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SmartMed

Mikrochip steuert Darmaktivität

19. September 2012 | von

Ein neuartiges Verfahren gibt Patienten, die an Stuhlinkontinenz leiden, die Fähigkeit zurück, ihre Darmaktivität zu kontrollieren.

Bei der so genannten Sakralnervenstimulation (SNS) wird den Betroffenen am Gesäß ein kleiner Mikrochip implantiert. Dieser sendet über eine dünne Elektrode elektrische Impulse an die entsprechenden Nervenfasern.

Mit dieser sehr erfolgreichen Methode kann die Lebensqualität der Betroffenen Patienten erheblich verbessert werden.

Quelle:
Kliniken-LB, 11.9.2012

Internetportal macht medizinische Befunde verständlicher

19. September 2012 | von

Das Internetportal Was hab ich? möchte medizinische Befunde verständlicher machen.

Die Plattform wird von Medizinstudenten, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, in Zusammenarbeit mit Ärzten geführt. Den Patienten wird die Möglichkeit geboten ihren Laborbefund, zahnmedizinischen Befund, Arztbrief, das Ergebnis einer Röntgen-, CT- oder MRT-Untersuchung einzusenden und in verständlichen Worten übersetzen zu lassen.

Ziel des Portals ist es, das Arzt-Gespräch vor- und nachzubereiten, die Inhalte des Befundes sollen für den Patienten verständlicher werden.

Quelle:
Deutsche Apotheker Zeitung, 4.9.2012

Das Patiententagebuch auf dem Smartphone

19. September 2012 | von

Die App „Steps Tagebuch“ soll psychisch Kranken dabei helfen, den Verlauf ihrer Krankheit zu erfassen und besser verstehen zu können. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich an die Medikamenteneinnahme erinnern zu lassen.

Mittels der Tagebuchfunktion kann der Patient die Phasen seiner Erkrankung täglich erfassen und graphisch darstellen lassen. Die Aufzeichnungen des Stimmungsbildes sollen dem Anwender zu einem besseren Verständnis seiner eigenen Krankheit verhelfen. Bei Bedarf können die Ergebnisse auf dem Smartphone mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 6.9.2012

Ortung Demenzkranker über ihre Kleidung

19. September 2012 | von

Forscher des Projekts „MOBECS“ (Mobility and Emergency Call System) wollen mithilfe neuer, in der Kleidung integrierter Technologien, Senioren zu mehr Mobilität und Sicherheit verhelfen.

Im Rahmen dieses Pilotprojektes werden bereits bewährte Ortungssysteme, wie GPS-Module mit neuen Methoden zur automatischen Notfallerkennung kombiniert.

Dazu werden Beschleunigungs- und Bewegungssensoren, GPS-Module, Mikrofone und Kameras in tragbare Geräte oder auch Kleidung und Accessoires wie Gürtel und Armbanduhr integriert.

In einer Notfallsituation sollen die mobil nutzbaren Technologien den Betroffenen sofortige Hilfestellung bieten und automatisch eine zentrale, webbasierte Service-Plattform alarmieren.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 3.9.2012

DataMatrix Code gegen Arzneimittelfälschungen

19. September 2012 | von

Das Pharmaunternehmen Sanofi-Aventis hat erstmals Packungen einer Arzneimittelcharge mit einem DataMatrix-Code bedrucken lassen. Der Sicherheitscode soll jede Packung zu einem Unikat machen und Fälschungen aufdecken.

Anfang 2013 soll der Code in einem bundesweiten Pilotversuch, an dem sich noch 20 weitere Unternehmen beteiligen werden, als Fälschungssicherheitsmerkmal erprobt werden.

Zusätzlich werden Apotheken mit DataMatrix-Scannern ausgestattet, mit welchen sie jedes gekennzeichnete Präparat scannen, bevor es an den Kunden ausgehändigt wird. Eine unbekannte Packungsnummer löst einen Alarm aus.

Quelle:
Deutsche Apotheker Zeitung, 30.8.12

Aachen: Telemediziner entlasten Notärzte

19. September 2012 | von

In einem Aachener Pilotprojekt soll der Einsatz von Telemedizinern die Notärzte im Umkreis entlasten und eine schnelle Erstversorgung sicherstellen.

