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Kategorie: ‘Ärzte’

In der Versorgungsforschung liegt Deutschland weit zurück

12. November 2013 | von

Nach Neugebauer seien Wissenschaftler der USA etwa 50 Jahre voraus und auch anderen Ländern hinke Deutschland weit hinterher. Um gegenzusteuern müsse Deutschland verstärkt bereits existierende Daten, wie Abrechnungsdaten der Krankenkassen, aufbereiten und deutlich mehr Studien in diesem Bereich durchführen.

Die Schwierigkeit der Aufbereitung von Daten ist dabei Quantität und Qualität unterscheiden zu können. Dafür sind vor allem geeignete Instrumente zu identifizieren und  eine fachgruppenübergreifende Zusammenarbeit, sowie deren Kooperation zu fördern.

So solle die deutsche Versorgungsforschung eine „Navigationshilfe im Gesundheitswesen“ werden.

Quelle:
Ärzte Zeitung, 24.10.2013

Big Data – die Zukunft der Medizin

22. Oktober 2013 | von

Die Datenmenge einer Patientenakte wird sich in den nächsten Jahren vervielfachen. Nach Eva Reichl würde bis in wenigen Jahren ein Datenbestand von 20 Terabyte pro Patientenakte erreicht werden, bis 2020 seien 90 Zettabytes denkbar.

Der Mensch könne in Zukunft bis auf die molekulare Ebene erfasst werden und auch die Datenmengen würden problemlos bewältigt werden können. Vorteile sieht Plattner dabei nicht nur für Mediziner, auch für Hersteller oder Lieferanten, die sogenannte Datensilos bereitstellen, könne sich eine lukrative Branche ergeben.

Quelle:
heise online, 21.10.2013

Ungleichheit zwischen Ballungsräumen und Land wächst

15. Oktober 2013 | von

Uneinheitliche Lebensverhältnisse herrschen in Deutschland längst vor. Arbeitsplatzangebot, Einkommen und Altersstrukturen unterscheiden sich je nach Region deutlich voneinander. Auch die medizinische Versorgung wird dadurch bedingt nicht flächenmäßig das gleiche Niveau halten können.

Ein festes quantitatives Verhältnis zwischen Ärztezahl und Einwohnerzahl wird zukünfitig nicht mehr gewährleistet werden können. Damit ländliche Gegenden nicht die Verlierer sind, sollten andere Ziele in den Fokus gestellt werden, wie die Frage nach dem anstrebbaren Gesundheitszustand oder welcher Leistungsmix den Bügern zustehen sollte.

Für die Sicherstellung wird eine lokale Benchmark angestrebt und nicht ein Vergleich mit dem Durchschnitt erfolgen.

Quelle:ÄrtzeZeitung, 14.10.2013

NRW bietet beste Voraussetzungen für Telematik

12. Oktober 2013 | von

Um aufkommende Schwierigkeiten wie Ärztemangel oder steigende Kosten in der Gesundheitsbranche überwinden zu können, bieten neue Informations- und Kommunikationstechnologien beste Möglichkeiten.

Für eine optimale Integration ist eine sektorübergreifende Zusammenarbeit verschiedenster betroffener Branchen notwendig. Auch die Einbeziehung der Patienten in die Entwicklungsphase ist hierbei ein wichtiger Erfolgsfaktor, der die Akzeptanz von telematischen Anwedungen in der Gesellschaft enorm steigern kann.

Für die Umsetzung bietet NRW laut Dr. Horzetzky die besten Voraussetzungen. Neben der guten medizinischen Versorgungsdichte, der vielen renommierten Hochschulen und Universitäten sind zahlreiche branchenspezifische Unternehmen angesiedelt. Gründe, die erklären, warum hier die e-Health Entwicklung so erfolgreich funktioniert.

Quelle:
egesundheit NRW, 27.09.2013

Gesundheitssektor – vom Einzelhandel zum Walmart

11. Oktober 2013 | von

Mit der Einführung der eletronischen Patientenakte und der damit zunehmenden Vernetzung im Gesundheitssektor wird laut David Cutler auch diese Branche eine ähnliche Entwicklung wie der Einzelhandel nehmen.

Ärzte, die alleine eine Praxis betreiben wird es in Zukunft nicht mehr geben. Auch die Zahl der Krankenhäuser wird sich deutlich verringern. Für die Behandlungen wird der Patient in Zukunft zusammengeschlossene Kiniken und Praxen aufsuchen müssen. Nach David Cutler kann der Patient davon nur profitieren.

