digitalem Apothekenregister
In Schweden können sich Ärzte über die Umweltverträglichkeit von Medikamenten per digitalem Apothekenregister informieren. Stehen mehrere, gleich wirksame Mittel zur Verfügung, kann der Arzt das umweltfreundlichste verschreiben. Wissenschaftlichen Beobachtungen zu Folge soll sich seither die Wasserqualität verbessert haben. Eine EU-Arbeitsgruppe überlegt nun, ob die schwedische Initiative europaweite eingeführt werden soll.
Quelle:
Wirtschaftswoche, 18.2.2012, von Susanne Kutte
Lücken in puncto Wasserqualität in Deutschland
Seit Ende der 90er Jahre ist die Behörde in die Zulassung von Arzneimitteln fest eingebunden und prüft mögliche Umweltauswirkungen für jedes neue Medikament. Im Falle eines Umweltrisikos kann sie jedoch nicht verhindern, dass ein Medikament trotzdem zugelassen wird, da die gesetzliche Grundlage dazu fehlt.
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Illegaler Handel mit Rezeptdaten?
Mehrere deutsche Rechenzentren sollen illegal mit den Daten aus Millionen von Apothekenrezepten gehandelt haben.
[…]
Mit den Rezeptdateien, die nicht anonymisiert worden waren, konnten die Unternehmen eventuell nachvollziehen, welche Medikamente von bestimmten Arztpraxen verschrieben wurden.
via Heise Online
Zukunftskonzept für eine patientengerechte Arzneimittelversorgung von KBV und ABDA
Das Zukunftskonzept von KBV und ABDA sieht vor, dass Ärzte zukünftig Wirkstoff, Stärke, Menge und Darreichungsform verordnen (anstelle von Präparaten). Das Packungslayout soll entsprechend angepasst werden. Grundlage für die Verordnungen ist ein Medikationskatalog auf Wirkstoffbasis. Der Apotheker wählt das Präparat aus und gibt es nach einer Beratung an den Patienten ab. Der Patient erhält einen Medikationsplan. Die enge Abstimmung zwischen Arzt und Apotheker sowie die Verordnung von Wirkstoffen sollen zu einer verbesserten Gesamtmedikation sowie zu weniger Verunsicherung der Patienten durch Namensunterschiede zwischen verordnetem und abgegebenem Präparat führen. Die Compliance kann dadurch erhöht und unerwünschte Arzneimittelereignisse reduziert werden, was sich schlussendlich auf Kosten und Qualität der Medikation auswirkt.
Quelle:
KBV und ABDA, April 2011