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SmartMed

Kategorie: ‘Apotheker’

Mikrochip – Apotheke unter der Haut

26. Juli 2012 | von

Vergessliche Patienten müssen sich womöglich in Zukunft keine Sorgen mehr darüber machen, die Einnahme ihrer Medikamente zu versäumen.

Forscher entwickelten und testeten erstmals ein implantierbares Wirkstoffdepot in Form eines Mikrochips. Dieser wird dem Patienten unter die Haut gesetzt und enthält mehrere Kammern mit einem Wirkstoff. Über ein elektrisches Signal lassen sich die Kammern einzeln öffnen und das darin enthaltene Medikament wird freigesetzt.

Quelle:
Stern.de
, 16.2.2012

Computer kann Nebenwirkungen vorhersagen

26. Juli 2012 | von

Ein neues Computermodel, von Forschern aus den USA entwickelt, kann Nebenwirkungen von verschiedensten Medikamente vorhersagen. Dabei bedient es sich nicht lediglich einer Datenbank mit möglichen Nebenwirkungen von Medikamenten, sondern vergleicht die chemischen Strukturen eines Wirkstoffs mit solchen Molekülen, die für die Verursachung von Nebenwirkungen bekannt sind.

Quelle:
Science Daily
, 11.6.2012

DataMatrix Code für Pharmaverpackungen

19. Juli 2012 | von

Die deutsche Initiative securPharm hat ein Konzept zur Verbesserung der Pharmalieferkette entwickelt. Verpackungen von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln sollen zukünftig neben der Pharmazentralnummer (PZN) auch eine Seriennummer enthalten, die mit dem DataMatrix Code verschlüsselt wird. Um eine international eindeutige Produktkennzeichnung zu gewährleisten, sei es weiterhin notwendig, die PZN um eine Pharmacy-Product-Number (PPN) zu erweitern.

Der Verpackungscode von Medikamenten wird dann, zwecks vereinfachter Verifizierung, bei Abgabe in der Apotheke eingescannt und mit dem in einer zentralen Datenbank hinterlegten Code abgeglichen.

Quelle:
Pharma Zeitung, 14.2.2012

Tierarzneimittel: DataMatrix Code für verbesserte Produktsicherheit

11. Juli 2012 | von

Seit 2008 müssen nach Vorgabe der IFAH ( International Federation of Animal Health) alle Verkaufsverpackungen von veterinärmedizinischen Produkten mit einem DataMatrix Code ausgestattet sein.

Ziel dabei ist es, mehr Platz für variable Daten zu erhalten, um zusätzlich die GTIN-Nr. (Global Trade Item Nr.) in die variablen Daten zu integrieren. Die GTIN löst den EAN Code ab und ist eine international abgestimmte, einheitliche und weltweit überschneidungsfreie 8-, 13- oder 14-stellige Artikelnummer für Produkte und Dienstleistungen.

Wurden Produkte bisher an jeder Verpackungslinie mit individuellen Informationen versehen, bietet der DataMatrix Code eine effektive Lösung, um große Datenmengen auf kleinstem Raum abzubilden und so die Produktsicherheit zu erhöhen.

Quelle:
KBA-Metronic, 30.5.2012

Patientenquittung

10. Juli 2012 | von

Die Bundesländer wollen die Rechte von Patienten und Patientinnen verbessern, indem sie unter anderem eine routinemäßige Patientenquittung fordern, die in patientenverständlicher Sprache formuliert ist. Eine solche Quittung soll neben den Diagnosen und erbrachten Leistungen zusätzlich noch Behandlungs- und Therapieempfehlungen, sowie Informationen zu Arzneimitteln beinhalten.Dies diene dem besseren Verständnis der eigenen Krankheit und einer aktiven, informierten Mitarbeit im Behandlungsprozess.

Desweiteren forden die Länder, dass Ärzte die Patienteninformation nicht nur erläutern, sondern diese auch auf Wunsch hin in Textform aushändigen.

