Kategorien
Seiten
-

SmartMed

Kategorie: ‘Patienten’

Telemedizinische Langzeitbetreuung für herzschwache Patienten

28. März 2013 | von

Patienten, die an einer chronischen Herzschwäche leiden, sollen im Rahmen der sogenannten INTENSE-HF Studie fernmedizinisch überwacht werden.

Gemeinsam mit dem Austrian Institute of Technology und T-Mobile, nimmt das Ludwig Boltzmann Institut für Transnationale Herzinsuffizienzforschung 300 Probanden auf. Die Hälfte von ihnen wird telemedizinisch überwacht. Deren selbstgemessenen Daten schicken sie per Near Field-Technologie an ein Smartphone. Dieses leitet die Informationen wiederum an die Klinik weiter.

Bei abweichenden Daten können die Spezialisten sofort reagieren und Kontakt mit dem zuständigen Hausarzt aufnehmen. Dieser kann daraufhin die Therapie sofort anpassen.

Quelle:
Steiermark.ORF, 14.3.2014

Neue Plattform soll körperliche Aktivität als Therapie etablieren

28. März 2013 | von

Die europaweite Plattform „Exercise is Medicine“ soll Ärzte, nichtärztliche Berufsgruppen in der Medizin, Medien und Patienten dazu anregen körperliche Bewegung als Behandlung zu sehen. Ärzte würden dazu aufgefordert, Sport als Therapiemaßnahme zu verschreiben.

Die Initiative orientiere sich an dem US-amerikanischen Vorbild und soll dazu verhelfen, den präventiven und rehabilitativen Nutzen von körperlicher Bewegung in ein flächen­deckendes Konzept umzusetzen.

Quelle:
Deutsches Ärzteblatt, 7.3.2013

Ärztliche Jugendberatung auf Facebook

07. März 2013 | von

Kinder- und Jugendärzte wollen bei der Versorgung von Jugendlichen verstärkt auf soziale Netzwerke im Internet setzen. „Gerade die Jugendlichen, die wir in unseren Praxen nicht erreichen, halten sich bei Facebook auf“, betonte der Bielefelder Mediziner Uwe Büsching.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) habe bereits ein Beratungsangebot auf Facebook zur Verfügung gestellt. Die Resonanz sei überwältigend. „Die jungen Leute haben Fragen gestellt, mit denen sie sich vielleicht nie in eine Arztpraxis trauen würden.“ Daher plane man, das Angebot weiter auszubauen und qualitativ zu verbessern.

Die Internetberatung solle jedoch keine ärztliche Behandlung ersetzen, sondern lediglich signalisieren wann ein Arztbesuch nötig sei.

Quelle:
Deutsche Apotheker Zeitung, 28.2.2013

Krebserforschung mittels Smartphone-Spiel

07. März 2013 | von

Mitte 2013 wollen britische Wissenschaftler der Krebsvorsorge-Organisation „Cancer Research UK“ in Zusammenarbeit mit Technikern von Amazon, Facebook und Google ein Smartphone-Spiel auf den Markt bringen, mit dessen Hilfe die Forschung nach Krebsmedikamenten vorangebracht werden soll.

Durch das Spielen auf dem Smartphone sollen Informationen über die Ursachen von Krebs gesammelt werden, um gezieltere Diagnosen und Therapien erstellen zu können. Bei der Erforschung setze man bewusst auf die Mitarbeit von Laien, mit deren spielerischer Teilnahme die Krebserforschung drastisch beschleunigt werden könne. Ein menschliches Auge erkenne beispielsweise feinste Unterschiede, die einer Maschine entgingen.

Noch unklar sei allerdings der genaue Ablauf des Spiels, da es sich erst in der „Game Jam“ Phase befinde.

Quelle:
Dawn, 28.2.2013
Web.de, 1.3.2013

„Social Portal“ – Plattform für eine integrierte Gesundheitsversorgung

27. Februar 2013 | von

Die Stephanus IT GmbH, ein Full-Service-Anbieter für ITK-Infrastrukturen und Lösungen im Klinik- und Pflegesektor, hat ein „Social Portal“ für eine integrierte Gesundheitsdatenverwaltung aufgelegt. Bei der Gesundheitsplattform handelt es sich um eine cloudbasierte Lösung, die es ermöglicht, alle medizinischen, pflegerischen und administrativen Patientendaten sicher und zuverlässig zu verwalten. Fachpersonal und Patienten sollen via Browser Zugriff auf die Daten haben.

Patientendaten könnten entweder manuell eingegeben oder über eine USB- oder Bluetooth-Anbindung direkt an das „Social Portal“ übertragen und in einer digitalen Patientenakte gespeichert werden. So stünden alle relevanten Informationen zum Gesundheitszustand des Patienten zur Verfügung. Kommt es zu Auffälligkeiten, werde das zuständige medizinische Fachpersonal umgehend benachrichtigt. Die jeweils Verantwortlichen könnten unmittelbar reagieren und gegebenenfalls entsprechende Notfallmaßnahmen einleiten. Auch Familienangehörige könnten sich zu jedem Zeitpunkt über den Gesundheitszustand des Patienten informieren.

