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SmartMed

Kategorie: ‘Patienten’

ICS-Cert warnt vor Sicherheitslücken bei medizinischen Geräten

28. Juni 2013 | von

Das zum US-Heimatschutz gehörende Industrial Control System-CERT (ICS-CERT) warnt vor rund 300 medizinischen Geräten von 40 Unternehmen, die durch fest voreingestellte (hard coded) Passwörter einfach zu manipulieren seien.

So sei es bereits zu Vorfällen gekommen, bei denen medizinische Geräte gehackt und im Zuge dessen eventuell Daten abgegriffen wurden. Gefährdet seien beispielsweise Insulin-Pumpen, Defibrillatoren, Patientenmonitore, medizinische Pumpen und Analyse-Geräte.

Zum Schließen der Sicherheitslücken sollen Netzwerke strenger überwacht und Ports geschlossen werden. Auch seien die betroffenen Unternehmen informiert worden, die Firmware der Geräte zu ändern.

Quelle:
Heise Online, 17.6.2013

Neues Forschungsprojekt für eine lückenlose Versorgung

20. Juni 2013 | von

Im Rahmen eines neuen Kooperationsprojektes der Universität Leipzig soll erforscht werden, wie die Schnittstellen zwischen stationärer und ambulanter Arzneimittelversorgung von Patienten verbessert werden können.

Ziel des länderübergreifenden Projektes sei es, gemeinsam Maßnahmen zu erarbeiten, Wissens- und Versorgungslücken an Schnittstellen zu identifizieren und strategisch zu schließen, um die Arzneimittelsicherheit nachhaltig zu verbessern.

Dabei sollen auch elektronisch unterstützte Kommunikationsstrukturen genutzt werden, die jedoch nicht das persönliche Gespräch mit dem Patient ersetzen dürfen.

Quelle:
E-Health, 12.6.2013

Malteser Smart.IT – Health-Cloud für ein modernes Gesundheitswesen

20. Juni 2013 | von

Die Hilfsorganisation Malteser reagiert auf den der Anstieg von mobilen Endgeräten im Arbeitsalltag und die enormen zu speichernden Datenmengen.

Mit einer IT-Lösung Namens „Malteser Smart.IT“, die auf einer Health-Cloud mit agilen Netapp Storage-Systemen basiert, verfolge die Organisation einen hybriden Ansatz.

So würde man in der Public-Cloud nur Daten lagern, die öffentlich zugänglich sind. In der Private-Cloud seien dagegen nur Informationen für bestimmte Nutzergruppen abrufbar. Ein Arzt könne hier beispielsweise Patientendaten abrufen, die sicher und nur für bestimmte Zielgruppen abgelegt sind.

Quelle:
Medizin und Elektronik, 17.4.2013

Verschlüsselte Email-Kommunikation zwischen Arzt und Patient

20. Juni 2013 | von

Über die Schweizer eHealth-Plattform HIN (Health Info Net) seien zusätzlich zu den rund 14.500 Abonnenten auch über 350 Institutionen wie zum Beispiel Krankenhäuser, Labore, Apotheken und Krankenkassen miteinander verbunden.

HIN ermögliche den Teilnehmenden eine sichere und datenschutzkonforme Kommunikation. Neben dem Austausch von E-Mails sei auch der sichere und kontrollierte Zugriff auf eine Vielzahl geschützter Internet-Applikationen im Gesundheitswesen möglich.

Neuerdings sei auch die verschlüsselte Versendung von E-Mails an Patienten in dem Angebot enthalten. Ärzte und Patienten könnten demnach Dokumente wie Laborberichte und Befunde verschlüsselt austauschen.

Quelle:
CIO, 21.3.2013

Mobile Health: Hürden für Kassenpatienten

12. Juni 2013 | von

Eine Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney kam zu dem Schluss, dass sich der Markt für Gesundheitsdienstleistungen mit mobilen Technologien bis 2017 verdreifachen werde.

Trotz des Potenzials zur Vereinfachung des Gesundheitssystems werde der Einsatz von Mobile Health in der medizinischen Versorgung ausgebremst. Hürden bei der Zulassung, Regulierung und Erstattung durch die Krankenkassen würden die Entwicklung in der medizinischen Grundversorgung behindern.

Insbesondere die Schwierig­keiten bei den Vergütungsstrukturen seien ausschlaggebend dafür, dass die Patienten der gesetzlichen Krankenversicherungen zuletzt  von den Mobile-Health-Innovationen profitieren werden.

