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SmartMed

Projekt soll Medikationsfehler ermitteln

20. Februar 2015 | von

Seit Beginn dieses Jahres läuft das Projekt der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ). Ziel ist das Erfassen und Bewerten von Medikationsfehlern. Dazu sind Ärzte zunehmend aufgefordert Medikationsfehler und deren Auswirkungen über das übliche System zu melden.

Zur Meldung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen existieren spezielle Meldebögen. Jedoch können sich Fehler in der Einnahme auch durch Verwechslungen oder Fehldosierungen ergeben. Diese Anwendungsfehler werden nun gesondert betrachtet.

Auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) startete ein neues Projekt, in dessen Rahmen Medikationsfehler in der Notaufnahme drei verschiedener Krankenhäusern aufgenommen werden. Ziel dieses Projekts ist vor allem die Erfassung der Häufigkeit.

Quelle:
DAZ.online, 11.02.2015

Neues ABDA Projekt PRIMA testet elektronischen Medikationsplan

17. Februar 2015 | von

Unter der Leitung von Martin Schulz, Geschäftsführer der ABDA, startete jetzt das neue Projekt PRIMA. Der Name stehe für „Primärsystem-Integration des Medikationsplans mit Akzeptanzuntersuchung“. Mit Hilfe des Projekts wolle man, den in Zusammenarbeit von Ärzten und Apothekern erstellten elektronischen Medikationsplan testen. Kriterien seien dabei Akzeptanz, Umsetzung und Praktikabilität.

Zusätzlich startete lauf Schulz bereits vergangenes Jahr ein Pilotprojekt zur Lesbarkeit des Medikationsplans. Die Untersuchung erfolge in der Form von Einzelinterviews innerhalb welcher Patienten relevante Informationen aus vorgelegten Versuchsobjekten lesen sollen.

Ergebnisse sollen auch in das Medikationsmanagement des Modellprojekts ARMIN einfließen.

Quelle:
Pharmazeutische Zeitung online, Ausgabe 5/2015

Feldtest für den elektronischen Arztbrief

02. Februar 2015 | von

Die KV Telematik GmbH (KVTG) hat in Zusammenarbeit mit Softwareunternehmen und KVen einen elektronischen Arztbrief entwickelt, der nun im Feldtest erprobt werden soll. Weiter erklärte der Geschäftsführer der KVTG, suche man nun interessierte und engagierte Ärztenetze mit einer „verlässlichen Kooperationsstruktur“.

Mindestens 15 Hausärzte, Fachärzte oder Physiotherapeuten würden für dieses Experiment gesucht. Ziel ist es, die Nutzung des elektronischen Arztbriefes so zu optimieren, dass dieser ab 2016 einsetzbar ist und dann auch über das e-Health-Gesetz gefördert wird.

Quelle:
ehealth.com, 30.01.2015

Mögliche Terminverschiebung des Online-Tests der eGK

02. Februar 2015 | von

Laut Expertenmeinung der Verantwortlichen Projektplanung sei ein Aufschub des Online-Tests der eGK im Herbst nicht ausgeschlossen. Beim Aufbau der Telematik-Infrastruktur stoße man auf „erhebliche technische Schwierigkeiten“.

Probleme gebe es vor allem in den Bereichen Kompatibilität und Sicherheit der Informationstechnik. Sachverständige des Gesundheitsausschusses des Bundestages gaben bekannt, dass die beauftragten Unternehmen die Komplexität des Projekts deutlich unterschätzt hätten.

Dennoch gibt man sich zuversichtlich. Ob man den Termin jedoch einhalten könne, sei von der Zulieferung der Unternehmen abhängig.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 30.01.2015

Digitalisierung als Möglichkeit zur Loyalisierung

02. Februar 2015 | von

Eine aktuelle Studie der Münchener Managementberatung Mücke, Sturm & Company zeige, dass Arztpraxen und Kliniken mit digitalen Gesundheitsangeboten besonders digital begeisterte Patienten für sich begeistern könnten.

Sie prognostizieren für den Gesundheitsmarkt eine deutliche Strukturänderung durch die zunehmende Digitalisierung. Nutzung von e-health Produkte, wie Gesundheitsapps ließen darauf schließen, dass die Patienten mehr Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen wollen. Die Auswahl der Leistungserbringer erfolge mittlerweile zum Großteil über soziale Netzwerke. Dabei spiele auch die Meinung anderer Patienten eine ganz wesentliche Rolle.

Diese Bewegung zeige, dass Patienten vermehrt auf Transparenz setzen, digitale Kommunikationswege zu ihrem Arzt suchen würden und ihren Gesundheitszustand selbst überwachen wollen. Den Zugang zu diesen Patienten ergebe sich daher nur durch die Digitalisierung der eigenen Praxis.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 27.01.2015

Einbindung der beruflichen Pflege in eHealth

02. Februar 2015 | von

Das Personal der Pflege sei oftmals der erste Kontakt zum Patienten. Laut Geschäftsführerin Kistler des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) Nordost sei es die Aufgabe der Pflege, die Dringlichkeit der Behandlung einzuschätzen. Dabei würden abrufbare Daten zu Allergien und Medikation für mehr Sicherheit sorgen.