Quelle:
Deutsche Apotheker Zeitung, 9.7.2012

Sozialgericht Düsseldorf weist Klage gegen eGK ab

29. Juni 2012 | von

Das Sozialgericht Düsseldorf entschied in einem Pilotverfahren, dass sich Versicherte nicht von der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) befreien lassen können. Die eGK beeinträchtigt nicht das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, da sie als Versicherungsnachweis eingesetzt wird und der Versicherte selbst bestimmen kann, welche neuen Informationen auf der eGK gespeichert werden dürfen.

Quelle:
Welt Online, 28.6.2012
Das Internetportal der Deutschen Apotheker Zeitung, 28.6.2012

Datenschützer soll in der Schweiz Krankenkassen beaufsichtigen

08. Juni 2012 | von

Um in Einzelfällen zu prüfen, ob ein Patient angemessen oder zu teuer behandelt wurde, verlangen die Krankenkassen von den Schweizer Spitälern Informationen über Diagnosen und Behandlungen. Diese weigern sich jedoch, heikle Patientendaten auszuliefern. Sie wollen verhindern, dass Informationen dazu missbraucht werden, risikoreiche Patienten loszuwerden oder ihnen den Zugang zu Zusatzversicherungen zu erschweren.

Der Konflikt soll jetzt mit Datencentern beigelegt werden, die zwar von den Kassen betrieben, aber vom eidgenössischen Datenschutzbeauftragten überwacht werden. ­Die Administra­tion von Krankenkassen soll keinen ­direkten Zugriff auf die Daten erhalten.

Quelle:
Beobachter, 7.6.2012

In Österreich stößt die Elektronische Gesundheitsakte auf Widerstand

08. Juni 2012 | von

Trotz Erfolgen im Pilotprojekt stößt die Elektronische Patientenakte (ELAG) in Österreich auf hartnäckigen Widerstand. Die Gegner sehen keinen Grund, ein neues, ungerichtetes System einzuführen. Ihrer Meinung nach reicht es, in die bestehende Infrastruktur zu investieren und Kompatibilität zwischen den verschiedenen Systemen herzustellen.

Quelle:
derStandard.at, 7.6.2012

Eine echte Innovation: Die neue Apotheken-App

21. Mai 2012 | von

Die neue kostenlose Apotheken-App „Apotheke vor Ort – meine Stamm-Apotheke“ bietet den Apothekenkunden einen optimalen Draht zu ihrer Stammapotheke und erleichtert den Patienten das Gesundheitsmanagement durch viele nützliche Funktionen. Rezepte und verschreibungsfreie Medikamente können über das Smartphone bestellt und nachbestellt werden. Weiter stehen Beipackzettel zu über 77.000 Arzneimitteln zur Verfügung sowie die Möglichkeit, eine persönliche Medikamentenliste anzulegen. Apotheker können mittels dieser persönlichen Medikamentenliste jederzeit mögliche Neben- und Wechselwirkungen überprüfen.

Quelle:
Presseportal.de, 15.5.2012

Compliance verbessern durch intelligente Verpackung

21. Mai 2012 | von

Das im Gronauer IZG ansässige Unternehmen Qolpac hat eine App namens Health-E-ness entwickelt, die die Tablettenentnahme registriert und den Patienten daran erinnert, seine Medizin im programmierten Zeitraum einzunehmen.
Pillendosen und Blisterverpackungen sind mit dünnen, Transponder versehenen Folien ausgestattet und ermöglichen eine drahtlose Kommunikation mit dem Smartphone des Patienten.
Mit derselben Technik lassen sich noch weitere Anwendungen denken wie z.B. die Speicherung relevanter, vielleicht sogar lebenswichtiger medizinischer Daten, die im Notfall abgerufen werden können.

Quelle:
Ahlener Zeitung, 16.5.2012