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Kategorie: ‘Patienten’

Vorwurf an die Ärztekammer Hessen

19. September 2016 | von

Die Ärztekammer Hessen hat mit Vorwürfen zu kämpfen, die Einführung der neuen Gesundheitskarte zu bremsen.

In anderen Regionen sind Ärzte bereits mit dem E- Arztausweis, dem sogenannten elektronischen Heilberufeausweis (eHBA) ausgestattet, während die Hessische Ärztekammer dies für ihre Ärzte noch nicht ermöglicht. Laut des LÄK-Präsidenten Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach liege dies an der nicht vorhandenen, aber benötigten Infrastruktur.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 16.09.2016

Apple mit eHealth-Strategie

01. September 2016 | von

Die Optimierung der Gesundheit wird immer beliebter. Allein in Deutschland sollen im Jahr 2016  laut Expertenhochrechnungen  300 Millionen Euro mit vernetzten Fitnessgeräten, medizinischen Anwendungen und Telemedizin umgesetzt werden. In 5 Jahren könnte dieser Wert mehr als verdoppelt werden.

Auch Apple nimmt seit einiger Zeit an dem weltweiten eHealth-Markt teil. Durch den Einkauf von Gliimpse, einem 2013 gegründeten Start-up, etabliert sich Apple weiter in diesem Bereich. Durch  Gliimpse sollen die Aufzeichnungen von elektronisch erfassten Gesundheitsdaten auf einen einheitlichen Standard sowie ein einheitliches Dateiformat gebracht werden.

Quelle:
www.wired.de, 31. August 2016

7. Nationale Fachkongress Telemedizin

11. August 2016 | von

Der 7. Nationale Fachkongress Telemedizin findet am 3. und 4. November 2016 in Berlin statt. Dabei werden unter dem Motto  „Telemedizin in Europa – wo steht Deutschland?“ Vertreter aus sechs europäischen Ländern ihre Telemedizinstrategie erläutern. Weitere Themenschwerpunkte sind die Umsetzung des e-Health Gesetzes und des Innovationsfonds.

Der Kongress gilt als innovative Plattform für Experten aus Gesundheitspolitik, Wissenschaft und Praxis und soll Gelegenheit zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch bieten.

Quelle
www.biermann-medizin.de, 09.08.2016

Deutsche Ärzteschaft kritisiert Online-Praxis DrEd

11. August 2016 | von

DrEd ist eine virtuelle Arztpraxis in England, bei der den Patienten online und an jedem Wochentag eine medizinische Beratung zur Verfügung steht. Je nach Krankheit müssen Fragebögen ausgefüllt, oder auch Fotos an den Arzt geschickt werden. In einigen Fällen telefoniert der Arzt auch mit seinen Patienten.

Unter den rund 1500 Patienten pro Tag kommen 400 bis 500 aus Deutschland. Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank-Ulrich Montgomery kritisiert das Konzept der Online Praxis, er wolle keine „Schmuddel-Rezepte“ aus dem Netz. Ein Verbot der Fernbehandlung besteht bereits in Deutschland, nun soll es ein weiteres Gesetz geben, nach dem Apotheker verschreibungspflichtige Medikamente nur abgeben dürfen, wenn klar sei, dass die Patienten in direktem Kontakt mit einem Arzt standen. Vor allem für ländliche Gebiete sei die Möglichkeit der Behandlung im Internet allerdings ein großer Vorteil.

Quelle:
www.gruenderszene.de, 09.08.2016

Belohnung für gesunde Lebensweise gewünscht

09. August 2016 | von

Laut einer Umfrage sind 76% der Bürger Deutschlands der Meinung, dass die Krankenkassen eine gesunde Lebensweise belohnen sollten. Die Krankenkasse solle das gesunde Leben und den Sport mit einem Bonus oder einem geringeren Tarif honorieren. Dafür seien die meisten auch bereit ihre Gesundheitsdaten zur Verfügung zu stellen.

Je jünger die Befragten waren, desto mehr wären sie mit der Weitergabe der Daten einverstanden. Besonders die Älteren stehen der Datenweitergabe skeptisch gegenüber und plädieren für eine Bestätigung der gesunden Lebensweise des Hausarztes.