Trotz der Vorteile, die eine Einbindung der Pflege bringt, sei eine Eingliederung erst 2016 geplant. Kistler äußerte Kritik, da das Personal der Pflege eine wichtige Schnittstellenfunktion übernehmen könne. Der DBfK Nordost, das Aktionsbündnis Patientensicherheit und die Verbraucherzentrale Bundesverband setzen sich daher ein, um die Eingliederung der Pflegeberufe voran zu treiben.

Quelle:
ehealth.com, 29.01.2015

Stammapotheke leistet Beitrag zur Arzneimitteltherapiesicherheit

23. Januar 2015 | von

Einen sehr einfachen Beitrag zur Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) könne, laut der Apothekenkammern Nordrhein und Westfalen-Lippe, jeder mit der Wahl einer Stammapotheke leisten. Eine Studie im Journal of the American Geriatrics Society bestätigte einen Zusammenhang.

Wie man Therapietreue und Lebensqualität der Patienten erhöht belegen unter anderem Projekte der Apothekenkammern wie ATHINA und das AMTS-Ausbildungsmodell. Der Apotheker übernehme im Netzwerk der Heilberufler eine Art „Lotsenfunktion“, gaben die Kammern bekannt.

Pharmazeutische Zeitung online, 21.01.2015

Behandlungserfolg – Dokumentenmanagement

23. Januar 2015 | von

Um effizienter arbeiten zu können, installierte eine bayrische Rehaklinik in Zusammenarbeit mit einem IT-Unternehmen, die erforderliche Infrastruktur für den Umgang mit elektronischen Patientenakten.

Problematisch sei vorher vor allem die Erfassung von Bildmaterial gewesen, welches von Patienten oft auf Datenträgern in verschiedensten Formaten mitgebracht wurde, so Scherrer. Mit dem neuen System konnte Abhilfe geschaffen werden. Nun würden die relevanten CD-Daten und Papierdokumente unmittelbar ins System eingespeist werden, so dass von jeder Station im Haus die Daten abrufbar seien.

Auch die Forderung des Patientenrechtegesetzes könne mit dem neuen System erfüllt werden, was neben Qualitätsverbesserung und Effizienzsteigerung, laut Geschäftsführung ebenfalls Ziel des Projekts war.

e-health.com. 15.01.2015

Digitaler Laborbericht im Testlauf

16. Januar 2015 | von

Ein Pilotprojet zur digitalen Übertragung von Laborberichten soll nun in Schleswig-Holstein erstmals starten. Weil man Laborberichte schon online erstellen und abspeichern könne, wolle man sie jetzt auch online verschicken, gaben die Projektpartner bekannt.

Nicht nur weniger Papieraufwand könne man dadurch erreichen, man erhoffe sich auch eine effektivere Arbeitsweise, wie Geschäftsführer Kramer berichtete. Die Signatur erfolge mittels elektronischem Arztausweis oder Vergleichbarem. Alle Teilnehmer würden eine solche Signaturkarte erhalten.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 14.01.2015

Das neue E-Health-Gesetz sieht Sanktionen vor

16. Januar 2015 | von

Um zukünftige „Blockierer“ des Fortschritts des digitalen Gesundheitswesens zu vermeiden, enthalte das kommende E-Health-Gesetz, wie Gröhe bekannt gab, Regelungen zur finanziellen Sanktionierung. Man erhoffe sich davon die Akteure zu animieren, rechtlich festgelegte Fristen einzuhalten.

Laut DAZ.online sehe der Referentenentwurf des E-Health-Gesetzes ab Oktober 2016 einen schriftlichen Medikationsplan für Patienten vor, die regelmäßig mehr als fünf Medikamente einnehmen. In dem Plan seien alle Medikamente, sowie ihre Anwendungshinweise aufzuführen und ständig vom Hausarzt zu aktualisieren. Später solle der Medikationsplan dann auch auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden können.
Der Start für das E-Health-Gesetz werde laut Entwurf 2016 sein. Ab Mitte 2016 werde es möglich sein, Stammdaten zwischen Arzt und Kasse zu tauschen. Dafür sei es notwendig, alle Akteure zu vernetzen. Für 2018 sehe das Gesetz vor, die Notfalldaten, elektronische Patientenakten und Entlassungsbriefe auf der eGK zu hinterlegen.

Eine Illustration der neuen eGK und noch mehr zu Thema finden Sie hier.

Quelle:
DAZ.online, 13.01.2015
e-health.com, 13.01.2015
Ärzte Zeitung, 14.01.2015