Der größte Wandel wird die Rolle des Patienten in diesem System sein, der durch aktive Teilnahme in die Behandlung miteinbezogen wird und seine Daten eigenständig in seine Patientenakte einspeist.

Quelle:
Heise Online, 11.10.2013

NRW: Leitlinien für die elektronische Fallakte

30. September 2013 | von

Damit Patientendaten vor jeglichem unbefugtem Zugriff geschützt sind, wird das Land NRW bis zum Jahresanfang Datenschutzvorgaben veröffentlichen, die den Einsatz von elektronischer Fall- und Patientenakten betreffen.

Um den großen Vorteil eFA nutzen zu können ist es vor allem wichtig die Sicherheit für Patient und Arzt zu gewährleisten.

An der Umsetzung arbeiten derzeit neben dem Fraunhofer-Institut und dem Zentrum für Telematik und Telemedizin einige hochschulische Forschungsgruppen mit.

Quelle:
Ärztezeitung, 30.09.2013

e-GK-Infrastruktur ist sicher

30. September 2013 | von

Laut Gematik ergibt sich aus dem NSA-Skandal keinerlei Kosequenzen für das Projekt der elektronischen Gesundheitskarte.

Ob die zum Schutz verwendeten kryptographischen Verfahren vor möglichen Angriffen schützen, wird von Fachleuten des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) überwacht.

Zur Zeit ist es der NSA lediglich möglich auf Notfalldaten der eGK zuzugreifen. Erst mit dem Online-Rollout und damit der Einführung von Übertragungsnetzen ändert sich die Situation für Angreifer.

Quelle:
heise-online, 30.09.2013

Heilberufsausweis für Gesundheitsfachberufe

24. September 2013 | von

Damit auf behandlungsrelevante medizinische Daten der elektronischen Gesundheitskarte zugeggriffen oder eine Signatur vorgenommen werden kann, muss eine Authorisierung mit Hilfe des elektronischen Heilberufsausweis erfolgen.

Neben Ärzten/-innen müssen auch Mitarbeiter weiterer Gesundheitsfachberufe auf diese Informationen zugreifen. Hierfür startet jetzt ein Pilotprojekt von dem Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH in Bochum.

Bis Ende diesen Jahres sollen sich 1.000 Physiotherapeuten/-innen mit dem sogenannten Pilot-eHBA ausweisen.

Quelle:
E-Health, 23.09.2013

MikroChip sorgt für Compliance

23. August 2013 | von

Fehlt die Compliance, die Therapietreue des Patienten, wird die Wirksamkeit einer Behandlung geschwächt. Ein implantierbarer Mikrochip soll Medikamente in Pillen- oder Spritzenform ablösen und Patienten ein Leben ohne Therapieplan ermöglichen.

Der computergesteuerte Mikrochip könne auf Weisung des Arztes das gewünschte Medikament im Körper des Patienten freisetzen. Denkbar sei auch, den Chip mit Biosensoren zu versehen, um Diabetespatienten bei zu niedrigem Blutzuckerspiegel und drohender Bewusstlosigkeit das nötige Medikament zuzuführen.

Weltweit halten sich nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO nur die Hälfte der Patienten an ihre Therapiepläne. Der Einsatz des Mikrochips könnte also nicht nur die Compliance verbessern, sondern auch die Menge an ungenutzt weggeworfenen Medikamenten reduzieren. Noch befinde sich der Chip jedoch in einer Testphase.

Quelle:
Handelsblatt, 9.8.2013

Großbritannien: Arzttermine online buchen

21. August 2013 | von

Mit dem Online-Buchungssystem des Londoner Start-up Unternehmens Zesty ließen sich Arzttermine online außerhalb der Geschäftszeiten buchen. Den bereits 200 registrierten Zahnarztpraxen sollen noch weitere Gesundheitssektoren folgen.

Bisher sei es in Großbritannien nicht üblich gewesen einen Arzttermin im Voraus zu vereinbaren. Stattdessen mussten die Patienten morgens in der Praxis anrufen, um nachmittags einen Termin zu bekommen. Das habe zu blockierten Telefonleitungen und gestressten Patienten geführt.

Problematisch sei allerdings, dass zwei Drittel der Krankenhauseinweisungen Patienten im Alter von 65 Jahren und aufwärts betreffe und diese Patientengruppe eher kein online basiertes Buchungssystem nutze.

Quelle:
Economist, 13.8.2013