Quelle:
Presseportal, 3.6.2013

Nebenwirkungsdatenbank der BfarM jetzt öffentlich zugänglich

12. Juni 2013 | von

Die Nebenwirkungsdatenbank des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) steht seit dem 23.4.2013 mit einem Online-Zugang zur Verfügung.

Mit Hilfe der öffentlich zugänglichen Datenbank „UAW-DB„, in der seit 1995 Daten gesammelt würden, sollen Recherchen in anonymen Verdachtsfällen ermöglicht werden. Eingehende Verdachtsfälle würden von der BfarM analysiert und interpretiert, um anschließend ein Fazit daraus ziehen zu können.

Gesucht werden kann nach Begriffen und Wirkstoffen. Die Suche selbst lässt sich nach Zeiträumen und Altersgruppen einschränken.

Quelle:
BfarM, 23.4.2013
Ärzte Zeitung, 24.5.2013

DIMDI Qualitätssiegel für mehr Sicherheit beim Besuch einer Internetapotheke

15. Mai 2013 | von

Medikamente über das Internet zu beziehen ist längst keine Seltenheit mehr. Das Angebot ist groß und die Ware oftmals preisgünstiger erhältlich als in der lokalen Apotheke. Allerdings ist die Gefahr ein gefälschtes Medikament zu erhalten im Internet wesentlich größer. Es gebe immer mehr Hinweise darauf, dass ausländische Unternehmen Fälschungen in den Umlauf bringen.

Mehr Sicherheit für die Qualität einer Internetapotheke bietet das DIMDI (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information) ein Qualitätssiegel. Dieses verifiziert, dass die Internetadresse tatsächlich über eine behördliche Genehmigung zum Versand von Arzneimitteln in Deutschland verfügt.

Das Versandapothekenregister, welches täglich aktualisiert werde, will zu mehr Transparenz beim Versand- und Internethandel von Arzneimitteln beitragen.

Quelle:
Medizin Aspekte, 12.5.2013

Frühwarnsystem für Epileptiker

07. Mai 2013 | von

Ein neues Frühwarnsystem könnte Epileptiker rechtzeitig vor einem drohenden Anfall warnen. Entwickelt wurde das Gerät von einer US-amerikanischen Firma. Australische Wissenschaftler konnten aus einem ersten Testlauf an 11 Patienten bereits die Wirksamkeit bestätigen.

Das System funktioniert folgendermaßen: Mittels Elektroden, die den Patienten unter die Schädeldecke implantiert wurden, wird  ein EEG erstellt dessen Signale über ein Kabel vom Hirn an eine kleine Box weitergeleitet werden, die unterhalb des Schlüsselbeins implantiert ist. Von dort gelangen sie drahtlos an das Handgerät, das die Patienten  in der Tasche oder am Gürtel tragen können.

In der Studie habe das Gerät die Patienten zuverlässig vor Anfällen gewarnt.

Quelle:
Deutschlandfunk, 3.5.2013

Gezielte Datenfreigabe mit neuer eGK

07. Mai 2013 | von

Die GEMATIK arbeite derzeit an der zweiten Generation der elektronischen Gesundheitskarte (eGK), der G2.

Interessante Veränderungen für Ärzte und Versicherte sei die Ausstattung mit einer Multireferenz-PIN. Diese erlaube es dem Karteninhaber gezielt Bereiche der eGK freizuschalten. Versicherte könnten damit selbst entscheiden, welche Daten der Arzt, Apotheker oder andere einsehen dürfen.

Quelle:
Heise Online, 29.4.2013
Ärzte Zeitung, 29.4.2013

App als Erste-Hilfe-Leitfaden

07. Mai 2013 | von

Die Smartphone-App „Defi Now!“ des Instituts für Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik der Universität in Koblenz bietet eine Unterstützung für die Erste Hilfe von Patienten mit plötzlichem Herzstillstand.

Sogenannte Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED) könnten dabei eine überlebenwichtige Rolle spielen. Diese Geräte gibt es mittlerweile an einigen öffentlichen Orten wie Bahnhöfen und Einkaufszentren und sind auch von medizinischen Laien bedienbar.

Um solche Defibrillatoren leichter und schneller finden zu können, biete Defi Now! eine genaue Standort- und Wegskizze zum nächsten Defibrillator inklusive Bilder von der direkten Umgebung des Geräts an.

Quelle:
Ärzteblatt, 2.5.2013