Derzeit sind drei Teams von Rettunsgsanitätern und Rettungassistenten samt Fahrzeug mit der TemRas-Technik ausgestattet. Diese Technik ermöglicht es den mit Headsets ausgestatteten Rettungshelfern jederzeit eine Verbindung zum Telemediziner aufzubauen oder diesem, mit Hilfe eines Monitoring-Systems, Parameter des Patienten zu übertragen.

Desweiteren befindet sich eine Kamera an der Decke des Rettungswagens, wodurch der Arzt den Patienten live begutachten kann. Im Falle einer notwendigen Krankenhauseinlieferung, sucht der Telearzt die passende Klinik aus und schickt die erhobenen Daten an den aufnehmenden Arzt.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 28.8.2012

RFID – ein intelligenter Helfer

19. September 2012 | von

Innovative RFID-Technologien verbessern Krankenhaus- und Klinikabläufe. Durch ihren Einsatz werden vorhandene Ressourcen effizienter genutzt, effektiveres Arbeiten ermöglicht und somit Kosten reduziert.

Der RFID-Chip lässt sich in verschiedenen medizinischen Bereichen einsetzen und dient hauptsächlich der Personen- und Inventarortung und Identifizierung.

Das Pharmazie Departement der University of Maryland verwendet ein RFID Lesegerät, welches dem Krankenhauspersonal einen genauen Überblick darüber verschafft, mit welchen Medikamenten ihre Notfall-Arzneimittelsets beladen wurden. Mithilfe dieser Technologie werden fehlende, mehrfach vorhandene und bald ablaufende Medikamente identifiziert.

Diese Technik dient aber auch der Inventarortung, wodurch es dem Klinikpersonal erleichtert wird, gezielt das gesuchte Equipment zu finden. So kann u.a. vor einer Operation sichergestellt werden, das alle nötigen Utensilien am rechten Platz sind und im Anschluss ordnungsgemäß verwaltet werden.

Quelle:
RFID Journal, 6.8.2012
RFID Journal, 13.8.2012

Meldesystem soll Engpässe in der Medikamentenversorgung reduzieren

03. September 2012 | von

Ein neues Meldesystem in der Schweiz verpflichtet Pharmaunternehmen dazu, drohende Engpässe in der Medikamentenversorgung einer neutralen Plattform mitzuteilen.

Ziel dabei ist es, Behörden, Industrie und den Krankenhausapotheken mehr Zeit zu verschaffen, um auf die Engpässe zu reagieren und rechtzeitig Alternativen auszuarbeiten.

Wird ein drohender Engpass gemeldet, kann diese Information beispielsweise an einen anderen Hersteller weitergeleitet werden, damit dieser seine Produktionsmenge dementsprechend anpasst.

Quelle:
Südostschweiz, 23.8.2012

Altes Medikament – Neue Bestimmung

03. September 2012 | von

Sivanesan Dakshanamurthy, ein Molekularbiologe der Georgetown University in Washington DC, hat ein Computermodell entwickelt, welches Vorhersagen über die Wirkung von Medikamenten auf Proteine im menschlichen Körper treffem kann.

Hierzu vergleicht das Modell Informationen über die Struktur eines Arzneimittels mit denen menschlicher Proteine, um passende Paare zu finden.

Anhand dessen kann der Computer momentan bereits abschätzen, ob sich ein bestimmtes Medikament auch zur Behandlung einer anderen Krankheit einsetzten ließe.

Quelle:
The Economist, 11.8.2012

Biometrisches Armband erkennt Patienten

31. August 2012 | von

Bisher sind Krankenpfleger selbst dafür verantwortlich, die Identität ihrer Patienten nicht durcheinander zu bringen. Ein neues Verfahren soll für eine verbesserte Patientenerkennung in Krankenhäusern sorgen.

Ein biometrisches Armband misst die sogenannte Bioimpedanz einer Person und ordnet diese automatisch dem Träger zu. Das Gerät wertet die Antwort des Körpers auf schwache elektrische Signale aus und leitet diese dann an eine elektonische Patientenakte weiter.

Kritiker wie Ari Juels, Leiter eines Sicherheitslabors, zweifeln jedoch an der Verlässlichkeit dieser Methode, da die Fehlerquote noch zu hoch sei. So reicht beispielsweise ein Glas Wasser schon aus, um die Bioimpedanz des Körpers zu verändern. 

Quelle:
Heise Online, 22.8.2012
Heise Online, 22.8.2012