Mehr Mut bei digitalen Angeboten
Der Gründer der Online-Praxis DrEd. fordert mutiger zu sein bei digitalen Angeboten im Gesundheitswesen. Seit 2011 beraten und behandeln in der in London ansässigen Praxis 15 Ärzte online. Solange keine körperliche Untersuchung notwendig sei, biete diese Methode eine gute und patientenfreundlichere Alternative. Europaweit wurden schon eine Millionen Behandlungen durchgeführt. Neben den zeitlichen Ersparnissen berichten Ärzte von einer zum Teil offeneren Kommunikation zwischen Arzt und Patient.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 04.04.2017
Pionierprojekte in Bayern
www.aerztezeitung.de , 04.04.2017
Datenbank zur Pflegeforschung
Durch das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) wurde eine neue Online-Datenbank aufgesetzt, die eine Übersicht über Forschungsprojekte in der Pflege geben soll. In der Forschungsdatenbank sind sowohl abgeschlossene als auch noch laufende Projekte aufgelistet, laut ZQP sind derzeit 900 Forschungsprojekte in der Datenbank zu finden.
Das Angebot reiche von pflegerischen Interventionen bis hin zur Bildung, Prävention und E-Health und soll den Nutzern die Chance auf gezielte Recherche nach wissenschaftlichen Studien bieten. In der offenen Plattform sind Projekte der letzten zwölf Jahre zu finden.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 03.04.2017
Telemedizin soll Herz-Kreislauf-System überwachen
Im Rahmen des Forschungsprojektes FlexEO soll ein tragbares Mikrospektrometer entwickelt werden, mit welchem sich Blutbestandteile und Parameter des Herz-Kreislauf-Systems analysieren lassen.
Die Entwicklung eines solchen Mikrospektrometers hätte den Vorteil, dass Patienten in ihrer privaten Umgebung medizinisch betreut werden können und wäre damit ein großer Fortschritt in der angewandten Telemedizin.
Quelle:
www.elektronikpraxis.vogel.de, 02.03.2017
E-Health Markt boomt
Das Volumen des Telemedizin-Marktes wird voraussichtlich bis 2020 von aktuell 80 Milliarden auf über 200 Milliarden US-Dollar in 2020 anwachsen, so Unternehmensberatung Roland Berger.
Besonders Start-Ups erhalten einen immer wichtiger werdenden Platz auf dem Markt, allein in den USA haben sie 2015 eine Finanzierung von 4,5 Milliarden US-Dollar erhalten. Laut Bitkom wird Telemedizin in den nächsten Jahren ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung sein. Auch in der Öffentlichkeit spiegelt sich dies langsam wieder: eine Studie beziffert das Gesamtinteresse auf 33 Prozent.
Quelle:
healthcare-startups.de, 02.03.2017
Vergütungssystem für Videosprechstunden steht
Die von KBV und GKV-Spitzenverband ausgehandelten Vergütungen der Videosprechstunde gelten bereits ab April, anstatt wie gesetzlich gefordert erst im Juli 2017.
Vorgesehen sind zwei Leistungen, die abgerechnet werden können. Zum einen „Der Technikzuschlag nach GOP 01450“ zum anderen die „Videosprechstunde nach GOP 01439“, welche analog zur Regelung zum telefonischen Arzt-Patienten-Kontakt erweitert wurde. Bei den Videosprechstunden geht es besonders um Verlaufskontrollen, beispielsweise von Wunden.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 01.03.2017
CDU plant digitale Schritte im Gesundheitswesen
Auch wenn Gesundheitspolitik kein Hauptthema im Wahlkampf ist, kommt doch keine Partei an ihr vorbei. In dem Bundesfachausschuss Gesundheit und Pflege der CDU wurde eine neue E-Health-Strategie aufgesetzt, welche in 12 Punkten den digitalen Ansprüchen im Gesundheitswesen gerecht werden soll. Im Vordergrund stehen dabei die Schwerpunkte Telemedizin, besserer Datenaustausch (auch für Forschungszwecke) und eine zunehmende Patientenautonomie.
Quelle:
www.aerztezeitung.de, 30.01.2017
AppCircus- Wettbewerb auf der ConhIT
Auch in diesem Jahr findet auf der ConhIT ein Wettbewerb für Gesundheits-Apps statt. Ziel ist es, durch mobile Lösungen Abläufe im Krankenhaus zu verbessern, zum Patientenwohl beizutragen oder Ärzte und Pfleger zu unterstützen. Besonders gefragt sind dabei in diesem Jahr die Themen Big Data und Machine Learning.
Noch bis zum 28.02.2017 können Entwickler ihre Apps zum Wettbewerb des AppCircus anmelden. Der Gewinner des AppCircus wird auf der Mobile Health Zone ausgezeichnet und erhält des Weiteren eine Nominierung für den Mobile Premier Award.
Quelle:
www.egovernment-computing.de, 29.01.2017
Innovationen – NRW will Vorreiter werden
NRW Gesundheitsministerin Steffens sorgt sich, dass durch das Doppelwahljahr innovative Konzepte im Gesundheitswesen vernachlässigt werden könnten.
Steffens fordert, dass das Doppelwahljahr nicht zu einem Stillstand in der Gesundheitspolitik führen solle, und dass NRW „dem Bund zeigt, wie es besser geht“. Besonderen Handlungsbedarf sieht sie dabei in der Sektor übergreifenden Gesundheitsversorgung. Dabei sollen die Telemedizin und Telematik eine wichtige Rolle spielen, genau wie die stärkere Patientenorientierung.
Quelle:
www.ärztezeitung.de, 19.01.2017
Smartphone soll Echtheit von Medikamenten prüfen
Changhong, ein chinesisches Unternehmen, hat ein Smartphone präsentiert, mit dem die Echtheit eines Medikaments prüfbar ist.
Durch einen SCiO-Molekularscanner kann die molekulare Zusammensetzung von Objekten und Oberflächen untersucht werden. Die Zusammensetzung der analysierten Medikamente kann direkt mit dem Original verglichen werden, um so Fälschungen zu erkennen. Neben Medikamenten können auch Lebensmittel oder Flüssigkeiten auf Inhaltsstoffe getestet werden.
Quelle:
www.ärztezeitung.de, 19.01.2017