Quelle:
Pressebox, 20.2.2013

Pilotprojekt Vitalig – Im Alter länger zu Hause leben

18. Februar 2013 | von

Ein neues Pilotprojekt der deutschen Telekom, in Zusammenarbeit mit der AOK Rheinland/Hamburg, soll Senioren das Leben im eigenen Haus länger ermöglichen. Bei dem zunächst auf zwei Jahre beschränkten Projekt „Vitalig“ sollen 100 Senioren mit Bildtelefonen und speziell konfigurierten PCs ausgestattet werden, die sie im Alltag zu Hause unterstützen sollen.

Im Wesentlichen bestehe Vitalig aus einem einfach handzuhabenden Videotelefonie-System, mit dem sich teilnehmende Senioren vor allem mit Gesundheitsdienstleistern, aber auch mit Familienmitgliedern vernetzen können. Die beteiligten Ärzte und Apotheken sowie ein Sanitätshaus seien über die Kommunikationsplattform verbunden. Desweiteren enthalte die Plattform ein rudimentäres Shop-System, mit dem die Teilnehmer direkt in Apotheken oder im Sanitätshaus Waren bestellen können.

Quelle:
Heise Online, 28.1.2013

Piratenpartei diskutiert über elektronische Gesundheitskarte

18. Februar 2013 | von

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion beschäftigte sich die Piratenpartei auf ihrem gesundheitspolitischen Kongress in Essen mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Dabei sei die Sicht auf die eGK eher skeptisch gewesen.

Arno Elmer, Geschäftsführer der Gematik, warb für die Gesundheitskarte und stellte diese als komplett neues Produkt vor. Mit der aktuellen eGK baue die Gematik nur den Zugangsschlüssel zur Gesundheits-Datenautobahn, mit der die medizinische Versorgung in Deutschland verbessert werden soll. Für besonders wichtig halte er den Notfalldatensatz, mit dem der unbekannte Patient in der Notaufnahme besser behandelt werden könne. Desweiteren sei die Therapiesicherheit von Arzneimitteln ebenfalls wichtig.

Quelle:
Heise Online, 4.2.2013

Smartphone-App erkennt Lungenkrankheit

18. Februar 2013 | von

US-Amerikanische Forscher haben eine Smartphone-Applikation entwickelt, mit der sich Lungenkrankheiten nachweisen ließen. Die sogenannte SpiroSmart App für das iPhone könnte das Spirometer ersetzen, welches bisher zur Diagnose von Mukoviszidose- oder Asthmapatienten dient.

Die Anwendung messe das Luftvolumen, das ein- und ausgeatmet wird, um im Anschluss festzustellen, ob die Luftwege frei sind oder ob es Atembeschwerden gibt. Langsames Ausatmen in das eingebaute Mikrophon des Smartphone reiche dabei schon aus.

Die Gruppe der Forscher möchte ein Heimtestkit für die Lungengesundheit entwickeln. Dabei habe sich bei Experimenten mit dem iPhone 4S gezeigt, dass das System fast so zuverlässig arbeitet wie aktuelle Spirometer.

Quelle:
Heise Online, 11.2.2013

Stresssensor misst Erregungszustände

18. Februar 2013 | von

Forscher des Start-up Unternehmens Neumitra aus Bosten haben einen uhrenähnlichen Sensor entwickelt, mit dem sich das Stresslevel eines Menschen messen lasse. Erregungszustände könne er über die Messung unbewusster Bewegungen, die Hautleitfähigkeit, Perspiration der Haut sowie die Hauttemperatur erfassen.

Die Ergebnisse werden dann an ein Smartphone gesendet und für eine spätere Analyse gespeichert. Der Stresssensor verfügt über einen kleinen Bildschirm und kann den Nutzer bei zu viel Stress auch warnen.

Momentan sei die Uhr noch nicht im Handel erhältlich, werde jedoch schon zu Forschungszwecken eingesetzt. So versuchen Wissenschaftler am Massachusetts General Hospital, mit dem Gerät Betroffenen beim Umgang mit einer Angsterkrankungen zu helfen. Ziel dabei sei es, genau zu erfassen, durch welche externen Bedingungen Panikschübe ausgelöst würden, um diese dann therapeutisch angehen zu können.

Quelle:
Heise Online, 7.2.2013

 

Forscher sollen Zugang zu Facebook-Daten von Suizidopfern bekommen

18. Februar 2013 | von

Suizidpräventionsforscher der Organisation Save sollen demnächst Zugang zu den Facebook-Daten von Menschen bekommen, die nach einem Suizid verstorben sind.

Man erhoffe sich dadurch, andere Einblicke in das Verhalten der Betroffenen zu  gewinnen, um die Latenzzeit zwischen den ersten Zeichen von Suizidgedanken und einem Hilfsangebot zu verkürzen. Das Projekt beschränke sich auf 20 Menschen aus einer Region in Minnesota, USA, die Selbstmord begangen haben.

Nach einer Reihe von Selbsttötungen in der Computerindustrie im Jahr 2010, haben sich einige soziale Netzwerke mit Spezialisten des landesweiten Notrufs in den USA zusammengetan, sodass nun beispielsweise Notrufnummern eingeblendet werden, sobald ein Nutzer nach „Selbstmord“ und ähnlichen Begriffen sucht.

Quelle:
Heise Online, 24.1.2013