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SmartMed

Kategorie: ‘Ärzte’

RFID in der Zahnarztpraxis

22. Juni 2012 | von

Das Unternehmen Carestream Health stellt moderne medizinische und zahnmedizinische Bildgebungs- und Speichergeräte her. Ein Beispiel sind RFID (Radio-Frequency Identification) versehene Röntgenbildträger und entsprechende Lesegeräte, mit Hilfe derer der Übermittlungsprozess von Röntgenbildern via Wi-Fi automatisiert werden kann. Die Röntgenbilder sind eindeutig identifizierbar und innerhalb von Sekunden am gewünschten Computer abrufbar.

Quelle:
RFID Journal, 11.6.2012

Abstimmung zwischen Kliniken und Praxen verbessern

22. Juni 2012 | von

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) kritisiert die Kluft zwischen Krankenhäusern und Arztpraxen. Patienten werden hin und her geschoben, Behandlungspläne sind nicht abgestimmt. Der SVR schlägt deshalb ein Zukunftsmodell vor, das regional angelegt ist und Anreize schafft für eine sektorübergreifende Zusammenarbeit.

Das Modell sieht so aus: Alle Mediziner, egal ob Haus- oder Facharzt, Kliniker, Apotheker und Verantwortliche in der Reha sind gemeinsam für die Menschen, die in diesem Bereich leben, verantwortlich. Sie bekommen nach einem vorher definierten Schlüssel ein Budget und müssen gemeinsam Sorge tragen, dass die Menschen in ihrem Gebiet gesund sind, bleiben oder falls möglich wieder werden.

Quelle:
Der Spiegel, 21.6.2012

In Österreich stößt die Elektronische Gesundheitsakte auf Widerstand

08. Juni 2012 | von

Trotz Erfolgen im Pilotprojekt stößt die Elektronische Patientenakte (ELAG) in Österreich auf hartnäckigen Widerstand. Die Gegner sehen keinen Grund, ein neues, ungerichtetes System einzuführen. Ihrer Meinung nach reicht es, in die bestehende Infrastruktur zu investieren und Kompatibilität zwischen den verschiedenen Systemen herzustellen.

Quelle:
derStandard.at, 7.6.2012

Tschechien stoppt elektronische Patientenakte IZIP

31. Mai 2012 | von

Ein weiteres nationales eHealth-Projekt, die elektronische Patientenakte IZIP für ganz Tschechien, geht unrühmlich zu Ende. Es werden insbesondere zwei Probleme hervorgehoben:

  • Ärzte und Patienten hatten Bedenken bezüglich der Datensicherheit, da das private System der Kontrolle der staatlichen Datenschützer entzogen war.
  • Die Lizenzzahlungen für das System waren den nicht an der Entwicklung beteiligten Krankenkassen zu hoch.

Das Ende des Systems führt zu einem weiteren Problem:

Mit dem Stopp der zentralen Datenbank von IZIP müssen die Patienten die Daumen drücken, dass ihre dort eingepflegten Daten dezentral bei örtlichen Geschäftsstellen der VZP und später bei den Leistungserbringern gespeichert und nicht gelöscht werden.

via Heise Online

Onlinepraxis: Patient und Arzt treffen sich im Internet

21. Mai 2012 | von

In Dänemark betreuen Ärzte ihre Patienten über das Internet. Zwei Schweizer haben sich von dieser Ideen inspirieren lassen und starteten das Projekt Onlinepraxis: Arzt und Patient können sich auf einer Webplattform einloggen und zusammen kommunizieren.

Der Arzt kann Fragen beantworten, dem Patienten Laborwerte zustellen und mit einem Klick auf dessen Krankengeschichte sowie auf das Abrechnungssystem zugreifen. Das unterscheidet dieses Angebot von anderen medizinischen Onlineberatungen: Es ist in den Praxisalltag integriert und setzt eine bestehende Arzt-Patienten-Beziehung voraus. Patienten können Teile ihrer elektronischen Krankengeschichte einsehen und haben so auf Wunsch immer die aktuelle Liste der Medikamente, die sie einnehmen, oder Angaben zu Allergien oder gewissen Laborwerten zur Hand.

Quelle:
Der Bund, 16.5.2012

eGK: Aktionsbündnis warnt vor Risiken und Nebenwirkungen

20. April 2012 | von

Das Aktionsbündnis Stoppt die e-Card ruft die Ärzte auf, sich der Einführung der eGK zu widersetzen.

Noch sei es nicht zu spät, das Kartenprojekt zu stoppen, erklärte die Hausärztin Silke Lüder.

Die Kritik an der eGK betrifft vor allem den Datenschutz, der aufgrund der Speicherung der Daten im Internet auf für alle verfügbaren Servern in Frage gestellt wird. Weiter wird befürchtet, dass der Arzt durch den künftigen Online-Datenabgleich der Stammdaten zum verlängerten Arm der Krankenkassen wird.

via Heise Online

Britischer Gesundheitsdienst kippt milliardenschweres IT-Projekt

23. September 2011 | von

Ein in Großbritannien laufendes Mammut-Projekt zur Schaffung einer elektronischen Patientenakte ist nach jahrelangen Verzögerungen und Investitionen in Höhe von rund 12,7 Milliarden Pfund (umgerechnet etwa 14,5 Milliarden Euro) nun wohl gescheitert. Gesundheitsminister Andrew Lansley macht den „Top-Down-Ansatz“ für das scheitern verantwortlich und favorisiert eine dezentrale Weiterentwicklung der bestehenden Systeme.

via Heise Online