Quelle:
www.aerztezeitung.de, 07.08.2016

 

 

 

Versicherte haben kein Recht auf Verweigerung der elektronischen Gesundheitskarte

28. Juli 2016 | von

Das Landessozialgericht Baden-Württemberg fällt nach einer Klage gegen die Pflicht der elektronischen Gesundheitskarte ein Grundsatzurteil, das erklärt, dass Versicherte die Digitalisierung nicht verhindern dürfen.

Laut des Klägers verstößt die Pflicht der elektronischen Gesundheitskarte gegen das  Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Es sei nicht sichergestellt, dass die Daten zu einem späteren Zeitpunkt nicht in falsche Hände geraten oder die benutzte Telematik-Infrastruktur vollkommen sicher sei. Laut des Gerichts gewährt das Recht auf informationelle Selbstbestimmung jedoch kein Recht auf Verhinderung der Digitalisierung des Gesundheitswesens.

Quelle:
www.deutsche-apotheker-zeitung.de, 26.Juli.2016

 

 

Diskussion um Gesundheitskarte für Flüchtlinge

07. Juli 2016 | von

Ist ein Asylbewerber krank, muss er vor seinem Arztbesuch eine Bewilligung bei der Behörde einholen. Die elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge könnte diesen Aufwand verhindern, doch nutzen sie nur wenige Bundesländer.

Laut Kinderärztin Andrea Kuhls, sei es ein besonders Problem, dass der Weg zu den Behörden, besonders im ländlichen Raum, oft weit sei und die Kinder nicht nur während der Öffnungszeiten krank würden. Vielen Kommunen ist die Gesundheitskarte für Asylbewerber allerdings zu teuer. Zusätzlich zu den Gesundheitskosten kämen noch acht Prozent Verwaltungsgebühren dazu, daher nutzen sie bisher nur wenige Länder und Kommunen.

Quelle:
www.ndr.de, 6. Juli. 2016

Brexit- Arzneimittelversorgung

30. Juni 2016 | von

Nachdem am 23. Juni 51,9% der wahlberechtigten Briten für den  Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU gestimmt haben wird um die gegenseitigen Handelsbeziehungen gefürchtet.

Großbritanniens Austritt aus der EU versetzt nicht nur die Finanzmärkte in Aufruhr. Auch die Folgen für das Gesundheitswesen können verheerend sein. Laut  Dr. Martin Zentgraf, Vorstand des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) wurde die pharmazeutische Industrie bisher durch die enge Verflechtung Großbritanniens in der Europäischen Union gekennzeichnet. Hierfür werde nun eine neue Grundlage benötigt, was für Unternehmen große Anstrengungen, sowie bürokratische Hürden bedeute.

Quelle:
news.doccheck.com, 29. Juni 2016

Mehr Sicherheit durch Medikationsplan

20. Juni 2016 | von

Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Deutscher Apothekerverband (DAV) und Bundesärztekammer (BÄK) legten eine Vereinbarung zur  Erstellung und Aktualisierung des  Medikationsplans vor.

Ab dem 1. Oktober 2016  haben alle Versicherten der gesetz­lichen Krankenversicherung, die mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig einnehmen, einen Anspruch auf einen Medikationsplan. Laut des KBV Vorstands Regina Feldmann bringe der Medikationsplan den Patienten mehr Sicherheit, da er alle wichtigen Details zur Einnahme der Medikamente enthalte.

Quelle:
www.aerzteblatt.de, 19.Juni. 2016

E-Rezept kaum bekannt

20. Juni 2016 | von

Laut einer Umfrage im Mai 2016 haben 63% der Bevölkerung noch nie etwas von dem elektronischen Rezept gehört. Aber auch unter jenen, bei denen  das e-Rezept bereits bekannt ist, ist Skepsis vorhanden. Besonders das Argument, die Medikamente sofort zu benötigen hindert die Befragten daran, in Versandapotheken zu kaufen. Auf Platz zwei und drei der Gründe, die laut den Befragten gegen Versandapotheken sprechen, seien die komplizierte Einreichung der Rezepte und der Zweifel an der Gewährleistung des Datenschutzes.

Dies nimmt der Bundesverband der Deutschen Versandapotheken nun zum Anlass vermehrt Aufklärungsarbeit zu leisten.

Quelle:
www.healthcaremarketing.eu, 19. Juni 2016